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201826.01




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Erstmal. Wechsel seine HÄ. So eine musst du dir doch auch nicht geben. Kratz weiter an dein, sowieso schlechten Selbstbewusstsein.

Weiß du, was ich bei dir raus lese? Du machst dich selber so extrem nieder.
Das hast du doch selber nicht verdient, dass du es machst.
Musst erfolge, auch selber sehen können und erkennen.
Ich war selber mal so tief untern wie du. Und ja man kann sich selber wieder rausziehen. Bei mir war der Grund, Sehr Körperlich Krank und obendrauf ein PTBS(was ich wegen der Erkrankung bekommen habe), was ich damals nicht im Griff hatte.
Dann wurde mir von allen vermittelt, bin für nichts zu gebrauchen, wegen meiner Erkrankung. Letzter Dreck.
Ich weiß heute, dass die alle unrecht hatten und Mobbe mich nicht mehr selber. Mein PTBS habe ich im Griff. Ja und ich bin Stolz drauf das ich es geschaft habe.
Ich habe aber heute auch nicht mehr als damals. Lebe von Grundsicherung, habe also keine Arbeit, kann auch nicht arebiten, bin Körperlich immernoch schwer Krank. Ja und sehe auch noch alleine mit dem allen da.
Aber ich habe , mit dem was ich habe , geschafft zufrieden zu sein. Mit mir selber. Freue mich jeden Tag, wo es mir mal ein wenig besser geht und mal Spazieren gehen kann. Verzweifeln nicht, wenn es mal schei. läuft Und lasse mich nicht von jeden Misserfolg verletzten und sehe es nicht alles als "ich bin nichts, kann nichts usw." Hinterlasst keine Kratzer auf meiner Seele und macht mein Selbstbewusstsein kaputt, wenn ich ein Misserfolg habe.

Du widersprichst dir hier doch selber. Schreibst, keiner will Job mäßig mich haben. Du schreibst aber doch, das du ein Vorstellunggespäch hasst.
Siehst du. Anscheind sehen dich andere Positiver als du dich selber. Sowas musst du erst mal Positiv sehen. Aber nein du machst es auch wieder Negative.
Das ist dein Problem.

Fange doch mal klein an. Versuche unter Menschen zu kommen z.b Verein. Da gibt es bestimmt welche die dich zu schätzen wissen. Dich als Mensch, so wie du bist als viel Wert sehen. Oder Ehrenamtlich für ein paar Stunden.

Auf das Thema antworten


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Wien
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  26.01.2018 10:49  
dasomen hat geschrieben:
Und sich einem wildfremden Menschen zu öffnen, der sich die eigenen Probleme auch nur gegen Bezahlung anhört, ist für mich auch eine schwierige Vorstellung. Ich weiß nicht, ob das jemand nachvollziehen kann...


Rein inhaltlich kann ich es schon nachvollziehen. Aber: wir alle wählen uns unseren Beruf selbst aus und folgen dabei unseren Interessen. Darüber hinaus machst dir ja auch keine Gedanken darüber, dass eine Installateurin Geld für ihre Arbeit nimmt.





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Rheinland-Pfalz
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  26.01.2018 11:11  
Schokopudding hat geschrieben:

Rein inhaltlich kann ich es schon nachvollziehen. Aber: wir alle wählen uns unseren Beruf selbst aus und folgen dabei unseren Interessen. Darüber hinaus machst dir ja auch keine Gedanken darüber, dass eine Installateurin Geld für ihre Arbeit nimmt.


Najaaa, meinem Installateur muss ich auch nicht meine Lebensgeschichte erzählen, obwohl er wildfremd ist. Und mein Installateur will mir auch keine Tabletten verschreiben...





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Rheinland-Pfalz
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  26.01.2018 11:16  
Immun hat geschrieben:

Fange doch mal klein an. Versuche unter Menschen zu kommen z.b Verein. Da gibt es bestimmt welche die dich zu schätzen wissen. Dich als Mensch, so wie du bist als viel Wert sehen. Oder Ehrenamtlich für ein paar Stunden.


