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Firstbase69
Guten Tag zusammen,

Ich bin neu hier und weiß nicht ob ich hier richtig bin und wo ich anfangen soll.

Seit ungefähr 3 Jahren leide ich unter den genannten Problemen welche ständig wechseln und einige dauerhaft sind. Angefangen hat damals alles vor circa 3 Jahren mit einem aufgeblähten Bauch und Magendruck, diesen bekam ich erst hin und wieder und wurde dann mein ständiger Begleiter. Es wurden Untersuchungen gemacht, wie Ultraschall, Blut, Tests auf Unverträglichkeiten, aber alles ohne Befund. Man sagte mir damals schon das es Stress wäre und ich mal die Beine hochlegen sollte. Das ging dann auch circa 1,5 Jahre und es wechselte ständig hin und her. Mal war es schlimmer mal weniger. Dazu kam dann auch noch Durchfall, Verstopfung und wirklich unangenehme Krämpfe die manchmal tagelang anhielten. Aber kein Arzt konnte was finden. Dann eines Tages gesellten sich Atemnot und Herzrasen in der Nacht dazu. Dieses trat auch nur hin und wieder auf, bis es irgendwann ständig vorhanden war. Besonders morgens war es besonders schlimm. Auch hier wurde wieder alles Untersucht, wie Lunge Röntgen, Test für das Lungenvolumen, Kardiologe machte Ultraschall vom Herz, Belastungs EKG, Blutuntersuchung und so weiter. Alles wieder ohne Befund und man sagte mir es wäre psychischer Natur.

Ein paar Tage später im Frühjahr/Sommer 2016 bekam ich plötzlich Sehstörungen. Ich konnte von jetzt auf gleich nicht mehr scharf sehen, alles war teilweise verschwommen und ich bekam ein komisches Gefühl im Kopf. Also ein paar Tage später ab zum Augenarzt und alles untersuchen lassen. Ok, er hat was gefunden, ich leide unter Glaukom (erhöhter Augen Innenduck). Das kann zu Sehstörungen und Unwohlsein beitragen. Da die Werte nur leicht erhöht sind bekam ich Tropfen um den Druck zu senken. Dies klappte gut, aber die Beschwerden blieben erhalten. Es wurden dann noch weitere Untersuchungen on den Augen gemacht wie Schichtaufnahmen (CT) usw. wieder alles ohne Befund.

So vergingen wieder ein paar Wochen und ich fühlte mich immer schlimmer, bis ich eines Nachts nicht mehr schlafen konnte wo ich dann plötzlich einen extremen Druck im oberen mittleren Kopf bekam und dazu extremes flimmern vor den Augen. Dies dauerte ungefähr 2 Minuten und dann ging es langsam zurück. Da ich alleine im Haus war, weil meine Frau und Tochter im Urlaub waren beschloss ich erstmal nichts zu tun und wartete bis zum nächsten Tag. da bekam ich dann wieder Augenflimmern aber ohne Druck im Kopf. Also wieder ab zum Arzt und alles beschrieben worunter ich seit ewigen leide und was neues dazu kam. Wieder wurde alles untersucht, wieder kein Befund.

Dann ab Herbst 2016 steigerte sich alles und es kamen Kopfkribbeln, Taubheit im Kopf, Schwindel, extremste Sehstörung, Angst und Panik Anfälle, Depressionen und alles mögliche dazu. Irgendwann im Winter 2016/2017 nachdem ich aufgehört hatte zu rauchen gesellte sich dann auch noch eine leichte Diabetes dazu. Es wurden im Jahr 2017 alle möglichen Untersuchungen gemacht, MRT vom Kopf, Herzultraschall 2x, 10 Blutuntersuchungen auf alles mögliche, HNO Arzt, Lunge, Magen, Augen etc. und wie immer nichts außer dem Glaukom welcher vom Druck passt und Diabetes was auch passt nichts gefunden. Wanderte weiterhin von Arzt zu Arzt, ob Internist, Facharzt, Psychologe, Neurologe, Psychiater wie immer konnte niemand helfen. Dazu kamen 2 Krankenhaus besuche und mehrfache besuche vom Notarzt. Es wäre alles psychischer Natur und man verschrieb mir Antidepressiva. Aber auch das half nichts und brachte nur Nebenwirkungen das es mir noch schlechter ging. Ich glaube ich habe hier 10 verschiedene Sorten und nichts hat geholfen.

