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201714.06




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Ach, wie schön es ist, Ängstler zu sein. Es wird niemals langweilig, denn die Angst sucht sich jeden Tag neue Wege, um auf sich aufmerksam zu machen. Wie lange mache ich das nun schon mit? 16 Jahre? Manchmal kommt es mir vor wie eine Ewigkeit, dann wieder nur wie ein Wimpernschlag. Wenn ich daran denke, wie alles begonnen hat, wundere ich mich fast, dass ich es so weit geschafft habe. Dass ich immer noch hier bin, immer noch am Leben und eigentlich auch ganz glücklich. Meistens. Vor Jahren hat mir ein Therapeut gesagt, dass ich vermutlich nie vollkommen geheilt werden können, weil ich vieles einfach so verinnerlicht habe, dass es mir in Fleisch und Blut übergegangen ist. Aber dass ich durchaus Phasen haben werde, in denen ich vergessen kann, dass mir Angst und Unsicherheit im Nacken sitzen. Damals fand ich das sehr traurig, heute tröstlich. Ich habe verstanden, dass ich mich nicht komplett ändern kann. Und ich durfte bereits eine dieser langen Phasen erleben, in denen es mir prima ging. Drei Jahre, in denen in alles tun konnte, was ich wollte. Ohne Angst. Wie wundervoll.

Heute ist das wieder anders, denn das Leben hat sich geändert. Ich bin aus meiner gemütlichen Bahn geworfen und ordentlich durchgeschüttelt worden. Wiedergefunden habe ich mich auf einem komplett anderen Weg. Alles, was vorher war, konnte ich noch aus der Ferne sehen, aber da ist ein tiefer Abgrund und es führt kein Weg zurück. Also Augen zu und durch. Mitgenommen habe ich meine Angst, die mir wie eine Klette am Rücken hängt und mir unablässig dumme Dinge ins Ohr flüstert. Sie nervt mich, aber ich werde sie nicht los. Ich versuche es auch nicht mehr. Die Kraft, die ich dafür aufwenden müsste, kann ich besser für andere Dinge verwenden. Ich akzeptiere, dass sie da ist. Wie eine übellaunige Schwiegermutter.

Seit ein paar Wochen hat sich meine Begleiterin auf ein neues Ziel konzentriert: Das Autofahren. Ich besitze kein Auto, aber ab und zu muss ich mir eines leihen, um größere Besorgungen zu machen oder zu Familie und/oder Freunden zu fahren. Das letzte Mal war vor gut zwei Monaten und es war der absolute Horror für mich. Eigentlich liebe ich das Fahren. Als Beifahrer ist mir immer schrecklich langweilig, aber als Fahrer habe ich viel Spaß. Doch an jenem Tag hatte ich das Gefühl, ich bekomme nichts um mich herum mit, ich hatte eine Panikattacke nach der anderen, habe für 100 Kilometer über zwei Stunden gebraucht. Ich war eine Gefahr für mich und andere Verkehrsteilnehmer. Das hat mich tief schockiert. So etwas hatte ich noch nicht erlebt. Und morgen muss ich wieder eine längere Strecke fahren.

Die Angst schlägt schon fleißig auf ihrer Trommel rum und lacht mich aus. Sie flüstert mir zu, was alles passieren kann, und ich halte dagegen: "Ich bin dieses Mal nicht allein. Und wenn ich das Gefühl habe, dass ich es nicht kann, lasse ich einen der anderen fahren." Meine Angst schmollt. Sie fühlt sich wahrscheinlich betrogen, aber sie macht trotzdem kräftig weiter. Und ich atme einfach ein und aus und versuche, mich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen.

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  30.06.2017 10:24  
Ich bin nervös. Heute ist mein letzter Arbeitstag vor einem zweiwöchigen Urlaub. Ist ja eigentlich super, Urlaub hat doch jeder gern. Und ich bin in diesem Jahr wirklich damit gesegnet, denn ich habe einige Tage aus dem letzten Jahr mitgenommen und daher 41 freie Tage im Jahr 2017. Nicht schlecht! Generell ist mein Verhältnis zu Urlaub eher ambivalent, denn natürlich freue ich mich darüber, mich entspannen zu können und nicht arbeiten zu müssen, doch wenn ich zu lange allein bin, neige ich dazu, mich einzuigeln, das Haus nicht mehr gern zu verlassen und dann wieder vermehrt unter Angst zu leiden. Da ich das weiß, steuere ich immer aktiv dagegen - und sei es nur mit Spazierengehen.