Daran habe ich auch schon gedacht, aber iirgendwie finde ich da nicht das Richtige...und ich fühle mich auch so kraftlos...ich hätte da im Moment einfach Angst, dass da noch mehr Probleme auf mich zukommen...und ich dann erst recht überfordert bin...



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  26.01.2018 11:43  
dasomen hat geschrieben:
Ich habe zwei kranke Elternteile direkt neben mir wohnen, denen es auch von Monat zu Monat schlechter geht.


Gibt es bei dir vielleicht eine Gruppe für pflegende Angehörige? Da kommst du natürlich auch mit fremdem Leid in Berührung, aber in erster Linie dienen diese Gruppen ja zur gegenseitigen Unterstützung und du bekommst auch Infos über Leistungen die euch von Krankenkasse und Pflegeversicherung zustehen.



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Bergisches Land :)
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Status: Online online
  26.01.2018 11:47  
dasomen hat geschrieben:
Ich bekomme es irgendwie nicht über das Herz mich irgendwo zu einer Therapie anzumelden. Für mich ist das irgendwie ein Eingeständnis, komplett gescheitert zu sein mit allem. Auch wenn ich natürlich weiß, das das nicht ganz falsch ist...

Und sich einem wildfremden Menschen zu öffnen, der sich die eigenen Probleme auch nur gegen Bezahlung anhört, ist für mich auch eine schwierige Vorstellung.

Ich weiß nicht, ob das jemand nachvollziehen kann...


Für mich bedeutet Therapie niemals das Eingeständnis von Schwäche oder Versagen, sondern von Aktivität: du nimmst es in die Hand dich bei deiner persönlichen Weiterentwicklung von einer Fachfrau (oder -mann) unterstützen zu lassen. Dies nicht zu tun geht eher in die Richtung Scheitern.

Und ein wildfremder Mensch hat den Vorteil der Unvorgenommenheit. Zu dem kommst du wie ein weißes Blatt Papier. Er hat noch keine Vorurteile gegen dich, anders als alle dir bekannten Menschen. Wobei Vorurteile dabei nur sachlich gemeint ist und nicht negativ abwertend.

Den Beruf Psychotherapeut suchst du dir nur aus, wenn du das gerne machst. Stell dir vor du erhältst deinen Traumberuf. Würdest Du ja auch bezahlt bekommen wollen ;)) ... Ich selber habe eine solche Weiterbildung weil es mir große Freude macht mich mit Menschen zu beschäftigen. Und man kommt mit sooo viel in Berührung, daß man überhaupt erst in der Lage ist, unsere Probleme zu verstehen und mitzufühlen. Es tut sooo gut sich anzuvertrauen ohne sich blöd vorkommen zu müssen.

Ich würde dir wärmstens ans Herz legen mal alle umliegenden Therapeuten abzutelefonieren und Termine zu machen. Bei der sympathischen Person bleibst du denn. Schließlich sollst du dich mit dem Therapeuten wohl fühlen!

Du schaffst das!

Danke1xDanke


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Wien
324
  26.01.2018 15:30  
Zitat:
Für mich bedeutet Therapie niemals das Eingeständnis von Schwäche oder Versagen, sondern von Aktivität: du nimmst es in die Hand dich bei deiner persönlichen Weiterentwicklung von einer Fachfrau (oder -mann) unterstützen zu lassen. Dies nicht zu tun geht eher in die Richtung Scheitern.


Diesen Satz halte ich für ganz zentral! Ist auch mir lange schwer gefallen, es so zu sehen.



  26.01.2018 15:33  
Um es auf den Punkt zu bringen. Von nix kommt eben nix. Veränderung, im besten Fall Verbesserung ist nur durch Aktion möglich.
Das ist ja auch der Urbeweggrund, hier zu schreiben. Der Wunsch nach Veränderung und wie man ihn umzusetzen vermag.
In fast jeder Stadt gibt es eine psychosoziale Beratungsstelle, oder zur Not auch noch die Telefonseelsorge, die einem weitere
Stellen nennen kann, wo man konkret Hilfe erhalten kann. Nur muß man die Veränderung eben auch wirklich wollen und zulassen
können, schon allein das ist ein Schritt der vielen nicht leichtfällt.