Mittlerweile habe ich eine Psychotherapie hinter mir, Hypnose Therapie auf eigene Kosten, einen stationären Aufenthalt in einer Psychosomatischen Klinik, bin wieder in einer ambulanten Therapie und niemand kann helfen oder weiß was ich habe. Tabletten wie AD kann ich nicht vertragen und machen nur Nebenwirkungen oder bringen nichts. Habe hier auch Tavor gegen die permanente Angst und Panik, weil niemand weiß was ich habe.

Im Moment leide ich unter allem was es gibt und das 24 Std. am Tag. Angst, Panik, Schwindel, Sehstörungen, Atemkontrolle, Atemnot, Herzrasen/stolpern, Magenprobleme, Kopfstechen, Kribbeln, Depressionen, Schlafstörungen (max. 3 Std.), Tinnitus auf beiden Ohren und direkt im Kopf, Nervenschmerzen, Gedankenrasen, ganz schlimme Unruhe und innere Leere im Körper, zittern, schwitzen und und und. Könnte noch hunderte Sachen aufzählen.

Alle Ärzte sagen mir das sie nicht mehr wissen was ich habe. Kein Medikament hilft oder wirkt, keine Therapie schlägt an, mein Zustand verschlechtert sich täglich. Bin seit 1,5 Jahren Kank geschrieben. Kann praktisch nicht mehr für mich selber sorgen und wäre ohne meine Familie nicht mehr überlebensfähig!

Was um alles in der Welt habe ich und wer kann helfen?

Ich kann gerne noch mehr Details schreiben aber ich denke das würde den Rahmen sprengen.

Für Antworten wäre ich sehr dankbar.

LG Michael

30.12.2017 11:04 • 05.01.2018 x 1 #1


35 Antworten ↓


MaryDP
Hallo Michael,

Bin ganz angespannt nachdem ich gelesen habe, wie es dir geht. Da machst du echt momentan ganz schön was durch.

Ich leide auch an Ängsten, Panik und was so dazu gehört. Ich mache auch schon länger Therapie und nehme Escitalopram. Hatte auch schon extreme Phasen, wo ich fast durchgedreht bin. Momentan klappt es ganz okay. Hast du die ADs auch immer lange genug genommen? Bei mir wirken die auch erst richtig nach 3-4 Monaten und Nebenwirkungen hatte ich die ersten Wochen auch schreckliche.

Außerdem denke ich, dass du annehmen musst, dass du unter einer AngstStörung leidest. Genug untersucht wurdest du ja. Da kannst du noch so oft zum Arzt rennen, es wird nichts raus kommen. Du musst dich mit deinen Ängsten annehmen und akzeptieren, dass es so ist und lernen damit zu leben. Dagegen kämpfen macht es nur schlimmer

Ich weiß leicht gesagt. Mir gelingt es auch nicht immer. Annehmen.. weiterhin Therapie und vielleicht doch nochmal ein AD zur Unterstützung versuchen.

