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Heller_Wahnsinn
Hallo,

irgendwie bin ich erleichtert, dass ich nicht alleine bin mit meinem Knall, der Angst vor tödlichen Krankheiten. Als Kind fing das an mit Tollwut, als Teenager dann mit AIDS und später dann diese Angst vor Krebs. Bei jeder Veränderung/jedem Beschwerdebild denke ich gleich, dass es was mit Krebs sein könnte. Das ist völlig bekloppt und es ist mir auch peinlich, und es ist natürlich auch belastend, für einen selbst und für Verwandte, falls man darüber spricht.

Vor einer Therapie drücke ich mich. Einfach deswegen, weil einen ein Arzt sowieso nicht mehr für voll nimmt, wenn man erst mal klar sagt, man ist hypochondrisch. Dann wird gleich alles auf die Psyche geschoben. Das kann ja sein, aber was, wenn es doch was Ernstes ist? Dann wird das übersehen. Ich möchte als Patientin aber ernstgenommen werden, auch wenn ich diese Krankheitsängste habe.

Was mich interessieren würde, was macht ihr, wenn ihr akute Krankheitsangst habt? Vorhin habe ich hier irgendwo gelesen, man kann es aufschreiben, und wenn man wieder mal solche Symptome hat, dann kann man es nachlesen. Die Idee finde ich gut! Habt ihr noch Tricks und Kniffe, wie man die Angst wieder loswerden kann?

Ich bin momentan sehr angefressen und versuche den ganzen Tag, die Weinkrämpfe loszuwerden, damit ich nachher nicht schlecht aussehe, wenn mein Mann heimkommt. Er tut mir teilweise schon leid, dass er sich das eine oder andere anhören muss von meiner Angst, die wohl irrational ist, sich für mich aber verdammt echt anfühlt....

LG
HW

24.09.2014 16:40 • 29.09.2014 #1


Hallo, ich habe so ähnliche Symptome, wen ich z.B schlafen gehen will trifft es mich manchmal wie der Blitz, aufeinmal plötzliche Angst dann kommen die Fragen: Was ist das? Was passiert mit mir?Eine plausible Erklärung dafür habe ich auch noch nicht bekommen. Meine Angstschübe sind nach ein paar Sekunden wieder vorrüber aber kommen ständig wieder, in Gesellschaft habe ich das allerdings nie.

24.09.2014 17:09 • #2



Was tut ihr so gegen "Angstschübe"?

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Luna70
Das Gefühl es trifft mich wie der Blitz kenne ich auch. Von einer Sekunde auf die andere sorgt ein (manchmal winziges Symptom) dafür, dass mich die Angst überfällt. Manchmal ist das nur ein kurzes Gefühl, manchmal setzt es sich fest. Dann hat bei mir bisher wirklich nur die Abklärung beim Arzt geholfen. Leider nur bis zur nächsten Krankheit.

Ich habe noch kein richtiges Mittel dagegen gefunden. Ich versuche, die Phasen wo zumindest die Krankheits-Ängste weg sind zum Durchatmen zu nutzen. Ich habe schon überlegt, einmal im Jahr einen Vorsorge-Untersuchungsmarathon zu machen und alles auf einmal abzuhandeln. Die letzte Vorsorge beim Frauenarzt hat mich allerdings so fertig gemacht dass ich den Plan erstmal aufgegeben habe. Ich war schon Wochen vorher völlig am Ende (war aus Angst fast zwei Jahre nicht dort) und die Warterei auf das Ergebnis vom Abstrich war die Hölle. Dann musste ich noch zur Mammografie, wegen familiärer Vorbelastung...

Ich glaube, das wichtigste ist ein Arzt, zu dem man wirklich Vertrauen hat. Seit meine damalige Ärztin vor einigen Jahren ihre Kasssenzulassung zurückgegeben hat, bin ich ein bisschen heimatlos was das betrifft. Und was bei mir alles sehr verschlechtert ist, wenn ich im Internet nach Symptomen suche. Das macht es wirklich IMMER nur noch schlimmer.

Eine Idee habe ich leider nicht für dich, habe selbst noch keine Lösung gefunden. Vielleicht am Ende doch mit Medikamenten versuchen? Dazu konnte ich mich noch nicht durchringen.

