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Angsthase1992

Angsthase1992

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Hallo ...
... ich leide schon seit ende September, an einer akuten Engogenen depressiven Phase ... bei mir kommt durch Kleinigkeiten zu regelrechten Wutausbrüchen gemischt mit Minderwertigkeitskomplexen.
Bekomme nichts mehr hin trotz Tabletten, bin nur noch müde & schlapp in Verbindung mit Schlafstörungen.

Wäre schön, wenn Ihr mir ein paar Tipps an die Hand geben könntet ... !

Fühlt Euch herzlichst gegrüsst !

11.11.2016 18:52 • 29.01.2019 #1


Plumbum

Plumbum


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Besorg Dir einen Zaun. *Hammer und Nägel geb*

http://www.zeitblueten.com/news/die-naegel-im-zaun/

Liebe Grüsse
Plumbum

11.11.2016 18:56 • x 1 #2


Angsthase1992

Angsthase1992


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Dankeschön ... dass ist wirklich eine gute Idee ... das mit dem Hammer und dem Nagel !

11.11.2016 18:58 • x 1 #3


NewChance


Hallo Angsthase,

ich würde an Deiner Stelle in eine psychosomatische Klinik gehen.
Ich hatte auch mal vor Jahren so eine Phase in der ich fast täglich angefangen habe rumzubrüllen obwohl ich ein eher ruhiges Naturell habe.
Ich erkannte mich selbst nicht wieder.
Bei mir war das damals,weil es in meiner Ehe einen Haufen Probleme gab,ich war völlig überfordert und fühlte mich so einsam, verletzt,enttäuscht und im Stich gelassen.
Ich bin in eine psychosomatische Klinik gegangen und konnte dort zurück in meine Mitte finden.
Deshalb würde ich Dir raten,so einen Aufenthalt in Anspruch zu nehmen,alleine kommt man ab einem gewissen Punkt einfach nicht mehr weiter und dreht sich immer weiter in die Negativspirale hinein...

11.11.2016 19:02 • x 1 #4


Angsthase1992

Angsthase1992


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Ich bin zum Glück kein Klinikmensch, in eine Klinik würde ich freiwillig niemals gehen - Hat für mich nur negatives - Ich denke mal, dass ich mehr beruhigendes Psychopharmaka nehmen sollte.

11.11.2016 19:11 • #5


NewChance


vielleicht kannst du mal in eine Selbsthilfegruppe für Depressive gehen,da wird man wenigstens verstanden und ist nicht so alleine mit allem...

11.11.2016 19:37 • #6


dernebu


Warst du schon mal in einer Klinik?

13.11.2016 04:24 • #7


petrus57

petrus57


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@Angsthase1992

Dein Profilbild kann einem ja schon depressiv stimmen.

22.11.2016 10:30 • #8


Kiki2017


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28.01.2019 18:58 • #9


Carcass

Carcass


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Könnte die Leber sein , kein Witz . Choleriker haben oft eine kranke Leber .

28.01.2019 19:30 • #10


Chingachgook


Zitat von Kiki2017:
Es muss nur ein falsches Wort sein und ich breche aus...


Ich schätze, das falsche Wort ist nicht die Ursache für den Wutausbruch, sondern nur der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Wahrscheinlich erstehen in Sekundenschnelle alte Kränkungen wieder auf, Situationen in denen Du Dich schon einmal ungerecht behandelt oder provoziert gefühlt hast. Du fühlst Dich dann von aller Welt und grundsätzlich falsch wahrgenommen und behandelt.
Logischerweise ist eine gigantische Wut die Folge.
Mit etwas Abstand sieht man die Situation dann nüchterner und das eigenen Verhalten tut einem leid.

Es kann ein Weg sein, sich früher abzugrenzen, früher die "Gelbe Karte" zu ziehen.

Es kann auch ein Weg sein, die verbale Kompetenz zu steigern und sich Strategien zu überlegen, wie man mit blöden Kommentaren umgeht. Ironie oder Sarkasmus sind Möglichkeiten.
Andere Varianten finden sich in dem Buch :"Sage Nein ohne Skrupel" von Manuel J. Smith.

Das nur als Anregung.............

28.01.2019 19:47 • x 1 #11


Schlaflose

Schlaflose


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Zitat von Kiki2017:
hat jemand ähnliche Probleme?


Teilweise ja. Wutausbrüche habe ich nie, aber alles andere, vor allem meine Reaktionen nach einer Kränkung oder einem Angriff sind genauso (ignorieren, nicht mehr mit demjenigen reden usw.) Statt Wut breche ich in Tränen aus, renne raus und knalle die Tür hinter hinter mir zu, um denjenigen zu strafen, der mir etwas angetan hat. Abr ich mache da keinen Kopf drum.

29.01.2019 11:37 • #12



Univ.-Prof. Dr. med. Isabella Heuser