Hamm
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ich würde gerne mal eure Meinung bzw. eure Erfahrungen hören, weil ich gerade etwas unsicher bin.
Ich habe seit ungefähr einem Monat einen Therapieplatz und komme mit meiner Therapeutin eigentlich sehr gut zurecht. Ich finde sie sehr nett, allerdings ist sie auch ziemlich direkt, was grundsätzlich für mich okay ist.
Heute habe ich mit ihr darüber gesprochen, dass ich im Dezember gerne meinen Geburtstag feiern möchte. Dabei habe ich auch erwähnt, dass ich an diesem Abend gerne Alk. trinken würde.
Sie meinte daraufhin, dass ich ihrer Einschätzung nach eine schwere Depression habe und dass Alk. mich möglicherweise wieder deutlich zurückwerfen könnte. Sie sagte sogar, dass sie die Therapie zunächst pausieren würde, wenn ich mich dazu entscheiden sollte, an meinem Geburtstag Alk. zu trinken.
Diese Aussage hat mich ehrlich gesagt etwas verunsichert und ich weiß gerade nicht so richtig, wie ich damit umgehen soll. Einerseits verstehe ich natürlich, dass Alk. bei einer Depression problematisch sein und die Stimmung bzw. den Therapieerfolg negativ beeinflussen kann. Andererseits frage ich mich, ob es wirklich angemessen ist, deshalb eine Therapiepause anzukündigen.
Ich möchte ihr nichts unterstellen und bin auch bereit, ihre fachliche Einschätzung ernst zu nehmen. Gleichzeitig würde ich gerne verstehen, wie ihr das seht: Ist so eine Reaktion bzw. diese Konsequenz aus therapeutischer Sicht nachvollziehbar? Oder findet ihr es eher ungewöhnlich, eine Therapie davon abhängig zu machen, ob man bei einer Geburtstagsfeier Alk. trinkt?
Vielleicht hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir ein bisschen helfen, das einzuordnen.
Vielen Dank schon mal für eure Meinungen! ❤
• • 08.10.2026 #1