25.09.2014 08:12 • #3


Luna70,

das,was du schreibst, könnte von mir sein.
Mir geht es auch so: nach einer Untersuchung bin ich erstmal erleichtert, glücklich und angstfrei.
Aber nicht lange, denn dann kommt die Angst vor der nächsten Krankheit.

Nach einer bösartigen Tumorerkrankung im letzten Jahr ist es nun ganz aus. Das kleinste Symptom kann mich in helle Panik versetzen.

Ich schiebe nun Vorsorgeuntersuchungen auf anderen Gebieten viel zu lange vor mir her, weil ich einfach keine Kraft habe, die Angst auszuhalten.
Wenn mein Gynäkologe einen Abstrich nimmt, bin ich die Woche danach zu nichts zu gebrauchen.
Ich schleiche nach der Arbeit voller Panik in die Wohnung und schaue ängstlich auf den Anrufbeantworter, ob da die Hiobsbotschaft evtl drauf sein könnte.
Erst, wenn das Licht nicht blinkt, kann ich mich - bis zum nächsten Tag - etwas entspannen.

Ich befürchte, das wird sich nie wirklich bessern.

25.09.2014 10:33 • #4


Heller_Wahnsinn
Zitat:
Das Gefühl es trifft mich wie der Blitz kenne ich auch. Von einer Sekunde auf die andere sorgt ein (manchmal winziges Symptom) dafür, dass mich die Angst überfällt. Manchmal ist das nur ein kurzes Gefühl, manchmal setzt es sich fest. Dann hat bei mir bisher wirklich nur die Abklärung beim Arzt geholfen. Leider nur bis zur nächsten Krankheit.


Das geht mir ähnlich. Manchmal sehe ich den Blitz sogar kommen, ich versuche dann in dieser Sekunde, ihn abzuwehren, versuche krampfhaft an etwas anderes zu denken, fast schon notwehrartig den aufkommenden Angstgedanken abzublocken, aber es hilft nicht. Ich kann manchmal die Angst nach hinten drängen, für ein paar Stunden, aber dann kommt sie wieder. Morgens, wenn ich aufwache, ist die Angst noch nicht wach, ich versuche dann ganz gezielt nicht an was zu denken, aber dann kommt die Angst trotzdem und mir fällt ein, was mich am Vortag schon belastet hat. Ich wünschte, es gäbe einen Filter! Aber dann würde man auch nicht merken, wenn wirklich was nicht stimmt.

Ich habe auch Angst vor Vorsorgeuntersuchungen. Man weiß nie, was rauskommt, und das einzige, was mich bei der Stange hält ist, dass ich mir sagen, wenn sie jetzt was finden, dann ist das höchstwahrscheinlich noch früh genug. Aber eine andere Stimme flüstert dann immer: Ja, und wenn nicht? Dann hättest Du es nicht gewusst und noch fröhlich eine schöne Zeit gehabt, so aber hast Du's Dir selbst verdorben....

Ich hatte mal wegen Lymphknoten ein Thorax- und Abdomen-CT. Vor den Ergebnissen hatte ich auch Angst, auch vor den sog. Zufallsbefunden. Und so einen gab es, der Radiologe, ein sehr einfühlsamer Mann, machte mich darauf aufmerksam, doch mal beim Gynäkologen meine GM anschauen zu lassen, die wäre ein wenig auffällig. Nichts dramatisches, aber ich sollte nachschauen lassen. Dabei war ich erst ein paar Wochen vorher beim Gyn gewesen, allerdings diesmal ohne Ultraschall (bin füllig). Tja, bin zum Gyn und diesmal mit US meinte die Vertretungsärztin (mein Gyn im Urlaub), GM sieht normal aus, aber an dem einen ES, das sieht aus wie ein Tumor, und von der Form her völlig anders als das, was sie je gesehen hätte, und sie wäre sich recht sicher, dass der nicht gutartig wäre, und ich sollte ins UKE, dort wäre man mit Tumoren in den besten Händen. Wohlgemerkt, ich habe bei jedem Ziehen irgendwo, bei jeder Unregelmässigkeit sofort massiv Krebsängste.... Ich bin wie betäubt aus der Sprechstunde und habe nur gedacht, jetzt musst Du sehen, ob du dein Leben retten kannst. Habe mich für die Ovarsprechstunde im UKE angemeldet, es war Freitag.... und am Montag konnte ich hin. Dort hiess es dann, das ist nur eine gekammerte Zyste, sollte aber besser raus, aber kein Tumor. Dafür wäre die GM-Schleimhaut etwas zu weit aufgebaut, empfohlene Ausschabung, für den Arzt dort sah das eher verdächtig aus (deckte sich mit der Aussage des Radiologen). Das wurde alles gemacht, und dann hieß es, die GM sollte besser auch entfernt werden, weil die Probe, die man genommen hatte, Atypien enthielt, also eine Krebsvorstufe. Das hätte die Gyn also übersehen, ich bin froh, dass der Arzt im UKE so aufmerksam war. Zwei Monate später habe ich mir also die GM entfernen lassen und den verbliebenen ES gleich mit, weil ich immer Zysten hatte und nicht jedes Jahr zum Bauchschnitt wollte und auch Angst hatte, dass ich mal was an den ES bekomme.