Dieses Mal ist es ein wenig anders. Ich fahre weg. Für eine ganze Woche und das macht mich nervös. Auch wenn ich seit meiner Angstspitze im März/April wieder ganz gut runtergekommen bin, ist da immer eine latente Unruhe in mir. Das ist okay, ich kann damit leben. Am Montag war ich sogar ganz allein im Zoo und hatte keine Angst, in der Hitze umzufallen oder einen Herzinfarkt zu bekommen. Hurra! Aber Wegfahren im Urlaub... Hallo Agoraphobie! Der Gedanke, an einem mir unbekannten Ort mit mir unbekannten Menschen zu sein, ist schlimm für mich. Sofort kreist es in meinem Kopf: Was mache ich, wenn es mir schlecht geht? An wen wende ich mich? Wer kann mir helfen? Und das auch noch im Ausland! Und ich weiß, dass diese Gedanken mist sind. Ich fahre mit einer meiner besten Freundinnen, ich werde immer von Menschen umgeben sein, es gibt sogar einen verdammten Zeitplan, weil wir im Zuge eines Wettbewerbs hinfahren. Und wenn ich mich doch mal zurückziehen möchte, dann mache ich das einfach. Sollte eine Panikattacke kommen, dann ist das eben so. Die geht auch wieder vorbei.

Ich hoffe nur, dass sich die Katzensitterin gut um meine Dicken kümmern wird. Das macht mir sogar noch mehr Sorgen als alles andere. Es ist das erste Mal, dass ich wegfahre und die Kater mit jemandem alleine lasse, den ich im Grunde nicht kenne. In diesem Fall merke ich wieder, was für ein großes Problem ich mit Vertrauen habe. Am liebsten würde ich ihr sagen, dass sie jeden Tag Fotos schicken soll, am besten mit einer Tageszeitung neben dem Gesicht der Dickies, das Datum gut lesbar. Es wäre schrecklich für mich, wenn ich irgendwo herumturne und Spaß habe, während die beiden leiden, kein Futter bekommen oder es ihnen sonstwie schlecht geht.

Aber ich versuche das alles als eine Art Abenteuer-Konfrontationsübung zu sehen. Ich muss mein Leben neu organisieren und das gehört auch dazu. Ab und zu muss man sich auf andere verlassen. Und ab und zu muss man auch mal was wagen.





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  08.07.2017 19:48  
Ich habe es geschafft. Ich bin in Paris. Es war gar nicht so schwer und bisher halte ich auch echt gut durch. Das ist nicht mal besonders anstrengend. Allerdings fühlt es sich auch ein wenig nach Overkill an. Dieser Wettbewerb, zu dem ich meine Freundin begleite, ist wirklich groß. Die Veranstaltung hat zehntausende Besucher, beim Wettbewerbsfinale waren knapp 15.000 Zuschauer anwesend und es ist den ganzen Tag über laut und anstrengend und laut und ermüdend und... habe ich schon laut erwähnt? Menschen sind toll, ich habe gerne Gesellschaft. Aber das ganze fünf Tage am Stück auszuhalten und keine Möglichkeit zum Rückzug zu haben ist schon etwas viel. Für mich zumindest.

Ich will ehrlich sein: In mir tobt der Neid. Das Leben der anderen sieht für mich immer besser aus. Sie sind dickere Freunde, sie haben mehr Talente, sie sind beliebter als ich. Dass diese Gedanken nicht immer rational sind, ist mir vollkommen klar, aber dadurch verschwinden sie leider auch nicht. Und irgendwer hat ihnen auch noch eine kleine Spitzhacke in die Hand gedrückt, so dass sie unaufhörlich an meinem Selbstwertgefühl hacken können. Nicht schön. Im Moment kann ich es mir aber nicht erlauben, so zu denken und zu fühlen. Ich bin hier, um meine Freundin zu unterstützen, nicht um mir selbst leid zu tun. Also zwinge ich mich zum Lächeln und zu Dingen, die mich ablenken und mache einfach weiter. Noch zwei Tage und die kann ich wohl aushalten. Wenn nur diese Abendveranstaltungen nicht wären, die hier als Partys tituliert werden. Die könnten mir doch noch den Rest geben.

Oooooooo~mmmmm... Ich bin tiefenentspannt.





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  19.07.2017 11:48  
Nach einem leichten "After-Paris-Breakdown", der letzte Woche in einer gepfefferten Panikattacke beim ALDI gipfelte, habe ich mich nun wieder gefasst. Alles läuft seinen gewohnten Gang, ich bin wieder in meinem Trott angekommen und darin fühle ich mich wohl. Es lebe die Tretmühle! Manchmal frage ich mich, ob ich als Hamster glücklich wäre. Einfach nur den ganzen Tag in meinem Rad rennen, immer das gleiche Bild vor Augen, keine Abwechslung... Nein, wohl nicht.