Alles Gute und viel Kraft
Mary

30.12.2017 11:38 • x 1 #2


Firstbase69
Hallo Mary,

Danke für deine Antwort. Ja ich habe verschiedene Antidepressive über einen längeren Zeitraum genommen circa 6 Wochen und es stellten sich keine Veränderungen ein außer Nebenwirkungen das ich nicht mehr leben wollte. Habe Citalopram, Escitalopram, Venlafaxin, Valdoxan, Opipromol probiert und nichts passierte. Das schliimmste ist immer das mein Kopf auf der linken Seite komplett taub wird ab dem 3 Tag der Einnahme, egal bei welchem Antidepressiva, von anderen Nebenwirkungen ganz zu schweigen. In der stationären Therapie sagte man mir das ich kein Medikament bräuchte und alles nur eine Frage der Zeit und meines Verhaltens wäre bis es mir wieder besser geht. So ganz glauben kann ich es nicht, aber das sagen alle Ärzte mittlerweile. Du hast das jetzt auch geschrieben und wahrscheinlich wird es auch so sein. Ich kann natürlich nochmal ein AD versuchen, denke aber das es nicht viel bringen wird. Mein Psychiater sagte mir vor 2 Tagen erst, das es tatsächlich Menschen gibt die wirklich nicht auf das Medikament ansprechen.

Es gibt übrigens auch Momente wo es mir mal ein wenig besser geht, was man so besser nennen kann. Dann merke ich wie so ein kleiner Funke in mir zündet und ich ein wenig bessere Stimmung bekomme und einen leichten Antrieb. Dann schwächen sich auch alle Symthome sofort ein wenig ab. Leider hält das meistens nur ein paar Minuten, aber daran merkt man das es ja vom Kopf kommt und eine Depri ist.

Bei mir gibt es aber eigentlich keinen Grund für so etwas und das ist es was mich so verrückt macht. Man sucht immer für alles eine Lösung oder Erklärung, aber wird sie nicht finden. Vielleicht muß ich einfach viel Zeit und Geduld haben wie die Psychologen schon sagten und nicht immer grübeln wieso, weshalb, warum ich das habe.

30.12.2017 11:54 • #3


Versuch mal Cbd Öl hat mir eine zeitlang super gegen Ängste geholfen.

30.12.2017 11:56 • x 1 #4


MaryDP
Zitat von Firstbase69 :
Hallo Mary,

Danke für deine Antwort. Ja ich habe verschiedene Antidepressive über einen längeren Zeitraum genommen circa 6 Wochen und es stellten sich keine Veränderungen ein außer Nebenwirkungen das ich nicht mehr leben wollte. Habe Citalopram, Escitalopram, Venlafaxin, Valdoxan, Opipromol probiert und nichts passierte. Das schliimmste ist immer das mein Kopf auf der linken Seite komplett taub wird ab dem 3 Tag der Einnahme, egal bei welchem Antidepressiva, von anderen Nebenwirkungen ganz zu schweigen. In der stationären Therapie sagte man mir das ich kein Medikament bräuchte und alles nur eine Frage der Zeit und meines Verhaltens wäre bis es mir wieder besser geht. So ganz glauben kann ich es nicht, aber das sagen alle Ärzte mittlerweile. Du hast das jetzt auch geschrieben und wahrscheinlich wird es auch so sein. Ich kann natürlich nochmal ein AD versuchen, denke aber das es nicht viel bringen wird. Mein Psychiater sagte mir vor 2 Tagen erst, das es tatsächlich Menschen gibt die wirklich nicht auf das Medikament ansprechen.

Es gibt übrigens auch Momente wo es mir mal ein wenig besser geht, was man so besser nennen kann. Dann merke ich wie so ein kleiner Funke in mir zündet und ich ein wenig bessere Stimmung bekomme und einen leichten Antrieb. Dann schwächen sich auch alle Symthome sofort ein wenig ab. Leider hält das meistens nur ein paar Minuten, aber daran merkt man das es ja vom Kopf kommt und eine Depri ist.

Bei mir gibt es aber eigentlich keinen Grund für so etwas und das ist es was mich so verrückt macht. Man sucht immer für alles eine Lösung oder Erklärung, aber wird sie nicht finden. Vielleicht muß ich einfach viel Zeit und Geduld haben wie die Psychologen schon sagten und nicht immer grübeln wieso, weshalb, warum ich das habe.



