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Yuna1976

Yuna1976
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Hi,
wer von euch kann ebenfalls dem Zwang nicht wieder stehen, sich kleine verschorfte Wunden am Körper, immer wieder und wieder aufzukratzen?

Ich füge mir die Ursprüngliche Hautverletzung nicht selbst zu die entstehen Alltag s Bedingt.

Es ist nur so das ich, ohne mich bewusst dafür zu entscheiden, nicht damit aufhören kann diese täglich mit meinen Händen zu streicheln und von Schorf zu befreien bis sie wieder bluten.
Das führt zumeist zu einer deutlich entzündungsreaktion bis hin zu vereiterungen und tief fühlbaren, kleinen Mulden in meiner Haut.
Es entstehen dadurch auch jedesmal Vernarbungen, die erst im Laufe einer langen Zeit zu verblassen beginnen.
Es sieht dann zu meist so aus als ob jemand seine noch brennende Zig. auf mir ausgedrückt hätte.😑

Ich tue das vor allem wenn ich emotional unter Stress stehe und meistens bereits kraflos und Müde bin.

Ich habe immer jede Menge Taschentücher und Pflaster um mich herum liegen.
Zumeist bemerke ich erst an diversen kleinen Blutflecken auf meiner Kleidung das ich mir, mal wieder 🙄 etwas auf gekratzt habe😒.

Ich empfinde dabei keinerlei Freude ich/ meine Seele oder was auch immer kann nur das Gefühl einer rauen, verschorften Stelle auf meiner Haut, absolut nicht ertragen.😣

Ich höre erst auf eine betroffene Hautstelle weiter zu bearbeiten wenn diese massive, anhaltende oder Bewegungs Einschränkungende, schmerzende Ausmaße an nimmt.

Ich fühle mich irgendwie gut dabei diese Wunden dann wiederrum mit Salbe und Pflaster zu versorgen was auch das einzige ist was mich am weiter daran herum zu friemeln verhindert.

Ich beschimpfe mich innerlich oft selbst für dieses schädliche Verhalten von mir, mein Körper tut mir regelrecht Leid deswegen nur kann ich das ganze aber dennoch nur in geringem Maße kontrollieren.

Wem hier geht es ähnlich wie mir? Wer kann mir Tipps dazu geben?

G.Yuna76

• • 08.10.2026 #1


36 Antworten ↓

cats49
Das was du beschreibst kenne ich gut. Das mache ich so lange ich denken kann.
Das es einen Fachbegriff dafür gibt wusste ich allerdings bisher nicht.
In meiner Jugend Pickel ausdrücken und bis heute Krusten runter knibbeln
das ist ein Zwang gegen den ich nicht ankomme.
Krusten müssen runter. Immer und immer wieder.
Über Sommer dauert es oft Monate bis Mückenstiche endlich abheilen
weil ich nicht die Finger davon lassen kann.
Entzündungsreaktionen oh ja,kenn ich.
Aufhören kann ich trotzdem nicht.
Meine Arme und Beine sind voller kleiner Narben.
Es ist so eine unglaubliche Erleichterung wenn die Kruste ab ist.
Pflaster drüber kleben hilft nur bedingt,bestenfalls kurzfristig.
Einen Tipp habe ich leider nicht für dich.
Habe da für mich selbst auch keine Lösung.

• #2


A


Wer hier leidet auch unter Skin Picking?

x 3


Yuna1976
Hallo Cats49

Ich glaube, es gibt heutzutage nicht mehr allzu viele Dinge denen man NICHT irgend einen " Fachbegriff " zugeordnet hat🤭.
Ich habe davon auch erst durch eine Fernsehdokumentation vor vielen Jahren das erste Mal gehört allerdings eben nur unter dem englischen Begriff Skin Picking.

Es ist aber tatsächlich eine, unter " scheinbar" diversen medizinischen Begriffen, existierende psychische Erkrankung, weshalb es wiederum genau in dieses Forum passt🤗

Ich finde es in gewisser Weise gut das du noch nicht wusstest das es eine real existierende psychische Erkrankung ist und nicht bloß eine nervige, angewöhnte Unart😒.

