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201801.03




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Hallo Ihr Lieben,

mir geht so viel durch den Kopf gerade, wo ich so stark an mir arbeite.

Hatte ein gutes Gespräch - habe über meine Angst berichtet, und da wurde ich gefragt: " Mal was anderes, warum setzt Du Dich ins Auto und fährst rum ? Keine Angst, dass Du einen tödlichen Unfall hast?" - Ich: "Ne, Quatsch, die Gefahr ist doch recht gering." - Mein Gesprächspartner: "Ach echt ? Und die Gefahr, dass das passiert, wovor Du so sehr Angst hast, also, die ist eigentlich genau so gering, nicht wahr ?" ....ich....grübel...hm...stimmt vermutlich....

Mein Gesprächspartner wieder: " Wenn das vor dem Du solche Angst hast, wirklich passiert, sagen wir mal in zwei Jahren....ändert es was, wenn Du die zwei Jahre in Angst oder einfach glücklich verbringst ? Kannst Du es durch die Angst aufhalten ? Willst du die zwei Jahre in Angst verbringen oder lieber noch zwei glückliche dranhängen bis der SuperGau eintrifft ? Oder bis zu Deinem Lebensende Angst haben, dass es passiert und dir dann mit 110 auf dem Sterbebett sagen - habe 60 Jahre Angst gehabt und mir das Leben durchtrieben vor etwas, das gar nicht eingetroffen ist ? "

ich ...wieder...grübel....stimmt vermutlich auch

hatte danach ne gute Zeit....war gut drauf....konnte gestern abend sogar mit meinem Mann ausgehen....es hat ihn so gefreut, dass ich gut drauf war, ich war so froh, ihm diesen Abend schenken zu können.

Ich muss mir diese zwei Gedankengänge immer wieder sagen.

Deshalb schreib ich sie hier auf, denn heute morgen geht's leider gar nicht gut.

Vielleicht helfen sie noch jemandem durch den Tag

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  01.03.2018 14:03  
Durch das Gespräch und die Gedanken, die ich mir machte, ist mir bewusst geworden, dass es meinem Leben nur einen Bereich gibt, der absolut sch... ist und der mir starke Angst macht.

Ist es nicht bescheuert diesen einen Bereich über alles zu stellen?

Ich werde diesen Bereich nicht so ohne weiteres ändern können. Ich hasse den Satz....befrei dich von dem, was dich runterzieht. Manchmal ist das schlichtweg unmöglich. Dann muss man lernen zu akzeptieren was man nicht ändern kann. Und weil ich das nicht schaffe, kommt die Angst. Und och fühl mich als Versager, dabei kann ich nichts dafür, es ist Schicksal.

Wie lerne ich zu akzeptieren was ich nicht ändern kann?





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  01.03.2018 19:42  
Probleme sind Geschenke in Verkleidung und erlauben es mir zu wachsen, zu lernen und mich zu entwickeln. Ich sehe Probleme als Chance, mein Leben besser zu machen und mich weiterzubringen. :shock:

Okay....wieso kann ich nicht einfach nach diesem Motto leben? Soviel Sekt hab ich nicht im Haus, dass ich das so sehen kann... :konfetti:





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  19.04.2018 07:01  
Ausgepowert. Niedergeschmettert. Kraftlos. Mutlos. Alles sinnlos. Rückschlag auf der Zielgeraden.

Liege am Boden.

Aufstehen, Krone richten, weitergehen.

Komm nicht hoch.





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  04.05.2018 08:03  
Eineinhalb Wochen lang eine ganz gute Zeit gehabt. Seit Dienstag vorbei. Trotzdem, eine so lange gute Zeit hatte ich schon ewig nicht mehr.

Halte mich daran fest.

Nach Regen kommt Sonne und dann wieder Regen.



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NRW
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  04.05.2018 13:36  
Soraya72 hat geschrieben:
Nach Regen kommt Sonne und dann wieder Regen.


Und dann wieder Sonne.

Als ich 4 Jahre alt war, war mein erster selbst ausgedachter Song:
"Wenn der Winter kommt, kommt der Sommer wieder zurück". :)

Da du auch an falschen Glaubenssätzen zu leiden scheinst, könnte die eine kognitive-Verhaltenstherapie helfen.

Im Internet und über Bücher sind viele gute Informationen dazu enthalten.

Liebe Grüße

:)


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