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fragerunde
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Guten Abend liebes Forum,
ich bin nicht sicher ob diese Frage hier rein passt, aber vielleicht hat jemand schon einmal ähnliches erlebt.
Ich bin seit ein paar Jahren in Psychotherapie, außerdem bin ich gesetzlich versichert. Zwischendrin habe ich die Krankenkasse gewechselt, aber dies meiner Therapeutin nicht mitgeteilt. Nun ist aufgefallen, dass ca. 10 Sitzungen nicht bezahlt wurden, da ich zu dem Zeitpunkt schon bei der neuen Krankenkasse war, die aber von meiner Psychotherapie nichts wusste. Wir haben zwar neue Stunden genehmigt bekommen, aber die alten konnten nicht abgerechnet werden.
Ich war zunächst einverstanden, dass meine Therapeutin dann Stunden mit mir zur Abrechnung einträgt, die so nicht stattgefunden haben um sich das Geld so zu holen, aber damit hat sie sich nicht wohl gefühlt. Ihre Kollegen und ihr Anwalt haben ihr wohl geraten, mich zu bitten, zumindest die Hälfte der Kosten als Selbstzahler zu übernehmen. Ich weiß nicht sicher, was ich genau tun soll, da ich finanziell nicht gut aufgestellt bin und mich auch nicht mehr wohl damit fühle, bei ihr in Behandlung zu sein, während das Geld Thema noch über uns schwebt. Aber mir ist auch nicht hundertprozent klar, wie viel Schuld ich hier trage, da ich ehrlicherweise angenommen hatte, es wäre ihre Aufgabe, meinen Versicherungsstatus regelmäßig zu überprüfen.

• • 09.10.2026 #1


2 Antworten ↓

Feuerschale
Hmm, die Bewilligung einer Therapie und Stunden hängt ja an der Krankenkasse selber.

Den Versicherungswechsel kriegt der Therapeut nicht unbedingt mit, höchstens beim einmal im Quartal Karte einlesen.
Aber sonst geht der ja davon aus, die alte Therapie läuft noch, mit so und soviel Stunden.

Im Grunde wäre es schon deine Aufgabe gewesen, mit der neuen Krankenkasse gleich zu klären, läuft die Therapie weiter?(die hat ja mit der alten Bewilligung nix zu tun).

oder die Therapeutin dann auch zu informieren, damit sie die Sachen in die Wege leiten kann, weil geholfen hätte sie bestimmt. Vorher. Anträge gehen aber immer vorher und nicht verspätet, nach der "Leistung" quasi.
Also ja, es ist dein Versäumnis.

Würde die Therapeutin tricksen, wäre das halt keine wirklich saubere Sache.
Würde sie es alleine zahlen, wäre es auch nicht ganz richtig, denn sie ist ja im guten Glauben mit den Stunden vorgegangen, dass die alte Bewilligung und KK noch gilt.

Und natürlich ist andererseits die Frage, wo nimmst du das Geld her.
Ggf. holst du dir auch einen Anwalt, um zu schauen welche Möglichkeiten es gibt? Vergleich? Ratenzahlung?

Hätte die alte KK den Therapieantrag der neuen mitteilen müssen?( ich glaube eher nicht, ich denke es läuft über : Patient teilt Wechsel und drohendes Ende dem Therapeuten mit, der kümmert sich um neuen Antrag bei neuer KK).

Kann mir schon auch denken, dass dieses organisatorische jetzt die Atmosphäre in der Therapie beeinflusst und dass das erstmal auch sauber geklärt werden muss.

• #2


Donnie_Darko
Wenn ich online recherchiere steht dort, dass Psychotherapeuten zum Beginn jedes Quartals überprüfen müssen ob der Patient die Krankenkasse gewechselt hat. Machen sie das nicht, haben sie Pech und bleiben auf den Kosten sitzen.

• #3





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