Ich habe extreme Krankheitsängste, leider höre und sehe ich nix anderes mehr. Egal mit wem man redet, jeder hat ne schlimme Geschichte aus dem Bekanntenkreis zu erzählen. Krebs mit 24, Hirnblutungen, Schlaganfälle, ich will es alles nicht hören aber es ist die Realität
wie geht ihr damit um?ich frag ja dann sogar noch nach, ich Depp
• • 24.02.2014#1
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coco88 Mitglied
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Ja ich sauge diese horrorgeschichten auh förmlich auf, hinterfrage dann nochmal schön alles und dann gucke ich erst mal ob irgendetwas auf mich zu trifft Genau so ist es bei fernseh Reportagen oder auch Werbungen , mache mich oft bekloppt damit
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#2
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Wie geht ihr mit Horrorgeschichten um?
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Neuro87 Mitglied
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Ja, kenn das auch... aber von dem Mann, der seit er 14 ist 30 Kippen am Tag raucht und ne Flasche Schnap. zum Frühstück trinkt und nächste Woche 90 wird will man nix hören
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#3
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püppi123 Mitglied
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Mir gehts auch ganz ähnlich. Auch in meiinem Umfeld gibt es zurzeit nur horrorgeschichten von jungen menschen mit krebs oder hirnschlägen oder was auch immer.
Und auch ich sauge das förmlich auf - auc hwenn ich genau weiss dass mir das nicht gut tut. Manchmal stoße ich im Fernsehen oder bei Youtube oder so auf eine Reportage wo es um kranke oder sterbende oder was auch immer geht und dann kann ich nicht wegschalten. Es ist wie ein zwang. ich muss es gucken auch wenn es mit dann schlecht geht.
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#4
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Hortensie Mitglied
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Ich kenn das auch. Ich schlage dann im Lexikon noch nach und finde nat. auch das assende:, was dann noch mehr Angst macht.
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#5
IchWillPositiv Mitglied
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Im Fernsehen schalte ich mittlerweile direkt weg. Letztens auch bei Dr. Kleist , obwohl der ja alles zum positiven Ende bringt.
Bei Gesprächen versuche ich auch zu entkommen, da es mich tagelang beschäftigt und ich darüber grübel.
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#6
ambroxia Mitglied
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Ich kann damit auch nicht gut umgehen... bestes beispiel heut.. mir erzählt ein bekannter das er jetz ne ganze weile im KH war weil er paar symptome hatte die er mir sagte ende vom lied er hatte en blutgerinnsel im kopf und was nun ich hab jetzt ne std nach dem ichs gehört hab alle symptome und panik wie sau...
Auch ärzte serien die ich früher sooooo gern gesehen habe kann ich heute nicht mehr anschauen ich bekomme symptome und dadurch panik teufelskreis.
was noch viel schlimmer ist es gibt nur tote und kranke im tv... alles andere gibts iwie nicht mehr... echt traurig.
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#7
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tanilein Gast
Das nennt man selektive Wahrnehmung.
Wir lenken unsere Aufmerksamkeit unbewusst auf Dinge, die unsere Vermutung bestätigen, die Welt bestünde nur aus Krankheit und Tod. Wenn wir dann wieder solch eine "Story" hören, denken wir "Hab´ich´s nicht gesagt, meine Ängste sind völlig begründet."
In Wirklichkeit gibt es aber viel, viel mehr (halbwegs) Gesunde als schwer Kranke !
Das sollte man sich auch mal vor Augen führen !
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#8
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coco88 Mitglied
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Das stimmt schon , ich denk mit nur immer warum trifft es die anderen , es kann genauso gut mich treffen
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#9
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tanilein Gast
ja, Coco88, das kenne ich !
Aber : wir sollten dahin kommen, zu denken, dass es mich/uns zwar treffen KÖNNTE, aber keineswegs MUSS. Wir müssen lernen, mit dem Restrisiko, das das Leben bietet, zu leben.
Und uns an Fakten zu halten: Es erkranken jährlich zigtausend Menschen an Krebs. Aber noch viel, viel mehr erkranken NICHT daran !
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#10
C
coco88 Mitglied
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Ja ich weiß und Versuche auch so zu denken aber in so schei** Phasen denkt man nicht so positiv
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#11
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tanilein Gast
ich weiß ! Geht mir ja genau so !