Ich hoffe das es nicht nur mir sondern auch vielen anderen, dabei helfen kann sich hier einmal richtig darüber austauschen zu können und eventuell weiß ja jemand auch schon, zumindest ein paar Lösungsansätze dazu🙃
Es ist mir immer ziemlich peinlich, besonders im Sommer wenn andere Menschen wegen der kurzen Kleidung, meine ganzen daraus hervorgehenden Narben und meine aktuellen Verletzungen zu sehen bekommen😣.
Es muss denn anscheinen erwecken das ich einmal schwer von jemand anderem Misshandelt worden bin, was so ja nicht ganz stimmt.😩

G.Yuna76

• x 1 #3


Schlaflose
Ich kratze schon seit Jahrzehnten alles an mir ab, was mir unter die Fingernägel kommt. Stärker wird der Drang, wenn ich angespannt oder nervös bin. Aber ich mache mir keinen Kopf darum. Ist eben so. Andere rauchen eine Zig. nach der anderen oder trinken Alk.. Ich kratze eben ab.

• #4


cats49
Die an meinem Körper durch die im Sommer knappere Bekleidung
deutlich sichtbaren und durch immer wieder und wieder
aufkratzen immer größer werdenden roten,entzündeten
Mückenstichkrater nerven mich selbst weil ich sehr
perfektionistisch bin.
Dauert manchmal Monate bis die endlich abheilen.
Anspannung,Stress machen den Drang größer.
Ist bei mir auch so.
Die Finger weg lassen,nicht knibbeln,geht nicht.

• #5


Yuna1976
Ich finde nur das es schon eine Art selbstverletzendes Verhalten darstellt was auch mal richtig böse enden kann wenn man nicht aufpasst!😐

Ich hatte auf meiner Brust eine Stelle einmal so sehr gereizt das von dort aus plötzlich 3 verschiedene, dicke, rote Adern die in verschiedene Richtungen ausgingen und deutlich sichtbar auftraten😬.
Nicht nur das die Stelle mehr und mehr schmerzte ich fühlte mich zu diesem Zeitpunkt auch im Allgemeinen ziemlich unwohl.

Ich glaube ich habe meine Lymphknoten durch diese Aktion irgendwie ziemlich gereizt.
Da das ganze mir dann doch ordentlich Angst machte schaffte ich es in diesem Fall, meine Finger von dieser Wunde zu lassen bzw. nur oberflächlich drüber zu fahren.
Ich habe mich damals dann ganz bewusst darauf konzentriert nur außen herum lang zu streichen.
Das klappte weil ich die Stelle immer wieder ordentlich mit Wundcreme zupflasterte und mit einem riesen Pflaster abdeckte.
Das war mir eine deutliche Lehre und ich versuche seit dem meinen Zwang, nicht mehr ganz so " wild" ausarten zu lassen.

Ich will das auf keinen Fall noch einmal so erleben müssen und suche nun Rat um das zukünftig zu verhindern.

G.Yuna76

• #6


Schlaflose
Zitat von Yuna1976:
Ich finde nur das es schon eine Art selbstverletzendes Verhalten darstellt was auch mal richtig böse enden kann wenn man nicht aufpasst

Wenn es wehtut, mache ich es nicht. Ich halte mich an die ganz trockenen verschorften Stellen, die schon bei leichtem Kratzen abgehen. Mir geht es nicht darum, Schmerz zu fühlen, wie es beim selbstverletzenden Verhalten ist.

• #7


Yuna1976
Mir auch nicht Schlaflose ich kann Schmerzen nicht ausstehen, nur kann ich mich manchmal nicht bremsen und wundere mich dann hinterher warum es plötzlich anfängt weh zu tun wo ich mir doch eigentlich sicher war nur die blödde trockene Haut entfernt zu haben.🤔😬

• #8


cats49
Um Schmerz fühlen geht es bei mir auch nicht.
Es ist einfach nur eine Erleichterung wenn ich eine Kruste
abkratze.
Sitzt die noch zu fest,geht die nicht ab,dann versuche ich
immer und immer wieder bis ich sie doch abkriege.
Es macht mich schier irre wenn die nicht abgeht.
Da kann ich nicht aufhören.

