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Hallo,
Jetzt ging es mir ein paar Wochen gut, aber nun geht es wieder los. Ab und zu habe ich beim einatmen das Gefühl, dass vom Bauch
aus es zu einer Blockierung kommt. Es fühlt sich an, wie wenn man als Kind weint und dann so
schluchst und doppelt atmet. Ich hoffe ihr versteht was ich meine.
Ekg war ok, lungenarzt konnte nichts feststellen und Magenspiegelung war auch ohne Befund.
Ich möchte endlich wissen was das ist.
Hahe aufh immer geschwollene Beine. Wasseransammlung. Wurde auch abgeklärt, hat nichts mit Nieren, Herz oder Schilddrüse zu
tun. Wahrscheinlich erblich bedingt.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen oder kann mir jemand weiterhelfen?
Das macht mich total fertig.
LG agnes

10.03.2013 21:40 • 14.03.2013 #1


Hat denn keiner solche Symtome?

Schade , dass mir keiner einen Hinweis geben kann.

Bzw. vielleicht hat jemand schon mal mit dem Zwerchfell Probleme gehabt und kann mir sagen, ob diese Beschwerden auch von dort kommen könnten.

Gruß agnes

11.03.2013 21:03 • #2



Atmung-Herz-Verspannungen?

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Zitat von agnes1915:
Hat denn keiner solche Symtome?

Schade , dass mir keiner einen Hinweis geben kann.

Bzw. vielleicht hat jemand schon mal mit dem Zwerchfell Probleme gehabt und kann mir sagen, ob diese Beschwerden auch von dort kommen könnten.s
Ja, natürlich - das Zwerchfell und die Atmung hängen ja ganz eng zusammen. Du kennst doch sicher den Begriff Zwerchfellatmung?

Wenn das Zwerchfell sich verkrampft, dann führt das zu weniger Atmung und kann sich auch auf das Herz bzw. den Blutdruck auswirken - habe ich erst vor einigen Tagen im Internet gelesen (weiß allerdings nicht mehr, wo genau das war).

Vielelicht hilft dir das weiter: http://www.philognosie.net/index.php/tip/tipview/132/

11.03.2013 22:37 • #3


Hallo,

vielleicht meinst Du mit doppelt atmen das, was ich mit nachatmen bezeichne. Manchmal komme ich mit einem Atemzug nicht so weit, und atme direkt wieder ein ohne dazwischen auszuatmen. Ist es das?

Wenn ich total verkrampft und verspannt bin, stemme ich mich mit beiden Händen auf einen Tisch und atme dann. Meine Muskel im Oberkörper sind dann etwas weniger verkrampf und ich kann besser und tiefer einatmen.

Dieses zu viel einatmen kann aber auch zu Hyperventilation und Panik führen. Ich habe folgende Seite gespeichert. Manchmal denke ich auch daran, sie zu lesen Vielleicht hilft es Dir?!
http://www.panik-attacken.de/index.php/ ... entilation

Alles Gute!
Ninia

12.03.2013 12:18 • #4


London
Die Atemnot und das Verspannt-Sein, gerade im Hals/Brustbereich (einhergehend mit lautem Herz-Pochen, ggf. gefolgt von Schwindel/Panik etc.) kenne ich nur zu gut. Meistens wird es besser, wenn ich in der Situation, vor der ich Angst habe, drin bin und merke, dass es doch gar nicht so schlimm ist.

Um sich aber bewusster zu machen, dass man verspannt ist (also um das überhaupt wahrzunehmen), hilft mir immer noch die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson. Mache das ja, wie ich woanders auch schon geschrieben habe, erst seit einigen Wochen, aber es fällt einem damit wirklich schneller auf, dass/wo man verspannt ist und man kann dann zumindest versuchen, dem gezielt entgegen zu wirken.

Es hilft natürlich nicht immer, aber mir fällt sofort auf, dass ich viel verspannter bin, wenn ich das mal paar Tage hab schleifen lassen und die Übungen nicht regelmäßig gemacht habe.

Vielleicht wäre das ja auch mal was für dich? Einfach mal googlen: Progressive Muskelentspannung nach Jacobson. Und wenn du nen Buchtipp brauchst (inkl. Anleitungs-CD), dann kannst du dich gerne via PN bei mir melden (ich weiß nicht, ob Links zu Amazon etc. hier erlaubt sind?).

12.03.2013 12:59 • #5


Danke für Eure Antworten. Ich denke, dass es nichts mit Angst oder so zu tun hat. Bin immer noch der Meinung ist was Organisches, aber es findet keiner was.

LG agnes

13.03.2013 19:03 • #6


Zitat von agnes1915:
Danke für Eure Antworten. Ich denke, dass es nichts mit Angst oder so zu tun hat. Bin immer noch der Meinung ist was Organisches, aber es findet keiner was.

LG agnes


Wenn kein Arzt was findet,ist es auch nicht organisch....
also gesteh dir halt ein,dass es mit Angst zu tun hat.

