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201706.06




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Nachdem ich letzte Woche krankgeschrieben wegen, da ich am Dienstag eine PA hatte, bin ich heute wieder zur Arbeit. Die PA letzten Dienstag hatte ich auf Arbeit wie auch eine weitere große PA zwei Wochen vorher. Auf Arbeit habe ich lange innere Unruhe etc. verspürt und privat kaum was, bis es sich langsam manifestiert hat und auch privat auftritt. Die Tage habe ich aber langsam vorwärts gekämpft, denn natürlich hatte ich heute Muffensausen vor der Arbeit, obwohl mir diese keine Angst machen muss und ich dort entspannt arbeiten kann. Aber das kannte mein Körper viele Jahre nicht, entspannt sein auf Arbeit.
Jedenfalls konnte ich seit 3 Uhr nicht schlafen und bin dann letztendlich 6 Uhr aufgestanden, habe ein paar Übungen gemacht und war zwar nervös, aber es war auszuhalten. Auf Arbeit angekommen, stieg die Nervosität. Ich habe aber meinen Kollegen gesagt, dass ich grade ne schwierige Phase habe etc.
So war ich dann schon sehr aufgeregt, habe aber zwischendurch ein paar Beruhigungsübungen gemacht und mich im Kopierraum auch mal bisschen im Stand ausgepowert. Dann trat auch mal eine normale Phase ein. Kurz vor Feierabend achtete ich aber wieder sehr auf meinen Körper, deutete eine kleine Unruhe im Kopf falsch und stieg gleich wieder ins Angstboot, aber nur ein bißchen.
Was mich am meisten nervt, ist die Angespanntheit der Muskeln, die ich sehr deutlich spüre.
Zu Hause angekommen war ich natürlich schon k. o. durchs frühe Aufstehen, bin aber jetzt entspannt, Fahrradtour gemacht, Baden gewesen.
Ich bin natürlich wieder ein bißchen gedämpft in der Stimmung, da ich hoffe, dass ich den Arbeitstag morgen auch so gut meistern werde und es von Tag zu Tag vielleicht besser geht und mein Körper mir nicht mehr erzielt, dass ich auf Arbeit die Kampfposition einnehmen muss.

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  07.06.2017 16:34  
Heute war mein 2. Arbeitstag, den ich schon noch etwas besser fand. Ich hatte vormittags schon eine gewisse Nervösität und Unruhe in mir, aber nicht so stark. In einem ruhigen Raum habe ich ein paar Übungen gemacht und bin mittags auch raus, so dass ich dann Spannung abgebaut habe und bis Feierabend gut arbeiten konnte. Ich bin sehr stolz auf mich.
Ich sage mir immer wieder, dass ich auf meinem jetzigen Arbeitsplatz nichts zu bekämpfen habe, der letzte war gefühlt ein täglicher Kampf. Jetzt kann ich auf Arbeit sehr entspannt sein, aber das muss ich erst einmal lernen, dass keine Gefahr dort existiert. Ich mag meine Arbeit dort und fühle mich im Grunde wohl.
Ich merke auch, dass positiv denken in der Tat besser ist als ständige Befürchtungen. Es ist sicher nicht leicht umzudenken, aber dank meiner Therapeutin und ihren Übungen hilft sehr. Zudem habe ich letzte Nacht auch gut geschlafen.

Ich habe auch sehr deutlich gemerkt, dass ich Spannungen durch Bewegung sehr gut reduzieren kann.





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  08.06.2017 19:58  
Und Tag 3 ist fast vorbei. Heute früh war ich noch angespannt, nervös, hatte das Gefühl mir stieg immer mal das Blut in den Kopf vor lauter Nervosität o. ä.
Aber im Laufe des Vormittags wurde ich immer entspannter. Nur zwischendurch habe ich so mal paar unruhige Minuten dann gehts.
Heute war aber der Druck auf den Brustkorb etwas mehr, allerdings beunruhigte mich dieser nicht so wie diese ständige Unruhe.