Ich habe angefangen, wieder etwas bewusster auf mich zu achten. Ernährungstechnisch vor allem. Mein Selbstbewusstsein hat sich im Gegensatz zum Trend der letzten Monate gefährlich nach unten bewegt und das gefällt mir nicht. Ich fühle mich in meinem Körper nicht wohl und Gewicht muss ich ohnehin verlieren, also reduziere ich fleißig die Kalorien. Spaß macht das nicht, vor allem weil ich ein Frustesser bin und sich bei Frust Brokkoli reinzustopfen ist bei weitem weniger befriedigend als eine Tafel Schokolade. Meine Taktik: Ich schaue mir das Essen an und frage mich, ob ich daraus bestehen möchte oder nicht. Wenn die Antwort "nein" lautet, dann versuche ich die Gründe dafür zu visualisieren. Klingt etwas esoterisch, klappt aber erstaunlich oft. Allerdings nehme ich im Moment trotz Kaloriendefizit und mehr Bewegung noch mehr zu und ich bin mir ziemlich sicher, dass es sich dabei nicht um Muskeln handelt. Ich versuche einfach, positiv zu bleiben und am Ball zu bleiben. Ich gebe einfach viel zu oft auf. Eine Eigenschaft, die ich an mir nicht mag. Liegt sicher auch an meiner Lust am Bequemen.

Gedankenquerschläger des Tages: Wann hört endlich der Sommer auf? Ich schmelze!





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  28.07.2017 10:23  
Ich wundere mich manchmal über mich selbst. Mich und mein seltsames Gedankenkonstrukt und die Emotionen, die viele Dinge in mir auslösen. Nach Paris war mir wieder klar: Zu viel Stress, Lärm, Menschen und zu wenig Rückzugsmöglichkeiten bedeuten Überforderung und Angst. Logische Schlussfolgerung ist also mehr Ruhe, entschleunigter Alltag, achtsam mit sich umgehen. Auf der anderen Seite war ich nun aber fünf Tage lang krank zuhause und hatte so viel Ruhe und Rückzug wie man sich nur wünschen kann. Und wie reagiert mein Innerstes? "Oh mein Gott, wir müssen wieder raus in die Welt! Die ist so böse und gemein und was uns alles passieren kann!11elf! Fürchte dich, Mädchen, FÜRCHTE DICH!" Das ist so verdammt anstrengend. Da immer den genauen Mittelweg zu finden und auf Spur zu bleiben kann doch nur ein Witz sein. Der eine beschwert sich darüber, dass er am Rande des Abgrund entlang tanzt, ich muss zusehen, dass ich auf dem schmalen Grünstreifen zwischen den beiden Fahrbahnen des Lebens bleibe.

Mit diesen Gefühlen in mir hatte ich gestern einen nicht so tollen Tag und heute zeichnet sich auch schon eine gewisse Anspannung ab. Aber ich habe keine Lust, mich davon negativ beeinflussen zu lassen. Statt mich in die Ecke zu kauern und auf die nächste Welle der Angst zu warten, wandle ich die Anspannung in etwas möglichst positives um. Gestern Abend habe ich bereits etwas Zeug in den Keller gebracht, von dem ich mich beim nächsten Sperrmüll trennen möchte. Heute werde ich mir einige meiner verbliebenen Umzugskartons vornehmen und diese nicht nur ausräumen, sondern auch direkt mal durchsortieren, weil vieles sicherlich auch weg kann. Generell sollte ich mich mal von mehr Zeug trennen. Irgendwie habe ich das Gefühl, von materiellen Dingen eingesperrt zu werden. Wenn ich meine Unruhe dazu nutzen kann, mich auch mal mit dem Entrümpeln meines Lebens zu beschäftigen, sollte ich das tun.





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  07.08.2017 10:53  
Wow. Stress ist wirklich ein Trigger für mich. Ich sitze im Büro und würde mich gerne nur aufs Atmen konzentrieren, damit meine Angst mich nicht übermannt. Der Brustkorb hebt sich und senkt sich, hebt sich und senkt sich... In meinem Kopf rasen die Gedanken. Ich bin allein im Büro, allein verantwortlich für die ganze verfluchte Schule. Meine Chefs sind im Urlaub, einige der Lehrer und meine Kollegin im Sekretariat ebenfalls, zwei andere haben sich krank gemeldet und es gibt niemanden mehr, der sie vertreten könnte. Ich weiß nicht, wen ich noch fragen soll. Seit 6:30 Uhr versuche ich eine Lösung zu finden. Einen Kurs am Vormittag musste ich bereits absagen, für den Nachmittag sieht es auch nicht besser aus. Jeder zickt mich hier an, weil niemand Lust auf Vertretung hat. Die Stimmung ist extrem angespannt. Ich muss mich außerdem um die Abwicklung einer Prüfung kümmern, was ich noch nie gemacht habe und an deren Unterlagen ich nicht heran komme, weil ich keinen Schlüssel für das Büro habe, in dem sie liegen.

