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Hey Leute! Wollte mal wieder von mir berichten! Die letzten Tag sind ganz schlimm! Mein Opa wurdej a gestern wegen seinem bösartigen Gehirntumor noch mal operiert. Alles ist super gelaufen! Gott sei Dank..Ihm geht es den Umständen entsprechend gut! Doch die Tage vor der OP waren für uns der Horror. Vorallem für mich! Ich hatte die ganze Zeit mit der Panik zu tun: Herzrasen, Hitzewallungen, Atemnot, Beklemmungsgefühl.Aber ich habe sie immer ausgehalten. Konnte ihn gestern und heute obwohl es mir gar nicht gut ging sogar im Krankenhaus besuchen. Hatte ja eh Schule (lerne doch krankenschwester und die Schule ist gleich neben dem Krankenhaus). Allerdings habe ich bemerkt dass ich als ich auf die Station ging übelste Panik hatte mit allem was dazu gehört..Konnte auch nur ca 5 Minuten im Zimmer und auf der Station bleiben, weil es mir so schlecht ging. Natürlich habe ich meinem Opa nichts anmerken lassen..

Zurück in der Schule und im unterricht gings dann voll los: Schwitzen, Hitzewallungen, Zittern, Herzrasen und was ich noch nie hatte ich hab das Gefühl gehabt dass ich in einem Traum bin. Alles war so wie in Watte gepackt..Kennt das jemand? Doch ich bin trotzdem stolz auf mich, weil ich im klassenzimmer sitzen geblieben bin und nicht fluchtartig den raum verlassen habe!
Später bin ich sogar ins Fitness. Danach war alles gut. Allerdings kommt jetzt die Panik wieder und ich fühle mich wie in einem Traum. Richtig eklig. Ich frag mcih immer bin ich wach oder träume ich. Ausserdem habe ich so einen Druck auf der Brust und mein Hirn fühlt sich wie Matsch an..

Kennt das jemand? Ich hatte das noch nie so schlimm! Geht das wieder weg? Und wenn wie ? Sollte ich meine Psychologin kontaktieren? Die hat aufgrund von vollen Terminen erst nächste woche wieder ein Termin für mich frei. Und mein letzter war letzte Woche DO..

Freu mich sehr auf Antwort!
LG

19.10.2010 18:21 • 22.10.2010 #1


23juni2009
Hey was du da beschreibts ist völlig normal und sogar recht typisch für Pas....auch ich hatte das.

das hängt anscheinend mit den aktuellen umständen bei dir zusammen.

zur not gehe zu deinem psychlogen das schadet ja nix und das kannst du auch nochmla richtig erzählen denn auch das tut gut.

Das geht auch wider weg....musst es eben aushalten und versuchen diese situation nicht so auf dich zu beziehen denn ich denke irgendwas davon wirst du auf dich beziehen wenn auch unterbewusst.

Du bist momentan sehr aufgebracht und nervös und aufgrund deines erlebens wider sehr ängstlich und angespannt versuche es so zu handhaben wie du es sonst auch tust wo es dir gelingt damit umzugehen.

aber wie gesagt das ist normal mach dir mal net so eine platte!


lg david

19.10.2010 18:31 • #2



Dringend!Bitte antworten!Das hatte ich so noch nie!

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Wenn Dich das so aus der Fassung bringt, frage ich mich ob Krankenschwester der richtige Job ist.

In dem beruf kommste noch oft in Situationen die Dich vieleicht immer wieder in eine Panikattacke zurückwerfen. Was wenn das gerade in einem Lebensnotwendigen Moment eines Patienten geschieht ??

Wie lange bist Du denn schon in der Ausbildung ? Auf alle Fälle mal zum Psychotherapeuten bevor sich das Ganze festigt !

Vieleicht ist der Auslöser dein Opa. Aber was wenn Du später ähnliche Fälle behandeln musst??

War selber lange in der Altenpflege und meine verstorbene Freundin war MTA in der Uniklinik in Frankfurt. Da habe ich auch so einiges gesehen.

Nicht jeder kann so einen Job machen.

Wie Du es berichtet hast ist das wie mein Vorredner schon erwähnte eine typische Panukattacke. Die kommen öfter. Es ist zwar nicht gefährlich,aber sehr unangenehm weil man denkt das man stirbt.

Auch körperlich lassen sich Herzrasen Schweißausbrüche usw. Nachweisen. Nur der Körper ist gesund und hält diesen Zusatand aus. Wenn da die Psyche nicht wäre die einem die Angst vor der Angst einredet und sie damit gleichermaßen provoziert.

