App im Playstore
Pfeil rechts
1

L

light1989
Mitglied

Beiträge:
3
Themen:
1
Mitglied seit:
Hallo und guten Tag,
Ich bin neu in diesem Forum und brauche mal eure Schwarmerfahrung um mich mal etwas zu beruhigen.
Ich Leide wohl seit ca. 6 Monaten unter einer Angststörung. Angefangen hat alles mit einem komischen Gefühl im Hinterkopf gefolgt von einer Panikattacke.
Ich konnte mich danach runterfahren und danach ging es knapp einen Monat gut bis der Tiefe Fall begonnen hat.
Starke Verspannungen im Nacken und Schulter Bereich. Schwindel, Sehstörungen, Konzentrations Probleme, das Gefühl nicht Sinnerfassend lessen zu können, das Gefühl von Nebel im Kopf ich konnte nicht mehr vor die Tür spazieren gehen oder Autofahren undenkbar oder eine maximal qual.
Mittlerweile war ich bei HA und beim Osteopathen. Ich hatte mehrere Befunde an Verspannungen und Verschiebungen.
Mittlerweile sind viele Symptome zurückgegangen oder verschwunden.
Ich gehe Arbeiten mal geht dies besser mal schlechter.
Privat ist es auch gefühlt Tagesform abhängig ob ich in die Stadt gehen kann oder spazieren da die Angst vor Symptomen oder einer Panikattacke stark sind.
Meine Verspannung sind eher rechtsseitig merkbar aber auch links ist wohl alles verhärtet aber weniger als rechts.
Je nach tag schmerzen meine Augen bei Bewegung und ich sehe manchmal Schlieren dies ist aber nur noch minimal, nicht mehr so stark wie am Anfang.
Die Verspannung sorgt manchmal dafür das meine Kopfhaut sich anfühlt als würde sie spannen oder hängen bleiben das löst starke Angst und Schwindel aus.
Die Verspannung machen mich wahnsinnig aber alle Symptome sind unter Stress oder bestimmten Situation schlimmer.
Im "Ruhe" Modus bin ich fast Symptom frei merke halt die Verspannung.
Da ich als Mechaniker arbeite ist es auch abhängig wie anstrengend die Woche war.
Ich muss dazu sagen die letzen Monate davor ist viel passiert unter anderem der Tot meiner Mutter und meines Großvaters jetzt habe ich nur noch meinen Vater der Gesundheitlich angeschlagen ist und emotional eher kühl ist.
Ich habe panische Angst eine Krankheit zu haben über Krebs bis sonst was.
Meine HA sieht dies nach den Entwicklungen der letzten Monate nicht so da meine Symptome rückläufig sind und in Wellenform die immer mehr abflachen.
Ich komme aber auf mein Körpergefühl manchmal nicht klar und hinterfrage mich selbst andauernd.
Ich hänge an der Frage fest was wenn ich mich an meine Angst gewöhnt habe oder diese abgeflacht ist und das jetzt die eigentlichen Symptome sind.

• • 01.10.2026 #1


5 Antworten ↓

N
@light1989 Hallo und herzlich willkommen hier im Forum. Ich habe meine Angststörung seit etwa 30 Jahren und sie "spricht" fast immer über meinen Körper mit mir. Schwindel, Übelkeit, Kopfschmerzen, zur Zeit Bauchschmerzen. Bist du in Therapie? Da du in letzter Zeit viele Verluste erlitten hast, ist das möglich dass eine Angststörung aufgetreten ist. Das war bei mir auch so.
LG Nicky

• #2


A


Krankheitsangst / Verspannung

x 3


L
Hallo und danke für die Begrüßung.
Ich fange in 2 Wochen mit einer Therapie an, erstmal zwar "nur" Gruppentherapie aber mit Aussicht auf Einzel.
Es ist sozusagen meine zweite Angststörung ich hatte über 4 Jahre 2008 bis 2012 auch eine Episode nur leider kann ich gleiche vergleiche ziehen.
Es ist ja auch ein paar Jahre her.
Damals bin ich zu jeden Arzt Weill ich was finde wollte diesmal habe ich Angst was zu finden.
Und leider ist der Verlust nur die Spitze des Eisberges.
Über privat Insolvenz, Scheidung und Arbeitswut ist das noch viel mehr passiert in gerade mal 2 Jahren. Da meine Mutter ebenfalls eine Angsterkrankungen hatte und ich ihr immer gut zugeredet habe und mich manchmal auch im Ton vergriffen habe was ihr Verhalten angeht hat mich ihr plötzlicher tot an Krebs sehr unerwartet getroffen.
Im kopf ist das ewig her dabei ist sie erst am 19.12. letzten Jahren gestorben