An solchen Tagen würde ich gern alles hinschmeißen und einfach kündigen. Dabei liebe ich meinen Job, wirklich. Der Kontakt zu Menschen ist mir sehr wichtig, ich lerne unheimlich viele unterschiedliche Charaktere aus den verschiedensten Kulturen kennen. Das Kollegium ist so etwas wie meine zweite Familie. Aber schlechte Stimmung, Stress und das Gefühl von Hilflosigkeit und in einer Sackgasse gefangen zu sein machen mich fertig. Und gerade ist es echt schlimm.



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  07.08.2017 11:16  
Mittnacht hat geschrieben:
Und gerade ist es echt schlimm.


Überkreuz deine Arme vor der Brust und klopfe abwechselnd mit der linken und rechten Hand gegen die Schultern. Das hilft, um erst einmal das Erregungsniveau zu senken.

Danke1xDanke




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  07.08.2017 12:00  
Danke! Sieht zwar irgendwie blöd aus, aber hat mich gerade wieder etwas runter geholt. Und tatsächlich konnte ich mit etwas freierem Kopf gerade schon mal ein Problem lösen.





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  18.08.2017 10:55  
In den letzten Wochen habe ich immer mal wieder gedacht: "Ich fühle mich so verdammt allein und einsam, vielleicht brauche ich wieder einen Partner." Eine Freundin hat mich dann überredet, mich auf einem Datingportal anzumelden und es ging direkt mit einem Lacher los. Als am besten zu mir passender Single wurde mir mein Ex-Freund angezeigt. Ich habe gelacht wie verrückt, was mir auch gezeigt hat, dass ich wirklich nichts mehr für ihn empfinde außer einer Zuneigung, die unterhalb von Freundschaft liegt. Romantische Gefühle sind da nicht mehr. Gut zu wissen, hat also schon mal geholfen. Über die nächsten Tage hinweg bekam ich einige Anfragen und mit zwei, drei Männern habe ich auch Nachrichten ausgetauscht. Und genau während dieser Zeit begann es mir wieder etwas schlechter zu gehen. Ich habe das zunächst nicht miteinander in Verbindung gebracht, aber heute Morgen habe ich einem von ihnen eine Nachricht geschrieben, dass ich ihm alles Gute wünsche, aber keinen Wert mehr auf weiteren Kontakt lege. Das fiel mir unheimlich schwer. Ich habe beim Schreiben gezittert. Aber ich habe es durchgezogen, vor allem, weil ich mich bei jeder seiner Nachrichten total mies gefühlt habe. Da wurde alles S. und zwar auf eine Art und Weise, die ich hier gar nicht wiedergeben möchte. Ich bin kein Stück Fleisch, verflixt noch eins, ich habe ein Anrecht auf anspruchsvolleren Austausch! Allerdings trage ich mich mit dem Gedanken, alle so neu entstandenen Kontakte abzubrechen. Ich merke, dass ich noch nicht bereit dafür bin. Ich fühle mich einsam und allein, ja, aber vielleicht brauche ich das gerade ja auch? Vielleicht muss ich mich vergraben, um meine Wunden zu *beep* und wieder zu mir zu finden? Ich muss da noch mal in mich gehen, aber generell sollte ich wohl auf mein Bauchgefühl bzw mein Angstgefühl hören. Ja, ich kriege es mit, wenn du mir was zu sagen hast. Ist schon gut.





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  21.08.2017 17:58  
Nachdem ich am Wochenende wieder nur schlaff auf dem Sofa gehangen habe und Samstag beim Einkaufen schweißgebadet war und total unruhig, habe ich heute beschlossen, dass es so nicht weitergehen kann. Die meiste Zeit über komme ich klar, aber ich merke, dass sich diese Krise, die ich gerade habe, immer mehr Raum in meinem Leben erkämpft und dadurch für mich allein nicht mehr lange zu handhaben sein wird. Also habe ich mir ein paar Adressen von Therapeuten in meiner Stadt rausgesucht und einige E-Mails geschrieben, um die Verfügbarkeit von Terminen anzufragen. Das fiel mir schwer, denn eigentlich will ich ja immer alles alleine machen und schaffen. Aber ich habe wirklich Angst, dass ich es dieses Mal nicht kann und ich will wirklich nicht wieder in das Jammertal zurück, aus dem ich komme.


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