ich bin selbst seit längerer Zeit krankgeschrieben. Ich merke, wie gut mir diese Auszeit tut, auch wenn die echte Heilung des Nervensystems natürlich viel innere Arbeit erfordert.
Mich interessieren einfach mal eure Erfahrungen: Wie lange wart ihr insgesamt am Stück krankgeschrieben oder seid es schon?
Was hat euch in dieser Zeit am meisten geholfen, wieder stabil zu werden?
Hat die Krankenkasse / der MDK euch in Ruhe gelassen?
Seid ihr per Wiedereingliederung zurück oder habt ihr komplett neu angefangen und wie ging es euch damit?
Ich danke euch vielmals.❣🍀💐
• • 25.08.2026#1
13 Antworten ↓
K
Katzenflüsterer. Mitglied
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Hi, was ist denn eine längere Zeit für dich?
3/4 Jahr war ich mal krankgeschrieben und hatte in der Zeit eine Kur bekommen von 10 Tage.
Das wissen darüber was in mir passiert hatte mir gut geholfen, Bewegung wie Sport oder spazieren gehen. Hab das Biken zb angefangen und mache es immer noch.
Training gegen meine Ängste allgemein.
Hatte keine Probleme mit der Krankenkasse, bei mir ist das aber schon 18 Jahre her.
Eingliederung von 4 Wochen waren es und ja, war schon was mein Selbstvertrauen und Sicherheit musste wieder aufgebaut werden.
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#2
A
An alle, die länger krankgeschrieben waren oder sind
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Einsamer_Puma Mitglied
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Hi, Ich bin seit Oktober 2024 krankgeschrieben wegen Post-Covid, ME/ CFS und PoTS. Bin auch schon ausgesteuert und bekomme aktuell Geld von der Agentur für Arbeit bis die Erwerbsminderungsrente bearbeitet wurde. Von der Krankenversicherung wurde ich in ruhegelassen außer das ich halt mal in die Reha gehen musste. Danach wird es Ekelhaft!
Reha ist wichtig wenn du länger Krank sein solltest wegen dem Bericht. Grade wenn du über 78 Wochen kommen solltest. Da wird man nämlich ausgesteuert. Danach muss man sich bei der Agentur für Arbeit melden. Der Medizinische Dienst dort überprüft anhand der Unterlagen ob du den Arbeitsmarkt zu Verfügung stehst oder nicht. Falls nein, also unter 3 Stunden, bekommst du von denen 1 Jahr Geld und musst in der Zwischenzeit ein Antrag auf Erwerbsminderungsrente stellen, sonst kein Geld! Falls ja kann es sein das der Arzt dort dich als voll Erwerbsfähig schreibt aber auf eine Leichtere Tätigkeit. Das heißt entweder dein Arbeitgeber hat was leichteres für dich oder du musst dir eine leichtere Arbeit suchen, auch so bekommst du 1 Jahr Geld von denen. Kannst aber trotzdem für die EM Rente ein Antrag stellen. Die Ärzte von der Agentur für Arbeit bewerten anders, erfahrungsgemäß schlechter! Die Bearbeitung bei der Agentur für Arbeit hat bei mir 3 Monate gedauert, falls es bei dir so weit kommen sollte, schau das du für diese zeit Geld zur Seite hast. Gesetzlich hat man zwar Anbruch auf ein Vorschuss aber in der Realität bekommt du keinen außer mit Anwalt...
Reha hat mir zwar was gebracht und würde immer eine empfehlen aber der Stress danach mit der Agentur, Geld usw. Hat mein Zustand soweit verschlimmert das es mir jetzt schlechter geht als je zuvor. Mache aber nächstes Jahr wieder eine, das muss aber im Bericht stehen sonst darfst man nur alle 4 Jahre oder so eine machen.
Was auch wichtig ist das du dich immer durchgehend krankschreiben lässt, kann sonst später zu Problemen führen.
Ob die Ämter bzw der MDK dich in Ruhe lassen kommt ganz auf die Krankheit an. Wenn du was hast was man sieht oder sich nachweisen lässt ist das gut wenn du was Psychisches, oder wie ich ,etwas womit sich keiner aus kennt, dann wird es Ekelhaft. Aber gute Bericht sind einfach immer wichtig.
Falls du noch Fragen hast kannst du mir einfach schreiben, hier oder als PN.
