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201705.06




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Niedersachsen
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Hallo,
ich bin Mindhead.
Ich dachte mir irgendwie, ich fange auch mal ein Tagebuch an und gucke, ob ich das durchhalte.

Also mal zu mir:
Ich bin 19. Jahre alt und gehe in die 12. Klasse, mache aber in der 13. Abitur.
Schon mein ganzes Leben habe ich mit Ängsten zu kämpfen, vor allem mit der Angst vorm Tod. Ich bin 2 Monate zu früh geboren mit einer not-Op. Mein Körper war also von Anfang an auf "Überlebsmodus", was wohl einiges zu meiner Psyche beiträgt. Zudem hatte ich mit 8 Monaten eine Kopf-Op. An die Schmerzen danach erinnert sich mein Unterbewusstsein wohl (darüber lässt es sich allerdings streiten). Später kam bei mir die Feststellung einer Hörschädigung hinzu (die ich von Geburt an habe), womit ich im Moment auch sehr zu kämpfen habe.
Das alles hat wohl auch zu meiner Angst vor Ärzten und solchen Umgebungen beigetragen.
Ich bin also jemand die große Angst vor Krankheiten hat und jedes beschissene Symptom spürt, aber mich von Ärzten fernhalte. (Wo ist die Logik?) Ich denke aber, dass ich das vor allem mache weil ich Angst vor einer schlimmen Diagnose habe. Ich habe schon so viel schei. erlebt...wieso sollte das dann anders sein?
Nun ja. So viel zum Anfang.
Ansonsten besteht fast mein ganzes Schulleben aus Mobbing, bin mittlerweile auch auf der dritten Schule.
Die Schule auf der ich jetzt bin ist die, auf der ich mich endlich wohl fühle und wo kein Mobbing ist.
Ich habe auch Erfahrung mit Gewalt etc.

Nun gut...jetzt noch zu meiner Person:
Ich bin Synästhetikerin und bin stolz darauf. Ja, es kann anstrengend sein, aber es hat auch gute Seiten und mittlerweile versuche ich aus allem das Positive zu ziehen!
Ich rede kaum und vertraue gar nicht schnell. Ich bin schon oft umgezogen. Ich war lange depressiv, aber seit einem Jahr will ich wieder leben und alt werden, habe Ziele etc.
Leider habe ich trotzdem SvV Probleme, aber ich versuche das im Griff zu bekommen.
Ich war eine Zeit lang bei Beratungsstellen...aber das ist nicht so meins bzw. die konnten mir nicht so wirklich helfen.

Okay...keine Ahnung ob sich überhaupt jemand dafür interessiert...aber nun gut.
Ich fange dann mal an mit meinem heutrigen Tag:

05.06.2017
Heute lag ich den ganzen Tag im Bett. Nun gut, bis 19:00 ungefähr.
Ich liege schon ein paar Tage wieder im Bett, da ich mich noch ausruhen musste von einer Reise. Aber das benutze ich auch ein kleines bisschen als Ausrede...ich will nämlich gar nicht aufstehen.
Die Angst ist auch wieder da. Angst in den kommenden Wochen einfach zu sterben. Da habe ich mich wieder verletzt.
Ich war gerade einen Monat clean...einen verdammten Monat!
Aber ich werde weiter kämpfen!

Als ich schließlich doch aufgestanden bin, habe ich mich aufgerafft und bin ins Badezimmer und dann habe ich erstmal mein Zimmer aufgeräumt, das musste nämlich mal wieder passieren. Mein Zimmer sah schrecklich aus!
Ich drücke mich immer vorm Aufräumen, aber wenn ich ein mal damit anfange, mag ich es eigentlich ziemlich gerne. Denn dann mache ich etwas und das tut mir gut. Das sollte ich öfter machen, aber tue ich irgendwie nicht.
Deswegen schreibe ich das hier auch hin um mich daran zu erinnern.

