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Hallo zusammen!

Mir ging es in den letzten Monaten richtig gut,aber seit Mittwoch geht es mir wieder schlecht.Bin nun auch wieder krank geschrieben und weiß nicht,was ich machen soll.Hab wieder so Angst,daß mir was passiert.Es fühlt sich so an,als würde ich gleich eine Panikattake bekommen.Traue mich auch nicht Auto zu fahren.

Alles soooooo ÄTZEND!

11.02.2011 21:31 • 12.02.2011 #1


Deelight
Mir geht es momentan ähnlich. Ich war auch ein knappes Jahr wieder so gut wie Symptomfrei, mal einen leichten Anflug von angst aber das hatte ich gut im Griff.
Jetzt war ich 4 Wochen krank und ich fühl mich soooo elend. Ich glaube auch, das das nicht nur die Grippe war, die mich so lange außer gefecht gesetzt hat, sondern meine angst.

Auto fahren geht bei mir im moment auch gar nicht. Zumindest keine längeren Strecken. Wobei momentan alles was 1Km übersteugt zu weit für mich ist

Ich werde das nächste Woche bei meiner Therapeutin ansprechen, vlt. hat sie einen Tipp. Ich will nicht wieder komplett von vorne anfangen müssen.

Machst Du denn eine Therapie?

12.02.2011 00:33 • #2



Gut,Besser,Schlimm

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guten morgen,

ich kann nachvollziehen was ihr empfindet, mir ging es oft ähnlich.
hab seit ich 15 bin angst und panik, bin mittlerweile 22.
ich hatte oft rückschläge solcher art, wie ihr es hier beschreibt, aber ich hab mich kein einziges mal wieder so in mein haus verkrochen, wie zu beginn der angststörung (musste damals die schule für ein jahr abbrechen).

ich hab gelernt, dass die angst mir nichts bringt, bzw. dass sie mein leben nur beeinträchtigt. klar habe ich auch heute noch situationen in denen ich am liebsten fliehen würde. gerade in der letzten zeit kam das häufig vor (prüfungszeit an der uni), aber wenn man sich ernsthaft mal vor augen hält, was die angst einem an lebensgefühl und möglichkeiten nimmt, so überwiegt bei mir doch der wunsch, die angst nicht zuzulassen. und man kann es in einem gewissen maß schon regulieren inwieweit man paniksituationen zu lässt oder nicht.

ich achte auch verstärkt auf körperliche symptome und steigere mich auch gerne mal in seltsame erscheinungen hinein. aber mittlerweile kann ich recht gut unterscheiden ob das körpergefühl nun angstbedingt oder gesundheitsbedingt auftritt.

was ich euch damit sagen will, es lebt sich wesentlich schöner, wenn man sich von der angst nicht einnehmen lässt, wenn man ihr den rücken kehrt, und sich sagt "hey, nein, ich brauche keine ängste empfinden, die angst schränkt mich nur ein". es braucht auch übung und routine sich an gewisse situationen zu gewöhnen vor denen man angst hat, aber es funktioniert, und es ist so schön, wenn man eines tages ohne angstgefühle einen trip in eine andere stadt o.ä. unternehmen kann.

es liegt nur an euch und an euren gedanken. denn nur die sind schuld daran, dass ihr euch so fühlt.

12.02.2011 11:08 • #3


Ich werde nach 1 Jahr Wartezeit nun eine Verhaltenstherapie anfangen.Ich hoffe,Sie wird mir weiterhelfen.

Ist halt schwer zu aktzeptieren,wenn es einem in letzter Zeit soooo gut ging.

Macht Ihr auch eine Therapie?Hat Sie Euch geholfen?

12.02.2011 15:39 • #4


Phobi
Hi,
ich hab auch mal eine Therapie gemacht. Sie hat mir in der Richtung geholfen, dass ich endlich akzeptiert habe, dass ich eine Angststörung habe. Seitdem kann ich mein Problem anpacken und versuchen es in den Griff zu bekommen.

12.02.2011 17:16 • #5


Hallo Phobi,

was für eine Therapie hast Du denn gemacIch aktzeptiere ja,daß ich eine Angststörung habe,nur der Rückschlag ist im Moment mein Problem.

12.02.2011 17:29 • #6


Phobi
Habe eine Verhaltenstherapie gemacht. Mal drüber zu reden was man alles machen kann tut gut. Aber helfen tut nur den Hintern hoch zu kriegen und die Angst zu besiegen. Ich versuche mich daran auch schon lange, bisher nur mit mäßigem Erfolg. Sonst wär ich ja auch jetzt nicht hier.
Rückschläge gibt es immer wieder. Rom ist ja auch nicht an einem Tag erbaut worden.

12.02.2011 18:30 • #7


tja, die therapie hat jedenfalls nicht viel gebracht. man hat sich da selber reingesteuert und muss da auch selber raus. denken kann noch kein handy einem abnehmen...

12.02.2011 19:29 • #8


Hallo Phobi

Lasse dich bitte von solchen fragwürdigen Beiträgen nicht aus der Ruhe bringen.

Viele Grüsse, Der Beobachter

12.02.2011 21:17 • #9


ok, der beitrag war nicht gerade feinfühlig - aber ich bin der meinung, dass diese ganzen psychischen erkrankungen aus einer wohlstandsgesellschaft kommen. auch wnn wohlstand fraglich erscheinen mag. manchmal sind werte halt besser als besitztümer. stellt euch mal folgende situation vor... du willst das haus nicht mehr verlassen..., weil du denkst, es geht nicht mehr... in deutschland geht das.... da ist ja einiges möglich... geld áufs konto und pizza angerufen.... was wäre denn, wenn es das nicht gäbe - sozialstaat? würdet ihr verhgungern - oder raus aus dem haus?

und darum schreibe ich bewusst pragmatisch und nicht immer feinfühlig. ich bin mir meines "schwachsinns" bewusst... denn wir leben im schwachsinn.... und darauf gehe ich nicht ein...

ich tendiere also bewusst zur alten schule... und wem das nicht passt -okay

12.02.2011 21:45 • #10



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Dr. Hans Morschitzky