  26.01.2018 16:09  
Zitat:
.und ich dann erst recht überfordert bin...

Du bist im Moment wahrscheinlich auch überfordert. Ich meine sogar zu wissen durch was. Nämlich durch deine negative Gedankenwelt, selbst Niedermachern, überall erstmal Stundenlang überall was suchen, was dagegen spricht und dir selbst nichts zutraust. Und was für Probleme evtl.auftreten können, die noch nicht mal da sind.
Sowas verbrauch wahnsinnig Energie. Unternehme was mal ohne dir vorher Stundenlang zu überlegen was dagegen spricht oder was für Probleme entstehen können. Mit diese Überlegen vorher, verstaust dir selber, selbst schöne Sachen und kostet vielmehr Kraft, als eigentlich Notwendig.





98
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Rheinland-Pfalz
20
  26.01.2018 18:17  
Es ist wahnsinnig schwierig, das zu beschreiben. Ich wache morgens auf, ziehe mir die Bettdecke wieder über den Kopf und mache die Augen zu, weil ich einfach keine Kraft für weitere Probleme, Herausforderungen, Termine oder Diskussionen habe. An manchen Tagen brauche ich bis spät abends, um zu meinem Briefkasten zu gehen weil ich weder die Kraft dazu habe, noch mental dazu bereit bin, mich auch nur einem Briefinhalt zu stellen. Wenn ich nur einen Brief mit Umweltpapier sehe, wie er immer vom Jobcenter geschickt wird, wird mir schon schlecht....denn darin ist quasi nie ein Jobangebot, in aller Regel nur sinnlose Meldetermine und Mobbingmassnahmen. Sonst schreibt mir auch niemand etwas Positives. Nur Rechnungen, Werbung und Jobcenterbriefe.

Am Telefon das gleiche. Wenn es klingelt, kündigt sich ein Problem an. Es klingelt nie, weil ein netter Mensch ein nettes Gespräch führen möchte.

Irgendwann zuckt man dann schon zusammen, wenn das Telefon klingelt oder die Haustür.

Ich habe früher ganz gerne mal mit Menschen diskutiert, heute gehe ich Diskussionen eher aus dem Weg, weil sie mich tagelang gedanklich verfolgen...ich denke dann tagelang darüber nach, welches Wort richtig und welches falsch war, warum derjenige das Gesicht verzogen hat oder mich böse angeguckt hat, obwohl ich niemandem etwas böses wollte...

Ich habe Angst vor Vorstellungsgesprächen und Treffen mit Menschen, weil ich diese Ablehnung einfach nicht mehr ertrage...dem einen passt dies nicht, dem anderen das nicht, dem einen bin ich zu dick, der andere versteht nicht, warum ich kein Auto habe, der nächste hält mich für einen Faulenzer auf Grund meiner längeren Arbeitslosigkeit, dem wiederum nächsten bin ich zu hässlich...

Ich nehme alle meine Termine wahr, so ist es nicht, aber danach fühle ich mich schon nach kurzer Zeit wie erschlagen und will nur noch nach Hause.

Ich bin es einfach alles leid, aber niemand versteht mich. Mein ganzes Leben war immer schon irgendwie überflüssig. Immer war ich das 5. Rad am Wagen, egal ob in der Familie, in der Schule, im Job, irgendwie kamen alle auch immer ganz gut ohne mich aus.

Irgendwann zieht man sich dann eben zurück und sagt sich okay, bevor ich noch mehr Ablehnung ernte ziehe ich lieber wieder meine Bettdecke über den Kopf, die hat wenigstens nichts gegen mich.

Ich weiß, das ist sicherlich alles schwierig nachzuvollziehen.

Danke1xDanke

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