Ich versuche positiv zu denken und meine Gedanken auch umzukehren im Sinne von "Heute wird ein schöner Tag" und nicht "Oh je, hoffentlich bekomme ich keine Unruhe oder Angst". Ich glaube das hilft. Ich mache weiterhin meine Übungen und nehme auch Baldrian, allerdings erst den 3. Tag.





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  10.06.2017 16:43  
Der Arbeitstag gestern lief super. Erst zum Feierabend als ich kurzes Rauschen im Ohr wurde ich unruhig. Dann ärgerte ich mich noch und dann war ich angespannt. Beim Friseur und meiner Therapeutin konnte ich entspannen.

Heute bin traurig und dadurch etwas angespannt. Meine Eltern waren kurz zu Besuch, irgendwie zu kurz. Eigentlich war es auch von vornherein klar, aber nun stoert es mich doch.





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  11.06.2017 21:10  
Heute geht es mir gut, Radtour gemacht, baden gewesen, Kuchen gebacken, gegrillt etc.
Ab und an habe ich mal das Gefühl von Unwohlsein, aber nur ganz minimal.

Das macht mir Mut!





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  18.06.2017 08:02  
Gestern war ich auf einem grossen Fest. Ich war etwas nervös, da ich nicht wusste wie ich die Menschenmengen etc. verkrafte. Aber was soll ich sagen. Mir ging es gut. Ich habe sogar getanzt. Keine Probleme. Das hat mich echt aufgebaut.





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  29.06.2017 10:42  
Ich hatte heute einen Kontrolltermin beim Augenarzt. Ich war natürlich aufgeregt und merke schon, dass die Aufregung immer noch den ganzen Körper betrifft, als würde ich komplett unter Strom stehen. Aber es beunruhigt mich nicht mehr so. Ich sage mir dann, dass ich derzeit eben nervöser bin als sonst und nach dem Termin war es auch okay. Dann konnte ich wieder runterfahren.

Ich bin so weit, dass ich glaube, dass es an folgenden Punkten liegt, weswegen ich seit einem Jahr diese Unruhe und Ängste habe:

- Umstellung von 100 % beruflichem Stress auf 0 %
- Zukunftsängste
- geistige Unterforderung (immer wieder ein Thema in meinem Leben)

Lange Zeit dachte ich, ich müsste unbedingt ergründen, wo das herkommt. Jetzt möchte ich einfach nur noch einen Plan haben, wie ich für mich wieder besser leben kann und mich wohlfühlen kann.





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  30.06.2017 09:04  
Der heutige Morgen war gefühlt mal ein ganz normaler Morgen. Ich glaube, das ist ein gutes Zeichen.
Gestern Nachmittag war ich mit meiner Tochter beim Zahnarzt und danach sogar noch etwas bummeln. Vor ein paar Wochen wäre ich nach dem Termin lieber schnell nach Hause oder hätte weiche Knie gehabt, wenn ich noch in ein Einkaufszentrum hätte gehen soll. Gestern fühlte ich mich richtig gut.

Was momentan noch da ist, ist die verstärkte Körperwahrnehmung, kleinste Veränderungen nehme ich wahr, jedes Haar, was kitzelt, jeden Windhauch, jedes Pieken, Jucken etc.





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  01.07.2017 10:30  
Worüber ich mich richtig freue ist, dass ich gut schlafe. Die Schlafstörungen - jede Nacht aufwachen mit komischen Gefühlen - fand ich sehr anstrengend. Gut schlafen ist schon mal die halbe Miete glaube ich. Aber ich kenne das auch anders. Vor vielen Jahren hatte ich eher furchtbare Nächte und dafür waren die Tage zu ertragen.
Ich wache morgens mittlerweile auch gut auf, ohne große Nervosität. Allerdings kommt dann im Laufe des Tages immer mal das eine oder andere Symptom, leichten Druck und Nervosität im Brustkorb, das Gefühl nicht gut Luft zu bekommen, Schreckhaftigkeit oder diese Art von Stromschlägen im Kopf. Ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll, als wenn die Nervosität, die man im Magen hat, im Kopf ist:-) Das hatte ich vor vielen Jahren beim Einschlafen, daher macht es mir keine Angst, ist aber nervig. Das ist aber nicht durchgehend.
Gestern Abend war ich vier Stunden bei meinem Bruder, da war nix, nix los. Immer wieder faszinierend wie mich Gespräche mit Menschen "ablenken". Vielleicht hat es mit Aufmerksamkeit bekommen zu tun. Das andere mir zuhören?! @Hotin - Was meinst du dazu?