• #3


MariaManchester
Hallo @light1989,

du beschreibst so ziemlich alle meiner Symptome.
Ich habe meine Angststörung seit mittlerweile 17 Jahren. Anfangs waren es die "üblichen" Panikattacken, irgendwann (durch gewisse Ereignisse) entwickelte sich dann eine Krankheitsangst. Manchmal hat sie mich mehr im Griff und manchmal merke ich sie kaum.
Je nachdem wie angespannt ich bin oder wenn etwas gerade nicht rund läuft meldet sich natürlich mein Körper. Das sind hauptsächlich Verspannungen (vor allem im Nacken mit dazugehörigen Problemen beim Kopf) oder an der Brust, was ich schon mehr als einmal als Herzinfarkt gedeutet habe.

Was ich sagen möchte: Bei dir läuft es gerade sehr turbulent. Also kein Wunder, dass sich dein Körper meldet. Er möchte, dass du vielleicht mal irgendwo genauer hin siehst. Vielleicht mal Trauer und Wut wirklich zulässt.
Du wirst Fortschritte machen, wenn du deinen Körper als Verbündeten betrachtest und weniger als Feind.

• x 1 #4


F
Hi light1989
Erstmal willkommen
Dein Bericht bestätigt meine Lebenseinstellung und zwar, dass der Mensch unter den verschiedensten Ängste leidet.
Es gibt Zukunftsangst, Angs, eine unheilbare Krankheit zu haben, Angst vor dem Tod, Angst, alles nicht auf die Reihe zu kriegen und schließlich kommt noch die Angst vor der Angst.
Es dauert, bis diese Erkenntnis reift.
Wie schön wäre es, die Angst, ähnlich einem Lichtschalter, einfach ausschalten zu können.
Das ist unmöglich!
Aber die Angst täglich überwinden, das funktioniert, vorausgesetzt, man weiß wie das geht.
Im Internet, bei Profi Ärzte, bei Therapeuten, in Bücher wird davon berichtet.
Aber, von heute auf Morgen passiert gar nix.
Das dauert schon.
Ich bin ja ein Weltmeister, was Angst, Panik und ein kleines Selbstbewusstsein angeht.
Aber, alles einfacher geschrieben als getan.
Servus

• #5


L
Danke für eure antworten bis jetzt.
Ich gehe auch davon aus das die letzten Jahre ihren Tribut zollen. Ich habe mich und meinen Körper sagen wir mal weniger gut gekümmert.
Der tot meiner Mutter war einfach der Tropfen der das Fass zum Überlaufen gebracht hat und sicher nicht alleiniger Auslöser oder Ursache meiner jetzigen Problematik.
Selbst jetzt ist mir eigentlich auch bewusst was mich momentan alles noch belastet, fühle mich aber nicht in der Lage dahin irgendwas zu tun da es für mich unüberwindlich wirkt.
All meine körperlichen Symptome lassen sich psychisch zuordnen aber mein Kopf sagt aber was wenn doch.
Wenn du weißt das alles OK ist aber dein Körper sagt nein Kumpel.
Was meine Angst Triggert sind die körperlichen Symptome und das fast 24/7 und es ist einfach ein auf und ab.
Sobald ich wieder mal bei meinem Osteopathen war alles viel besser. Dann hält es 2 Wochen maximal. Wenn ich Urlaub habe und mal entspannen will und mich mal kaum bewege wird es schnell schlimmer von dem Verspannung.
Ich muss was machen aber anders Rum will ich es nicht es ist ein Teufelskreis.

• #6





Youtube Video

Dr. Christina Wiesemann
App im Playstore