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Hallo, liebe Leidensgenossen,

ich bin 39, habe seit meinem 15. Lebenjahr Panikattacken. Kann vor anderen nicht schreiben, eine Gabel halten oder ein Glas zum Mund führen, ohne zittrig zu werden. Die Angst vor der Angst ist das schlimmste. Ihr kennt das. Habe mich als ich noch berufstätig war mit Tavor über Wasser gehalten, über mehrere Jahre. Bin nie abhängig geworden. In den letzten Jahren lebte ich zurückgezogen, ohne Medikamente. Habe seit kurzem eine neue Beziehung, d.h. neue Bekannte, neues Umfeld. Für mich sehr viel Streß. Mein Partner ist eingeweiht, doch welcher Gesunde kann sich dieses Krankheitsbild wirklich vorstellen. Habe alles versucht, Gesprächstherapie, Autogenes Training, etc., ohne Erfolg.

Wohne seit kurzem im Ruhrgebiet, Raum Essen, Mülheim an der Ruhr. Wer kann mir einen verständnisvollen Hausarzt oder Psychotherapeuten empfehlen, der das Krankheitbild kennt und gezielt Tavor oder ähnliches einsetzt.

Hoffe auf Antwort.

Danke!

03.02.2004 15:51 • 18.02.2004 #1


Dr.med.H.G.Vogelsang, Leydelstr. 35, D – 47802 Krefeld

06.02.2004 20:42 • #2



Tavor/Arztempfehlung

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Ich würd mich dem gerne anschließen. Kennt jemand einen Arzt im Raum Duisburg, der Tavor problemlos verschreibt? Über Antworten würde ich mich sehr freuen!

07.02.2004 10:27 • #3


süchtel?

07.02.2004 16:21 • #4


@ all: FINGER WEG von tavor!! nichts - auch kein diazepam oder andere benzo's - macht süchtiger, als dieses teufelszeug!

einräumen muß ich natürlich noch, daß es auf die höhe und dauer der medikation ankommt.... in akuten situationen kann's ganz hilfreich sein, aber das ist (IMHO!) tranxilium auch - und das OHNE suchtgefahr!

14.02.2004 08:01 • #5


Hallo Bernd,

was für ein Mittel ist denn Tranxilium?

Gruß

Tamara

14.02.2004 10:46 • #6


Hallo bine,

ich bin bestimmt nicht süchtig. Höchstens nach einem normalen Leben. Ich weiß nicht, welche Ängste Du hast? Aber der Leidensdruck kann bei Dir nicht sehr hoch sein, ansonsten nimmt man Nebenwirkungen in Kauf.

Gruß,

suse

17.02.2004 22:50 • #7


liebe suse

nebenwirkungen, naja. eine sucht ist etwas mehr als eine nebenwirkung. glaub es mir. stell dir doch mal vor, was ist wenn du auf die liste der medikamentenabhängigen kommst und dir keine arzt mehr tavor verschreibt. daran solltest du mal denken. eine zeit lang als stütze kann ich das verstehen, aber sein leben lang diese pillen nehmen? und plötzlich stehst du mal ohne da. was meinst du wie es dir dann geht?

deshalb denke ich man sollte versuchen das ganze an seiner ursache zu lösen und nit nur tabletten zu nehmen.

bis denne

bine

18.02.2004 11:03 • #8




Dr. Hans Morschitzky