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gestern fing ich mit cypramil-10mg-an.nach 3 stunden begann ein wahrer horror-trip.eine stundenlange panikattacke,meine beine wurden steif und drehten sich nach innen,die puppillen waren riesig,das schlucken ging nicht mehr richtig.....hölle.ich rief den notarzt,der kutschierte mich zu einem psychater.dieser erklärte,dass dat zeux erst mal das grundleiden verstärken kann.nie wieder nehm ich das!!ich bekam das mittel vor 4 jahren im rahmen eines klinikaufenthalts.da merkte ich erst mal kaum nebenwirkungen,aber sicher deshalb nicht,weil der stress auf der station dermaßen hoch war-psychatrie-,das ich die neb.wirk.einfach nicht registrierte.nach paar tagen fing ein wildes augenrollen an,wenn ich meine augen schloss,schluckbeschwerden,setsame andere symptome.die docs meinten,es wäre nicht von dem citalopram.na,dass sehe ich heute anders-nach dem trip gestern.meine ärztin meinte,ich solle mal trevilor probieren.nur wenn ich den nebenwirkungszettel lese,dann wohl doch lieber panikattacken...

11.07.2010 15:23 • 21.07.2010 #1


Huhu,

das selbe Problem hatte ich auch bei Citalopram.
Habe es in Kombination mit Doxepin genommen.
Am 1. Tag Citalopram spührte ich eigentlich nix, bis auf ein wenig Mundtrockenheit.
Am 2. Tag wachte ich morgens panisch auf mit Herzstolpern
Am 3. Tag bekam ich regelrecht einen Hyperventilationsanfall mit verkrampfungen Panik, bin auch ins KH hab gedacht jetzt ists endgültig vorbei!

Ich nehm auch kein Citalopram mehr..das hat mir Angst gemacht!

Es ist schon richtig das solche Mittel am Anfang einen noch nervöser und ängstlicher machen können bzw. das grundleiden verstärken!

Und weil Citalopram ein SSRI ist, hab ich jetzt Angst davor obwohl man oft hört und liest das SSRI gut wirken usw..
Also bleib ich lieber bei meinem Doxepin...
aber jedem hilft was andres!!

LG

11.07.2010 16:17 • #2



Citalopram/cypramil-nebenwirkungen,wer kennt das?

x 3


äääääähh,ich meinte :pupillen
hallo sweela,was ist das für eine medi,die du nimmst und wofür bzw.wogegen ist sie?

11.07.2010 16:42 • #3


Pupillen, ja ich hab meistens auch große Pupillen..ich hab sowieso so eine art Dauerangst..

also Doxepin ist ein Trizykalisches Antidepressiva und für Angsterkrankungen Depressionen zugelassen.

11.07.2010 16:49 • #4


Hallo....

also mein Freund ist selbst Arzt und er sagte mir zu dem Thema ganz trocken: Ja die ersten Wochen könne sehr schwierig sein danach wird es aber auf jeden Fall besser.
Zu dem Thema mit dem Beipackzettel kann ich (ich leide selbst unter PA) nur sagen entweder man glaubt daran dass das Medikament einem hilft oder dass es einem schadet! Man sollte nie ein Medikament nehmen von dem man schon zu Beginn der Behandlung Angst hat...
Bei mir treten viele Nebenwirkungen schon auf weil ich sie gelesen habe und Angst habe dass sie kommen könnten...
genau das gilt es zu unterbrechen!
Und da hilft nur eines: entweder man nimmt die Tabletten konsequent und redet sich ein, dass es helfen wird (Citalopram its das weltweit am häufigsten verschriebene Mittel bei Depri. Angst) oder man läßt es einfach!
So hart das auch klingt... es gibt nicht mehr Möglichkeiten! Und welches Präparat man sich verschreiben lässt ist eigentlich in dem Fall zweitrangig, denn ALLE haben Nebenwirkungen und ALLE können die Symptome vorübergehend verstärken...
Das ist aber mit allen Mitteln so, vom Parazetamol kann man auch Kopf-und Gliederschmerzen bekommen!
Immer dran denken, es ist nur die Software die spinnt, die Hardware ist komplett in Ordnung... es kann also eigentlich nichts passieren!!

13.07.2010 09:43 • #5


Beipackzettel vorher gelesen?Hab ich früher auch immer gemacht und prompt gings mir schlecht.Medikamente haben in der ersten Zeit oft Nebenwirkungen,ich hatte 2 wochen schwitzige Hände,war echt unangenehm.Ich nehme Cipralex.Wenn du unsicher bist wende dich unbedingt an deinen Arzt.

