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Bochumer
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Guten Abend zusammen,

ich kann im Moment nicht mehr. Mir geht es ziemlich schlecht.

Zur Info: Am 1. September habe ich Venlafaxin von 75mg auf 37,5mg reduziert in Absprache mit meinem Arzt, bin also jetzt in der 6. Woche des Absetzens.

Ich kann mir einfahch nicht vorstellen, dass meine ganzen Symptome noch vom Venlafaxin-Entzug kommen.

Also meine Absetzsymptome wurden ab der 1. Woche etwas besser. Aber seit 2 Wochen gehe ich durch die Hölle, alles hat damit angefangen, dass ich im Büro auf einmal so ein leichtes Gefühl in meinem linken Arm bekommen habe. Aber ich konnte noch alles machen und er war nicht taub. Das dauerte etwa eine Stunde. Dann hatte ich noch so ein komisches Gefühl als ich meine AUgen schneller bewegt habe, kein Brain-Zap, aber so ähnlich. 2 Tage später habe ich eine Migräne-Attacke nach dem Aufwachen bekommen, die schnell wieder weg ging. Aber die Tage danach hatte ich immer wieder Schmerzen im rechten oder linken Auge sowie manchmal Schmerzen seitlich links im Nacken und in der linken Schulter.

Danach hatte ich immer wieder das Gefühl von dem leichten Arm bzw. Bein links. Vor ca. 5 Tagen bin ich einkaufen gewesen und habe mich gefühlt, als würde ich wie auf Eiern laufen, dann habe ich schräg geparkt und mir wurde ganz komisch schwindelig wegen der geneigten Parkposition. Das hielt auch etwa 45 Minuten an, danach war es vorbei.

Seit 2 Tagen kann ich nicht mehr richtig schlafen. Ich habe so Gedankenkreisen, actiongeladene Gedanken, mir ist heiß und kalt im Bett und ich habe manchmal so Muskelzuckungen. Ich habe auch so ein nervöses Gefühl über dem Bauchnabel und drehe einfach viel zu hoch. Gestern hatte ich morgens nochmal eine richtige Migräne mit Aura, die aber auch schnell vorbei war.

Nun gießt meine Hypochondrie Benzin ins Feuer. Erst dachte ich an ein Glioblastom, hatte da Angst vor epileptischen Anfällen, dann kam die Angst vor einer TIA oder Schlaganfall und jetzt bin ich bei Angst vor MS. Ich habe Angst, dass mit meinem Gehirn etwas nicht in Ordnung ist. Mir ist auch heute nur nach weinen zu Mute und ich bin so zerstreut.


Ich kann mir einfach schlecht vorstellen, dass diese ganze Symptomatik von dem Entzug kommt, weil ich ja jetzt in der 6. Woche bin, aber ich habe seit 10 Jahren Antidepressiva genommen. (Von 2015-2020 Escitalopram 10mg / 2020 - 1. September 2026 Venlafaxin 75mg, ab da 37,5mg.)

Ich war gerade spazieren, das hat etwas geholfen, aber nun habe ich wieder etwas Schmerzen über dem rechten Auge. Die Schmerzen über den Augen fühlen sich wie eine leichte Migräne an. --> Aber normalerweise habe ich MIgräne immer im festen Schema --> visuelle Aura, dann Kopfschmerzen hinter einem der beiden Augen.


Könnt ihr mich etwas beruhigen was meine Krankheitsangst angeht? Ich habe echt Angst zu sterben. Kann das wirklich noch von dem Venlafaxin kommen?

Habe morgen einen Termin mit meinem Hausarzt ausgemacht.

LG

• • 06.10.2026 x 1 #1


2 Antworten ↓

Sonja77
Um Himmels Willen bitte denke nicht mal im Traum an ein Glioblastom
Das ist der aggressivste bösartigste Hirntumor den es gibt

Hast du überhaupt eine Idee davon was diese Art von Tumor mit einem Menschen innerhalb weniger Wochen/Monate macht ?
Hast du schon mal Menschen gesehen die diesen Tumor haben?
Nein?👎
Ich schon und ich bitte dich inständig bei deinen harmlosen Symptomen nicht an so etwas zu denken denn das ist völlig an der Realität vorbei

• x 1 #2


Meteora
Meine Oma starb an einem Glioblastom. Sie hatte ganz andere Symptome: häufiges Fallen und Gangstörungen. Was du beschreibst, kenne ich seit Jahren von meiner Angst, besonders die Hitze- und Kältewallungen, obwohl ich weit entfernt von den Wechseljahren bin. Bei eine neurologischen Problem würden sich die Symptome auch nicht einfach abwechseln.

• #3





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