• #9


Schlaflose
Zitat von Yuna1976:
nur kann ich mich manchmal nicht bremsen und wundere mich dann hinterher warum es plötzlich anfängt weh zu tun wo ich mir doch eigentlich sicher war nur die blödde trockene Haut entfernt zu haben.

Gelegentlich passiert mir das auch, aber ich mache mir darüber überhaupt keine Gedanken.

Zitat von cats49:
Sitzt die noch zu fest,geht die nicht ab,dann versuche ich
immer und immer wieder bis ich sie doch abkriege.
Es macht mich schier irre wenn die nicht abgeht.
Da kann ich nicht aufhören.

Also wenn ich Widerstand spüre, höre ich auf und gehe an andere Stellen. Narben möchte ich nicht haben.
.

• #10


cats49
Ich habe zig kleine Narben an Armen und Beinen von der
ständigen Krustenabknibbelei.

• #11


sandracookie
Das kenne ich auch.
Hab durch Neurodermitis und Allergien sowieso schon sehr früh angefangen viel zu kratzen. Mein Papa hat diese Angewohnheit auch extrem.
Mittlerweile ist das Problem häufig an den Beinen, sobald ich Unebenheiten spüre, fange ich an zu kratzen und kratze das dann auch immer wieder auf, bis es blutet. Unruhe, Unwohlsein, Erschöpfung verschlimmert es. Sein lassen kann ich es eigentlich auch nur mit Pflaster und Salbe, dann entsteht nicht so eine große Unebenheit durchs Grind und ich habe weniger Angriffsfläche. Teilweise geht es bei mir schon auch um Emotionen, Regulierung, Schmerz statt anderes fühlen und ich bekomme es auch mit, wenn ich das mache.
Im Sommer Beine zeigen mag ich meistens nicht, helle Haut, dicke Beine, die aufgekratzten stellen, Narben davon, alles für mich nicht schön... Habe oft dünne schwarze Leggings an in Kombination mit Rock oder kurze Hosen oder auch hautfarbene durchsichtige Strumpfhosen, die kaschieren optisch ganz gut und man hat nicht das Problem zu sehr zu schwitzen, wie in langen Jeans bspw. Weite luftigeren Stoffhosen mag ich vom Schnitt meistens nicht und vieles passt auch nicht zu meiner Figur.

• #12


Yuna1976
Sandracookie das kann ich nachvollziehen nur habe ich, im Gegensatz zu dir mit dem " echten Narben" zu zeigen, keinerlei Probleme.
Ich wurde, allein an meinem rechten Kniegelenk bereits 4 mal operiert.
Bei der 4ierten OP wurde das Gelenk dann durch ein komplett künstliches Ersetzt.
Ich habe dort also Narben von denn 3 kleineren OP s davor inklusive einer 18 cm langen Narbe die sich von oben nach unten erstreckt.
Im Gesicht trage ich, seit meinem 3ten Lebensjahr, Narben von einem Hundebiss unter dem rechten Auge und der Wange.
Ich finde " richtige Narben" bei mir und bei anderen Menschen höchst interessant da hinter jeder von diesen eine spannende Geschichte steckt, auf die ich immer neugierig bin.😊

Mein Problem habe ich nur mit denn, lange bis zum verblassen brauchenden, kleineren Narben die ich mir durch meine eigene Blödheit durch das ständige auf kratzen, immer wieder selber zufüge.

Die sind mir echt peinlich😒!

In meinem Kopfkino habe ich immer die Angst das jemand auch mal dannach fragen könnte wie die denn entstanden sind😬...

Wie sollte man jemand " normalem" erklären das man sich die aus einem psychologischem Zwang heraus, alle selber zufügt. 😣

G.Yuna76

• x 1 #13


Moelli80
Hab auch schon immer Kruste abgepult.
Z.b. am Knie ist die auch lästig und nervt mich.

Irgendwann fängt die ja auch an zu jucken, das nervt ja auch.

Hätte jetzt nicht gedacht das es irgendwas psychologisches ist oder ein Fachbegriff hat.