Ja es gibt tatsächlich Menschen, die keine ADs vertragen. Du hast ja auch schon einige versucht.

Mein Problem ist auch, dass ich immer nach dem warum suche. Aber das gibt es oft nicht. Ich hatte schon ganz schwierige Phasen in meinem Leben und da ging es mir gut und jetzt wo alles toll sein könnte und alles zur Ruhe gekommen ist, geht es mir mit den Ängsten schlecht. Verrückt aber so ist es leider.

Genieße die Momente, wo du ein Lichtblick siehst und es dir gut geht. Auch wenn es nur Minuten sind. Aber das zeigt, dass es dir auch gut gehen kann.

30.12.2017 12:01 • x 1 #5


Ich bekomme Lyrica,das ist DAS Medikament gegen Ängste.
Es ist kein Antidepressivum sondern ein Arzneistoff aus der Gruppe der Antikonvulsiva.
Alternativ kannst Du es mit einem Neuroleptikum versuchen,z.B. Perazin.Neuroleptika brauchen keine Einschleichphase,das ist natürlich ein Vorteil.

Eins von beiden wird Dir helfen,kann mir nicht vorstellen,dass Du gegen alle Psychopharmaka resistent bist.
Und in Krisenzeiten brauch man manchmal Medikamente,die einen aus dem Teufelskreis herausholen bzw. einen wieder lebensfähig machen und dass man sich um sich wieder kümmern kann.

30.12.2017 12:04 • x 1 #6


Kälte Therapie gegen Angst. Ist auch sehr interessant. Leider auf Englisch.





Ich habe die Erfahrung gemacht das mir schwimmen im See im Sommer super gegen meine Ängste geholfen hat. Selbst in akuten Angstphasen kaum im See war die Angst weg.

30.12.2017 12:05 • x 2 #7


Firstbase69
Zitat von loudnhard:
Versuch mal Cbd Öl hat mir eine zeitlang super gegen Ängste geholfen.




Vielen Dank für den Tip, eben bei Amazon bestellt

30.12.2017 12:07 • x 1 #8


Firstbase69
Zitat von Flame:
Ich bekomme Lyrica,das ist DAS Medikament gegen Ängste.
Es ist kein Antidepressivum sondern ein Arzneistoff aus der Gruppe der Antikonvulsiva.
Alternativ kannst Du es mit einem Neuroleptikum versuchen,z.B. Perazin.Neuroleptika brauchen keine Einschleichphase,das ist natürlich ein Vorteil.

Eins von beiden wird Dir helfen,kann mir nicht vorstellen,dass Du gegen alle Psychopharmaka resistent bist.
Und in Krisenzeiten brauch man manchmal Medikamente,die einen aus dem Teufelskreis herausholen bzw. einen wieder lebensfähig machen und dass man sich um sich wieder kümmern kann.


Danke für die Antwort.


Lyrica habe ich hier stehen, bringt nichts ausser Schwindel. Habe es eine zeitlang versucht. Es wurden mir auch schon mehrfach Imap/Fluspi spritzen gegeben aber auch hier keine Besserung.

30.12.2017 12:09 • #9


Firstbase69
Zitat von loudnhard:
Kälte Therapie gegen Angst. Ist auch sehr interessant. Leider auf Englisch.





Ich habe die Erfahrung gemacht das mir schwimmen im See im Sommer super gegen meine Ängste geholfen hat. Selbst in akuten Angstphasen kaum im See war die Angst weg.