Um das aufzufangen empfehle ich Dringend eine ambulante Psychotherapie um auch deinen beruflichen Werdegang zu garantieren.


Liebe Grüße Oldie. hatte über 10 Jahre PAs. Heute bin ich kerngesund

19.10.2010 20:44 • #3


hallo oldie!
danke für deine antwort! bin momentan in psychologischer behandlung. war auch für ca 4 wochen in einer psychatrischen tagesklinik. aufgrund von einem torticollis spasticus (schiefhals) den ich vor ca 8 monaten entwickelt habe war ich ca 7 monate krankgeschrieben. d.h ich konnte meine ausbildung nicht weiter machen. heute ist mein kopf wieder gerade, weil ich einige schicksalsschläge aufgearbeitet habe. der schiefhals kam wohl auch von der psyche. ich habe auch sehr viele fortschritte gemacht:
bin von zuhause ausgezogen. brauch während der panikattacke keine arzt mehr und kann in meiner wohnung oder wo ich gerade bin bleiben und sie aushalten. schaffe es sogar meine attacke soweit runterzuatmen dass die anderen in der klasse es gar net merken dass ich eine attacke habe bzw hatte..habe in der tagesklinik viel gelernt. entspannungsübungen und auch sehr viel an mir gearbeitet.

ich möchte eigentlich nur das dritte jahr zu ende und nächstes jahr mein examen machen, damit ich eine ausbildung in der tasche habe. doch ob ich weiterhin in dem beruf arbeiten werde weiß ich noch nicht. es geht mir nur darum dass ich keine lücke im lebenslauf habe weil mich dann bestimmt ein neuer arbeitgeber fragen wird warum ich die ausbildung kurz vor dem ende abgebrochen habe. dann muss ich mich immer erklären..ausserdem stehe ich wie gesagat kurz vor dem ziel..da wäre es doch unsinnig die ganzen drei jahre nur wegen meiner angst hinzuschmeißen..meinst du nicht auch?;)

Denn wenn ich wieder vor der angst weglaufe hat sie gewonnen..ich glaube die attacken sind jetzt deswegen so schlimm weil
1) das wegen meinem opa ziemlich belastend ist.
2) bin ich es nicht mehr gewohnt nach 7 monaten auszeit , 8 stunden lang in der schule zu sitzen, zuzuhören und schulaufgaben zu schreiben. doch selbst wenn ich einen attacke im klassenzimmer habe schaffe ich es dort zu bleiben und sie so runterzuatmen, dass die anderen es nicht mitbekommen.
3) weiß die schule und einige lehrer bescheid. sie haben dafür sehr viel verständnis und haben mich für die letzten einsätze (sind nur noch 2 bis zum examen) auf stationen eingeteilt, die nicht so "schlimm" bzw emotional belastend sind. mein nächster einsatz ist z.b auf der orthopädie.
ausserdem kann ich ja wenn ich merke dass es auf station los geht so offen und ehrlich sein, und es der stationsleitung bzw dem team mitteilen dass ich das habe und eine kurze pause nehmen. ich werde garantiert nicht dinge tun die mich überfordern und andere gefährden könnten. sobald ich merke dass eine attacke kommt werde ich der station bescheid sagen..aber meistens ist es so dass sie in der situation gar nicht so auftritt. das wird evtl nur am anfang sein, weil ich angst vor der angst habe.vielleicht der erste tag und die ersten minuten wenn ich auf station bin. sobald ich merke dass es gar nicht so schlimm ist, bricht meistens eh keine attacke aus.. ich denke, dass ich mir einfach nur zu viele gedanken im voraus mache.

wie gesagt .. ich habe sie sehr gut im griff.. ich denke dass sie jetzt wieder so massiv auftreten liegt daran, dass mein opa gestern operiert wurde. du hast recht, dass es sein kann dass mich in diesem beruf viele fälle an meinem opa oder an andere schicksalsschläge in unserer familie errinnern werden..deswegen komme ich auch auf stationen die nicht so "schwer" sind..ausserdem sehe ich es als gute aufgabe in der ich wachsen und lernen kann damit umzugehen.. nicht alles auf sich zu beziehen..es zu trennen..nach dem moto" es ist zwar schlimm welches schicksal der jenige hat den ich pflege aber es ist nicht meins". ich denke man muss lernen es zu trennen. und es nicht alles mit nach hause nehmen bzw auf sich beziehen..nur so schafft man es..

wie hast du die PAs losbekommen?