Lg🍀✨🐈
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VitalNavi Mitglied
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Dass Katzenflüsterer damals keinen Ärger mit der Kasse hatte, würde ich heute so nicht mehr erwarten – ist ja wie gesagt schon 18 Jahre her, und aus meiner eigenen Erfahrung vor zwei Jahren war der MDK deutlich hartnäckiger mit Rückfragen. Die 4 Wochen Wiedereingliederung fand ich bei mir persönlich zu kurz, ich hätte locker 8 gebraucht, um wieder Vertrauen in meinen Alltag zu kriegen. Das mit dem Biken kann ich aber total unterschreiben, bei mir war es Schwimmen, aber dieses regelmäßige "der Körper schafft das" hat mir mental mehr gebracht als jede Kur. 3/4 Jahr am Stück ist schon ne Hausnummer, da ist es kein Wunder, dass danach nochmal an Selbstvertrauen gearbeitet werden musste.
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sandracookie Mitglied
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Ich war fast ein Jahr lang krank geschrieben wegen meinen Depressionen und der Angststörung. Dieses Jahr hab ich dann im Februar 7 Wochen Wiedereingliederung gemacht, also wirklich langsam, weil es mir wichtiger war, dass das gelingt, als da aufs Geld zu achten. Bedingung für den Wiedereinstieg beim selben AG war, dass ich einen Aufgabenbereich (Qualitätsmanagement) abgegeben habe, weil ich das mit der Teilzeitstelle nicht mehr geschafft habe und es da zwischenmenschlich ständig Ärger gab. Seit dem 30. März arbeitete ich wieder 23 Stunden auf vier Tage verteilt. Das hat bis Anfang Juni gut funktioniert, bis die neuen Personalentscheidungen zur Folge hatten, dass während der Urlaubs/Ferienzeit eine Vollzeitstelle komplett weggefallen ist und dadurch für mich auf einen Schlag mehr Arbeit und vor allem mehr zeitlicher Druck entstanden ist. Das hat die Themen, die ich mit Leistung(sdruck), Perfektion, Versagensängsten, Selbstabwertung habe, extrem getriggert. Die Folge: Daueranspannung und fast tägliche Panikattacken. Als Anfang August dann wieder depressive Symptome (keine Freude mehr, innerliche Leere, viel weinen, innere Unruhe bei gleichzeitiger Erschöpfung, Schlaf-/Appetitprobleme) hinzukamen, hab ich die Reißleine gezogen und mich wieder von meiner Psychiaterin krank schreiben lassen. Aktuell habe ich wieder Anspruch auf die 6 Wochen Entgeltfortzahlung vom AG, aber sollte ich länger zur Erholung brauchen, wäre es wieder Krankengeld, wo ich nur noch wenige Monate nicht ausgelastet habe. Hinweise meinerseits, dass es mir mit der veränderten Personalsituation wieder zu viel wurde, wurden leider vom AG nicht ernst genommen und nur mit Standardsprüchen abgeschmettert. Naja jetzt werden sie es wohl ernst nehmen müssen, weil es jetzt wieder über's BEM und im Notfall über den Personalrat gehen wird, dass sich da wieder was ändern muss an der Arbeitssituation. Mit der Krankenkasse habe ich bisher gute Erfahrungen gemacht, die haben aber auch gemerkt, dass ich definitiv wieder arbeiten wollte/will, weil ich die Tätigkeit an sich sogar sehr gerne mache und viel proaktiv für meine Heilung gemacht habe. Ich habe während der Krankschreibung verschiedene AD durch und war in der Tagesklinik. Eine Reha habe ich mich nicht getraut. Ich habe manches endlich verarbeiten können und kleine zusätzliche Erkenntnisse gewinnen können, über mich und meine Erkrankung. Die erneute therapeutische Begleitung ist viel wert, aber so ganz komme ich trotzdem nicht auf einen grünen Zweig. Vieles hat leider tatsächlich mit meinem AG zu tun, aber ich habe zu große Angst zu wechseln, weil ich dann wieder Druck hätte mich zu beweisen, während der Probezeit und von vielen neuen Sachen überfordert wäre, was dann wieder meine oben erwähnten Baustellen befeuern würde 🥴
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Schlaflose Mitglied
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Ich war 2011 von Januar bis November krank geschrieben. Die Krankenkasse hat mich lange in Ruhe gelassen, wahrscheinlich, weil ich 2009 schon freiwillig eine 8-wöchige Reha gemacht hatte und ab Februar 2011 in ambulanter Therapie war. Im August wurde der MDK eingeschaltet und aufgrund der Aktenlage wurde einer weiteren Krankschreibung zugestimmt. Im November wurde ich von der KK angerufen und gefragt, ob ich nicht eine Wuddreingliederung versuchen würde. Das war aber dann nicht mehr notwendig, weil mir genau zur derselben Zeit eine Stelle in der Verwaltung angeboten wurde (ich war vorher im Schuldienst), die ich annahm. Da ich sowieso in Teilzeit war (16 Schulstunden, was 24 Wochenstunden entspricht), habevich direkt damit angefangen.
