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201826.01




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Rheinland-Pfalz
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Schokopudding hat geschrieben:
Ich glaube auch, dass du über deinen Schatten springen musst und das mit Psychiatrie und Psychotherapie einfach mal ausprobieren musst.


Sehr viel "müssen", findest Du nicht?

Ja, ich gebe zu, ich selbst hatte noch keine Psychotherapie. Aber ich kenne die Räumlichkeiten, ich kenne die Krankenpfleger, ich kenne den Stationsarzt, den Oberarzt und den Chefarzt. Und ich möchte hier nicht ins Detail gehen, aber das hat mir für ein Leben lang gereicht, was ich dort erlebt habe. Das sehe nicht nur ich so, niemand aus meiner Familie würde dort freiwillig hingehen, solange man noch einigermassen die Kontrolle über sich hat.

Ich freue mich wirklich für Dich, dass Du auch positive Erfahrungen in Deiner Klinik gemacht hast, aber wie heisst es so schön: "Gebranntes Kind scheut das Feuer" - wenn meine Erfahrungen anders gewesen wären, vielleicht würde ich dann heute etwas anders denken...

Auf das Thema antworten


11905
7
BaWü
7418
  26.01.2018 23:43  
dasomen hat geschrieben:
Es geht nicht darum, sich in Selbstmitleid zu suhlen, es geht darum ein wenig Verständnis zu finden.


Du schreibst hier mit Menschen, die sich jahrelang in Selbstmitleid gesuhlt haben. Ich gehöre da dazu. Und Verständnis hab ich nirgends bekommen. Wie denn auch? Wer begreift schon, dass man überall Gefahren sieht, die es in Wirklichkeit nicht gibt. Die Anstrengung, jeden Tag irgendwie funktionieren zu müssen. Gut, dann findet man jemand, der das auch erlebt hat. Toll. Prima. Und nun?

Ändert sich dadurch das eigene Leid? Gut, man weiss, es gibt noch andere, die auch leiden. Jetzt kann man sich ewig miteinader austauschen, dass die Welt fürchterlich ist. Also mir wäre damals Menschen sehr recht gewesen, die gesagt hätten, Mensch Icefalki, ich hab das auch durchgemacht. Schau, dann bin ich in Therapie gegangen, bekam Medis und und und. Heute geht es mir tausendmal besser, der Weg war aber recht heftig.
Versuch es doch auch. Was hast du denn zu verlieren?

Ich sag dann, nee, ich hab da so viel mitbekommen, die sind alle schrecklich, mir kann man nicht helfen. Was glaubst du, was derjenige mir sagt?

Im realen Leben konnte ich bisher 2 Menschen helfen. Und da war ich deutlich weniger behutsam, als hier im Forum. Wenn ich da mit einem Lächeln im Gesicht sage, lieber dasomen, ich sag's dir mal ganz deutlich. Krieg deinen Ar. hoch, sonst wird das nix, klingt das gesprochen mit wirklicher Anteilnahme deutlich besser, als wenn man das hier langatmig schreibt. Denn ich könnte dein Gesicht dabei sehen, wie es trifft. Und weiter reagieren. Das geht hier nicht.

Ich Sitz hier nämlich, Fummel einen Beitrag zusammen, und im realen Leben würden wir miteinander deutlich schneller kommunizieren. Da würdest du mich als Menschen wahrnehmen müssen, der weiss, von was er spricht und dass die Anteilnahme echt wäre. Hier zieht es sich wie Kaugummi und jedes Wort kann so oder so ausgelegt werden.

Was noch wichtig ist: jeder der auf einen Beitrag antwortet, denkt zumindest über denjenigen nach. Gleichzeitig hat der aber auch eine eigene Problematik. Sogar beim grössten Mist, den man ab und an lesen darf, steckt hinter dem geschriebenen Leid. Und jeder hat so seine Art damit umzugehen.

Hier kannst du dich ein bisschen üben, und das Thema würde ich nicht beenden.

Danke2xDanke


  27.01.2018 01:06  
Icefalki hat geschrieben:
Versuch es doch auch. Was hast du denn zu verlieren?

Will sie doch gar nicht, man schreibt sich hier die Finger wund und in Wirklichkeit sucht sie nur eine Runde Mitleid, aber der Wille irgendwas zu ändern ist nicht da.
dasomen hat geschrieben:
Ich bin nicht hier, um mich gegen meinen Willen in eine Therapie nötigen zu lassen, die ich für mich (und nur für mich!) als nicht den richtigen Weg empfinde.

Ich empfinde Dich als jemand, der sich von niemandem, irgendetwas sagen lassen will. Da liegt auch der Punkt, warum Du Therapie und
anderes so vehement abschmetterst. Freundlich und mit Verständnis, kommt da keiner durch, solange Dir jemand sagen will, daß du etwas anders machen sollst.
Willst du ja auch gar nicht, nur Verständnis für deine Lage. Aber keine Bereitschaft sie zu ändern, damit du es nicht mehr brauchst.
Sowas nennt man therapieresistent, stur und immun gegen Ratschläge von anderen.
Da kann kommen wer, wie will und Du wirst da bleiben, wo Du bist und beharrst auch noch darauf.
Aber Samthandschuhe und Verständnis, sollen schon sein. :wink:

Danke2xDanke


  27.01.2018 01:20  
dasomen hat geschrieben:
Aber nun schliessen wir das Thema wirklich ab.

Ja, weil du dir eh von keinem irgend was sagen läßt und dein Ding so weiter machst wie bisher, aber das Verständnis dafür einholen willst.
dasomen hat geschrieben:
Es geht nicht darum, sich in Selbstmitleid zu suhlen, es geht darum ein wenig Verständnis zu finden.

Punkt, so ist es bei Dir eben und hat auch nicht anders zu sein. Warum Du wegen jeder Kleinigkeit überfordert bist, scheint dich
inzwischen auch nicht mehr zu interessieren und genau das hast Du aber beklagt. Wenn dann Rat und Hilfe drohen, dann solltest
Du lieber als Intention "Gebt mir Verständnis, aber bitte so wie es mir gefällt und bleibt mir bloß mit Hilfe vom Leib, weil ich schon
so schreckliche Erlebnisse hatte, daß ich keine mehr will". An Deinem Punkt war ich auch schon, aber dazu schreibe ich nun auch
nichts mehr, weil du eh bloß aggressiv wirst, wenn dir jemand etwas sagen will, dazu wofür du deinen Thread überhaupt eröffnet hast.
Der Leidensdruck ist einfach noch nicht groß genug, um über den eigenen Schatten springen zu können und von anderen Hilfe anzunehmen!

Danke3xDanke


565
5
daham in mein wigwam
306

Status: Online online
  03.03.2018 19:50  
wer dauerhaft nicht arbeiten will, findet immer eine Ausrede, warum er grad nicht "kann"


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