LG

19.10.2010 21:48 • #4


ZZerRburRuSs
Hallo

Entfremdungsgefühl gegenüber der eigenen Person (Depersonalisation) oder Gefühl der Unwirklichkeit der Umwelt (Derealisation)
nennt sich das und ist ein Symptom der Pa .

Nicht schön aber auch nicht wirklich bedrohlich.
Im einzelnen musst/kannst Du da nichts gegen machen, musst die Ursachen für Deine Angst finden und verändern .


lg ZZ

19.10.2010 21:53 • #5


Danke für Deine Antwort! Heute gehts mri wieder net soo gut! Hab gerade ein Druckgefühl an der Brust. Ausserdem ist mir aufgefallen dass mein kopf ab und zu so hin und her zuckt..Kennt das jemand? ist echt krass. Teilweise haben mich schon die Leute darauf angesprochen...
Ich denke das hängt alles mit der Anspannung zusammen..

20.10.2010 21:56 • #6


Ne,frage du hast dich aber auch schon von der normalen Schulmedizin komplett untersuchen lassen.
Den meistens sagen die ja wenn sie nichts finden es ist phychisch.
Aber ich schätze mal du hast schon alles längst abgescheckt.
Das mit der Traumweld hatte ich auch schon paar mal meistens wenn mir richtig schwindelig wegen der panikattacke wird

20.10.2010 22:07 • #7


Hallo..ja habe ich ..weil ich dieses jahr im februar meienn kopf unwillkürlihc nach re gedreht habe..

bei mir haben sie..neurologische untersuchungen gemacht, blutbild, ekg, crp, borreloise antikörpertest, mrt vom schädel und von der hws, auf morbus wilson getestet...
ich wurde insegsamt von 2 allgemeinärtzen untersucht, 3 neurologen (war sogar eine woche in einer neurologischen klinik)..ALLES OHNE BEFUND!!

mein kopf ist auch übrigens wieder gerade..seitdem ich in einer psychatrischen tagesklinik war und dort alles aufgearbeitet habe..wie gesagt nur manchmal habe ichh alt dieses komische zucken..

manchmal erwische ich mich auch dass ich denke..hoffentlich haben die ärtze nichts übersehen und ich habe doch eine krankheit. aber dann wiederrum..ich war bei soo vielen ärtzen..einer hätte da schon was gefunden, wenn da was wäre..denn die sind ja auch net blöd;)

20.10.2010 22:15 • #8


Hallöchen meine liebe Jaimi
Schön mal wieder von dir zu hören, bzw nicht schön von deinen Umständen zu hören!
Als ich dieses Unwirklichkeitsgefühl zum ersten Mal hatte, habe ich auch eine total Krise gehabt. Das fühlt sich einfach nur total sch.... an!! Ich hatte das schon wochenlang. Das ist anscheinend total normal. Als ich es endlich, trotz Angst in die Psychatrie zu kommen
'Tja, das ist völlig normal' Keine erwartete Katastrophe. Aber immer wenn ich an dem Punkt angekommen bin, dass ich es als Teil meiner Angst akzeptiere und mcih dmit abfinde verschwindet es. Außerdem hilft Sport, weil das etwas mit dem Adrenalinpegel im Blut zu tun hat.

Gaaanz ganz liebe Grüße und weiterhin toi toi toi für deinen Opa,
Angstnase!

20.10.2010 22:16 • #9


Hällöchen Angsthase!!
Danke Dir;)..Ja ich kämpfe mich so durch und schaffe es!! Doch manchmal erwische ich mich darin dass ich denke, hoffentlich haben die Ärzte nichts übersehen..
Kennst Du das? Aber ich denke man muss einfach aufhören so zu denken..Die Psyche kann viel machen und das sollte man akzeptieren..

20.10.2010 22:20 • #10


Ohhh ja das kenne ich auf jeden Fall
Ich war schon mal ne Wcche im Krankenhaus zum ganz durchchecken und danach habe ich trotzdem immer noch Angst gehabt, dass ich irgendeine unerforschte Tropenkrankheit habe Naja aber drarüber bin ich hinweg. Die Ärzte meinten aber, dass ich keine CT untersuchung von denen bekomme, weil sie keinen Anlass sehen, deswegen habe ich auch noch oft Angst, dass ich einen Gehirntumor habe oder sowas. Ich wurde aber Augenärztlich untersucht und die meinten sie machen nur eine Untersuchung vom Kopf, wenn ich irgendwelche Ausfallerschienungen habe oder sowas. Hatte ich bis jetzt ja noch nie.
Letzendlich denke ich dann aber auch immer, dass die schon irgendwie Ahnung haben was die da machen. Die wollen ja auch keinen Menschen auf dem Gewissen haben. Aber ich glaube, das ist einer der Hauotounkte, dér Angsthasen wie uns fehlt: Vertrauen.

