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meryem
Hallo ihr Lieben,
mich hat mal wieder was neues erfasst.
Ich habe des öfteren kribbeln und Taubheitsgefühle. Am Kopf Gesicht und Arme.. Mittlerweile jetzt fast überall.
Habe echt Angst vor MS jetzt
War vor drei Monaten beim Orthopäden , da ist raus gekommen das ich ein HWS Syndrom und eine leichte Skolliose im Brustwirbelbereich habe, er hatte mir damals Krankengymnastik aufgeschrieben , die ich nicht abgetreten bin.
Aber da hatte ich diese Taubheit nicht.....
Anfang September habe ich einen Termin beim Neurologen und nächste Woche fange ich mit der Krankengymnastik an....
ich habe voll Panik.
Kennt das jemand von euch?
Das kann doch nicht psychisch sein?
Zumal es mir psychissch in letzter Zeit eigentlich besser geht....
Liebe Grüsse Meryem

21.08.2010 12:36 • 22.08.2010 #1


Hallo meryem,

gerade wenn man das Gefühl hat, dass es einem etwas besser geht, macht der Körper solche Sachen mit einem, damit die Angst wieder kommen kann!
Ich kenne das!

Taubheitsgefühle... Kribbeln... das alles hatte ich auch schon! Bei mir kam es zum Teil auch durch massive Verspannungen - und die kame durch die Angst - ...
Du siehst also, dass Dein HWS-Syndrom das natürlich verursachen kann! Ich bin mir sogar sehr sicher, dass es davon kommt! Wenn schon Verspannungen sowas auslösen können, dann doch ein HWS-Syndrom erst recht!

Liebe Grüße

21.08.2010 14:13 • #2



Taubheitsgefühle/Angst vor MS

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Du brauchst Dich nur - und ich bin ziemlich sicher, dass Du das tust - im Bett auf die Seite legen, etwas einrollen, ein bein anziehen, dann machst Du Dir nicht nur Probleme bei den Halswirbeln. Dann verschiebst Du Dir z.B. den 1.Brustwirbel und dann werden die Finger pelzig usw.; dasselbe Problem kannst Du Dir im Lendenwirbelbereich auch mit den Beinen "zulegen". In einem Dorn-Selbsthilfe-Kurs tät ich Dir an 1 Tag nicht nur die Selbsthilfe-Übungen alle zeigen sondern auch die möglichen Ursachen und wie man sie vermeidet und noch eine Menge Hilfreiches. Es gibt mindestens 300 Dorn-Ausbilder. Man muss ein wenig schauen, dass man den für sich passenden findet, aber das ist ein sinnvoller Weg.
"Krankheiten befürchten heißt sie herbeirufen" dieser Satz stammt von E.Coué. Der machte vor ca. 90 Jahren aus dem Fachbegriff AUTOSUGGESTION binnen weniger Jahre eine weltbekannte Selbsthilfe-Methode. Von seinem kleinen Buch zum Thema könntest Du auch sehr praktisch profitieren. Guten Erfolg!
Franz Josef Neffe

21.08.2010 14:48 • #3


Hallo
Habe exakt das gleiche wie du aber noch eine Bandscheibenvorwölbung in der HWS.Ich mache bereits seit 16 Monaten nonstop Krankengymnastik, was sehr hilft ist Manuelle Traktion der HWS, da wird sanft am Kopf gezogen damit die Wirbel mehr Platz haben, auch solltest du viele Dehnübungen machen jeden Tag und wenn wenn deine Muskulatur besser geworden ist, müßtest du dann Muskelaufbautraining machen.
Ich habe sogar Sehschwierigkeiten, Taubheitsgefühle im Hinterkopf gehabt, teilweiße hat es sich angefühlt wie wenn durch meinen Körper Strom fließen würde.



LG Tatjana

22.08.2010 09:06 • #4


16 Monate non stop KG sollte doch das Problem endlich einmal lösen. Wenn ich die Wirbel nur immer auseinanderziehe und wieder in die Fehlposition zurückgleiten lasse, in der sie wieder auf den Nerv drücken und bei jeder Bewegung zu Überlastung führen, ist wenig gewonnen. In der Dorn-Methode vermeidet man auch bewusst die Dehnung der Muskeln, die es ja zusammenhalten sollen. Man lockert die Muskeln durch leichte Mass.. Dann hält man so gegen die Querfortsätze, dass der Betroffene sie sich selbst in die Normalposition zurück schieben kann durch leichte Drehbewegungen des Kopfes. Die nicht überdehnten Muskeln können das Ergebnis dann halten. Da ist es aber noch nicht zu Ende. Dorn sagt: "Die Beratung und das Zeigen der Selbsthilfe-Übungen sind wichtiger als die Behandlung." Jetzt wird geklärt, wo der Betroffene Fehler gemacht haben könnte, die das Problem erneuern könnten. Liegen, Sitzen, Tragen, Bücken usw. , alles wird geprüft und besprochen, wie man sich selbst helfen kann. In der Regeln sollten dann ein bis zwei "Behandlungen" genügen.
Ein Beispiel: Dorn wurde mal ins Krankenhaus gerufen. Da lag eine Nonne, die ihre Zunge nicht in den Mund zurückziehen konnte. Nach einfacher manueller Korrektur des 2.Halswirbels wie beschrieben, ging das wieder gut. Dorn-Adressen finden sich ggf. im Dornfinder.
Guten Erfolg!
Franz Josef Neffe

22.08.2010 12:50 • #5


meryem
Vielen Dank für eure Antworten.
Gehe ja am Dienstag zur Krankengymnastin, sie macht auch Osteopathie, was auch gut sein soll.
Habe auch Sehstörungen übrigens... Was die Halswirbelsäule alles bewirken kann ist echt wahsinn (wenn meine Symptome daher kommen)
Habe auch fast jeden Tag Kopfschmerzen...
Nach dieser Dorntherapie werde ich mich mal erkundigen.
Wie wird das gemacht?
Macht das ein Heilpraktiker?
Gruss Meryem

22.08.2010 15:58 • #6


Die Dorn-Kongress.de Seite, die Dorn-forum.info und der Dornfinder geben einen guten Einblick für den Anfang. Auch Dorn-Therapeuten können es natürlich verschieden gut, drum fragt und prüft man. Die Methode wird von allen Gesundheitsberufen (Arzt, Heilpraktiker, Physiotherapeut, Masseur,.....) und vielen Laien ausgeübt; und man kann sie, wie gesagt schnell und gut selbst lernen, was sinnvoll und ein Vorzug und Grundanliegen der Methode ist, weil der Betrofene sich selbst besser verstehen und pflegen und unabhängiog werden soll.
Die HWS ist es nämlich nicht, die Dir Deine "Symptome" beschert, sondern DU bist es, der die Symptome durch den verkehrten Umgang u.a. mit der HWS verursachst.
Natürlich ist auch Osteopathie gut, wenn sie so gemacht wird, dass sie das Problem löst.
Guten Erfolg!
Franz Josef Neffe

22.08.2010 16:22 • x 1 #7




Prof. Dr. Heuser-Collier