NX2000
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Ich schreibe schon seit vielen Jahren immer wieder. Besonders intensiv wird das Schreiben allerdings dann, wenn es mir schlecht geht.
Es ist für mich eine Möglichkeit, zu verarbeiten und festzuhalten, was mich in den dunkelsten Stunden meines Lebens aufsucht. Vielleicht auch der Versuch, mit Worten zu beschreiben, was sich eigentlich nur fühlen lässt.
Wofür ich das tue, weiß ich selbst nicht so genau.
Vielleicht, damit ich selbst oder irgendwann ein anderer Mensch einen solchen Moment ein Stück weit nacherleben kann. Damit etwas, das sonst nur in mir existiert, für einen Augenblick auch für jemand anderen erfahrbar wird.
Und vielleicht bin ich dadurch in diesem Moment und mit diesem Erleben ein kleines bisschen weniger allein.
Ich möchte hier einige dieser Texte teilen. Sie sind sehr persönlich und im Moment mitunter ziemlich dunkel. Ich weiß nicht genau, was ich mir davon erhoffe. Vielleicht einfach ein wenig Resonanz, einen Gedanken oder ein Gespräch, das sich daraus ergibt…
Hier mal ein erster Text:
Camera Obscura
Ich sitze im Zug, die Welt zieht am Fenster vorbei und ich frage mich, wie wirklich die Wirklichkeit tatsächlich ist – und was sie ist.
Ich glaube, ich sehe sie gerade sehr eingetrübt und sehr eng – sowohl räumlich als auch zeitlich – wahrscheinlich ist sie viel größer, als das, was ich wahrnehmen kann – und wahrscheinlich auch ganz anders, als meine aktuelle Situation es mir erlaubt, sie zu sehen.
Aber wie relevant ist das schon – wenn eine objektive Realität für mich so wenig Bedeutung hat, ist sie dann wirklich wichtig?
Die Welt ist so groß – und doch ist mein Zugang zu ihr gerade so beschränkt – und ich bin gefangen in mir selbst, in einem Unvermögen, aus der Schwärze meiner Gedanken herauszutreten, mehr zu sehen als einen Strudel von Verlust und Schmerz.
Es ist für mich eine Möglichkeit, zu verarbeiten und festzuhalten, was mich in den dunkelsten Stunden meines Lebens aufsucht. Vielleicht auch der Versuch, mit Worten zu beschreiben, was sich eigentlich nur fühlen lässt.
Wofür ich das tue, weiß ich selbst nicht so genau.
Vielleicht, damit ich selbst oder irgendwann ein anderer Mensch einen solchen Moment ein Stück weit nacherleben kann. Damit etwas, das sonst nur in mir existiert, für einen Augenblick auch für jemand anderen erfahrbar wird.
Und vielleicht bin ich dadurch in diesem Moment und mit diesem Erleben ein kleines bisschen weniger allein.
Ich möchte hier einige dieser Texte teilen. Sie sind sehr persönlich und im Moment mitunter ziemlich dunkel. Ich weiß nicht genau, was ich mir davon erhoffe. Vielleicht einfach ein wenig Resonanz, einen Gedanken oder ein Gespräch, das sich daraus ergibt…
Hier mal ein erster Text:
Camera Obscura
Ich sitze im Zug, die Welt zieht am Fenster vorbei und ich frage mich, wie wirklich die Wirklichkeit tatsächlich ist – und was sie ist.
Ich glaube, ich sehe sie gerade sehr eingetrübt und sehr eng – sowohl räumlich als auch zeitlich – wahrscheinlich ist sie viel größer, als das, was ich wahrnehmen kann – und wahrscheinlich auch ganz anders, als meine aktuelle Situation es mir erlaubt, sie zu sehen.
Aber wie relevant ist das schon – wenn eine objektive Realität für mich so wenig Bedeutung hat, ist sie dann wirklich wichtig?
Die Welt ist so groß – und doch ist mein Zugang zu ihr gerade so beschränkt – und ich bin gefangen in mir selbst, in einem Unvermögen, aus der Schwärze meiner Gedanken herauszutreten, mehr zu sehen als einen Strudel von Verlust und Schmerz.
• • 14.10.2026 x 4 #1
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