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Fee35
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Hallo zusammen,
ich würde gerne mit dem rauchen aufhören, aber es ist so schwer. Ich habe es mit dem Alk. geschafft, ich bin schon seit 6 Jahren abstinent. Die Zig. sind so zu sagen, meine Ersatzdroge, genau wie Kaffee und Süßigkeiten.
Aber trotzdem, irgendwie mache ich mir schon so langsam Sorgen um meine Gesundheit, die Vorstellung irgendwann Krebs zu bekommen, ist nicht grade schön. Hinzu kommt noch, dass mein Freund auch raucht, meine Freunde rauchen auch. Sehr schwierige Situation, ich kämpfe jeden Tag gegen die Alk. an, wobei mir das rauchen halt auch hilft, es beruhigt mich, macht Angst und Nervösität weg. Ich würde gerne mit meinem Schatz alt werden, aber wenn wir so weiter machen, wie aktuell, dann wird daraus bestimmt nichts. Ich mache mir mitlerweile echt Sorgen, ich bin so tief in der Sucht drinn kein Morgen vergeht, ohne Zig., es ist nicht schön.

• • 25.08.2026 #1


12 Antworten ↓

thokrifu
Hallo Fee,
deine Sorgen sind ein schwerer Ballast, das dringt durch. Du erkennst aber völlig richtig, dass du alleine, und in deinem jetzigen Setting, kaum eine Chance haben wirst, und womöglich nur Frust ernten wirst.

Meine Letzte Zig. ist vierzehn Jahre her, und dies habe ich nicht nur der Entscheidung zu verdanken, sondern auch der Konsequenz, alle Raucher zu meiden. Mittlerweile spielt es keine Rolle mehr, aber in den ersten zwei, drei Jahren, bin ich Bögen gelaufen. Glücklicherweise hatte Bayern da shcon das Rauchverbot in der Gastronomie.

Wie dem auch sei... wieder zu dir. Diese Entscheidung ist gefallen, habe ich den Eindruck. Allerdings muss nicht jede Entscheidung endgültig sein, sondern gilt mal für bestimmte Zeit, und kann dann gelockert werden, oder auch andere Wege aufzeigen.

• x 2 #2


A


Weiß nicht wie ich mit dem rauchen aufhören kann

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Mariebelle
Zitat von Fee35:
Hallo zusammen, ich würde gerne mit dem rauchen aufhören, aber es ist so schwer. Ich habe es mit dem Alk. geschafft, ich bin schon seit 6 Jahren abstinent. Die Zig. sind so zu sagen, meine Ersatzdroge, genau wie Kaffee und Süßigkeiten. Aber trotzdem, irgendwie mache ich mir schon so langsam Sorgen um meine ...

Ein Ausstieg aus Suechten ist per se schon sehr schwierig.
Wenn man aber weiterhin in einem Umfeld ist,wo geraucht u getrunken wird ist es noch schwieriger.

Man gehoert dann nicht mehr dazu,muss sich mit dem Entzug und dessen Folgen beschaeftigen und braucht neue Bschaeftigungen u Inhalte im Leben.
Ich habe auch mal jahrelang zuviel getrunken u geraucht.
Bin durch einen langen KH Aufenthalt von beidem weggekommen.
Der Aufenthalt hatte nichts mit den Suechten zu tun.

Ich habe also praktisch unter Aufsicht entzogen.
Mir wurde ein Nicotinpflaster angeboten.Das habe ich mir aufkleben lassen.

Es gab auch keine Raucherecke.Dahin haette ich eh nicht gehen koennen u vor dem KH war rauchen auch verboten.

• x 3 #3


K
Bin jetzt seit 2 Jahren Rauch frei. Hat bestimmt 5-6 Monate gedauert bis ich das erste mal gesagt habe, jetzt wird es langsam gut zwinkern

Musste mein Umfeld und gewonheiten aber auch ändern. Rauchern bin ich aus den Weg gegangen, wollte davon nichts Wissen und auch nicht drüber reden.
Spazieren war meine "neue" Beschäftigung um runter zu kommen.

Mir macht es nichts mehr aus, wenn jemand in meiner Nähe raucht. Das hab ich schon hinter mir aber ich möchte den Geruch nicht mehr haben. Der ist echt übel geworden der Rauch-Geruch.