Hört sich interessant an, wir haben sogar einen See vor der Tür, keine 50m von hier. Werde auch das mal probieren, vielen Dank

30.12.2017 12:10 • x 1 #10


Zitat von Firstbase69 :


Hört sich interessant an, wir haben sogar einen See vor der Tür, keine 50m von hier. Werde auch das mal probieren, vielen Dank


Mir gehts momentan auch wieder sehr schlecht. Die Angst ist wieder ziemlich heftig. Aber ich kann ja schlecht bei dieser kälte in den See. Versuchen würde ich es auch gern. Aber was denken die Leute

30.12.2017 12:14 • x 1 #11


Firstbase69
Zitat von loudnhard:

Mir gehts momentan auch wieder sehr schlecht. Die Angst ist wieder ziemlich heftig. Aber ich kann ja schlecht bei dieser kälte in den See. Versuchen würde ich es auch gern. Aber was denken die Leute




Am besten einfach rein und nicht darüber nachdenken, aber ehrlich gesagt ist es mir zu kalt. Meine Frau würde mich dann wahrscheinlich für völlig verrückt erklären

30.12.2017 12:31 • x 1 #12


Zitat von Firstbase69 :



Am besten einfach rein und nicht darüber nachdenken, aber ehrlich gesagt ist es mir zu kalt. Meine Frau würde mich dann wahrscheinlich für völlig verrückt erklären


Aber ich bin mir sicher das es hilft. Vielleicht erstmal mit Kalt duschen anfangen für den anfang.

30.12.2017 12:35 • x 1 #13


Zitat von Firstbase69 :
Lyrica habe ich hier stehen, bringt nichts ausser Schwindel. Habe es eine zeitlang versucht.


Der Schwindel ist zu anfang normal.Ca. 4 Wochen sollte man es nehmen,dann verschwinden die Nebenwirkungen und die eigentliche angstlösende Wirkung ist dann voll da.

Ansonsten könntest Du es mit Perazin probieren,da hättest Du die beruhigende Wirkung auch schon 20 Minuten nach Einnahme.

30.12.2017 12:55 • x 1 #14


Firstbase69
Zitat von Flame:

Der Schwindel ist zu anfang normal.Ca. 4 Wochen sollte man es nehmen,dann verschwinden die Nebenwirkungen und die eigentliche angstlösende Wirkung ist dann voll da.

Ansonsten könntest Du es mit Perazin probieren,da hättest Du die beruhigende Wirkung auch schon 20 Minuten nach Einnahme.


Ich habe Lyrica in flüssiger Form hier stehen, muß man mit einer Spritze aufziehen. Welche Dosis nimmst du denn?

Perazin ist nicht so gut für mich wegen dem Glaukom.

30.12.2017 12:59 • x 1 #15


kleiner

Ich hab neulich auch gelesen dass eine kalte dusche gegen Depressionen helfen soll...
Da es bestimmte endorphine und botenstoffe ausschütten lässt...

Hab ich auch gleich probiert. Es hat für zehn Minuten echt kurz geholfen

Ein see wäre mir jetzt auch zu kalt...man kann sich in den schnee legen.

@firstbase, hast du die Medis ganz langsam eingeschlichen? Wenn man da empfindlich ist....mhh du hast echt schon viel durch.
Ich reagiere auch stark auf Medikamente und muss minimal anfangen.

30.12.2017 15:59 • x 1 #16


Firstbase69
Zitat von kleiner:
:freunde:
Ich hab neulich auch gelesen dass eine kalte dusche gegen Depressionen helfen soll...
Da es bestimmte endorphine und botenstoffe ausschütten lässt...

Hab ich auch gleich probiert. Es hat für zehn Minuten echt kurz geholfen

Ein see wäre mir jetzt auch zu kalt...man kann sich in den schnee legen.

@firstbase, hast du die Medis ganz langsam eingeschlichen? Wenn man da empfindlich ist....mhh du hast echt schon viel durch.
Ich reagiere auch stark auf Medikamente und muss minimal anfangen.



Ja das mit dem kalten Duschen habe ich schon gehört und wirkt ein wenig bei mir. Aber für 5 Minuten gehe ich nicht alle 30 Minuten Duschen.