Ich habe es heute geschafft, eine Aufgabe an meinen Mann abzugeben. Meine Tochter braucht noch etwas für ein Fest heute. Normal würde ich mit ihr losfahren, um es zu besorgen und noch andere Dinge. Heute habe ich diese Aufgabe abgegeben. Das finde ich gut. Sonst habe ich oft das Gefühl, wenn ich die Sachen selbst erledige, habe ich es unter Kontrolle, dass auch nichts vergessen wird oder das Falsche gekauft wird. Abgeben ist nicht leicht für mich.

Danke2xDanke


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NRW
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  01.07.2017 11:08  
Hallo koenig,

was Du hier gerade geschrieben hast, beeindruckt mich sehr.
Ich höre nie auf, immer wieder zu sagen, dass man bei Angststörungen ganz schnell erste Erfolge erreichen kann.
Du scheinst dies zu bestätigen. Natürlich bleibt es ein langer Weg, um aus einer stark angstbesetzten Zeit
herauszukommen.
Zitat:
Worüber ich mich richtig freue ist, dass ich gut schlafe. Die Schlafstörungen - jede Nacht aufwachen mit
komischen Gefühlen - fand ich sehr anstrengend. Gut schlafen ist schon mal die halbe Miete glaube ich.


Ruhig und entspannt zu schlafen ist so mit das Wichtigste. Wenn Du es nicht schaffst, entspannt zu schlafen,
können der Geist und auch der Körper keine Energiereserven aufbauen.
Zitat:
Ich wache morgens mittlerweile auch gut auf, ohne große Nervosität. Allerdings kommt dann im Laufe des Tages
immer mal das eine oder andere Symptom


Symptome, welche Angst machen sind menschlich. Davor solltest Du nicht mehr so viel Angst haben.
Zitat:
Ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll, als wenn die Nervosität, die man im Magen hat, im Kopf ist


Ich glaube, Du fühlst das richtig. Zwischen Magen und Darm und unserem Kopf gibt es eine besonders starke und aktive Nervenverbindung. Dies ist ein wesentlicher Grund dafür, dass sich Magen und Darm schlecht fühlen, wenn es der
Psyche schlecht geht. Und oft funktioniert das auch umgekehrt. Daher ist es wichtig, was man isst und trinkt.
In den Tank des Autos kannst Du auch nicht einfach irgendetwas einfüllen.

Zitat:
Gestern Abend war ich vier Stunden bei meinem Bruder, da war nix, nix los. Immer wieder faszinierend wie mich Gespräche mit Menschen "ablenken". Vielleicht hat es mit Aufmerksamkeit bekommen zu tun. Das andere mir zuhören?!


Das kann sehr wichtig sein. Wenn Dir jemand zuhört, geht es Dir natürlich besser.
Zitat:
Ich habe es heute geschafft, eine Aufgabe an meinen Mann abzugeben. Heute habe ich diese Aufgabe abgegeben.
Das finde ich gut.


Mein Kompliment. Du siehst, sobald Du aktiv wirst und etwas veränderst, verbessert sich Dein gefühlsmäßiger Zustand.
Gestalte weiter Deinen Alltag. Das wird Dich ruhiger und zufriedener machen.
Allerdings der Weg ist bestimmt schon noch etwas länger.

