» »

201801.01




192
11
44532
131
1, 2  »
Von Tag zu Tag, du wirst älter, du wirst weiser. Deine Zeit läuft davon, kein Ziel, keine Zukunft, wofür kämpfe ich? Für was und wen lebe ich?
Ich bin allein, um mich herum Dunkelheit, Nebel, verirrt in der Seele, vergessen zwischen Decken und Kissen, im Traum alles so lebendig, ich träume von einem Leben, von kraft und Energie, von Licht und Abenteuer. Und wenn ich erwache bin ich traurig, es ist grau und draußen ist es Nass, kein Licht scheint dir, du liegst und denkst, fragst dich wofür stehe ich noch auf, ich würde... Am liebsten für immer schlafen, es wartet Niemand auf mich, mein Handeln ist nicht mehr dasselbe, wo ist das Feuer in mir? Wo ist das Gefühl wenn ich mit Freunden auf Bäumen klettere und hinausschaue, lächelnd, immer mit einem guten Spruch auf den Lippen, denn da konnte ich noch sprechen, da war ich noch frei, heute bin ich verstummt, entbrannt. Warum fühlst du so? Was ist mit dir passiert? Was hat dich je so zerrissen? Ich stehe immer noch an der selben Stelle, an einem Punkt wo der Wille allein nicht mehr reicht um etwas zu verändern, wo irgendwas oder irgendwer erscheinen muss und mir Kraft schenken muss, damit ich aufstehen kann, vorwärts gehen und nicht erneut wieder stolpere, weil ich mich nach dem Sinn frage. Ist es nicht so, dass wir diesen Sinn brauchen? So sehr man sich auch um uns bemüht, wenn wir beginnen am Leben kein Interesse mehr zu haben, am Sein, am kämpfen, dann werden wir ewig nur uns und unser Umfeld enttäuschen. Und dann sagt man uns einfach wir seine Faul, wir haben keinen grund zur Trauer. Warum sind wir es dann? Und sind wir tatsächlich von Grund auf einfach zu Faul für das Leben? Und warum wird diese Faulheit so bestraft? Menschen tun Dinge, oder auch nicht, immer aus irgendeinem Grund, aus einem Gefühl heraus, aber wenn da nichts in uns ist, wie können wir uns dann bewegen in unserem Leben?
Es sind Dinge in deinem Leben geschehen, große oder kleine, tragische oder weniger tragische, aber sie sind nunmal geschehen, und ob das Andere nun verstehen können oder nicht, warum du jetzt so fühlst, warum dir das deine ganze Kraft raubte, das kann dir egal sein, wichtig ist, dass du es verstehst und weißt, dass es zu verstehen ist, so wie alles eine Logik hat. Ob du nun versuchst noch dein Leben irgendwie zu Leben oder nicht, ob du versuchst normal zu sein oder nicht, ob du arbeiten gehst, mit Menschen oder mit dir alleine etwas unternimmst, ob du all die Dinge tust die einem angeblich gut tun, wirst du immer wieder feststellen, dass trotzdem noch dieser Nebel um dich herum schleicht und dir alles grau und trist erscheint, vielleicht weil irgendwas oder Jemand in deinem Leben fehlt.

Auf das Thema antworten
Danke2xDanke




192
11
44532
131
  01.01.2018 05:29  





192
11
44532
131
  05.01.2018 03:46  
Und was passiert nach dem Tod?
Was ist wenn wir unser Leben lang leiden und irgendwann ist man am Ende, es bleibt nichts mehr übrig von dir, es ist alles weg...
Weil du nicht in der Lage warst aufzustehen, weil du einfach stehen bleibst, denn du weißt nicht wohin du gehen sollst.
Die Welt ist voll Abenteuer udn Dingen, die zu sehen sind, zu hören, zu fühlen. Stattdessen foltern wir uns und sperren uns selbst ein.
Völlig abhängig, völlig wahnsinnig in tiefen Süchten nach Dingen die dich festnageln.
Ich mag den Gedanken nicht, dass mir die Zeit davon läuft, ich habe Angst es nie mehr zu schaffen glücklich zu sein, ich habe Angst mein ganzes Leben zu vergeuden, ich möchte so nicht sterben. Ich möchte nicht allein und abgeschottet in der Dunkelheit verrecken...
Und immer wieder mache ich mir Hoffnungen in Dinge und Menschen, denke vielleicht kann ich mich noch retten, aber immer wieder kommt diese Enttäuschung.
Immer wieder gehen Menschen, immer wieder kommen neue, so schnell und so plötzlich, irgendwann merkt man vielleicht wer ich bin und wie ich bin, merkt, dass ich nur noch eine Hülle bin, die nicht richtig handeln kann, und man gibt mich auf, man fühlt sich nur noch genervt von mir weil ich einfach nicht in die Pötte komme, egal wa sman macht und tut. Nun, es weiß auch nicht jeder was meine tiefsten Wünsche und Träume eigentlich sind, und in welche Richtung ich eigentlich voran kommen muss um dorthin zu kommen.
Und ich werde es auch Niemand sagen können und wollen.