• x 2 #4


jasminxhn
@Fee35 Hallo 🙂 Ich kenne das zu gut. Genauso erging es mir letztes Jahr, als ich bei 25 Zig. täglich angekommen bin. Das hat mich zum Nachdenken angeregt, wie dich auch. Hast du schon mal versucht, auf Etappen zu reduzieren? Es gibt eine App, da kannst du deine Zig. eintragen, also mitzählen. Dann kannst du dir beispielsweise vornehmen, zwei Zig. am Tag weniger zu rauchen. Eine Woche später dann nochmal zwei weglassen, usw. Ich bin jetzt bei maximal 6 Zig. am Tag angekommen. Vielleicht hilft dir das auch 🙂 Ich wünsche dir alles Gute! Du schaffst das! Liebe Grüße aus Niederbayern

• x 2 #5


SilentRoG
Hast du dir schon mal die Zeit genommen und eine Zig. bewusst geraucht?
Also nicht, weil dein Nikotinmonster es wollte oder du anderweitig abgelenkt warst?

Konzentrier dich mal auf den Geschmack, den Geruch. Also wirklich die Zig. bewusst und konzentriert zu rauchen. Und dann zwing dich, die Schachtel fertig zu rauchen.

• x 2 #6


Lokalrunde
Werde dieses Jahr 64 Jahre und habe mit 14 Jahren angefangen zu Quarzen. Habe knapp 49 Jahre geraucht und bin jetzt seit 37 Wochen rauchfrei. War Genussraucher und extrem Nikotin abhängig. Ich habe nach einer Herzkatheteruntersuchung in der Klinik erfahren, dass ich "keine Verengungen" habe. Wenig später habe ich aufgehört zu Quarzen. Dann war ich im Mai dieses Jahr zur Kontrolle beim Lungenfacharzt. Ganze 4 Stunden in der Praxis untersucht und ein langes Gespräch mit der Ärztin. Lungenemphysem habe ich und das allein durch die Jahre vom Quarzen. Behandlung gibt es da nicht wirklich, das Beste und Nötigste war aufzuhören, hatte ich ja schon. Die zerstörten Lungenbläschen sind ein für allemal hin und die kommen auch nicht zurück, keine Regenerierung. Man hat dann eine sogenannte Bläh-Lunge und der Austausch zwischen verbrauchter und neuer Atemluft funktioniert nicht richtig. Die Folge ist Atemnot. Spätestens dann stellt sich nicht mehr die Frage, wie kann man es schaffen, man muss es schaffen! Ich habe aus freien Stücken aufgehört, weil ich mir dachte, du hast noch keine gesundheitlichen Folgen. Ohne Nikotinersatzstoffe und sofort, eine Kopfsache, und ich habe heute nach über 9 Monaten immer noch Schmach und Lust auf die Kippe, aber es ist mir egal. Was wären die Alternativen, wenn man Pech hat, irgendwann COPD und so verschleimt ist, dass man erstickt? Lass es einfach sein und ja, es kann jeder schaffen!

• x 3 #7


SilentRoG
Zitat von Lokalrunde:
Werde dieses Jahr 64 Jahre und habe mit 14 Jahren angefangen zu Quarzen. Habe knapp 49 Jahre geraucht und bin jetzt seit 37 Wochen rauchfrei. War ...

In ein paar Monaten werden auch die letzten Zig. Gedanken wech sein. 👍🏻

• #8


Progylein
Ich habe 30 Jahre geraucht und mir wurde von einer Zig. so dermaßen schwindelig, dass es mir fast die Beine weggerissen hat.
Das war meine letzte Zig. vor ca. 8 Jahren......
Heute weiß ich,es war eine Panikattacke die durch das Rauchen verstärkt ausgelöst wurde......da sieht man mal wieder,alles schlechte kann auch etwas gutes in sich tragen.....durch diese Panikattacke, rauche ich nicht mehr 😉

• x 1 #9


YellowFerrum
Rauchen ist heute out. Es ist auch sehr teuer geworden. Ein Zeichen von nervlicher Schwäche, von Ablenkung, von Beruhigung und von Beschäftigung. Sehr problematisch finde ich, dass dein Freund raucht. Vielleicht kannst du ihn dazu bringen, ebenfalls aufzuhören, sonst wird das doppelt so schwer. Am Ende gönnt ihr euch eine schöne Reise für das eingesparte Geld.
Ich habe vor Jahren aufgehört, indem ich abgestiegen bin auf eine extrem leichte Sorte "Auslese", damit die Gewohnheit beibehalten werden kann, aber der Nikotinspiegel sinkt. Die gibt es nur online noch, alternativ R1. Irgendwann nach einigen Fehlanläufen, war die mentale Lage gut und für die folgenden Wochen lag nichts an, so dass ich sofort aufgehört habe. Die ersten vierzehn Tage waren schwierig. Heute habe ich auch in Stresssituationen kein Bedürfnis mehr.