Weiterhin viel Erfolg auf Deinem Weg der Veränderung. Und schau zu, dass Du möglichst wenig Sorgen mit den
Schlaf nimmst. Sorgen sollte man nur im Kopf drehen, wenn man wach ist.

Bernhard

Danke1xDanke




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  01.07.2017 18:07  
Hotin hat geschrieben:
Mein Kompliment. Du siehst, sobald Du aktiv wirst und etwas veränderst, verbessert sich Dein gefühlsmäßiger Zustand.
Gestalte weiter Deinen Alltag. Das wird Dich ruhiger und zufriedener machen.
Allerdings der Weg ist bestimmt schon noch etwas länger.


Ich habe bereits zweimal in meinem Leben über längere Zeit Therapien gemacht, bisher immer ohne Medikamente. Oft war es so, dass ich in der Zeit sehr bewusst an mir gearbeitet habe. Irgendwann, wenn ich gefühlt einen Normalzustand erreicht habe, lief das Leben wieder automatisch. Vielleicht habe ich dann wieder aufgehört, auf meine Bedürfnisse und Gefühle zu achten und irgendwann türmen sich diese Missachtungen auf und brechen in meinem Leben in besonderen Situationen, veränderten Lebenssituationen auf und verursachen psychiche Probleme. Ich glaube, das ist eine ganz große Hürde.

Danke1xDanke


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  01.07.2017 18:30  
Wow, als ich das grade gelesen habe, hab ich echt gedacht, du schreibst meine Geschichte. Denn genau so geht es mir auch.

Wie hast du dich denn so in den Griff bekommen und wie steht deine Familie dazu?



6707
NRW
4581
  01.07.2017 21:04  
Hallo koenig,

auch ich bin erstaunt.
Zitat:
Irgendwann, wenn ich gefühlt einen Normalzustand erreicht habe, lief das Leben wieder automatisch. Vielleicht habe ich
dann wieder aufgehört, auf meine Bedürfnisse und Gefühle zu achten und irgendwann türmen sich diese Missachtungen
auf und brechen in meinem Leben in besonderen Situationen, veränderten Lebenssituationen auf und verursachen
psychiche Probleme.


Genau, das wird es sein. Vielleicht ist da noch was anderes, aber was Du hier beschreibst, ist etwas ganz, ganz
Wesentliches.
Achte mal wieder mehr auf Dich und Deine "echten" Bedürfnisse und wehre Dich, wenn andere versuchen,
Dir Ihre Meinung aufzudrücken.

Viele Grüße

Bernhard





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  02.07.2017 10:53  
Heute bin ich leider nicht gut drauf. Fühle emotional wenig, dafür habe bin ich zittrig, unruhig, bedrückt. Und immer wieder die Frage: Warum ist das heute so? Es fing gestern schon an. Ein Tag mit Warten auf Etwas, viel Unruhe, vielen Menschen und abends noch eine Feier mit lauter Musik, vielen Menschen und lange sitzen. Dazu kommt heute noch das trübe Wetter, wie seit Tagen.

Hab mir überlegt, heute meine Laufbahn aufzuschreiben:

- mit 12 wohl das erste Mal ein psychisches Symptom? beim Liegen auf der linken oder rechten Seite ein Klopfen im Ohr - die Ärzte habe nichts gefunden - irgendwann war es weg
- mit 14/15 Brustschmerzen gehabt, keinem was gesagt, Angst vor Brustkrebs gehabt, bis ich endlich zum FA ging, sie sagte, das wäre normal, hormonell bedingt, gerade wenn es Richtung Periode geht - heutzutage weiß ich es
- ca. 1999, als mein Mann oft weg war (Bundeswehr) Schlafstörungen bekommen, beim Einschlafen schreckte ich ewig immer wieder auf (diese kleinen Stromschläge, von denen immer berichtet wird), Angst vor dem Schlafen entwickelt, konnte nicht mehr ins Bett, nur noch auf der Couch geschlafen, wochenlang damit rumgelaufen, Angst vor MS bekommen, hatte was gelesen, irgendwann bin ich zum Arzt, alles okay gewesen, stressbedingt, irgendwann war es wieder weg
- 2002 erste richtige Panikattacke gehabt, danach erste Verhaltenstherapie gemacht, Angst- und Unruhezustände (2004 Therapie beendet), Ende 2000 sind wir erst 300 km von der Heimat weggezogen, viel Heimweh etc.
- 2006 depressive Phase wg. bis dato unerfülltem Kinderwunsch - Therapie bis Anfang Januar 2008
- September 2008 bekam ich meine Tochter
- Ende 2014 Kribbelgefühle im linken Fuß - Angst bekommen - lange wieder gewartet, bis ich zum Hausarzt ging, körperlich soweit alles ok gewesen, aber bei Gesprächen merkte sie schnell, dass ich Stress habe, ich hatte es auch erzählt, beruflicher Stress, starke Anspannung, Ehemann wieder viel weg gewesen
- Mitte 2016 - nach Jobwechsel (sehr positiv) Niedergeschlagenheit, Verstimmungen, Reizbarkeit, Unruhe, Rastlosigkeit, Oktober erste Angstzustände, mehrmalige Hausarztbesuche, körperliche Untersuchungen alle super, Hausärztin merkte meine Angespanntheit, empfahl Lasea und Aufsuchen meiner Therapeutin, dort war ich dann auch ein paar Mal, dann ging es wieder ganz gut
- merkte aber oft, dass ich emotional wie tot war, funktionierte, Unzufriedenheit und Unruhe wurde immer mehr
- Ende Januar Halsinfekt, was von Herzmuskelentzündung gelesen, Angstzustände
- mehrmalige Besuche beim Hausarzt, körperlich alles okay
- dann im Mai zwei große Panikattacken, viel Unruhe, seitdem erneute Therapie

Ich habe nie Medikamente genommen, bis auf pflanzliche Sachen.

Danke1xDanke


6707
NRW
4581
  02.07.2017 13:58  
Hallo koenig,

wenn ich lese, was Du in den letzten Jahren so alles gefühlt und gemacht hast,
war das ja schon sehr viel.
Zitat:
merkte aber oft, dass ich emotional wie tot war, funktionierte, Unzufriedenheit und Unruhe wurde immer mehr


Nach diesem Satz von Dir, kommt mir eine völlig andere Vermutung.
Damit Dein Denken gut funktionieren kann, braucht es einen ständigen Austausch zwischen Deinem Bewusstsein
und Deinem Unterbewusstsein. Nur so kannst Du zufrieden und ausgeglichen leben.

Kann folgendes sein?

Du möchtest Deine Angst nicht mehr spüren. Das könnte dazu führen, dass Du sehr oft Gefühle (Ängste) aus
dem Unterbewusstsein versuchst auszusperren, zu verdrängen.
Übertreibst Du es damit, sperrst Du aus Sicherheitsgründen häufig die gesamte Verbindung zu Deinem Unterbewusstsein.
Leider sperrst Du dadurch auch die guten Gefühle ebenfalls aus.
Falls Du das so machst, kann das dazu führen, dass Du lieber erst mal das machst, was andere sagen. Bei Deinen
Gefühlen scheinst Du Dir zu oft noch unsicher zu sein.

Ich hoffe, ich verunsichere Dich dadurch nicht noch mehr.

Bernhard

Danke1xDanke





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  02.07.2017 20:16  
Hotin hat geschrieben:
Bei Deinen
Gefühlen scheinst Du Dir zu oft noch unsicher zu sein.


Da ist definitiv was dran.

Hotin hat geschrieben:
Damit Dein Denken gut funktionieren kann, braucht es einen ständigen Austausch zwischen Deinem Bewusstsein
und Deinem Unterbewusstsein. Nur so kannst Du zufrieden und ausgeglichen leben.