13.07.2010 14:26 • #6


Haltet durch... bei mir waren die ersten 3 Wochen auch übel, nach 12 Wochen war ich aber angstfrei. Und bin es immer noch. Bisher auch noch nie so lang am Stück. Und ich hab das auch schon gut 10 Jahre. Citalopram hat bei mir für ein absolut gutes, normales und stabiles Körpergefühl gesorgt. Die Schwäche und Ängstlichkeit ist komplett weg. Sehr selten hab ich morgens nach dem Aufstehen mal etwas Panik, aber das legt sich direkt wieder. Und... die Symptome sind dann ausschliesslich nur noch Kälteschauer an den Beinen und etwas Depersonalisierung. Sonst aber nichts - weder Herzrasen noch Hyperventilation, noch Fluchtgedanken.

13.07.2010 20:39 • #7


Ich hab die Citalopram am Montag verschrieben bekommen 10 mg. Sollte sie aber einschleichen, also erstmal nur ne viertel dann ne halbe etc, immer ne woch lang.
AM Montag Mittag hab ich dier erste genommen, soweit so gut, gestern die zweite, konsequenz, hab mich den ganzen vormittag mit PAs, Erbrechen und totaler abgeschlagenheit rumgeärgert. Hab vom Bereitschaftsdienst am WE noch Tavor, damit gings dann, aber das is ja auch noich die lösung. Wann ist es denn am sinnvollsten die tabletten zu nehmen, meine von der tageszeit her? Und wie lange dauert es bis die nebenwirkungen aufhören. Hab heute noch keine genommen und bisher gings mir ganz ok. Als ich die Tabletten vor 10 Jahren genommen habe hatte ich solche NW nicht, zumindest kann ich mich nich erinnern.

21.07.2010 16:37 • #8


Hi,

ich habe die genauso eingeschlichen - eine 1/2 10mg morgens. Ich würde diese auch bevorzugt morgens nehmen, weil diese ja antriebssteigernd sind.

Zitat:
AM Montag Mittag hab ich dier erste genommen, soweit so gut, gestern die zweite, konsequenz, hab mich den ganzen vormittag mit PAs, Erbrechen und totaler abgeschlagenheit rumgeärgert.


Was man gerne vergisst ist, warum man die Medikamente überhaupt bekommen hat. Dir ging es ja sicherlich nicht blendend, sondern Du wirst auch die o.g. Symptomatik eventuell im Rahmen Deiner Erkrankung gehabt haben. Oder? Gepaart mit einer gewissen Erwartungsangst (Packungszettel lesen reicht ja oftmals) artet das dann aus.

Zitat:
Und wie lange dauert es bis die nebenwirkungen aufhören.


Bei mir kamen die etwas verspätet, waren facettenreich und teilweise vermutlich auch überlagert von der Symptomatik der zugrundeliegenden Krankheit.
Schweissausbrüche, leicht fiebriges Empfinden, Unruhe, Schlafstörungen waren bei mir die ersten 2-3 Wochen recht deutlich zu spüren. Als das langsam wegging, musste ich 20mg nehmen. Danach wurde das langsam weniger mit den nervösen Symptomen und es kam eine Zeit mit Müdigkeit. Ich habe mich nicht schwach gefühlt, aber unheimlich müde. Konnte dann auch richtig tief schlafen - teilweise tagsüber. Und bin nassgeschwitzt wachgeworden. Nach ungefähr 2 Wochen war auch das vorbei und ab da an keine Nebenwirkungen mehr spürbar. Das war so ca. Woche 5-6. Von da an dauerte es dann nochmal 6 Wochen, in denen es langsam spürbar besser wurde. Als tatsächlich antiphobisch wirkte, irgendwie die Sicht auf die Dinge anders wurde und sogar das Gefühl der Angst und Panik nicht mehr so bedrohlich erschien. Sehr schwer zu beschreiben. Aber jetzt geht es mir im Vergleich zu früher sehr gut. Wie schon gesagt, abundzu ein bißchen Herzrasen, Depersonalisierung und ein leichtes Schwächegefühl. Hält aber nie lange an, kommt nur 2-3 / Monat vor, vorwiegend unter Stress... und ist nach Abklingen auch schnell wieder vergessen.

21.07.2010 18:45 • #9




Dr. Hans Morschitzky