App im Playstore
Pfeil rechts
×

Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

3

A

aveava
Mitglied

Beiträge:
3
Themen:
1
Mitglied seit:
Hallo liebe Mitglieder, ich bin Ava und neu hier.
Ich habe Angst, die Räumlichkeiten meines Ex-Manes zu betreten, die er bewohnte. Leider bleibt mir nichts anderes übrig und dieser Zustand geht mir im wahrsten Sinne des Wortes auf die Nerven. Vielleicht weiß jemand einen Rat. Wäre sehr dankbar für jeden Tipp.
Ich weiß nicht genau, unter welcher Kathegorie diese Angst läuft. Scheinbar verknüpfe ich diese Räume mit den Geschehnissen körperlicher und psychischer Gewalt, die dort stattfanden.

13.02.2019 #1


8 Antworten ↓

Holly83
Hallo ava!

Wie äußert sich diese Angst denn bei dir ?

Welche Symptome verursacht sie ?

#2


A


Habe ich eine Vermeidungsangst?

x 3


A
Hallo und vielen Dank für das Feedback.
Es gestaltet sich folgender Weise :
Erst scheue ich mich, in die obere Etage zu gehen ( dort befindet sich das Bad und mein Kleiderschrank ),
dabei vergeht unnötige Zeit. Ich tue auch alles, um die Räumlichkeiten schnellstens wieder zu verlassen, lenke mich ab, indem ich
mir per Handy irgendetwas anhöre, um mich abzulenken.
Die Ablenkung hilft mir dabei, sonst auftauchende Flashbacks zu vermeiden.

Wenn ich in den Räumen bin:
Ich bekomme ein rasendes Pochen im Hals, mir wird flau im Magen, als würde sich alles zusammenziehen, mein Atmen wird schwerer.
Ich möchte hierbei erwähnen, daß ich während der Beziehung unter einem Reizdarm litt (seit dem Auszug meines Ex-Mannes nicht mehr),
sowie eine Magenschleimhautentzündung, somit habe ich einen empfindlichen Magen.

Nachdem ich die Etage verlassen habe, zeigt sich bei mir eine abnorm extreme Erschöpfung, als hätte ich Schwerstarbeit geleistet.

LG, Ava

#3


Holly83
Also das hört sich für mich sehr nach posttraumatischer Belastungsstörung mit Panikattacken an aufgrund dessen was du erlebt hast und diese Räume erinnern dich daran .

Da solltest du unbedingt einen Therapeuten aufsuchen.
Was ich auf jeden Fall empfehlen kann ist all die Räume mit den sxglimmeen Erinnerungen komplett neu und schön zu gestalten so das du wieder was schönes und positives damit verbinden kannst.

x 1 #4


A
Hallo Holly,

vielen Dank für Deinen Rat. Ich werde auf jeden Fall alles versuchen!

Wünsche Dir noch einen schönen Tag!

#5


Holly83
Gern geschehen! Wünsch dir auch einen schönen Tag!

#6


Moni6471
Hi aveava!
Phu, das hört sich ja erstmal schlimm an, was du da schilderst.
Natürlich ist es immer gut in solchen Situationen einen Therapeuten einzuschalten.
Wenn ich das richtig verstehe, musst du die Räume betreten, die dein Ex-Mann bewohnt hat?
Zwei Fragen: Wieso mußt du das tun? Und wiso schreibst du, das dein Ex-Mann die Räume "bewohnt hat"?
LG Moni

#7


H

Im Schlafzimmer kam die Panik nun traumatisiert

Hallo ihr Lieben,

ich habe Glück. Wir haben das Haus meiner Großeltern gekauft und hübsch hergerichtet.

Im Schlafzimmer bekam ich vor 4 Jahren nach Baldrian erstmalig und letztmalig Herzrasen.

War eine paradoxe Wirkung, weil ich den Baldrian nicht vertrug.

War im 24 Jahre im medizinbereich tätig. Habe dort wegen Kloß im Hals gekündigt.

Panikattacken kommen und gehen.

Oft, wenn ich mich zur Ruhe lege.

Aber ich gehe schon immer mit ungutem Gefühl ins Bett. Ich hasse dieses Schlafzimmer. Hab schon das Bett umgestellt...Wände und Decke farblich gestaltet....dann gehts...habe aber immer Angst vor dem nächsten komischen Zustand. Wenn ich nicht einschlafen kann und liegen bleibe zwieps im Kopf oder kurz der Muskel am Rücken...das reicht schon um mich aus der Fassung zu bringen....Dann lenke ich mich ab und versuche es wieder...Beruhige ich mich nicht, bekomme ich Panik. Messe Blutdruck und Puls und der ist dann leicht erhöht. Wen wunderts....

Alles in diesem Haus erinnert mich an meine PAs, da ich während dessen hier rumwandere.

Ich kann doch nicht das Haus verkaufen, weil ich PAs bekomme.

Draussen ist immer alles i.O.

Nur Kino hasse ich, da hatte ich auch schon eine.

Vom normalen Verstand her ist mein Körper im Bett, wenn er zur Ruhe kommt, noch unter strom und entlädt sich. Aber diese Logik hilft mir nicht wirklich.

Habe eine generalisierte Angststörung und Herzphobie.

EKGs und Blut immer top.

Termin beim Therapeuten im März.

Habt ihr eine Idee, wie ich mich zu Hause wieder wohler fühlen kann?
Ich finde hier alles so bedrohlich.

Andere Frage. Oft hängt dieser Zustand mit den Tagen vor der Periode zusammen. Zxklus unregelmässig.

Vielleicht bin ich in den Wechseljahren?

Östrogentest o.B.

Kennt das hier jemand?

Viele von Euch meiden Auto oder Busfahrten oder andere Situationen, die Euch bedrohlich erscheinen
Ich fühle mich zu Hause bedroht, da wo halt alles anfing....

#8


Icefalki
Hallo Hexe, dass ist so normal, dass man sich auf eine Örtlichkeit konzentriert, die mit der Angst gekoppelt ist. Im Prinzip lebt man dann in einer Erwartungshaltung und logisch, wird die dann immer erfüllt.

Das Wesen der Angst erscheint einen unbegreiflich. In Wirklichkeit ist das gar nicht so schwer, wenn man mal begriffen hat, dass diese Ängste davon herrühren, dass man sich hilflos fühlt. Und hilflos liegt nicht an der Wohnung oder dem Bett, oder einer Arbeit. Hilflos ist man in sich drin. Leider mag man sich dem nicht stellen, weil die Symtome ja vorrangig sind, bzw. alle Kapazitäten beanspruchen.

Die Heilung liegt aber genau in diesem Bereich. Selbstbewusstsein, Vertrauen aufbauen, alte Muster ablegen und auch mal gegen den Strom schwimmen. Warum? Weil's Spass macht. Und weil perfekt langweilig ist. Weil bisschen gaga eben zu uns gehört. Und weil Angst einem nur sagen möchte, Hey, du hast deine Mitte verloren.

x 2 #9






Dr. Christina Wiesemann
App im Playstore