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201410.04




763
47
Mecklenburg Vorpommern
59
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seit 13 jahren und einigermassen beschwerdefrei seit 5 jahren ....kommt auch immer drauf an was vorfällt. wie man sich fühlt. ganz los wird man es wohl nicht wie mir das gesagt wurde

Auf das Thema antworten
Danke3xDanke


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11
32339 Ostwestfalen
59
  13.06.2015 14:52  
Stadtkind hat geschrieben:
Hallo,


seit wie vielen Jahren leidet ihr unter einer Angststörung( ich meine auch die Angst vor Krankheiten,Agoraphobie,Panikattacken,Phobien usw.)?

Wollte die Frage jetzt nicht in jede Foren-Kategorie stellen.Hoffe aber,dass sich alle (auch aus den anderen Forenbereichen)angesprochen fühlen.


Ich fange dann mal an.......


Festgestellt wurde bei mir eine generalisierte Angststörung mit Panikattacken und Agoraphobie vor 7 Jahren.Ich habe aber schon seit meiner Kindheit Beschwerden,nur wusste niemand woher sie kamen.


hallo Stadtkind

ich bin schon 47, und auch bei mir läuft das wohl schon seit früher Kindheit ......wurde sehr streng erzogen, bekam sehr oft Prügelstrafe und wurde wortwörtlich mit Angst erzogen... (mein Vater) könnt Ihr auch in meinem Profil lesen...
Schon in der Grundschule hatte ich so riesen Probleme mit Angst, hat natürlich keine Sau erkannt....zusätzlich hatte ich in der Grundschule auch noch eine Klassenlehrerin die genauso krass wie mein Vater drauf war...sie schlug und demütigte mich sehr häufig ...
Angst begleitete mich also schon durch die komplette Schulzeit

wirklich erkannt hat man das bei mir erst um die 30J. (weiss es nicht mehr haargenau)

also sage ich immer ich habe das so um die 15-20 Jahre , und inzwischen sagt man zu mir auch das es Chronisch sein soll.....also MUSS ich lernen damit zu leben, in diesem Kampf befinde ich mich aktuell extrem, mit tiefen und höhen, aber ich gebe nicht auf !
es geht nicht weg ? ok ! aber DANN will ich damit leben können, es aushalten usw usw

sorry das viele schreiben, Antwort : 15-20 Jahre ca.



465
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Bayern
38
  13.06.2015 15:05  
Ich bin 60. Die erste Panikattacke hatte ich mit 23. Dann im Abstand von 7-8 Jahren noch 3 mal. Seit ca. 6 Jahren ist wieder Ruhe.
Habe Verhaltenstherapie gemacht und Beruhigungsmittel geschluckt. Am schlimmsten war immer die Angst vor der Angst.
Lg

Danke1xDanke


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NRW
1
  14.06.2015 18:31  
Hallo zusammen,

mich begleitet die Angst seit 14 Jahren. Ich bin 31... Erinnere mich, dass ich in meiner Kindheit schon oft "dieses Gefühl" hatte...Aber damals hat mich niemand ernst genommen. Vor 14 Jahren ging es dann los mit Panikattacken, Depressionen, etc... Hatte ( zum Teil auch dank Paroxetin und Sertralin) schon längere "gute" Phasen aber im Moment geht es wieder richtig rund... Hatte gehofft, dass es durch die Shcwangerschaft und meinem Baby besser wird, aber leider kommt die Angst und Panik immer wieder hoch,,, Nun halt auch noch die Angst um mein Baby, dass sie ohne mich aufwachsen muss oder oder oder... Es ist ein Teufelskreis, aber ich höre nicht auf daran zu glauben, dass ich eines Tages den "Klick-Effekt" erlebe und beschwerdefrei...unbeschwert leben kann...

LG

Danke1xDanke


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  14.06.2015 20:18  
AJPsychic hat geschrieben:
Ich habe fünf Jahre gelitten, wobei drei sehr schlimm waren und zwei Jahre dann ungefähr die Heilung gedauert hat.
Heute geht es mir gut und dafür bin ich sehr dankbar.


Wie hast du es da raus geschafft? :-D

Danke1xDanke


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15
  14.06.2015 20:42  
Techno54 hat geschrieben:
Ich bin 60. Die erste Panikattacke hatte ich mit 23. Dann im Abstand von 7-8 Jahren noch 3 mal. Seit ca. 6 Jahren ist wieder Ruhe.
Habe Verhaltenstherapie gemacht und Beruhigungsmittel geschluckt. Am schlimmsten war immer die Angst vor der Angst.
Lg



Bei mir ist es auch nach der ersten Panikattacke (Januar 2014) die Angst vor der Angst, Erwartungsangst. Wie bist du die Angst vor der Angst los geworden?

