App im Playstore
Pfeil rechts
10

Tulpe88

Tulpe88
Mitglied

Beiträge:
12
Themen:
1
Danke erhalten:
7
Mitglied seit:
Hallo liebes Forum,

ich habe nun seit einigen Jahren das Problem, dass die Haare immer dünner werden. Ich nehme seit sechs Jahren durchweg Medikamente, und damals hat das alles angefangen. Mittlerweile fürchte ich mich sogar schon vorm Haare kämmen, weil dann wieder so viele Haare in der Bürste hängen bleiben.
Ich war damit schon vor ein paar Monaten beim Hautarzt in der Haarsprechstunde. Dort wurde meine Kopfhaut untersucht und Blut abgenommen. Laut meiner Ärztin wachsen einige Haare neu nach, und die Blutuntersuchung hat ergeben, dass ich Eisenmangel habe. Seitdem nehme ich Eisentabletten. Eine positive Veränderung habe ich aber noch nicht bemerkt.
Außerdem benutze ich Koffeinshampoo im Wechsel mit meinem Anti Schuppen Shampoo. Die Haare glätten oder sonstwie stylen mache ich deswegen schon lange nicht mehr, oder nur noch für einen wichtigen Termin.
Ich nehme jetzt seit 6 Jahren Olanzapin, dazu seit einiger Zeit Abilify und seit ein paar Monaten Duloxetin. Absetzen kann ich die Medikamente noch nicht, ich hab es ein paar mal versucht, und jedes mal bin ich so ängstlich geworden, dass nichts mehr ging.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder noch einen Rat, was man da machen kann?

• • 03.10.2026 #1


9 Antworten ↓

Donnie_Darko
Ich habe mal im Podcast von einem Arzt gehört, dass ein Ferritinwert von 100 empfohlen wird. Weniger kann auch ok sein, aber wenn man Eisenmangel bedingte Beschwerden hat, soll man angeblich diesen Wert anstreben.

• x 1 #2


A


Psychopharmaka und Haarausfall

x 3


alles_roger
@Tulpe88
Hey, ja, das ist absolut nachvollziehbar, dass dich das beschäftigt. Es ist auch völlig verständlich, dass du dir darüber Gedanken machst, denn Haarausfall kann ja eine echte emotionale Belastung sein. Zum Glück handelt es sich in deinem Fall aber doch eher um eine reversible Form. Denn mit deiner Vermutung liegst du ziemlich richtig: Soweit ich weiß, können alle drei Medikamente für den diffusen Haarausfall verantwortlich sein. Ob Eisen da allein ausreicht, um dem entgegenzuwirken, kann ich dir allerdings nicht mit Sicherheit sagen, da die Wechselwirkungen und Ursachen oft sehr individuell sind. Ich würde dir aber unbedingt zu Eisentropfen (ggf. in Verbindung mit Folsäure) raten, die du in Orangensaft einnehmen kannst. Am sichersten ist es, wenn du das beim nächsten Mal kurz in deiner Arztpraxis oder Apotheke ansprichst, um die optimale Dosierung für dich abzuklären. Alles Liebe für dich 🍀

• x 1 #3


P
Wenn viele Haare ausfallen, vir allem diffus und über den gabzen Kopf, und sie nicht eindach immer dünner nachwachsen und dadurch insgesamt aber vor allem am Oberkopf das Haarvolumen abnimmt, liegt es meistens an Nährstoffmängeln oder Hormonen.
Eisenmangel ist ein sehr häufiger HA Trigger. Das Ferritin sollte über 70 liegen, am besten mal messen lassen. Haare reagieren nicht sofort, erst 2-4 Monate nach Abstellen der Ursache wird es besser.

Auch andere Nährstoffe wie Kupfer, Zink, Selen, b9, Vitamin D und vielleicht noch mehr, können zu HA führen. Mach dich da mal schlau und lass die Werte auf eigene Kosten abnehmen.

Wie ist es mit der Schilddrüse? Wie ist dein Zyklus? Hormonell alles in Balance?

• x 2 #4


Tulpe88
@Pauline333
Mit der Schilddrüse ist alles in Ordnung, der Zyklus ist regelmäßig.

• x 2 #5


Windy
Kommt drauf an, wie man auf die Medikamente reagiert, da ist jeder anders. Wenn man ohnehin, empfindliche Haarwurzeln hat, kann es sich durchaus negativ darauf auswirken.

• x 2 #6


Micha2
Wieviel mg Abilify nimmst du?

Die Dosis vielleicht zu hoch, ich musste 20mg nehmen hab auch alle möglichen Nebenwirkungen gehabt.

Zwar nix mit de Haare aber dafür Akathisie und immer fetter geworden.
Agne übern ganzen Kopf....und das bis heute obwohl ich schon Jahre nix mehr nehmen ausser im absoluten Notfall.
Neuroleptika sind halt echt am schlimmsten.

Und mit dem absetzen muss in kleinen Schritten gemacht werden.

Die anderen kenn ich mich nicht aus, aber Abilify kann man sehr gut teilen bis auf 2,5mg.

• x 1 #7


Tulpe88
@Micha2
Ich nehme auch 20mg Abilify. Ich werde meine Psychiaterin beim nächsten Termin mal auf eine Reduzierung ansprechen.

• #8


Micha2
Zitat von Tulpe88:
@Micha2 Ich nehme auch 20mg Abilify. Ich werde meine Psychiaterin beim nächsten Termin mal auf eine Reduzierung ansprechen.

Das ist auf jedenfall zuviel, ist ja schon die höchstdosis......

Hatte auch noch 3mg Risperadon das war noch schlimmer.

Mit meiner Psychaterin lässt sich aber zum Glück super gut reden.

Die hatte wo ich aus dem KH kam auch mit dem Kopf geschüttel wie die mich raus lassen konnten mit so einer extremen dosis.

Da wird ja der ganze "kopf" unterdrückt und das extrem.


Also das würde ich auf jedenfall ansprechen.

Abilify zeigt schon ab 5mg ne gute wirkung, aber kickt dann nicht mehr so extrem mit Nebenwirkungen rein.


Natürlich muss man das langsam(reduzieren) angehen, ich hab nen halbes Jahr gebraucht in meinem Fall halt bis auf 0.

Konnte ja noch nichtmal mehr richtig arbeiten "zugepumpt".

Nimmst du 6Jahre schon 20mg davon?

• x 1 #9


Tulpe88
@Micha2

nein, aber ich nehme Abilify auch schon ein paar Jahre

• #10


A


x 4






Prof. Dr. med. Ulrich Hegerl
App im Playstore