Medikamente.... dazu konnte auch ich mich nicht durchringen. Ich habe Angst davor, dass sich meine Persönlichkeit ändert oder dass ich, überspitzt, davon zugedröhnt und glücklich lächelnd übersehen könnte, wenn wirklich was ist.

25.09.2014 10:45 • #5


Heller_Wahnsinn
Zitat:
Mir geht es auch so: nach einer Untersuchung bin ich erstmal erleichtert, glücklich und angstfrei.
Aber nicht lange, denn dann kommt die Angst vor der nächsten Krankheit.


Das geht mir ganz genauso. Ich komme mir damit so blöd vor, weil man ja als Außenstehende/r meinen muss, man wünscht sich was....

Zitat:
Nach einer bösartigen Tumorerkrankung im letzten Jahr ist es nun ganz aus. Das kleinste Symptom kann mich in helle Panik versetzen.


Mensch, das tut mir leid zu hören, ich kann Dich so gut verstehen


Zitat:
Ich schiebe nun Vorsorgeuntersuchungen auf anderen Gebieten viel zu lange vor mir her, weil ich einfach keine Kraft habe, die Angst auszuhalten.
Wenn mein Gynäkologe einen Abstrich nimmt, bin ich die Woche danach zu nichts zu gebrauchen.
Ich schleiche nach der Arbeit voller Panik in die Wohnung und schaue ängstlich auf den Anrufbeantworter, ob da die Hiobsbotschaft evtl drauf sein könnte.
Erst, wenn das Licht nicht blinkt, kann ich mich - bis zum nächsten Tag - etwas entspannen.


Ganz so schlimm ist es nicht bei mir. Was bei mir entlastend wirkt ist, dass ich genug getan habe. In meinem Kopf schwirrt nämlich noch was mit rum,
was mir sagt: Wenn dir was passiert, dann biste selbst schuld. Hättest du mal mehr aufgepasst! Wenn ich das Gefühl habe, alles Menschenmögliche
getan zu haben, dann bin ich zumindest etwas beruhigt, denn allein der Gedanke, dass ich es selbst verdorben habe, weil ich nicht früh genug reagiert habe,
macht mich schon fertig.

Zitat:
Ich befürchte, das wird sich nie wirklich bessern.


Ich frage mich manchmal, ob das vielleicht besser wird, wenn man in einem Alter ist, wo man immerhin schon mal sagen kann: Ich habe ein gesegnetes
Alter, wenn jetzt was passiert, dann hast du immerhin ein schönes, erfülltes Leben gehabt und musst dir nicht sagen, du hättest was versäumt/dein Leben
verschwendet.

In mir ist so der Verdacht, dass man diese Ängste vielleicht auch deswegen hat, weil man den Eindruck hat, sein Leben nicht so zu leben, wie man es
eigentlich sollte/möchte. Zum Beispiel wenn man zu Hause sitzt und unausgelastet ist und eigentlich mehr möchte, mehr am Leben teilhaben, mehr
Leben in sich spüren. Und dass man dann eher das Gefühl kriegt, dass man von der Natur aussortiert wird, weil man eh nichts reissen kann.....
Nur so ein Gedanke.

