Zitat von Burgenland: bis jetzt gut gefühlt nun hab ich Angst
Ich würde sagen, dass das für uns normal ist. Je mehr Medis, desto kränker meint man zu sein. Und was tun wir dann? Wir hören in uns rein und dann steppt da der Bär.
Ich musste ja auch von heute auf morgen 7 Medi nehmen gegen Bluthochdruck und Herzrhythmusstörungen. Wobei die ja abladiert waren. Aber die Ärzte folgen eben einem Score und dann schluckst du Pillen.
Allerdings schluckst du deutlich ne bitterere Pille, wenn dir ein Schlaganfall oder HI wegen Bluthochdruck, deswegen Arterienverkalkung, den Boden unter den Füssen wegreisst.
Atorvastatin haben die mir auch mit 40mg verordnet. Ich hatte wirklich Muskelschmerzen, hat aber niemand interessiert. Ich habe dann auf 20 mg reduziert, jetzt geht es.
Aber aufgrund der vielen Medis bin ich wirklich beeinträchtigt. Früher war ich Rennpferd, jetzt bin ich Ackergaul (Kaltblüter).
Unterm Strich nützt ja alles nix. Entweder man investiert in die Vorsorge, oder man zahlt eben später den Preis.
Ich muss mir immer sagen, dass ich eben 66 Jahre und irgendwann kommen eben die Probleme. Und noch kann ich mir ein klitzekleines Bisschen die Probleme aussuchen:
U.u. Nebenwirkungen von Medis oder Nebenwirkungen einer blöden Erkrankung. Zumindest ist das meine Devise, sonst wäre ich auch schon verzweifelt.
Altern ist definitiv nix für Feiglinge.