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201824.07




Guten Morgen!
Ich komme mir wie ein ganz schöner Jammerlappen vor, aber heute ist leider wieder einer dieser schlechten Tage... Im Prinzip fing es schon in der Nacht an. Hatte wirre Gedanken und Albträume und auch wenn ich irgendwie geschlafen habe - erholsam war das nicht, eher im Gegenteil. Aufgewacht direkt mit dieser inneren Unruhe usw. Dabei hatte ich gestern einen echt guten Tag. Ich würde sogar behaupten den ersten richtig Normalen seit das ganze vor ein paar Wochen begonnenen hat. Umso mehr zieht mich jetzt dieser Rückschritt runter. Warum kann es nicht kontinuierlich aufwärts gehen? Weshalb nach jedem Sieg gleich wieder eine Niederlage? Nach jedem guten Tag bin ich optimistisch und überzeugt es zu schaffen, aber die schlechten Tage bringen dann die Zweifel zurück und verunsichern. Habt ihr das auch? Und wie geht ihr mit diesen Auf und Abs um?

Auf das Thema antworten


  24.07.2018 08:01  
Hi!
Ja das kenne ich. Man muss versuchen sich an die guten Zeiten/Tage festzuhalten bzw sich zu sagen, dass "nach Regen" auch immer wieder Sonnenschein kommt. Ich weiss, dass das nicht einfach ist bzw leichter gesagt als getan, aber was besseres bleibt dir momentan nicht.

Danke1xDanke


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Bärlin Spandow
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  24.07.2018 08:02  
Moin Glitzerlicht

Bei mir ist es schon seit Monaten so, dass nach guten Tagen, schlechte Tage folgen. Ich versuche mich dann an die guten Tage zu erinnern und weiß ja auch dass die wiederkommen. Ich versuche mich nicht davon runterziehen zu lassen.

Danke2xDanke


  24.07.2018 08:02  
petrus57 hat geschrieben:
Moin Glitzerlicht

Bei mir ist es schon seit Monaten so, dass nach guten Tagen, schlechte Tage folgen. Ich versuche mich dann an die guten Tage zu erinnern und weiß ja auch dass die wiederkommen. Ich versuche mich nicht davon runterziehen zu lassen.


Genau so Petrus

Danke1xDanke


  24.07.2018 08:12  
Danke für eure schnellen Antworten
Ihr habt natürlich recht. Man sollte sich auch im Regen lieber an die Sonne erinnern. Ich werde versuchen daran zu arbeiten, denn im Moment versetzen mich die schlechten Phasen noch in eine Art Schockstarre. Ich habe dann Angst wieder komplett abzurutschen. Ich muss, denke ich, wieder mehr Vertrauen in mich selbst finden.
War das bei euch auch ein Lernprozess? Und wenn ja, wie lange habt ihr gebraucht damit umzugehen?



  24.07.2018 08:15  
Ja war es bzw ein Prozess um eine gewisse Routine darin zu bekommen; auch wenn Routine nicht das passende Wort ist. Es kann ganz unterschiedlich lange oder eben auch kurz dauern. Der eine so, der andere so und doch so gleich

Danke1xDanke


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  25.07.2018 04:03  
Die "schlechten " Tage werden immer weniger, alte Muster haben sich so tief eingebrannt da passiert es mir auch dass man gleich in Ein Verzweiflungsmuster verfällt, das ist normal, man hat ja viel durchgemacht, so empfinde ich es, die Psyche spielt uns oft üble Streiche... Aber es wird besser... Geduld ist wichtig, ich muss sie auch noch lernen....

Danke1xDanke


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  26.07.2018 11:31  
Ich kenn das auch mit den auf und abs. Es ist mühsam. Ich merke förmlich wenn die stimmung kippt. Dann ist wieder alles sch.... Ich weiß dass man positiv denken soll, aber mir fehlt zur zeit die kraft dazu.

Danke1xDanke


Univ.-Prof. Dr. med. Isabella Heuser

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Auf das Thema antworten  8 Beiträge 

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