Danke1xDanke


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11
32339 Ostwestfalen
59
  25.06.2015 16:43  
Angstlöwin hat geschrieben:
Techno54 hat geschrieben:
Ich bin 60. Die erste Panikattacke hatte ich mit 23. Dann im Abstand von 7-8 Jahren noch 3 mal. Seit ca. 6 Jahren ist wieder Ruhe.
Habe Verhaltenstherapie gemacht und Beruhigungsmittel geschluckt. Am schlimmsten war immer die Angst vor der Angst.
Lg



Bei mir ist es auch nach der ersten Panikattacke (Januar 2014) die Angst vor der Angst, Erwartungsangst. Wie bist du die Angst vor der Angst los geworden?


Danke @Angstlöwin !

auch mich interessieren dringend die verschiedenen Wege die aus dieser Krankheit herausführen, oder wenigstens "die" Wege , die zeigen wie man damit möglichst gut LEBEN kann....
momentan ist mein Weg:
AUSHALTEN !
Anfälle sozusagen, innerlich ausschimpfen,oder auch auslachen... immer wieder sagen, "das ist nicht real" !
usw ....!



8687
11
Waldstädtchen
4678
  27.06.2015 02:19  
Angstzustände hab ich schon fast 16 Jahre aber die waren auszuhalten halt unangenehm aber im Vergleich zu jetzt .....jetzt hab ich seit 4 Jahren noch Panikattacken dabei die momentan einigermaßen erträglich sind --ich bin auch nur zuhause allein der Gedanke ich müsste raus da gehts direkt los ( muss aber auch dazu sagen das ich das zuhause auch hab ) ...hab jetzt seit 1 Monat einen psychologischen Sozialarbeiter der 1 mal die Woche zu mir kommt...ich komme gut klar mit ihm er versteht mich auch und ganz wichtig ich bin wie ich bin muss mich null verstellen ...jetzt hat er das eingefädelt das ich mit einem Mann telefonieren soll der eine stark ausgeprägte Sozialphobie hat ...1 mal haben wir schon telefoniert hat prima geklappt und nächste Woche bringt er eine Frau mit hmmm mal sehen was das wird ich lass mich überraschen eigentlich mag ich sowas ja nicht weil ich momentan nicht vorhatte jemanden neues in mein Leben zu lassen ...aber schaun wir mal



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Hamburg
  27.06.2015 12:45  
Ich leide seit 10 Jahren an den Folgen von dem urplötzlichen Herzrasen was ich hatte. War zwischendurch auch Beschwerde frei. Anfang 2014 kam dann der Rückschlag und seit meinem Umzug im Herbst 2014 wird es schlimmer. :( Hab noch nie eine Therapie gemacht weil ich es irgendwie immer selber aus der Angst geschafft habe. Zumindest glaube ich momentan das es mehr die Angst ist als die Vorahnung einer schlimmen Krankheit am Herzen bei mir.



709
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Bayern
278
  27.06.2015 13:12  
Ich habe seit fast genau 2 Jahren eine Angststörung. Im Juli 2014 die letzte Panikattacke und im Januar diesen Jahres das letzte Mal stärkere Angstzustände.

Mir hat geholfen, nicht gegen die Angst, sondern gegen die Ursachen anzukämpfen. Bei mir lag/liegt es daran, dass ich mich immer sehr anpasse/angepasst habe, zu Vielem "ja und Amen" gesagt habe und mich ausnutzen hab lassen. Im Besonderen von meiner Familie und meiner Schwiegerfamilie. Beide Familien sind relativ grenzüberschreitend, egoistisch und ich hab mich gerne mal Ausnutzen lassen.

Da mich die Angst befreit hat, kann ich sie mittlerweile fast ein wenig schätzen und bin dankbar, dass mir mein Körper gezeigt hat, dass da was schief geht und ich mir selbst schade. Ich würde fast sagen, dass ich froh bin, dass mir das passiert ist. Ich bin viel freier, entspannter, glücklicher. Meine Freunde und mein Mann schätzen sehr, dass ich kein so ein "Schaf" mehr bin, dass ich den Mund aufmache, wieder mehr lache und wieder offener bin.

Da ich momentan aber so besonders glücklich bin, hab ich im Hinterkopf manchmal schon noch Bedenken, ob es mich mal wieder so richtig erwischt. Das bekomm ich aber auch noch weg.

Seid mutig und grenzt euch ab von Allem und Jedem der euch schadet und besonders von Eigenschaften, mit denen ihr euch selbst schadet. UND: Beschäftigt euch nicht so viel mit der Angst. Sie gehört zu euch dazu und will euch nichts Böses.

Danke1xDanke

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