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#12
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Nixending Mitglied
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die geschichten die ich schon mit bekommen haben waren eigentlich mit der auslöser. nicht nur aber zum großen teil.
krebs ist bei uns in der familie groß verbreitet.
mütterlicherseits.
herzinfarkte väterlicherseits.
oma opa väterlich alle herzinfarkt.
oma opa mütterlich beide krebs. lungen und hautkrebs.
2 tanten krebs. Brust, Blase und Gebärutterhals der sich auf alles andere ebenfalls ausgebreitet hat.
2 Onkel mit 63 Lungenimbolie von jetzt auf gleich.
ein onkel hautkrebs um die 40. aber nun ist er wohl auf und schon an die 60.
der Vater der Exfreundin meines Bruders Herzinfarkt mit 43, leider nicht überlebt.
Der vater meiner Tochter Herzinfarkt mit 34 - überlebt.
Sein Vater Leukämie. Seine Mutter Lungenkrebs.
eine Cousine Morbus Crohn, eine Cousine Eileterschwangerschaft Eine Cousine Eierstock Krebs / glaub ich jedenfalls wurd ihr alles mit 17 entfernt Eine Tante Eileiterschwangerschaft.
Und abgesehen davon viele Bandscheibenvorfälle / meine Mutter 3 und quält sich täglich mit schmerzen.
Mein Cousin schon mit 18. das alles nur mal in meinem umfeld, ohne die ganzen fremden leute aus den nachrichten etc....
ja da kann man sich schon verrückt machen.
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#13
A
AngelikaTB Mitglied
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@tanilein: und noch wichtiger: Krebs ist keine unheilbare Krankheit mehr. Man kann sie mittlerweile diagnostizieren und man ist sehr weit mit den Therapien!
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#14
A
AJPsychic Gast
Ich mache mir jeden Tag deutlich, dass ein Tag in Angst vor etwas, was mich treffen kann oder eben auch nicht, ein vergeudeter Tag ist, solange ich selbst gesund bin.
Mit der Angst verderbe ich mir alles, was schön ist, was ich genießen könnte. Und sollte ich wirklich mal ernsthaft erkranken, könnte ich mir dafür im nach hinein bestimmt in den Allerwertesten treten.
Ansonsten: Horrorgeschichten ausblenden. Das ist deren Leben, nicht meins. Ihr Schicksal, nicht meins. Und wenn meine Uhr eines Tages abgelaufen ist, möchte ich zurückblicken können und sagen: es war ein schönes Leben! Und nicht sagen müssen, dass ich es in Angst und Schrecken verbracht habe.
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#15
Missyou Mitglied
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stellt euch das mal vor, Tag ein Tag aus haben wir Angst vor allen möglichen Krankheiten. wir können genau so gut 90 werden und ärgern uns dann kaputt dass wir uns das ganze Leben lang um etwas gesorgt haben das nie eingetroffen ist!
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HippieLALA Mitglied
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Ohja ich kenn das alles auch nur zu gut. Ich checke sogar, wenn ich von irgendwelchen verstorbenen Berühmtheiten höre oder lese, gleich bei Wikipedia in welchem Alter und was sie hatten. Total bekloppt! Arztserien kann ich auch nicht anschauen, da krieg ich die Krise. Und wenn ich im Umfeld was höre, beschäftigt mich das auch noch Tage. Mir hilft ganz gut Neurodoron von Weleda.
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#17
Missyou Mitglied
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Danke für den Neurodoron Tip! Wie lange und oft nimmst du das?
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#18
H
HippieLALA Mitglied
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Nehme sie drei bis viermal täglich und seit 2 Wochen jetzt und kann schon eine positive Wirkung bemerken. Bestimmt spielt der Kopf da auch eine Rolle, aber es unterstützt mich. Auch beim schlafen finde ich mehr ruhe.
Probier es aus. schaden tut es nicht, da es homöopathisch ist.
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#19
T
tanilein Gast
Zitat von AngelikaTB:
@tanilein: und noch wichtiger: Krebs ist keine unheilbare Krankheit mehr. Man kann sie mittlerweile diagnostizieren und man ist sehr weit mit den Therapien!
Du sagst es ! Das ist auch ein wichtiger Aspekt, den man sich immer wieder vorbeten muss. Ich kenne einige Krebsfälle in meinem Umfeld. Alle sind soweit geheilt (einschließlich ich )