Zitat von littlegirl19:Worin die Ursache liegt, nun, das konnte bisher keiner rausfinden. Ohne ein bestimmtes Ereignis hat sich das schleichend entwickelt...
Ohne Dich zu kennen, bezweifel ich das

Das ursächliche Problem wird schon viel länger präsent sein in Deinem Leben...
Damit will ich nicht in Abrede stellen, dass es auch die "erlernte Angst" gibt, die sich ebenfalls so äußert, aber ich glaube, in Deinem Fall ist es anders.
Zitat von littlegirl19:Ich bin seit april '14 in Therapie, komme jedoch kein Stück vorwärts und wechsel im April nun zu einer anderen Thera, die EMDR anbietet und auch etwas erfahrener ist. Sie hat mir zumindest Mut gemacht.
Und ja, für tiefe Biographiearbeit benötigt man Erfahrung, Sensibilität, Wissen um einerseits den Betroffenen nicht zu sehr und zu schnell zu konfrontieren, aber andererseits mögliche Zusammenhänge und Ursachen hartnäckig herauszulocken

Es wird auch nicht DAS Ereignis gegeben haben, welches nun dafür verantwortlich ist. Ich könnte mir sehr gut familiäre Zusammenhänge in der Kindheit vorstellen...
Zitat von littlegirl19:Problem Nummer 2 sind nämlich durch die ständige Angst Verkrampfungen, Verspannungen und Blockaden im Rücken. An manchen Tagen kann ich mich gar nicht mehr wirklich bewegen. Mache PMR - und habe 6x Mass. bekommen im Januar '15, das einzige, wo ich mal frei von dem täglichen Schwindel, Kopfschmerzen sowie Rückenschmerzen war. Meine neue und alte Thera haben mir geraten ein neues Rezept ausstellen zu lassen - unterstützend, damit ich durch den Tag komme. Nunja, Hausärztin macht das nicht mehr (Budget) und war gestern beim Orthopäden - nach 3h und 30 min Wartezeit sagte mir die gute Frau "sie können es vollkommen vergessen, dass ich Ihnen Mass. aufschreibe, das ist doch unmöglich, ich habe auch ein Budget von dem das abgeht. Ich bin die letzte die Ihnen das aufschreiben wird". Super.
OHne Mass. oder dergleichen raus. Und nun? Wer kann mir sowas aufschreiben? Ihr Tipp war ich soll meinen Stress reduzieren, na ganz klasse...
Mache nebenher noch Sport, seit Oktober '14 - leider führt das echt zu keinerlei Verbesserung der Verkrampfung im Rücken. Hatte schon eine Entzündung im Rücken und 4x Spritzentherapie... da kam ich nicht mehr aus dem Bett hoch..
Sobald man was psychisches hat, ist das "alles nicht so schlimm" für Ärzte.

Das von Dir o.g. "spielt" ja sehr gut in die Karten der Angst. Sprich, es passt alles zusammen, warum sich das so massiv auch körperlich äußert.
Ich würde trotzdem den Ansatz verfolgen, nicht mechanisch von außen auf diese Verspannungen einzuwirken, sondern wirklich psychisch in Form von Entspannungsübungen. Die Stärke ist ja nur ein Ausdruck dafür bei Dir, wie SEHR Du Angst hast und wie SEHR Du dich sozusagen dagegen stemmst. Kraft erzeugt immer eine Gegenkraft.
Wenn Du krank geschrieben bist, hast Du ausreichend Zeit, um im Alltag dich ausschließlich um DIch zu kümmern. Fange an Dir den Tagesablauf darauf auszurichten. Nur mal so als Testphase für 10-14 Tage und ziehe dann ein Resumé.
Sowas wie hier:
http://ratgeber-panik.de/programm-gegen-angst/index.phpJe nachdem was vorliegt bei Dir (ggf. auch ein Trauma) ist das hier, extremst erfolgversprechend:
http://www.tre-deutschland.de/Das sind 7 Übungen, die besondere Muskeln locker (insb. im Rückenbereich), die wiederum durch Trauma stetig angespannt sind. Das TRE bietet kinderleichte Übungen um diese zu lockern um in das besagte Zittern zu kommen. Das Zittern lockert alles und wirkt vor allem psychisch! Diese Methode wird mittlerweilen auch von Polizei und Feuerwehr eingesetzt, um belastende Situationen für Menschen als Ersthelfer o.ä. sozusagen "ungeschehen" zu machen. Und das mit großen Erfolg. Aber das sind auch ereignisbasierte Traumata. Bei Dir könnte ich mir ggf. anderes vorstellen.
Das nur so als Tipp...