13.03.2013 19:24 • #7


Ich sage ja nicht, dass ich kein angst Problem habe. Aber bei diesen Beschwerden glaube ich nicht an die Psyche.
Brauche für die Psyche eine Erklärung wo die Beschwerden her kommen. Die Beschwerden machen mir total angst und Panik.
Hoffe ihr versteht was ich meine.
Gruß agnes

13.03.2013 22:23 • #8


Naja, hier sind ja mehrere Leute mit den gleichen Problemen, und da ist's auch psychisch bedingt. Und wir alle haben Phasen wo wir uns wünschen was konkret organisches zu haben, um nicht ständig neue körperliche Symptome zu haben die ja doch wieder von der verhassten Angst kommen.

Findest Du Dich in nichts wieder was GastB, London oder ich geschrieben haben?

MitSouKo63 zieht ja auch das richtige Fazit. Kein Befund = Psyche. Was ist daran so schlimm, wo Du doch eh weißt, dass Du an Ängsten leidest?

13.03.2013 22:28 • #9


Bis man sich eingesteht, dass die Psyche den Körper regiert dauert es eine ganze Weile.

Mein Therapeut hat mir damals zwei Zitate vorgelesen die man hier finden kann. Ob sie wahr sind oder nicht.. Geist geht über Körper. Ich habe mich damals auch durchchecken lassen, war bei einer Hand voll Ärzten bis ich eingesehen habe, dass die Ursache psychisch sein muss. Klar hofft man immer, dass da einfach irgendwas ist, was behandelt werden kann und dann zack: Mittel aus der Apotheke und man ist gesund. Leider ist die Wahrheit, dass das in der Regel nicht so ist. So sehr ich es mir und allen anderen hier wünschen würde.

http://www.zitate.de/kategorie/Einbildung/

13.03.2013 22:37 • #10


Grundgütiger, ich hab den Gefällt mir-Button gesucht

13.03.2013 22:41 • #11


Zitat von agnes1915:
Danke für Eure Antworten. Ich denke, dass es nichts mit Angst oder so zu tun hat. Bin immer noch der Meinung ist was Organisches, aber es findet keiner was.

Komisch, bei mir ist es immer wieder umgekehrt! Wenn ich etwas mit Kreislauf oder Herz habe, suchen die Ärzte intensiv nach etwas Organischem. Wenn ich dann - meist ziemlich bald - sage: Ich bin sicher, das ist psychisch/psychosomatisch/stressbedingt, dann schauen sie mich immer völlig ausdrucks- und verständnislos an und gehen darauf überhaupt nicht ein, sondern fahren weiter die somatische Schiene.

Wenn ich dann durchgecheckt bin, dann therapiere ich mich selber.

Trotzdem finde ich es traurig, dass kein Arzt auch nur ansatzweise nachfragt, wenn ich sowas sage.

(Nur meine Frauenärztin würde darauf wohl reagieren, aber meine psychosomatischen Erscheinungen bringen mich nicht zu ihr.)

14.03.2013 01:38 • #12


GastB, lustigerweise ist es bei mir oft andersherum. Meine Hausärztin untersucht mich manchmal gar nicht sondern sagt immer nur: Naja, wir kennen das doch. Ist bestimmt wieder psychisch, haben sie gerade Stress?
Dann fühlst du dich doch bestimmt gut aufgehoben bei deinen Ärzten!

14.03.2013 06:35 • #13


Zitat von leny:
Dann fühlst du dich doch bestimmt gut aufgehoben bei deinen Ärzten!
Eigentlich nicht. Denn sie verschreiben mir dann immer Tabletten und sind gekränkt bis erbost, wenn ich sie nicht nehme, und machen mir wieder Vorhaltungen wie Standpauken.

Ich habe jedes Mal Angst vor dem nächsten Besuch, wo ich dann beichten muss, dass ich ihren Rat und ihr Medikament missachtet habe.
Und beim nächsten Fall habe ich ebenfalls Angst, dass sie mir einfach sagen: Ich behandle sie nicht, denn sie machen ja sowieso nicht das, was ich Ihnen dann sage.

Dabei möchte ich vor allem erstmal eine Diagnose und mir dann selber überlegen dürfen, was ich daraufhin tue. Bisher habe ich es eben immer noch selber in den Griff gekriegt - mit Entspannung, Ernährung, Nahrungsergänzungsmitteln, Schüsslersalzen, gezielter Gymnastik usw. usw. Ich wäre froh, wenn einer von ihnen wirklich mal innehalten und fragen würde: Wieso, was für einen Stress haben Sie denn? Helfen könnten sie mir dann auch nicht, aber es wäre ein menschliches, angemessenes Interesse.

14.03.2013 13:59 • #14


Zitat:
Ich wäre froh, wenn einer von ihnen wirklich mal innehalten und fragen würde: Wieso, was für einen Stress haben Sie denn? Helfen könnten sie mir dann auch nicht, aber es wäre ein menschliches, angemessenes Interesse.



Naja, dafür hast du ja deinen Therapeuten. Wenn dieser mit deinem Arzt zusammenarbeitet - was ja eigentlich optimal sein sollte, dann kommt es vielleicht nicht mehr zu diesen Missverständnissen.
Oder du sagst deinem Arzt einfach, dass du Angst hast, dass die Behandlung vielleicht zu viel ist und du nicht immer gleich Medikamente nehmen möchtest. Vielleicht kannst du mit ihm zusammen entscheiden. Dann fühlt man sich auch besser.

14.03.2013 16:43 • #15



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Prof. Dr. Heuser-Collier