Doch was soll ich jetzt noch machen?
Ich warte eigentlich darauf Mittwoch endlich wieder zur Schule zu können.
Jetzt denkt man vielleicht..."Wie bitte?.." aber ja, mittlerweile gehe ich gerne zur Schule. Vor allem weil es eine gute Ablenkung für mich ist. Nachdem mein Schulleben aus Mobbing bestand, bin ich einfach so froh mal auf einer Schule zu sein, wo ich mich wohl fühle! Und jetzt finde ich es schade, dass ich schon nächstes Jahr mein Abitur habe.
Irgendwie macht mich der Gedanke nämlich richtig fertig.
Mein Bruder hat gerade sein Abitur gemacht und ich bin so stolz auf ihn! Doch er wird vielleicht ausziehen und auch das macht mich fertig. Denn wir sind Zwillinge und waren noch nie ohne einander. Das macht mir Angst...er ist mein Halt. Mein Grund um weiter zu leben.

Ich werde mich vermutlich gleich doch wieder ins Bett legen und einfach so lange da liegen, bin ich einschlafe und morgen wieder wach werde.
Doch dann ist da dieser Gedanke "Was wirst du morgen machen? Du bist zu nichts zu gebrauchen"
Und da hat mein Gedanke recht.

Ich weiß nicht genau wie man Tagebuch führt...nun ja, ich habe heute auch nicht viel gemacht, außer spontan noch ein Gedicht geschrieben. Ansonsten habe ich mir überlegt wie ich mich bei jemanden bedanken kann, ohne dass es komisch kommt. Aber das schaffe ich schon irgendwie.
Und sonst...
ich habe gerade einfach total Angst vor Tollwut. Ich wurde nicht gebissen...aber irgednwie ist da der Gedanke, dass ich es trotzdem bald schon merken werde, dass ich Tollwut habe, weil ich nicht mitbekommen habe gebissen worden zu sein!
Mir ist bewusst, dass meine Gedanken nicht rational sind, aber ich habe keinen Hebel meine Gedanken einfach umzuschalten. Das wäre nämlich echt eine tolle Erfindung!

Das war es auch schon für heute...
Ich wünsche euch allen noch einen schönen Abend und eine gute Nacht.
Ich bin immer da, wenn was ist! Keine Scheu!

Liebe Grüße,
Mindhead

Auf das Thema antworten


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  05.06.2017 22:35  
Hallo Mindhead,

schön, das du ein Tagebuch angefangen hast, so kann man sich so einige Sachen von der Seele schreiben.

Ich möchte so manches Mal morgens nicht aufstehen, denn was kommen wieder für Symptome.

Wieso kommst du eigentlich gerade drauf, das du Tollwut haben könntest?

Viel Glück noch weiterhin mit deinem Tagebuch.

LG

Danke1xDanke




609
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Niedersachsen
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  05.06.2017 22:42  
Hallo Minikalinchen.
Erstmal danke für deine Antwort! Hätte nicht gedacht, dass sich das jemand wirklich durchließt.

Ja da hast du Recht :) Vielleicht ist so ein Tagebuch echt was gutes.
Ich habe oft Probleme mit dem Aufstehen und liege den ganzen Tag im Bett. Nach der Schule verkrieche ich mich auch sofort. Das ist schon echt schwierig...
Hoffentlich geht das bei dir so einigermaßen?

Ich weiß es wirklich nicht, wieso ich an Tollwut denke. Vermutlich weil ich das letztlich in einer Serie gesehen habe und das hat mir irgendwie total Angst gemacht, obwohl ich Serien etc. wirklich gut ab kann.
Da ging es um ein junges Mädchen, welches Tollwut bekommen hat nachdem eine Fledermaus sie gebissen hat. Das hat sie allerdings nicht bemerkt. In der Serie hat sie überlebt, aber man weiß ja, dass Tollwut tötlich ist wenn das in den ersten 24 Stunden nicht behandelt wird.
Wieso ich sonst auf Tollwut komme...ich weiß es wirklich nicht. Ich habe keine Kopfschmerzen oder was auch immer, ich habe eifnach richtig Angst davor vielleicht doch noch die Symptome zu bekommen und ich habe leichte Halsschmerzen (was denke ich von der Klimaanlage kommt, aber meine Gedanken denken sofort an Tollwut).