• x 1 #14


sandracookie
@Yuna1976
Ich glaube so OP Narben oder durch einen Unfall stören mich auch nicht so sehr. Meine Kaiserschnittnarbe ist total unauffällig und eh an einer Stelle wo man sie nicht sieht, aber selbst wenn es anders wäre, würde mich das nicht stören - die hat ja auch eine (positive) Geschichte dahinter.

Aber ja bei allem, was entstanden ist, weil ich mir die Stellen aufgekratzt habe, habe ich Probleme mit, wenn andere das sehen und erst Recht wenn sie mich drauf ansprechen würden. Ich schiebe dann eher die Allergien und Neurodermitis als Grund vor und lasse den psychologischen Aspekt weg, weil ich auch denke, dass es viele nicht verstehen können.

• #15


Yuna1976
Ich schiebe dann eher die Allergien und Neurodermitis als Grund vor und lasse den psychologischen Aspekt weg, weil ich auch denke, dass es viele nicht verstehen können.

Das finde ich klasse, da bin ich selber noch garnicht drauf gekommen! 😆Insbesondere da ich ja wirklich eine Multiallergikerin bin.😊
Diese Allergien wirken sich bei mir zwar nicht wirklich auf mein Hautbild aus aber das muss ja keiner wissen🤭.

G.Yuna76

• x 1 #16


sandracookie
@Yuna1976
Dann übernimm es gerne als Ansatz für dich 🙂 Allergien sind echt doof, aber so haben sie wenigstens einen Nutzen als ein Argument nicht näher auf etwas eingehen zu müssen.

Manchmal wünsche ich mir zwar, dass man mit psychischen Dingen auch offener umgehen kann, aber das ist wirklich schwierig und es ist auch verletzend, wenn man offen war, das Gegenüber dann aber kein Verständnis zeigen kann oder mit Vorurteilen und Klischees daher kommt.
Austausch mit selbst betroffenen oder dem engeren sozialen Umfeld ist dann für mich die aktuell bessere Variante.

• #17

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Yuna1976
Ja davon kann ich auch so manches Lied singen was die " normallos" und ihr Verständnis für psychisch bedingte Verhaltensweisen betrifft🙄!

In meinen Augen kommt es mir oft so vor als das wir in 2 völlig verschiedenen Parallel Welten zu leben scheinen😑.

Menschen mit viel Glück und nur wenig leidreichen Erfahrungen in ihren Leben, kommt diese Welt wohl zu recht wie ein wunderschöner Ort zum Leben, zum existieren vor, zum Glücklich sein vor, fast schon wie ein: Himmel auf Erden.

Für Menschen wie mir, wie es bei dir ist weiß ich nicht, ist oft das Gegenteil der Fall!
Mir kommt mein Leben nur allzu oft wie die: Hölle auf Erden vor😞.

So schön die Erde auch sein mag, so grausam können seine menschlichen Bewohner sein die alles als selbstverständlich betrachten und sich zumeist nicht einmal ansatzweise darüber im klaren sind wie sehr sie andere Menschen mit ihrem Verhalten verletzen können😩!
(Narzisten).

• #18


sandracookie
Ja Menschen können sehr grausam zueinander sein 😔
Und ich hab auch manchmal das Gefühl man lebt in unterschiedlichen Welten.
Ansonsten ist es bei mir unterschiedlich.
Mal kann ich dem Leben auch gutes abgewinnen, die guten Seiten wahrnehmen. Mal nehmen der Leidensdruck und die Belastungen durch meine Krankheiten so stark zu, dass das verloren geht und sich alles nur noch nach Kampf anfühlt.
Ich versuche mir die Dankbarkeit für das, was ich trotzdem habe, aufrechtzuerhalten und mich nicht zu sehr mit anderen zu vergleichen.

• #19


Yuna1976
Das ist der richtige Weg, sandracookie aber auch ein sehr schwerer mitunter 😐!

Das Problem ist bei mir Hauptsächlich die allgemeine und meist sofortige Verurteilung vom Umfeld/ der allgemeinen Gesellschaft 😑!