25.09.2014 10:51 • #6


Heller_Wahnsinn, deine Geschichte ist ja auch keine schöne.

Ich hatte letztes Jahr wegen Husten auch ein Thorax-CT und dieses ergab einen Tumor in der Lunge, der gutartig war und einen weiteren im Hauptbronchus, der leider nicht gutartig war.
Dieser konnte aber, weil er noch auf die Schleimhaut begrenzt war, vollständig entfernt werden und alles ist gut.
Und das mir als Nieraucher !
Nun gut, aber seitdem leide ich unter massiven Krankheits-und vor allem Krebsängsten und muss sehen, wie ich damit klarkomme.

Ich kann also das, was du schreibst, total nachvollziehen und erkenne mich in vielem so sehr wieder !

25.09.2014 10:59 • #7


Heller_Wahnsinn
tanilein, OMG das tut mir leid, ich kann so gut verstehen, dass man die Angst dann erst Recht nicht mehr wegbekommt.

Ich war letztens auch zum Lunge röntgen, weil ich wochenlang das Gefühl hatte, irgendwie nicht genug Luft zu bekommen
und extra tief Luft schöpfen zu müssen aller paar Minuten. Alles war okay, aber als ich dem Arzt sagte, mein Opa hatte
als starker Raucher mit 80 dann Lungenkrebs, meinte er, gut dass Sie nicht rauchen, denn wenn man einen Verwandten/
Vorfahren in der Familie hat dem das mit Rauchen passiert ist, hat man selbst - als NR! - ein 5fach erhöhtes Risiko.
Naja, ich hab mal vielleicht 3 Schachteln oder so geraucht als Jugendliche, und auch zwei drei Joints, aber hat mir nicht
gefallen. Habe ich ihm auch gesagt, weil ich nichts im Bogen angekreuzt habe unter je geraucht? Er hat dann für mich
angekreuzt NIE. (dass mein Opa LK hatte, hatte ich aber, glaub ich, reingeschrieben).

Zitat:
Nun gut, aber seitdem leide ich unter massiven Krankheits-und vor allem Krebsängsten und muss sehen, wie ich damit klarkomme.


Ich glaub, nach so einem Schock würde das ganz vielen so gehen. Ich bin, was meinen Unterleib angeht, jetzt deutlich beruhigter,
gehe natürlich trotzdem zur Vorsorge. Und ich achte sehr auf meine Brüste, ich bin jetzt ja schlagartig in den WJ.

Hattest Du vorher keine Krankheitsängste?

25.09.2014 11:06 • #8


doch, ich hatte vorher schon Krankheitsängste.
So richtig klar ist mir das aber erst geworden, seit ich mich damit befasse.
Früher dachte ich immer, ich hätte ja einen Grund für meine Ängste.
Nach der Geschichte letztes Jahr, die echt die Hölle meines Lebens war, haben sich die Krankheitsängste aber massiv verschlimmert.

Eine über einjährige Verhaltenstherapie, das Lesen hier im Forum und vor allem die ZEIT lassen mich aber im Moment eine gewisse, wenn auch geringe, Besserung verspüren.

Früher hatte ich mit Gynäkologen-Terminen z.B. überhaupt kein Problem. Seit letztem Jahr versetzen die mich in Angst und Schrecken.
Denn wenn ich früher sagen konnte wird schon alles gut sein, habe ich jetzt schon das Vertrauen in meinen Körper verloren und denke mir was, wenn er mir wieder einen Streich spielt
Aber ich denke, da wird die Zeit auch noch einiges verbessern.

Dass sogar Nieraucher ein erhöhtes Lungenkrebsrisiko haben, wenn in der Familie jemand an LK erkrankt war, das finde ich sehr interessant.

Meine Familienanamnese ist das, was mir am meisten Hoffnung macht: weder bei Eltern, Großeltern, Onkeln oder Tanten gab´es jemals einen Krebsfall. Jedenfalls keinen, der mir bekannt ist.
Sogar mein Opa, der schwerer Raucher war, ist 84 Jahre alt geworden und letztlich an einer zerstörten Leber durch Alk. gestorben.
Meine Mutter war das letzte mal vor 43 Jahren, nämlich bei meiner Geburt, im Krankenhaus.
Da die Genetik, gerade bei Krebs, ja eine erhebliche Rolle spielt, versuche ich mich damit zu beruhigen.