Ich danke dir sehr :)



1105
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Niedersachsen
228
  05.06.2017 22:54  
Manchmal kann man sich nicht so recht erklären, was die Psyche mit einem macht und vorspielt.
Es wäre zu einfach überhaupt das eigene Seelenleben zu verstehen...

Meine Kindheit war auch nicht gerade rosig, Ich wurde als Kind/Schülerin auch mal gemobbt, man denkt gar nicht, das es viel später noch
solche Auswirkungen hat.

LG





609
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  05.06.2017 23:04  
Ja da hast du Recht...
das ist wirklich schwierig.

Oh man das tut mir leid :/ Das sollte niemand erfahren!
Es ist wirklich unglaublich was für Folgen das hat...Das sollte ein offeneres Thema in der Gesellschaft werden...hoffentlich irgendwann





609
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Niedersachsen
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  06.06.2017 19:45  
06.06.2017

Heute morgen ging es mir definitiv besser. Ich habe auch schon um halb 11 gefrühstückt und bin dann aber wieder ins Bett um mir noch Serien anzusehen. Das mache ich nämlich oft, vor allem auch um mich abzulenken.
Vor allem ging es mir aber besser, weil morgen wieder Schule ist und Schule ist für mich momentan einfach eine sehr gute Ablenkung -so doof das auch klingt.

Nun ja. Ich habe es heute lange überstanden. Habe schließlich oben überall gestaubsaugt und mein Zimmer sieht wieder ordentlicher aus. Soviel dazu.
Ab 17:00 ungefähr fing dann die Angst wieder an. Die Angst in kommender Zeit zu sterben, oder dass was ganz schlimmes passiert. Ich habe mich versucht überall mit abzulenken...aber es ging nicht.
Letztendlich habe ich dann mit jemanden geskyped und das hat mich letztendlich etwas runtergebracht. Jetzt geht es mir etwas besser.
Ich habe mittlerweile auch total Angst vor Panikattacken. Wenn ich welche habe geht bei mir einfach gar nichts mehr und Panikattacken sind einfach nur schrecklich.
Ich stand heute kurz davor, doch habe es noch gerade eben geschafft keine zu bekommen, obwohl ich immer noch total angespannt bin und mich zusammenreißen muss.

Ich habe mir heute wieder Gedanken über eine Therapie gemacht, doch da kommt immer dieser Gedanke "Es geht anderen viel schlechter, die brauchen das dringender und du würdest ihnen den Platz wegnehmen" und "Du würdest eh nur nerven".
Außerdem ist meine Mutter der Meinung, ich soll das ohne schaffen, ich muss mich nur zusammenreißen und nicht so übertreiben.
Vielleicht hat sie ja Recht...

Ja ich bin schon 19, aber ich kann auch nicht alleine anrufen, weil ich große Schwierigkeiten habe was anrufen angeht. Erstens habe ich totale Panik davor und kann mir nichts merken was dann gesagt wird und ich vergesse selber jegliche Worte dieser Welt und zweitens höre ich es einfach nicht gut.
Könnte ich jemanden eine Mail schreiben -okay. Aber telefonieren geht gar nicht und ich finde von niemanden eine E-Mail.

Nun ja...noch ein paar Stunden gibt es bis heute vorüber ist. Noch ein paar Stunden wo ich schlafen werde und doch habe ich solche Angst nicht aufzuwachen. Mein Abschiedsbrief lege ich jedes Mal bereit auf den Boden, falls etwas passiert.

Ich würde das Leben lieber wieder hassen, als so eine Angst vorm Tod zu haben. Das ist einfach nur schrecklich.
Da will ich wieder leben und dann so was.
Was soll das?
Ich hatte das als Kind auch schon oft in Phasen und war deswegen auch sehr anstrengend. Ich frage mich manchmal wieso das denn wirklich so ist bei mir...ob es wirklich an meiner Vergangenheit liegt oder an den Fakt, dass ich einfach nicht gemacht bin für diese Welt.