Ich habe noch viel mehr durch als ich geschrieben habe, es ist wirklich ohne zu übertreiben die Hölle was ich mitmache und es gibt nicht ansatzweise Gründe dafür.

Alle Medikamente schleiche ich ganz vorsichtig ein. Bsp: Citalopram mit 2,5mg 5 Tage, dann 5mg für 5 Tage, 7,5mg 5 Tage, 10mg 5 Tage usw. dasgleiche gilt auch für andere AD Medis. Immer das gleiche bei mir, Nebenwirkung das ich ohne Witz halbseitig gelähmt bin und nach 4 - 6 Wochen keine Wirkung. Nicht mal ein bissl, alles nur noch schlimmer. Das einzigste was hilft sind im Notfall Tavor/Lorazepam. Die nehme ich wenn überhaupt pro Woche 2 x 0,5mg, damit ich auf de sicheren Seite bin

30.12.2017 16:12 • #17


Zitat von Firstbase69 :
Ich habe Lyrica in flüssiger Form hier stehen, muß man mit einer Spritze aufziehen. Welche Dosis nimmst du denn?


Ich nehme 300mg am Tag,es wurde in der Klinik folgendermassen aufdosiert:


1. Woche: 50-0-50
2.Woche : 100-0-100
3. Woche: 150-0-150

Ambulant ist es vermutlich sinnvoller,es langsamer einzudosieren,das würde ich in Absprache mit Deinem Psychiater machen,falls Du Dich dazu entscheidest,es nochmal damit zu versuchen.
Wie gesagt,die ersten 3-4 Wochen sind anstrengend,man hat halt Gangunsicherheit und Dauermüdigkeit,manchmal ein Gefühl von "Watte im Kopf".
Aber wenn man es durchzieht ,geht es nach spätestens 4 Wochen wirklich deutlich besser.

30.12.2017 18:09 • x 1 #18


MaryDP
Zitat von Flame:

Ich nehme 300mg am Tag,es wurde in der Klinik folgendermassen aufdosiert:


1. Woche: 50-0-50
2.Woche : 100-0-100
3. Woche: 150-0-150

Ambulant ist es vermutlich sinnvoller,es langsamer einzudosieren,das würde ich in Absprache mit Deinem Psychiater machen,falls Du Dich dazu entscheidest,es nochmal damit zu versuchen.
Wie gesagt,die ersten 3-4 Wochen sind anstrengend,man hat halt Gangunsicherheit und Dauermüdigkeit,manchmal ein Gefühl von "Watte im Kopf".
Aber wenn man es durchzieht ,geht es nach spätestens 4 Wochen wirklich deutlich besser.


Ich nehme zwar ein anderes Medikament aber bei denen, die ich schon genommen habe, hat es echt auch immer gedauert. Bei mir hat es drei Monate gedauert bis es gewirkt hat und die ersten vielen Wochen ging es mir auch echt bescheiden damit. Durchhalten zahlt sich manchmal aus.

30.12.2017 18:16 • x 2 #19


Firstbase69
Zitat von MaryDP:

Ich nehme zwar ein anderes Medikament aber bei denen, die ich schon genommen habe, hat es echt auch immer gedauert. Bei mir hat es drei Monate gedauert bis es gewirkt hat und die ersten vielen Wochen ging es mir auch echt bescheiden damit. Durchhalten zahlt sich manchmal aus.





Das Problem ist bei mir der Glaukom (erhöhter Augeninnendruck) viele dieser Medikamente drücken den Druck zu hoch das man sich noch unwohler fühlt im Kopf und es dann zur medikamentösen Umstellung für die Augen kommt. Ich muss also dementsprechend immer darauf achten was ich nehme. Da ich ich sowieso schon extreme Sehstörungen habe, ist es natürlich nicht so gut wenn das Medikament zusätzlich auf die Augen geht.

30.12.2017 18:54 • #20




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