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NetteLady
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Guten Abend zusammen,

mich würde interessieren, wie lange eure Lücke im Lebenslauf war bzw. krankgeschrieben ohne neuen Job?

Welche Erfahrung habt ihr im Vorstellungsgespräch gemacht, wie sind Arbeitgeber damit umgegangen? Welche Begründung habt ihr genannt?

Wäre für eine Rückmeldung sehr dankbar. Vielen lieben Dank.❤

• • 20.08.2026 #1


8 Antworten ↓

-juli
Wie groß ist die Lücke denn? Bei mir war sie so klein, dass da gar nicht weiter drauf geachtet wurde. Waren zwei Jahre, weil ich zwei Klassen wiederholt habe. Hat bisher in keinem Kontext jemanden interessiert. Vielleicht aber auch, weil es in die Schulzeit fällt.

• x 1 #2


A


Lücke Lebenslauf - wie war es bei euch?

x 3


N
@-juli bin seit dem 01.05. in der Lücke, bin aber weiterhin krankgeschrieben. Es war für mich und meine Gesundheit maßgeblich den letzten Arbeitgeber zu verlassen - aber im guten.

Ich dachte die ganze Zeit, ah bis August werde ich stabil, dann geht's los, bewerben und neu anfangen. Aber leider zeigt mein Körper noch klare Signale, auch meine Therapeutin sieht es so. Also bin jetzt quasi im 4 Monat. Und je größer die Lücke wird, desto mehr Sorgen mache ich mir, obwohl es die erste Lücke in meinem Leben ist (bin 37) und habe viel Berufserfahrung (Buchhaltung, Personalwesen, Sachbearbeitung etc.). Trotz allem ist es nicht einfach, denn ich muss komplett neu anfangen.

• #3


-juli
@Lady1989 ich persönlich denke nicht, dass das in dem Fall so einen starken Einfluss haben wird. Viele Menschen haben kleinere Unterbrechungen im Lebenslauf.

• #4


Micha2
Bei mir waren es 3Jahre.
Hab nur gesagt dass, das Krankheitsbedingt war und dann war das thema für beide Seite auch erledigt.

• #5


K
Mai diesen Jahres? Ach das interessiert keinen.

Ausschmücken und Lügen, nicht bei allem aber bei vielen. Hast deine Eltern gepflegt in der Zeit.

Wenn es eine große Firma ist, die gehen mit Krankheiten leichter um als kleine.

• #6


Sentinel2003
Als ich mich für diesen Job hier beworben habe, mußte ich meinen Lebenslauf nochmals neu machen, da ich für die Hartz 4 Zeit - 19 Jahre ( 2006 bis 2025 ) zuwenig drin zu stehen hatte, als ob meine jetzige Einsatzplanerin - indirekte Chefin - hellsehen konnte, dass ich zig Nebenjobs hatte... 😌🙁

• #7


N
Hallo zusammen,

vielen lieben Dank für eure Rückmeldung.

Bei mir ist es so, dass ich wahrscheinlich noch einige Zeit brauchen werde. Und dadurch können es dann vielleicht 6,7,8,9,10 Monate Lücke werden. Und dieses Gefühl, dass ich eben noch nicht kann, die Lücke größer wird, löst eine unfassbare Angst in mir aus.

Ich liebe meine Arbeit, ich habe immer zuerst an andere gedacht, habe wirklich jahrelang funktioniert und der heftigste Punkt war, dass ich in einer sehr sehr ungesunden Partnerschaft war, da hab ich einfach viel zu viel erlebt und mitgemacht.
Mein Körper hat mir erst nach dieser Trennung mit einem kompletten Zusammenbruch gezeigt - es geht nicht mehr. Dazu war ich das erste Mal in meinem Leben bei einem AG, der extrem kontrollierend war, es wurde sogar kontrolliert, wie oft man auf toi geht und sich einen Kaffee holt. Seiner Meinung nach bzw seine Worte: "Sie als Buchhalterin und Personalerin haben gefälligst am Platz zu bleiben, ansonsten haben sie ihren Beruf verfehlt."

Ich habe diese Stelle angenommen, weil sie sehr nah war und ich extrem gut verdient habe. Mein nervensystem hatte also schon da jeden Tag so eine panik, war ständig im überlebensmodus, ich bin dann sogar weniger auf toi gegangen und bekam eine heftige Blasenentzündung.

Zum Glück habe ich eine wundervolle Therapeutin, sie sagt auch immer wieder: jetzt sind sie an erster Stelle, jetzt dürfen sie sich Zeit für sich nehmen, sie haben noch genug KG-Anspruch, bitte machen sie sich keinen Druck. Denn wenn ich zu früh anfange, nicht stabil genug bin, könnte es dann sogar schlimmer werden.

Also, ich mache mir jetzt schon Gedanken und Sorgen über die Zukunft, über die Lücke etc., statt komplett bei mir zu bleiben und mich auf meinen Heilungsweg zu konzentrieren.

• #8


Schlaflose
Zitat von Lady1989:
Bei mir ist es so, dass ich wahrscheinlich noch einige Zeit brauchen werde. Und dadurch können es dann vielleicht 6,7,8,9,10 Monate Lücke werden. Und dieses Gefühl, dass ich eben noch nicht kann, die Lücke größer wird, löst eine unfassbare Angst in mir aus.

Wenn man krank geschrieben ist, wird das doch gar nicht als Lücke gewertet. Eine echte Lücke ist, wenn man ohne Grund und irgendwelche Nachweise nichts gemacht
hat.

• x 2 #9





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