Nun ja...
das ist mein Eintrag für heute.

Dann mal bis morgen :)





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Niedersachsen
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  07.06.2017 21:00  
07.06.2017

Heute war es schwierig überhaupt aufzustehen. Am Liebsten wäre ich liegen geblieben, aber ich musste wieder zur Schule.
Die Schule war eigentlich ganz gut, nur haben wir kaum was gemacht. Ist aber auch nicht unbedingt schlimm.
Schule ist für mich aber eine gute Ablenkung.

Jetzt wo ich Zuhause bin, bin ich plötzlich aber einfach so extrem müde!
Obwohl ich die letzten Tage fast ausschließlich geschlafen habe.
Was ist los mit mir? Strengst mich schon so ein Tag an? Das war noch ein leichter Tag...
Oder ist es die Angst, die mich so müde macht?

Der Drang mich zu verletzten ist auch so stark...doch noch schaffe ich es zu widerstehen.

Um ehrlich zu sein...ich weiß gerade gar nicht, was ich eigentlich denke. Ich habe das Gefühl nicht im hier und jetzt zu sein, sondern irgendwo und nur Zuschauer zu sein. Zuschauer in meinem Körper, oder knapp daneben.
Ich weiß es nicht.
Ich weiß gerade gar nichts.





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Niedersachsen
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  08.06.2017 21:49  
08.06.2017

*Seufz*
Heute bin ich einfach so müde. In der Schule ging es ja noch...aber danach. Ich hätte mich am Liebsten einfach hingelegt und wieder weitergeschlafen. Aber ich liege immer viel zu viel im Bett und das ist auch nicht gesund.
Aber ich falle wieder in meiner alten Gewohnheit zurück und ich habe einfach nirgendwo Lust drauf! Wirklich, gar nichts.
Ich freue mich auch nirgendwo drauf.
Ich habe im Moment auch totale Zukunftsängste. Wie soll ich später bloß alleine klar kommen? Ich kann nicht mal mit Fremden reden! Ich weiß nichts, ich kann nichts, ich bin zu dum.
Schön, dann habe ich bald mein Abitur und bin trotzdem zu dumm für diese Welt.
Echt Klasse.
Super.

Ich bin dieses Halbjahr auch wieder schlechter geworden und das regt mich so auf. Ich fühle mich so schlecht deswegen! Ich arbeite so hart für einen Einser-Schnitt, aber ich schaffe es einfach nicht weil meine Psyche so schei. ist! Ich habe keine Motivation, obwohl ich Ziele habe, die ich erreichen möchte.
Wisst ihr was das Schlimme ist? Ich kann alles lernen, weil ich ein eidetisches Gedächtnis habe (ja wundervoll *hust*) (Naja also ein visuelles eidetisches Gedächtnis), aber trotzdem schaffe ich es nicht, weil ich mich dabei einfach so sehr langweile und keine Lust daran habe! Was soll das? Wieso ist das so? Kann mir niemand eine Antwort geben?
Ich verfalle seit mehreren Monaten nicht mehr in Selbstmordgedanken und habe wieder Ziele in meinem Leben und glaube daran, dass ich diese erreichen kann.
Ich glaube an mich.
Aber irgendwie...trotzdem falle ich immer wieder. So tief...und das tut so weh!
Ich bin sogar zu müde um mich zu verletzen.

Naja ist ja auch egal...bin nur ich.
Aber hey...ich kämpfe weiter.





609
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Niedersachsen
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  10.06.2017 12:55  
09.05.2017

Der Beitrag kommt erst jetzt, da ich gestern erst um 00:00 zuhause war (okay ein bisschen danach)

