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Leider ist das auch oft bei Fachkräften der Fall. Nach Gewalt durch einen Migranten in der Vergangenheit bezeichnete die von mir hinzugezogene Therapeutin das "aaaaalles" als "interkulturelle Mißverständnisse".

Jetzt haben mir sogar einige die Freundschaft gekündigt, weil sie ihm mehr glauben. Als wäre es nicht mittlerweile bekannt, wie manche Leute schauspielern können. Aber das muß ich so hinnehmen. Ich rechtfertige und verteidige mich nicht mehr.

• #21


Konkari
Wenn Menschen, die einen wirklich gut kennen, sich trotzdem abwenden, obwohl sie es eigentlich besser wissen sollten, würde ich meine Kraft irgendwann auch nicht mehr darauf verwenden, mich vor ihnen immer wieder zu rechtfertigen. Irgendwann ist eben auch der Zeitpunkt gekommen, sich selbst zu schützen.

Das Verhalten dieser Therapeutin finde ich ehrlich gesagt absolut unprofessionell. Gerade von einer Therapeutin sollte man erwarten können, dass sie einem zuhört und das ernst nimmt, was man ihr erzählt. Da fällt einem nicht mehr so schrecklich viel zu ein...

• #22


A


Schwere Ängste

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Vor allem der letzte Typ hat ein Muster, seine Beziehungen scheitern immer auf die selbe Art. Kann es wirklich sein, dass er immer pschisch Kranke Freundinnen abkriegt, die ihn nicht wertschätzen und ihm Alk. unterstellen, wo keiner ist. Die können auch nicht logisch denken.

Er warf mich raus, nachdem ich gebeten habe, dass er seine "Alk." bitte nicht zuhause abhält, oder wenn doch, es mir vorher anzukündigen, damit ich vielleicht ausweichen kann. Das empfand er als derartigen Angriff, dass ich augenblicklich meine Sachen packen durfte. Die Polizei wollte mir nicht helfen. Es war eine Januarnacht, auch wenn ich jetzt erfriere, ist niemand schuld und der Ex, so wurde mir gesagt, darf auch meine Sachen behalten, da ich nicht beweisen kann, was mir gehört. Ich habe damals in der Asylunterkunft gearbeitet und mußte mir dort Kleidung aus den Spenden nehmen, da ich nichts mehr hatte. Das war so eine Erniedrigung. Da ist in vieler Hinsicht etwas in mir zerbrochen. Seitdem auch die massiven Ängste.

• #23


Konkari
Zitat von Aves79:
Vor allem der letzte Typ hat ein Muster, seine Beziehungen scheitern immer auf die selbe Art. Kann es wirklich sein, dass er immer pschisch Kranke Freundinnen abkriegt, die ihn nicht wertschätzen und ihm Alk. unterstellen, wo keiner ist. Die können auch nicht logisch denken. Er warf mich raus, nachdem ich ...

Ich weiß gerade ehrlich gesagt nicht so wirklich, was ich darauf sagen soll. Das tut mir einfach wahnsinnig leid. Alk. kann im Leben so viel zerstören. Dass diese Erfahrung absolut entwürdigend war und solche Ängste ausgelöst hat, kann ich gut nachvollziehen. Man rechnet ja auch nicht damit, dass so eine Situation derart eskaliert und man plötzlich alleine vor dem Nichts steht.

Ich wünsche Dir wirklich, dass Du irgendwann wieder einfach leben kannst, ohne ständig Angst haben zu müssen.

Nur für den Fall, das Du gewisse Dinge irgendwann lieber nicht mehr öffentlich schreiben möchtest, kannst Du mir auch gerne eine PN schreiben. Mein Angebot zuzuhören war wirklich ernst gemeint.

• x 1 #24


A
Der Ex hat einen "Busenfreund". Sie treffen sich immer zum Trinken. Da wird B. und auch Hochprozentiges konsumiert. Ihre Gesprächsthemen sind dabei - ich nehme jetzt die getätigten Äußerunen : " Schwuchteln, Weiber, Mongos und die Ukrainer, die sich den Krieg nur ausdenken". Auch wird über das "Nuttenangebot in der Stadt schwadroniert und dass die immer hässlicher werden und man da eigentlich nicht mehr hin gehen kann. Als Frau fand ich diese Themen nicht so nett. Irgendwann hat es mich abgestoßen, diese saufenden Männer und diese Themen. Deswegen habe ich gebeten, ob sie sich nicht wo anders treffen können. Bis heute finde ich diese Bitte nicht schlimm. Aber das war der größte Affront. Sie treffen sich immer so und daran wird sich nichts ändern. Und überhaupt, darf sich keine Frau zwischen sie stellen. Dann war es aus, ich durfte mich verpissen.

• x 3 #25


Konkari
Ganz ehrlich, mir fehlen da langsam die Worte.

Vorweg: Du schreibst „Als Frau fand ich diese Themen nicht so nett“. Als Mann finde ich solche Themen und so ein menschenverachtendes Gerede ehrlich genauso wenig toll. Daher: Vollstes Verständnis dafür, wenn Du das in der Form nicht mehr im Dich haben wolltest. Was daraus dann geworden ist, ist einfach unfassbar. traurig

So schlimm und erniedrigend der Weg dahin für Dich gewesen sein muss: Wenn ich lese, wie er Dich behandelt hat, bin ich wirklich froh für Dich, dass Du diesen Menschen heute nicht mehr in Deinem Leben hast.

Ich hoffe, es geht bald wieder ein wenig in Richtung Licht am Ende des Tunnels. In kleinen Schritten. Immer den nächsten. 🙂

• x 2 #26


A
Danke für Deine Worte. Ich habe einfach immer Angst, ununterbrochen schwere Angst, wie wenn ein T-Rex vor mir stehen würde.

• x 1 #27


K
Ein "Hi" von mir in dein Privates Exil lachen

Das Haus nicht verlassen zu können oder andere Orte ncht betreten zu können ohne dabei verrückt zu werden, kann ich ein Lied davon singen. Habe das zum Glück hinter mir lassen können.

Habe auch Erfahrungen sammeln dürfen die keiner gebrauchen kann, raus suchen kann man sich das ja leider nicht. Spiegelt unter anderem deine Erfahrungen wieder.

Wenn du gerne was wissen möchtest, kannst du mich gerne fragen.

Aufgeben und verzweifeln ist auf jeden Fall der falsche Weg.

LG

• #28


A
Ich gebe ja nicht auf, ich lebe, irgendwie. Jetzt kommt wieder die dunkle Jahreszeit und wenn es dunkel ist, sind die Ängste am Schlimmsten.

• #29


K
Bin ich bei dir, gerade Weihnachten ist eine besondere Zeit für mich.


Bist denn überhaupt noch motivert was zu tun?
Muss mich manchmal zwingen, zb zum Rad fahren, aber danach geht es mir gut und bin froh es gemacht zu haben.

• #30


Abendschein
Ich denke das eine Therapie Dir am besten helfen kann, da das ja wirklich traumatische
Erlebnisse sind, die Prägend sind.

• #31


A


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Mira Weyer
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