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Hallo Leute,


Ich habe schon einige Beiträge hier zu ohrwürmern hier gelesen.
Ich werde derzeit auch von diesem nervigen Phänomen verfollgt und mir schwirrt ständig ein anderer Song im Kopf herum.
Es fing alles an als ich in die Psychiatrie gegangen bin da ich eine Dro. Psychose hatte und ständig den Namen meiner Ex Freundin im Kopf hatte. Daraufhin bekam ich zunächst risperidon und es half auxh sehr gut, sodass dieser zwangsgedanke an den Namen verschwand. Dann bekam ich einmalig eine höhere Dosis von 2mg und plötzlich stelle sich dieses Ohrwurm Problem ein. Die Ärzte meinen die Psychose hätte nur eine andere Form angenommen, aber vorher war der Gedanke an den Namen eigentlich svbon verschwunden. Ich bekomme nun ein neues Neuroleptikum names Olanzapin was aber ni hat wirklich hilft. Mein Kopf wiederholt in Gedanken auxh handy Klingeltöne und andere akustische Laute. Manchmal kann ich mich gut ablenken und manchmal leider auch überhaupt nicht. hat jemand von euch Erfahrung mit der Behandlung dieses Phänomens? Verschwindet das jemals wieder?
Ich habe derzeit auch eine depressive Phase und bin extrem Antriebs und lustlos. Am Freitag hab i j einen Termin in der Ambulanz der Klinik und dort soll nochmal ein neues Medikament ausprobiert werden, welches mir auch wieder mehr Antrieb verleihen soll, weil ich so auch nicht mehr weiter weiß. ich würde so gern mal wieder klar und frei denken können.

10.08.2020 18:24 • 06.04.2021 #1


Kasia2306
Hallo,
Also das mit dem Ohrwurm kenne ich. Ich habe auch immer irgendwelche Lieder im Kopf, selbst welche die ich überhaupt nicht regelmäßig höre oder sonderlich mag. Bisher hab ich auch noch keine Lösung gefunden diese aus meinem Kopf zu verbannen es ist einfach nur nervig. Kämpfe zu meinen sonstigen Symptome schon seit über 2 Jahren damit und wie gesagt bei mir ist es geblieben

11.08.2020 20:25 • #2



Zwanghafter Ohrwurm

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Calima
Ich habe auch oft Lieder im Kopf. Daraus resultiert das Phänomen, dass ich auch heute noch Liedtexte von Liedern kann, die ich vor 40 Jahren gehört habe. Das schließt die Kenntnis sämtlicher Strophen von Liedern ein, die ich nicht mal mochte. Meine Umgebung nennt mich gerne mal *Mrs. Jukebox* .

Als Störung oder gar beängstigend habe ich das noch nie empfunden, im Gegenteil: ich habe das bei der aktiven Bekämpfung meiner hypochondrischen Ängste bewusst genutzt, um mich abzulenken.

11.08.2020 21:18 • #3


Okay, hmm, das klingt ja auch nicht so gut. Ich habe auch Tage an denen es besser ist und momentan bin ich auch zusätzlich noch sehr depressiv und komme zu nichts mehr, kann meinen Alltag kaum alleine bewältigen und habe noch nicht einmal in den Arbeitsalltag gefunden. Bin aber seit heute auch bei einer Psychotherapeutin und habe am Freitag noch mal in der Ambulanz der Psychiatrie ein Gespräch, da soll dann nochmal über eine neue medikation gesprochen werden und das olanzapin wahrscheinlich ausgeschlichen werden, was ich sehr begrüßen würde, da es mir absolut nicht hilft sondern ich habe das Gefühl dass dadurch die Symptome der Depression eher noch gestärkt werden. Mit welchen Symptomen hast du denn aktuell sonst noch so zu kämpfen? Ich merke aufjedenfall dass darüber schreiben und sprechen auch definitiv hilft.

11.08.2020 21:20 • #4


Calima
Zitat von SamuelJohnson:
Mit welchen Symptomen hast du denn aktuell sonst noch so zu kämpfen?

Ich bin symptomfrei und gesund. Die Strukturen meiner Hypochondrie werden wohl bleiben, die Störung selbst ist aber seit Jahren kein Thema mehr.

11.08.2020 21:22 • #5


Hallo

der Beitrag ist zwar schon etwas älter, aber ich wollte mal fragen, ob es bei dir mittlerweile besser geworden ist mit den Ohrwürmern.

Ich leide seit ein paar Tagen auch daran. Sobald mein Gehirn Leerlauf hat sozusagen, springt wieder ein Lied an. Es ist echt zum verzweifeln. Es ist sogar beim Einschlafen noch da

Liebe Grüße

Gerade eben • #6




Prof. Dr. Borwin Bandelow