Gestern ging es am Anfang eigentlich alles. Ich habe den ganzen Tag geputzt und aufgeräumt. Trotzdem war ich einfach echt fertig und hatte nirgendwo Lust drauf.
Dann habe ich auch total vergessen überhaupt etwas zu essen.
So bin ich dann später zu einem Geburtstag und hatte 1 Becher mit O-Saft gemischt mit (Name vergessen) und danach noch ein Halbes. Dann wollte ich nicht mehr, weil ich generell eigentlich kein Alk. trinke. Aber ich wollte mich halt ein bisschen auflockern. Hab aber nichts davon gespürt.
Später haben wir ein Trinkspiel gespielt, das ich geleitet habe damit ich da nicht die ganze Zeit trinken muss. Dann habe ich aber 1 Mal die Hälfte eines Schnapsglases getrunken, wo Roter drin war. Danach spürte ich sofort, dass mir komisch wurde. Da habe ich schon leichte Panik bekommen, weil ich ja kaum getrunken habe.
Erst habe ich es noch versteckt in so getan als wäre ich noch vollkommen dabei etc., Aber irgendwann schlug dann die Panik zu und ich musste mich setzen und habe meinen Vater angerufen, er solle mich abholen. Er ist dann 40 Minuten später auch gekommen.
Alle meinten es wäre weil ich vorher nichts gegessen habe. Das kann gut sein.
Aber bei mir war sofort der Gedanke "Methanolvergiftung".
Ich hatte so schreckliche Angst! Mein Vater meinte ich soll mich beruhigen, es wurde eben daher kommen, dass ich nichts gegessen habe vorher und dann auch noch gemischt habe.
Ich bin in der Nacht immer wieder wach geworden und hatte Panik.
Jetzt geht es mir besser. Ich habe nur noch leichten Druck auf den Magen/Darm, aber mir ist nicht mehr Schwindelig oderso.

Trotzdem habe ich irgendwie auch jetzt noch Angst. Es war ja nichts Selbstgebanntes oderso. Es war einfach aus einer Flasche und die anderen haben viel mehr davon getrunken. Also können meine Gedanken ja nur falsch sein.
Ich verstehe nicht, wieso die Gedanken dann trotzdem so extrem sind obwohl die Rationalität sagt, dass das nicht möglich ist.

Das macht mich gerade wirklich extrem fertig...





609
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Niedersachsen
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  10.06.2017 22:24  
10.06.2917

Heute Nacht habe ich ja total schlecht geschlafen. Das hat schon mit den Albträumen angefangen...Die sich wiederholt haben, obwohl jedes Mal nur ein kleines Stück anders war.

Naja...Auf jeden Fall bin ich immer wieder wach geworden und dann war ich so froh darüber nicht gestorben zu sein am Alk., den ich ja schon im vorherigen Post etwähnt habe.
Dann habe ich danach erstmal gefrühstückt. Meine Eltern sind danach zu meinen Großeltern gefahren, also war ich heute nur mit meinem Bruder zuhause.
Der ist allerdings seit ein paar Stunden unterwegs.
Jetzt bin ich alleine und habe noch einen Film im geguckt. 28 Tage lief gerade -ist empfehlenswert!

Auf jeden Fall fühle ich mich gerade total alleine. Liegt vermutlich vor allem daran, dass ich Rückenschmerzen habe und ich gerade einfach nicht weiß, wie es mir eigentlich wirklich geht.
Wirklich...Ich habe kein Plan.
Ich drifte mit meinen Gedanken immer wieder so stark ab, nehme nichts mehr von der Umwelt war uns zur gleichen Zeit nehme ich in anderen Momenten alles viel zu stark wahr.
Was soll der Mist?
Ich will einfach leben. Verdammt nochmal!
Ich will gesund sein und keine Angst mehr haben und einfach normale Gefühle haben.

Ich wusste schon immer, dass da etwas in mir ist. Etwas, das ich in einem Käfig halte.
Und am Anfang dieses Schuljahres ist da etwas raus gekommen.
Noch nicht alles. Aber der Anfang.
Es macht mich wütend und traurig.
Ich musste Antibiotika nehmen und seit dem sind die Panikattacken viel schlimmer geworden. Heftiger. Extremer.
Und das wobei ich gerade dabei war meinen Lebenswillen wieder herzustellen.

Ich will gleich gar nicht schlafen weil ich Angst vor Albträume habe und Angst zu sterben.

Und doch sage ich schon mal gute Nacht und bis morgen!


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