In Gegensatz zu denn normalen Menschen, bin ich immer gezwungen zu lügen, abzumildern, zu beschwichtigen oder ganz zu schweigen obwohl ich eigentlich viel lieber, ganz ehrlich und frei heraus meine wirklichen Gedanken und Gefühle aussprechen möchte so wie die normalen es können.🫤

Beispiel:
Wenn ein nicht psychisch kranker Mensch seine Eltern verliert die immer gut zu ihm/ ihr waren und nur sein bestes wollten, dann hat jeder tiefstes Verständnis dafür wenn so ein Mensch dann erstmal eine ganze Weile lang, zutiefst traurig ist.
Das ist ein Verhalten was die durchschnittliche Gemeinschaft nachvollziehen und verstehen kann.

Passiert das gleiche allerdings einem Menschen der, so wie ich, gezwungen war in einer durch und durch narzistischen Familie aufzuwachen bei der jedes Familien Mitglied seine eigenen Interessen und Bedürfnisse, ganz weit über denn meinen angeordnet hatte so das ich dadurch systematischen und nicht nur rein emotionalem Missbrauch ausgesetzt war, dann ändern sich die Verständnis Verhältnisse aber sofort grundlegend☹!

So wie bei dem normalen Menschen wird von mir von meinem Umfeld und der Gesellschaft die mich umgeben, die gleiche Reaktion auf denn Tod meiner Eltern erwartet.
Tiefe Traurigkeit und Niedergeschlagenheit.

Ich bin gezwungen auch genau das in der Öffentlichkeit zu zeigen.

Du kannst dir Vorstellen wie die Reaktionen ausfallen würden wenn ich meine, in Wirklichkeit im Stillen und ganz ehrlich empfundenen Glücksgefühle über denn endlichen Tod meiner lebenslangen Peiniger und die riesige Freude über meine nun endlich beginnende Freiheit ganz offen zur Schau tragen würde.

Wenn mir auf deren Beerdigung eigentlich viel mehr nach durchatmen und ( übertrieben gesagt) nach Party machen zu Mute war als alles andere.
Wenn ich innerlich weder Traurigkeit noch Niedergeschlagenheit empfinde konnte sondern viel mehr ein tief empfundenes Erleichterungs und Freiheitsgefühl in mir getragen habe.

Ich war gezwungen Traurigkeit zu spielen und musste mir böse Kommentare gefallen lassen das ich aber ganz schön wenige Tränen verdrückt hätte in Anbetracht dessen das die verstorbenen ja schließlich meine Eltern waren.🙄🙄😤

Man sieht selbst denn ganzen Psychologen und Therapeuten an, zu denen man dann genötigt wird zu gehen, wie schwer es ihnen fällt deine dort endlich offen und ehrlich dargelegten Gefühl, zumindest ein Stückweit nachvollziehen und an erkennen zu können.😐

Obwohl ich das ein Stück weit nachvollziehen kann, kränkt es mich innerlich schon sehr, immer wieder verschweigen oder lügen zu müssen.

Geh zu einem x beliebigen Arzt, erwähne das du aufgrund deiner psychischen Erkrankung zu 50% Schwerbehindert bist und schon wirst du sehr kritisch beäugt, nur noch wenig Respektiert oder gar für voll genommen.

Erwähnst du diese Behinderung in einer Gesellschaftlichen Runde, dann wirst du postwendend gemieden und als ein merkwürdiger möglicherweise sogar gefährlicher " Freak" eingestuft.

Es gibt unzählige Beispiele für das was ich hier gerade darzustellen versuche.

Ja, ich bin mitunter so wie du sandracookie sehr glücklich und Dankbar wenn ich meine Tiere und die teilweise doch noch sehr schöne vorhandene Natur draußen ansehen und erleben darf.

Auf der anderen Seite allerdings aber auch sehr wütend und zutiefst traurig darüber das ich das alles nur noch für mich ganz alleine erleben darf/ kann.

Ich sage allen immer ich bin sehr gerne alleine und froh darüber wenn ich möglichst nur noch sehr wenig Kontakt zu anderen Menschen haben muss.

Wirklich stimmen tut das aber nur wenig denn auch ich bin ein menschliches Wesen wie jeder andere auch das sich nach Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft sehnt und nicht wirklich immer gezwungen sein will mir diese stets nur von außen, von ganz weit weg, bei anderen ansehen zu können.

Verstehst du was ich meine?

G.Yuna76

• #20


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