Hallo ihr Lieben.
Vielen Dank für eure Beiträge.
Es gibt mir Mut zu hören,das ich nicht
der Einzigste bin,der unter so was leidet.
Ich bin so erzogen worden, immer mein bestes geben,
immer gut drauf sein,ein Mann darf nicht weinen.
Meine Mutter hatte mal gesagt: Schau mal den an,der hat es geschafft,
und du nicht.
Sie hat ständig mich mit anderen verglichen.
Sie hat mich nie so akzeptiert als Kind wie ich war.
Noch heute macht sie mir stets Vorwürfe:
Ich hätte aus meinem Leben nicht gemacht,obwohl es gar nicht stimmt.
Kurz gesagt: Ich war nicht so,wie sie es wollte.
Echt grauenhaft!
Und wenn du das ständig zu hören bekommst, setzt das sich in deinem Unterbewustsein
regelrecht fest.
Das ist zwar alles Vergangenheit, und wie es so schön heist:
Es war einmal! Aber alles kann man nicht abhaken.
Was ich lernen muß: Stück für Stück, und mit Geduld.
Das alles weis ich bereits,aber ich weiß noch nicht,wie ich es umsetzen soll.
Als Beispiel noch:
Ich war damals ungefähr 16 Jahre alt, und ich kam mit einem Bluterguss im Knie
vom Fußball nach Hause.
Ich hatte nachts tierische Schmerzen, und sie gab mir nichts dagegen,sondern sagte:
Das wird dir entlich mal eine Lehre sein, das ich mit dem Fußball aufhören sollte.
Hatte die Nacht damals auch kaum vor Schmerzen schlafen können.
Es war für mich eben wie eine Folter.
Wenn ich die Vergangenheit abstellen könnte,aber so einfach ist es nicht.
Gruß Lacky