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Lokalrunde Mitglied
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Einmal 7 Monate am Stück und darin 10 Wochen Reha. Nach zirka 8–10 Wochen Post von der Krankenkasse und Termin für den medizinischen Dienst. Die hatten dort schon alle Infos und eine Ärztin untersuchte und befragte mich. Dauerte vielleicht 40 Minuten, danach kam sie zu mir und sagte nur, dass sie mich als Amtsärztin bis auf weiteres krankschreiben wird und ich keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung von anderen Ärzten mehr benötigen würde, das, was gültig ist bis nach meiner Reha-Maßnahme.
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Progylein Mitglied
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Ich war bis zur Aussteuerung Krank geschrieben, danach noch 1 Jahr über das Arbeitsamt mit Sonderegelung,dann 8 Monate erwerbslos, danach Rente. Die Krankenkasse hat mich ca. alle 3 Monate zum MDK zitiert,aber wenn man Kank ist,ist man Krank. Letztendlich ist es immer gut im VDK zu sein,wenn man Unterstützung braucht, egal ob gegen die Krankenkasse das Arbeitsamt oder die Rentenversicherung . Mir haben die sehr geholfen damals.
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Burn Mitglied
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10 Monate krankgeschrieben. Ende 2024 und 2025. Es war um ehrlich zu sein total kontraproduktiv und hat es alles andere als verbessert. Ich bin erst so richtig in den Schlamassel gekommen. Krankenkasse hat Druck gemacht ich hab mich da erst in Ängste reingestrickt Arbeitgeber eine absolute Katastrophe. Die in 1,5 Jahren Rechtsstreit mit Abfindung endete. Was da gelaufen ist war zwischenmenschlich total ekelhaft. Aber ich war auch durch den Arbeitgeber krank geworden.
Tja egal. Ich habe es geschafft bevor ich mit Aussteuerung beim Arbeitsamt gelandet bin einen neuen Job zu finden im noch Arbeitsverhältnis.
Reha konnte ich durch neuen Job Beginn abschmettern ich hatte echt die Schnauze voll und wollte möglichst nur wieder raus aus der Ämterkralle und es war für mich wichtig bezüglich Heilung!
Das ist bei jedem anders und jeder hat andere Probleme
Neuer AG jetzt ohne Wiedereingliederung ( natürlich) der weiß nichts von dem ganzen Kram. Wieder mit Vollzeit eingestiegen für mich war es gut. Ich habe durch die neue Tätigkeit wieder Selbstvertrauen bekommen und komme ganz gut klar. Dafür habe ich noch lange an der Zeit der krankschreibung zu knabbern und hoffe das mir das nicht noch mal passiert
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x 3#9
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NetteLady Mitglied
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@Burn Hallo Burn,
Deine Erfahrung ist ja alles andere als toll . Schade!
Hast du die Ängste durch die längere Krankschreibung entwickelt? Oder Weil du dann zum alten AG zurück bist?
Sieh es so: du hast es geschafft! Du hast jetzt einen komplett neuen AG - das alte liegt hinter dir. Auch wenn sich in dir noch Ängste oder Erinnerungen etc. zeigen - sei liebevoll mit dir, ich lege das gern meine Hand auf mein Herz und Arme 4 Sekunden ein und 6-8 aus. Da kannst du auch auf toi gehen, 1 minute lang, merkt niemand und bewirkt Wunder mit der Zeit.
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x 2#10
sandracookie Mitglied
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@NetteLady
Zitat von NetteLady:
sei liebevoll mit dir, ich lege das gern meine Hand auf mein Herz und Arme 4 Sekunden ein und 6-8 aus. Da kannst du auch auf toi gehen, 1 minute lang, merkt niemand und bewirkt Wunder mit der Zeit.
