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thokrifu

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Ich starte hier ein Thema mit dem Inhalt: Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) und die sogenannte Psychologie. Das wird möglicherweise ein spannendes Kapitel. Mit beidem setze ich mich seit Jahrzehnten auseinander, separat voneinander, und offen gesagt, hat mich die Psychologie, die westliche Form, nicht überzeugt. Ich meine, ich habe sie nicht richtig kennengelernt, sondern nur in der Form, dass ich ihre praktische Anwendung, also Psychotherapie erfahren habe. Ich kam jetzt erst seit wenigen Jahren darauf, diese beiden Themen zu verbinden und den Fokus auf TCM zu lenken.

In der Traditionellen Chinesischen Medizin gibt es bekanntermaßen keine „Aufteilung des Menschen“. Also, es gibt keine Psychologie, wie im Westen. Ich bin allerdings erst seit kurzem dabei, dies autodidaktisch mithilfe eines Meisters und Mediziners und Literatur zu vertiefen und zu studieren. Daher ist mein Fachwissen nicht stark ausgeprägt, wenngleich ich doch einige Erfahrung mitbringe, aus verschiedenen Gegebenheiten heraus, da ich verschiedene Chinesische Bewegungslehren, also die Funktion des Körpers studiere beziehungsweise lerne. Das ist sehr komplex.

Was mich überzeugt, an Grundhaltungen der TCM, ist zum einen die ganzheitliche Herangehensweise, und dann solche Ausgangspunkte, wie das Shen/der Geist nicht krank werden kann, sondern höchstens die Verbindung zum Körper beziehungsweise zu den Organen gestört sein kann, und in diesem Zusammenhang Qi/der Energiefluss.

Soweit so gut. Das verstehe ich. Und wie klingt das für dich? Interessiert dich das Thema?

• • 08.08.2026 #1


1 Antwort ↓

Kruemel_68
@thokrifu Ich beschäftige mich jetzt seit 2020 mit diesen Themen, weil meine Körperpsychotherapie, die ich seitdem mache, in diese Richtung geht. Nicht in Richtung TCM, sondern eher in Richtung Buddhismus, Achtsamkeit, Meditation, Atemarbeit, Energiearbeit etc.

Ich kenne jetzt beide Herangehensweisen - einmal unsere europäische (Verhaltenstherapie plus Psychiater/Medikamente) und die körperorientierte/asiatische - und mein Favorit ist eindeutig letzteres. Unser "moderner" Ansatz greift nicht weit genug, da psychische Probleme nicht nur kognitiv gelöst werden können. Die Asiaten wussten und wenden vor 2.000 Jahren schon Dinge an, von denen unsere "moderne" Medizin heute so langsam merkt, wie tiefgreifend einige Ansätze gehen.

Ich habe das Glück und das Privileg, einen Therapeuten gefunden zu haben, der in seinem Leben viele Stationen durchlaufen hat, viel Hintergrundwissen hat und der der fernöstlichen Lebensweise sehr zugeneigt ist. Er ist offen, verschiedene Ansätze zu verzahnen und zu integrieren. Und er ist ein ein guter Lehrer und kann dieses Wissen weitergeben.

So hat er in meine Therapie z.B auch Grundlagen des Kung-Fu mit einfließen lassen (das Erfahren des eigenen "Stand-Punkts"). Das war sehr aufschlussreich. Am meisten geholfen haben mir die Grundlagen des Chi Gong. Das Wissen, dass es ein Chi gibt (unsere Lebensenergie), das unseren Körper durchläuft. Und die Fähigkeit, dieses Chi zu spüren (Energiekugel zwischen den Händen) und wieder zum fließen zu bringen und zur Heilung zu nutzen. Das ist eine sehr starke Waffe im Kampf gegen psychische Krankheiten.

Insofern weiß ich heute, dass man den Körper nicht ohne den Geist und umgekehrt betrachten kann.

• #2





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