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Hallo alle zusammen,

irgendwie habe ich seit genau zwei ein problem.
Ich wache während dem schlaf plötzlich auf weil ich keine luft kriege oder weil ich denke keine luft zu kriegen.das ist sehr extrem geworden vorallem die letzten tage. ich mag garnicht mehr schlafen gehen aus angst zu ersticken. Vorallem das schlimme ist ich weis nicht mal ob ich wirklich keine luft kriege oder mir das nur einbilde, weil meine atemlosigkeit dauert gute 10-15min. ein anderer mensch würde da ja schon sterben gel?

das ist dann voll die qual, ich leer dann ne halbe flasche über mein gesicht bis i wieder normal atme.

kennt ihr das?was kann ich dagegen tun?
ich habe mitterweile auch angst das ich sterben könnte deswegen.
gruß
serena

28.12.2009 09:27 • 30.12.2009 #1


Hallo,

dieses Gefühl keine Luft mehr zu bekommen kenne ich sehr gut.
Ich habe es immer wenn ich Stress habe oder mich etwas ärgert. Denke dann auch ich ersticke gleich. Habe gelernt mich da nicht rein zu steigern sondern mich abzulenken und/oder zu entspannen (Atemübung).

28.12.2009 23:04 • #2



Herzrasen,atemlosigkeit

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HELFEN DIESE ATEMÜBUNGEN AUCH WIRKLICH?
DAS IST SEHR SCHLIMM BEI MIR,MANCHMAL WÜNSCHE ICH MIR DEN TOD SO SEHR UND WENN DAS DIESE PANIK AUFTRITT KEINE LUFT ZU KRIEGEN DANN BIN ICH DEM TOD SO NAHE DAS ICH DANN DENKE NEIN ICH WILL LEEBEN!

29.12.2009 23:58 • #3


Ja, diese Atemübungen helfen wirklich, das ist sogar medizinisch belegbar. Das musste z.B. auch mein Vater, der mit Angina Pectoris Anfällen zu tun hatte, im Krankenhaus lernen, wenn sein Puls zu hoch war. Voraussetzung ist nur, dass du sie trainierst, beim ersten Mal werden sie dir nur wenig helfen. Am besten trainierst du sie auch außerhalb der Angstsituationen, damit du sie dann in dieser Stresssituation quasi automatisch abrufen kannst. Das ist wie bei einem Referat: Je besser du den Stoff kennst, desto besser kannst du ihn selbst in der Stresssituation präsentieren.

Mir hatte man diese Übungen auch empfohlen und ich hab sie dann immer während einer Panikattacke angewandt. Hat nicht funktioniert und ich hab gedacht "Was für ein Schwachsinn, das funktioniert ja kein bißchen." Hab sie dann aber konsequent außerhalb der Angst jeden Tag gemacht und da hab ich dann auch gemerkt, das sie helfen.

Such doch einfach mal im Internet nach solchen Atemübungen, da gibt es unzählige Beschreibungen.

Die einfache Variante wäre: Ausatmen - Einatmen (und zwar in den Bauch, d.h. nicht die Brust soll sich beim Einatmen nach vorne schieben, sondern der Bauch soll sich dabei blähen; das braucht ggf. etwas Übung) - Atem anhalten und dabei bis 4 zählen - langsam ausatmen - nochmal das gleiche - dann beim Einatmen bis 3 zählen - 1 Sekunde Atem anhalten - beim Ausatmen bis 4 zählen, so dass du ein wenig länger ausatmest als einatmest.

30.12.2009 00:32 • #4


Kann auch sehr CD´s (Progressive Muskelentspannung nach Jacobson) empfehlen.

30.12.2009 19:47 • #5




Dr. Hans Morschitzky