Ein toller Ansatz gegen Ängste und aufkeimende Panik. Ich kannte schon das längere Ausatmen und habe es mir in letzter Zeit im Alltag öfter angewöhnt. Mir gefällt der Gedanke das in Kombi mit der Hand aufs Herz zu machen, um sich noch mehr zu erden ☺
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x 1#11
Burn Mitglied
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Nunja ich würde sagen eine Mischung. Ich hatte eigentlich bis dato keine Panik oder Angstattacken. Aber ich war halt fertig und hab durch die Arbeit dann immer mehr Nervenzusammenbrüche bekommen. Somit war meine erste Diagnose erst einmal erschöpfungsdepression oder wie man auch sagt Burnout.
Tja dafür habe ich so ca 4, 5 Monate gebraucht bis es mir wieder besser ging und ich das Gefühl hatte jetzt bin ich nicht sofort am Weinen… aber dann ging das Problem los was du meintest, ich hätte zurück müssen und das hab ich auch nicht hinbekommen.
Tja also fingen dann die Panikattacken an. Dann fing die Krankenkasse an ungemütlich zu werden und ich war eigentlich ständig mit der Psychiaterin und meinem Therapeuten am begründen warum ich noch nicht kann. Dann um so mehr Druck kam hab ich Existenzängste aufgebaut und keinen Ausweg mehr gesehen. Dann kamen Dinge von früher hoch die traumatisch waren und die ich dachte bewältigt zu haben. Dann wurde ich suizidal da mein AG auch noch richtig Pifig wurde. Long Story short es kam alles zusammen und ich wollte auf keinen Fall in der Aussteuerung oder beim Amt landen. Auch das hat seine Gründe mir ist viel schlechtes in der Jugend und im jungen Erwachsenenalter passiert auch beim Thema Ämter. Ich hatte mir geschworen da will ich nie wieder landen. Nun bin ich letztendlich auch nicht aber es sind so alte Sachen angetriggert worden ich wusste noch nicht mal was da alles so schlummert.
Da bin ich jetzt noch in Therapie
Aber ich bin froh wieder halt zu haben und auch eine andere Firma in der ich jetzt zumindest erst einmal arbeitstechnisch hoffentlich etwas heilen darf um mich wieder um mich selbst zu kümmern.
Geatmet hatte ich sowas von oft 🤣und ich dachte ich wäre schon echt gut aufgestellt mit Jahren an Joga und Qi Gong usw. Aber ich hab in der Anspannung und Panik fast nichts mehr regulieren können.
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x 3#12
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NetteLady Mitglied
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@sandracookie hi ja das hilft prima.
Oder aber auch eine Hand auf den Bauch, die andere auf dein Herz. Jeden Abend bevor ich zu Bett gehe: ich atme 4 sek ein und 8 aus, während ich ausatme lächele ich.
Das mache ich so 6 7x, danach spreche ich laut: ich bin hier, ich bin da, ich bin sicher. Und wenn viel Angst da ist etc: liebes nervensystem,mein lieber Körper...ich weiß du hast Angst, aber in diesem Augenblick jetzt ist alles in Ordnung und wir sind sicher. Oder aber auch: auch wenn das jetzt gerade unangenehm ist, bin ich sicher. Und lege währendessen immer meine Hand auf mein Herz.
Ich wünsche dir von Herzen ganz viel Kraft und wirklich alles erdenklich gute.
Alles im Leben hat einen Sinn und auch seine Gründe. Das wichtigste ist und das habe ich erst jetzt lernen dürfen: die wichtigste Beziehung in meinem Leben ist die Beziehung zu mir selbst.
Ich habe das Glück eine unfassbar weise, reflektierte und sehr heilsame Mutter zu haben, sie macht mir so viel Mut und auch all die lieben Menschen in meinem Leben.
Ich kenne das mit den panikattacken. Mir hat die Einsicht geholfen, dass die Panikattacken oder Ängste mir nichts böses wollen bzw mich schädigen, sondern rein funktional sind. Unser nervensystem möchte uns schützen. Das gute ist, dass unser nervensystem altes verlernen und neues lernen kann, es ist flexibel.
Ich hab das Glück, dass meine Krankenkasse mir kein Druck macht, sie kennen meine Situation genau, da ich ihnen alles erzählt hab. Ich brauche noch meine Zeit, aber es wird. Ich hab mir soo den schlimmen Druck gemacht weil ich so eine große Angst vor der Lücke im Lebenslauf hatte. Aber durch diese Angst musste/muss ich durch, denn es bringt mir nichts zu früh zu starten, wenn mein Körper noch nicht bereit ist.