• x 2 #10


Donnie_Darko
@Fee35 Möchte dein Freund auch aufhören? Falls ja, könnte das dein Vorhaben sehr erleichtern, da ihr euch gegenseitig unterstützen könnt.

• x 2 #11


M
Zitat von Fee35:
Die Zig. sind so zu sagen, meine Ersatzdroge, genau wie Kaffee und Süßigkeiten.

Jegliche Sucht ist ein Symptom, kein singuläres Problem für sich. Natürlich gibt es unterschiedlich schädliche Süchte. Sich grundsätzlich mit Sucht (und v. a. mit seiner Sucht!) auseinander zu setzen, ist aber m. E. der Königsweg zur Vervollständigung des eigenen Charakters.
Zitat von Fee35:
Sehr schwierige Situation, ich kämpfe jeden Tag gegen die Alk. an, wobei mir das rauchen halt auch hilft, es beruhigt mich, macht Angst und Nervösität weg. Ich würde gerne mit meinem Schatz alt werden, aber wenn wir so weiter machen, wie aktuell, dann wird daraus bestimmt nichts.

Auch Angst und Nervosität sind eigentlich Symptome. Sie treten an die Stelle des Suchtkreislaufs, wenn Du beginnst, ihm nicht mehr zu folgen. Nicht mehr zu Rauchen oder zu Trinken beseitigt also erstmal "nur" den Grobputz, der die eigentliche Wand bislang kaschierte...die Wand muss aber auch weg! zwinkern
Neben einem rauchenden Partner mit dem Rauchen aufzuhören ist immens herausfordernd, aber möglich. Es braucht aber Regeln. Z. B. sollte er nicht vor Dir direkt rauchen - das kann ihm m. E. zugemutet werden.
Es hat übrigens auch einen "Vorteil": Im Kontakt mit ihm lernst Du die andere, weniger schöne Seite des Rauchens kennen: Entsprechender Mundgeruch, Körpergeruch, Kleidung etc. Das "ernüchtert"... zwinkern
Gemeinsam mit dem Rauchen aufzuhören ist sowieso ein zweischneidiges Schwert. Man läuft Gefahr, seine Abstinenzfähigkeit auf den Partner (mit) zu übertragen. Das schwächt in Krisenphasen den (unbedingt notwendigen!) alleinig eigenen Willen, aufzuhören. Zudem verbindet man das Rauchen bzw. Nichtrauchen mit der Partnerschaft - sehr gefährlich und letztlich unfair.
Anfangen tut man meistens gemeinsam, aufhören muss man letztlich alleine. Das ist die Härte jeglicher Sucht.

• x 3 #12


Micha2
Wenn natürlich jemand mit im Haus ist der dir immer was vorraucht noch ist es sehr schwer.

Ich bin vor 10Jahren aufs Dampfen umgestiegen anders wäre ich von den Kippen nicht weggekommen, hab dann das Nikotin immer weiter reduziert bis ich irgendwann auf null war.

Heute Dampfe ich zwar immer noch aber eher mehr "hobbymäßig".
Und teilweise mit etwas niko mal aber da gehts eher um Geschmack^^.

Aber brauchen würde ich es definitiev nicht mehr.

Ich hatte 12Jahre geraucht, also 20 gingen am Tag schon drauf, das hat auch seine 3Jahre gedauert bis der blöde "jetzt ne Kippe" Gedanken los war.

Man muss da echt nen eisernen Willen trotzdem haben.
Am meisten hat ein die "nach dem Essen und co." Kippe gefehlt.

Aber ich sage dir wenn du es schaffst dann kannste auch keine Kippen mehr riechen, je nachdem ob im Haus geraucht wird macht das ein regelrecht Aggro^^.

Also das wäre vielleicht ne Alternative leichterer weg mit Rauchen aufzuhören.

E-Ziggi shops gibts ja genug wo man sich gründlich beraten lassen kann und auch ordentliche Geräte und co bekommt und nicht den wegwerfmist.

• #13


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