Meine Therapeutin hatte mir das auch mal gesagt, dass eben manchmal auf der linken und auf der rechten Schulter jemand sitzt. Vielleicht muss ich noch etwas mehr lernen, dann ein für mich gutes Gleichgewicht zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein herzustellen. Wie auch immer ich das machen kann?

Hotin hat geschrieben:
Ich hoffe, ich verunsichere Dich dadurch nicht noch mehr.


Nein, es hilft beim Weg finden, um gut zu leben.

Danke1xDanke




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  04.07.2017 07:17  
Seit gestern arbeite ich eine Stunde mehr pro Tag. Ich war natürlich nervös, ob das alles so klappt, aber es war erstaunlicherweise ein irgendwie ganz normaler Tag, ohne Unruhe etc. Abends bin ich noch beim Sport gewesen. Das tat dann doppelt gut.
Leider bin ich in letzter Zeit oft verärgert und wütend, mecker zu Hause hier und da rum. Gestern habe ich richtig losgelegt und meinem Mann "Vorhaltungen" gemacht.
Ich weiß gar nicht, wo das herkommt. Ich weiß nur, dass es vor meiner Angstphase auch oft so war. Dass ich mich ärgerte, meinen Ärger aber einschloss und ich dann nur wie ferngesteuert zu Hause agierte. So nach dem Motto Guten Tag - Guten Weg.

Vielleicht habe ich die Jahre in meinem letzten Job den Ärger gesammelt. Ich habe mich so oft geärgert und war wütend und habe es aber fast nie an der richtigen Stelle rausgelassen. Es war echt schlimm. Vielleicht habe ich die Wut gespeichert? In meinem jetzigen Job bin ich sehr entspannt, aber das ist eben auch eine Umstellung. Vielleicht verbindet mein Unterbewustsein Arbeit schon automatisch mit Ärger? Fragen über Fragen.

Danke1xDanke




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  04.07.2017 08:33  
Und da war sie dann heute - eine kleine Panikattacke im Auto.

Warum? Ich habe Angst vor Überlastung, das mir das doch alles zu viel wird, mit der Stunde mehr arbeiten, Haushalt, Kind, am WE kommen meine Eltern, dann soll ja auch alles vorzeigbar sein, Besorgungen machen etc.



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Hessen
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  04.07.2017 09:44  
koenig hat geschrieben:
Heute bin ich leider nicht gut drauf. Fühle emotional wenig, dafür habe bin ich zittrig, unruhig, bedrückt. Und immer wieder die Frage: Warum ist das heute so? Es fing gestern schon an. Ein Tag mit Warten auf Etwas, viel Unruhe, vielen Menschen und abends noch eine Feier mit lauter Musik, vielen Menschen und lange sitzen. Dazu kommt heute noch das trübe Wetter, wie seit Tagen.
...
Ich habe nie Medikamente genommen, bis auf pflanzliche Sachen.


Komischerweise ging es mir am Sonntag genauso! Die ganze Woche war alles soweit ok, aber am Sonntag und auch gestern bin ich mit einem schlechten Gefühl aufgewacht und hab es geschafft mich selbst wieder rein zu steigern.
Die Frage nach dem Warum können wir uns allerdings glaube ich sparen. Wir werden keinen Grund finden. Und das Grübeln darüber ist auch nicht gerade hilfreich.

ich bewundere dass du alles ohne Medis schaffst!





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  04.07.2017 10:03  
Isa1982 hat geschrieben:
ich bewundere dass du alles ohne Medis schaffst!


Vor 1,5 Monaten nach einer schlimmen Panikattacke saß ich bei meiner Hausärztin und habe gesagt, dass sie mir sonst was geben soll. Sie hat das aber abgelehnt. Hat mir lediglich pflanzliche Tropfen aufgeschrieben. Bisher hat mir nie ein Arzt Medikamente gegen Angst etc. verordnet. Da bin ich auch froh drüber, denn Medikamente sind ja wirklich nicht ohne.


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