694
1
588
  05.01.2018 03:56  
Nimmst du Medikamente und machst Psychotherapie?





192
11
44532
131
  05.01.2018 03:57  
Ja, das tue ich zurzeit.



694
1
588
  05.01.2018 04:20  
Gut. Sollte ja dann eigentlich besser werden...
Oder geht es dir gut mit deinen dunklen Gedanken?





192
11
44532
131
  05.01.2018 04:25  
Ich komme schon klar, könnte zwar besser sein, aber toddepressiv bin ich nun auch wieder nicht.
Schreib mir wenn bitte über PN weiter.





192
11
44532
131
  08.01.2018 07:49  
Ich bin einfach nur noch krank von euch Menschen. Ich wünschte ich bräuchte Niemanden von euch, ich wünschte es gäbe diesen Wunsch nach Liebe in mir nicht, ich möchte nicht mehr, dass es mein ganzes Leben ruiniert. Hoffentlich, kommt irgendwann der Punkt an dem ich aufhör mich für irgendjemanden zu interessieren, an dem mir alles egal wird, denn am Ende sind meine Bemühungen mal wieder für nichts, niemand interessiert sich für dich, irgendwann bist du einfach doch nur ein Depp den man einfach wegwerfen kann. Wirf mich weg, für immer. Ignorier mich einfach, ja ignoriere mich... Ich hasse dich.
Was ist falsch an mir? Man kann mir nicht immer weiß machen, dass es nichts mit mir zu tun hat. Ich möchte nicht mehr verlieren was mir anfing wichtig zu scheinen, vergeudete Gefühle, schmerzende Erinnerungen, an Tagen an den ich mich geliebt oder gemocht fühlte, mich wichtig und besonders fühlte, für eine kurze Zeit.
Aber scheinbar bin ich doch nur irgendwer, das merkt jeder irgendwann, es ist immer dasselbe, mein Leben dreht sich unendlich lang im Kreis, ich hasse dieses Leben!





192
11
44532
131
  13.01.2018 02:42  
Alles ist wie immer, und nichts ist wie es sein soll.
Mir geht es besser, doch besser geht es immer.
Meine Gedanken sind wie Herbstlaub, fallen, werden Staub.
Morgen wird es regnen, ich bin die Ruhe vor dem Sturm.
- Life







192
11
44532
131
  22.01.2018 05:49  
In meinen Traum war wieder alles so anders, alles so lebendig, farbig... Ich wache jeden Morgen auf und begegne meinen grauen, tristen Leben erneut und frage mich, warum ist mein Leben genau das Gegenteil von meinen Träumen? Was will ich eigentlich in diesem Leben? Warum fühle ich mich einsam, allein?
Oder möchte ich gar für immer alleine sein?
Möchte ich schlafen, ruhn...?
Möchte ich vergehen und nie da gewesen sein.
So fühlt es sich an wenn ich irgendwann sterbe.
Ich stehe jeden Morgen vor dem Nichts, sehe mich im Spiegel...
So ein wunderschöner Mann, meine blauen Augen funkeln in der Sehnsucht, mein Gesicht ist einzigartig, so wie meine Stimme. In mir so viel ungenutztes Poten., so viel verschwendete Schönheit.



<3 i love Lunatii <3


« Mein Vater Lebensfreude, wo bist du? » 

Auf das Thema antworten  17 Beiträge  1, 2  Nächste

Foren-Übersicht »Weitere Themen »Tagebücher & Aufzeichnungen


 Themen   Antworten   Zugriffe   Letzter Beitrag 
Lifes Gedichte

» Gedichte, Gedanken, Zitate & Weisheiten

4

469

01.12.2017

Manische Depression oder normale Depression?

» Angst vor Krankheiten

17

3200

30.11.2014

Depression oder nicht, Depression als Jugendliche?

» Kummerforum für Sorgen & Probleme

2

221

20.03.2018

Einmal Depression, immer Depression?

» Depressionen

22

1095

21.02.2018

Der Weg aus der Depression?

» Einsamkeit & Alleinsein

31

5346

13.09.2012





Weitere Themen