Wünsche dir noch eine gute Nacht, ich geh jetzt mal lieber vom PC, weil ich von zu lange Internet immer so ne komische Unruhige Stimmung bekomme!
Wunderschöne Träume und ganz liebe Grüße, Angstnase!

20.10.2010 22:30 • #11


23juni2009
Hi Jamie,

Zitat:Doch manchmal erwische ich mich darin dass ich denke, hoffentlich haben die Ärzte nichts übersehen..

ich kenne das auch noch und weißt du warum man so denkt?es ist der leichteste weg!du hättest etwas konkretes und könntest dich einfach auf das behandeln lassen.aber so leicht ist es nicht.da musst du den etwas schweren weg gehen und verstehen das es die psyche ist und stück für stück damit klar kommen es ekzeptieren und verstehen....das alles geht net von heute auf morgen und kann ein schwerer weg sein weil es lange dauert.

also vertraue den ärzten und deinem körper.und lasse die angst net über dein verstand siegen


lg david

21.10.2010 12:18 • #12


Hallo,
wollte mich wieder melden, weil mir es echt sch*** geht. Mein Opa wurde doch am Mo wegen seinem Hirntumor operiert. Alles schien ganz gut. Doch gestern als ich in sein Zimmer kam war er völlig eingetrübt, apathisch, hat uns nicht erkannt, einfach nicht mehr er..Ich hab mich voll erschrocken..na ja ich hab halt dann die "Rolle der Krankenschwester" eingenommen, weil ich das ja lerne. Und alles in die Wege geleitet dass er nochmal untersucht wird. Sie haben bei ihm ein Hirnödem (Wasseransammlung im Frontalhirn) festgestellt, dass ihm auf verschiede Zentren im Gehirn drückt und diese Symptome verursacht. Ich war den ganzen Abend bei ihm und hab ihn mit meiner Tante, die auch Krankenschwester ist versorgt. Meine ganze Family war da. Wir haben uns alles so sehr erschrocken, weil das nicht mehr der Opa ist, den wir kennen. Was uns nur "beruhigt" ist, dass er von dem ganzen nicht wirklch viel mitbekommt. Er denkt er ist im Urlaub und versteht gar nicht was alle von ihm wollen..Das ist ein Trost, weil er in seinen klaren Momenten ziemliche Angst hatte. Für uns ist das ganze sehr schlimm, aber er weiß wie gesagt nicht mehr dass er so krank ist.

Gestern Abend bin ich dann richtig "zusammengebrochen". Ich hab geweint, mir war übel, hatte einen Anflug von Panik..Konnte kaum schlafen. Heute war ich nur kurz bei ihm, weil ich es nicht mehr ausgehalten habe. Es geht ihm aber schon besser!
Doch den ganzen Tag gehts mir richtig schlecht. Ich fühle mich krank, so wie wenn ich jeden moment zusammenbrechen würde.M ein Puls und Blutdruck ist aber okay. Dann habe ich so komische Zuckungen (Kopfzuckungen) die man sehen kann. Noch dazu Kälteschauer, Angst, Panik ab und zu Atemnot und dieses Derealisations erleben und Fressanfälle (vorallem Süßes und Herzhaftes). Manchmal weine ich auch richtig, doch danach geht es mir wieder besser.
Da ich eine eigene Wohnung habe telefoniere ich wenn es mri schlecht geht mit meinen Eltern. Doch das "allein" sein ist kaum auszuhalten. Allerdings fühl ich mich auch zu instabil heute mit meinen Freunden wegzugehen. Jetzt versuche ich mit Fernsehen abzulenken..Aber ich merke auch, dass ich Anfange meine Körper zu beobachten. z.b denke dass am Knie und am Hals mein Muskel leicht verschwunden ist. Richtig doof ..Ich weiß, dass es von mir wieder nur eine "spinnerei" ist, aber trotzdem..Es ist echt hart..

Würde mich freuen, wenn ich mit jemanden schreiben könnte..

LG

22.10.2010 20:42 • #13



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Dr. Hans Morschitzky