Aves79
Gast
Ich habe mich heute hier angemeldet, weil ich nach einer schrecklichen Trennung vor 1,5 Jahren unter einer Angststörung leide. Es ist unfassbar schwer für mich. Ich habe nach Monaten Kampf mit der Krankenkasse eine Therapie bewilligt bekommen. Kampf deswegen, da ich an der österreichischen Grenze wohne und es in der deutschen Region keine Therapieplätze ohne jahrelange Wartezeit gibt, habe ich versucht, in Österreich einen Platz zu bekommen. Aber das ist nun zum Glück gelungen.
Ich habe einfach ständig Angst, ständig, ununterbrochen. Das sind vor allem Existenzängste. Nach der Trennung bin ich extra weit weg gezogen, um aus dem Dunstkreis des Ex zu kommen. Nun bin ich in einem kleinen Ort in den Bergen und ich empfinde es als Exil. Ich bin derart allein und isoliert. Meine Nachbarschaft besteht aus alten Frauen (ich bin 47), die mir höchstens nur neugierige Fragen stellen oder grenzüberschreitend werden und wissen wollen, wann ich denn nun endlich einen Mann bekomme. Letzteres will ich aber nicht. Ich habe derart Schlimmes erlebt, dass kann sich keiner vorstellen.
Ich habe ständig Angst, dass wieder etwas Schlimmes passiert. Alte Hobbies, wie etwa Reiten oder Rad fahren hab ich an den Nagel gehängt. Ich habe keine Motivation mehr dazu.
Vor Angst kann ich oft kaum die Wohnung verlassen.
Hat Jemand irgendeinen Tipp für mich. Bleibt das jetzt für immer so? Diagnose ist auch kPTBS. Wird das irgendwann aufhören. Ich habe mich selbst total verloren.
Danke, wenn irgendeiner mit mir redet.
• • 10.09.2026 x 4 #1