Vor Brustkrebs hatte ich bisher nie Angst.
Seit letztem Jahr ist leider auch das anders

25.09.2014 11:29 • #9


Heller_Wahnsinn
Zitat:
Früher hatte ich mit Gynäkologen-Terminen z.B. überhaupt kein Problem. Seit letztem Jahr versetzen die mich in Angst und Schrecken.
Denn wenn ich früher sagen konnte wird schon alles gut sein, habe ich jetzt schon das Vertrauen in meinen Körper verloren und denke mir was, wenn er mir wieder einen Streich spielt


Verstehe ich nur zu gut. Vielleicht hilft es, wenn Du engmaschiger hingehst, so 3x im Jahr. Kannst ja sagen, dass Du Beschwerden hast, das kann Dir ja keiner in Abrede stellen. Bei engmaschiger Kontrolle, das sage ich mir immer, erkennt man Dinge auf jeden Fall eher als wenn man nicht regelmäßig oder nur in größeren Abständen hingeht.

Auf meine Brust passe ich auch höllisch auf. Ich nehme keine Deos mit Aluminiumsalzen, seit ich weiß, dass das nicht gut ist, und ich lasse meinen Mann meine Brust genauestens abtasten, ich selbst fürchte mich davor, ich würde jedes Fitzelchen Drüsengewebe, was ja nicht unbedingt regelmäßig ist, für einen Knoten halten. Also macht er das für mich. Und ich gehe 2 - 3x im Jahr zum Brust-US. Da bezahle ich gerne etwas für etwas mehr Sicherheit.

Zitat:
Dass sogar Nieraucher ein erhöhtes Lungenkrebsrisiko haben, wenn in der Familie jemand an LK erkrankt war, das finde ich sehr interessant.


Das habe ich zumindest so verstanden, und es macht ja vielleicht auch Sinn, denn immerhin stirbt ja nicht jeder Raucher an LK, vielleicht liegt da eine Veranlagung vor. Auf jeden Fall ist es gut, dann auf jeden Fall nicht zu rauchen oder damit aufzuhören, wenn es in der Familie schon Fälle gab.

Meine Mutter hat auch eine strotzende Gesundheit, ich glaube, sie steht besser da als ich. Zwar haben wir beide DM2 und BHD, aber ich habe dann doch ein paar Dinge mehr als sie. Leider hat sie kein Verständnis für meine Ängste, manchmal glaube ich sogar, dass sie Ursache und Wirkung verwechselt (dran denken = kriegen anstelle umgedreht).

25.09.2014 13:56 • #10


Luna70
Guten Morgen Tanilein,

vielen Dank für deine Willkommensgrüße.

Und guten Morgen an alle Angsthasen!

Ich muss erstmal meine Untersuchung am Montag überstehen (Brust-Ultraschall). Wenn das gut gegangen ist, (und eigentlich auch, wenn was gefunden wird) muss ich mich wirklich mit dem Thema auseinandersetzen. Diesmal bin ich während der Wartezeit noch halbwegs ruhig geblieben, das letzte Mal war es viel schlimmer. Ich sage mir immer wieder, dass vor einem halben Jahr die Mammografie okay war, ich taste nichts, die Lymphknoten sind nicht geschwollen...

Melde mich dann wieder.

26.09.2014 09:44 • #11


Liebe Luna,

dein Ultraschall am Montag wird gut sein, da bin ich komplett überzeugt !
Trotzdem drücke ich dir die Daumen, auch wenn du das sicher nicht nötig hast.

LG

26.09.2014 10:00 • #12


Luna70
Hallo Tanilein,

Danke fürs Daumen-Drücken. Es ist alles okay. Jetzt muss ich mich erstmal von dem ganzen Horror der letzten Tage erholen. Und mich dann wirklich mit dem Thema beschäftigen. So kanns ja nicht weitergehen.

29.09.2014 09:18 • #13


Luna, das freut mich sehr
Ich habe aber nichts anderes erwartet.

Nun genieße die Erleichterung und versuche, dir dieses Gefühl für das nächste mal zu bewahren.

LG

29.09.2014 09:25 • x 1 #14



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Dr. Matthias Nagel