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Wir bleiben doch zu Hause, weil mein Freund sich nicht wohl fühlt. Na ja, was soll´s, werden wir den Abend noch ruhiger verbringen. Trotzdem :neujahr: :konfetti:

Auf das Thema antworten


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  31.12.2017 19:26  
Hallo melancholy2!

Ich mag diese Zeit "zwischen den Jahren".... die geht immer viel zu schnell rum. Die ist meistens so geruhsam nach all dem Vorweihnachtsstress. Wegen mir könnte die auch drei Wochen dauern.... man hängt einfach ab und lässt's sich gut gehn. Ein wenig Hausarbeit etc. ruiniert das Ganze auch nicht.
Meine Mutter hatte sich nen Riesenkopp gemacht, wie das gehen soll mit dem quirligen Hund meiner Schwester und den drei kleinen Kindern von meinem Bruder, die hier mehrere Tage zusammen sind, zumal der Älteste (3) Angst vor dem Hund hat. Es war aber im Endeffekt gar kein Problem. Der Pudel war die meiste Zeit brav in seinem Tragekorb im Flur, es gab gar kein Theater in der Hinsicht. Die Kleinen brüllten halt viel, waren teilweise erkältet etc..
Will sagen, meine Mutter hatte nach eigenem Bekunden etliche schlaflose Nächte mit Brüten über diese kommenden Schwierigkeiten verbracht (liegt sowieso viel wach in der Nacht, leider)... wäre echt nicht nötig gewesen. Sich Sorgen zu machen nützt ja sowieso so gut wie nichts. Man kann sich ein bisschen Gedanken über sinnvolle Maßnahmen machen und dann eigentlich die Sache erstmal ad acta legen.
So gesehen hab ich's mir auch schon lange abgewöhnt, großartig vorauszuschauen. Kann mir gut vorstellen, dass da noch genug Komplikationen kommen.... aber egal. Wird man ja sehen. Lieber guck ich nur auf den Moment. (Meine beste Freundin ist oft den ganzen Sonntag nicht in bester Stimmung, weil bald wieder Montag ist.... eigentlich schade um die freie Zeit am Sonntag!)

Wenn dich deine Eltern unterstützen, dann ist das halt so. Ist doch erfreulich.. du zwingst sie ja nicht dazu! Viele "gesunde" längst erwachsene Kinder lassen sich Jahre und Jahrzehnte lang noch von ihren Eltern unterstützen. Kann ja dann auch mal umgekehrt der Fall sein. Wie es sich halt so ergibt.

Ich wünsch dir und euch allen, dass euch auch im neuen Jahr immer wieder genug Positives begegnet, ob groß oder klein, was euch immer wieder aufbaut und erfreut und euren inneren Akku auffüllt......

Liebe Grüße!

Friko





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  31.12.2017 21:56  
Liebe Friko,

ein bisschen was Positives gibt es ja immer. Ich hatte dieses Jahr ja auch positive Erlebnisse: die paar Tage Urlaub an der Ostsee im Mai, dass ich hier im Forum Freundschaften schließen und alte Freundschaften wieder aufleben lassen konnte.

Alles Gute,
melancholy2 :freunde:

Danke1xDanke


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NRW
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Status: Online online
  05.01.2018 23:08  
Liebe Melancholy,

ich wünsche dir für 2018 alles Gute, viel Gesundheit und viele schöne Tage und Augenblicke! :) Ich hoffe, du hattest einen guten Start ins Jahr! :knuddeln:

Danke1xDanke




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  07.01.2018 18:22  
Grashüpfer hat geschrieben:
Liebe Melancholy,

ich wünsche dir für 2018 alles Gute, viel Gesundheit und viele schöne Tage und Augenblicke! :) Ich hoffe, du hattest einen guten Start ins Jahr! :knuddeln:


:trost: :kuss:





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  07.01.2018 19:18  
Mein Silvester war voller Tränen. Da es meinem Freund schlecht ging, haben wir nachher überhaupt nichts gemacht, noch nicht einmal zusammen gesessen. Das lag aber auch an mir, da ich durch dumme Kleinigkeiten, die noch passiert sind genervt war und bockig wurde. Mit meiner emotionalen Instabilität benehme ich mich oft nicht gerade erwachsen. Aber es ist auch egal, denn Silvester ist mir eh nicht so wichtig und das gibt es jedes Jahr.

melancholy2 hat geschrieben:
Meine Betreuerin hat mir (nicht nur) diesbezüglich die Augen geöffnet. Dazu schreibe ich ein anderes Mal mehr. :wink:


Es ist so, dass ich immer in Traumwelten flüchte und versuche dann diese wahr zu machen. Es reicht nicht, dass es nur Traumwelten sind, da ich die Realität nicht akzeptieren kann, da sie weh tut. So verwechsele ich auch manchmal Traum und Wirklichkeit. Das betrifft z.B. meine Familie, Weihnachten und vor allem Liebesbeziehungen. Meine Betreuerin und ich haben festgestellt, dass ich falsche Vorstellungen davon habe, so werde ich immer wieder von der Realität enttäuscht. Zu einer Liebesbeziehung gehört auch das Körperliche, was auch immer mal wieder enttäuschend und unangenehm für mich ist, durch falsche Vorstellungen. Ohne meine Fantasiebeziehungen würde ich aber untergehen, meinte auch die Betreuerin. So ist es für mich unmöglich normal arbeiten gehen zu können und in einer Behindertenwerkstatt habe ich durch viele Pausen Zeit für mich/dafür.
Außerdem habe ich festgestellt, dass zu meinen Ostseeplänen und meinen Fantasiebeziehungen gewisse Parallelen bestehen. Beides hat fast die gleiche Dynamik und beides lenkt von der momentanen Situation ab und ist eine Flucht. Manchmal spielt sich beides gegeneinander aus, manchmal ist beides in meinem Kopf. Doch nur eines ist irgendwann möglich in die Realität umzusetzen. Oder gar keines?





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  07.01.2018 22:15  
Mir geht es gerade so schlecht. Vielleicht weil ich auch von JPrestons Geschichte hier im Forum getriggert wurde (das soll kein Vorwurf sein.) Ich weiß, wie sie sich fühlt, wenn man das Gefühl hat den Verstand zu verlieren. Ich wünschte, ich wäre ein anderer Mensch in einer anderen Welt...



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NRW
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Status: Online online
  07.01.2018 22:58  
Ach Melancholy... es tut mir so leid. Ja, JPs Geschichte ist wirklich schlimm. Wie kann man dir helfen? Fühle dich einfach mal fest gedrückt. :knuddeln:





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  07.01.2018 23:04  
Wenn ich das wüsste, wie man mir helfen kann. Mein Freund und ich streiten uns den ganzen Abend schon. Ich weiß nur, dass ich nicht bereit bin für die neue Arbeit, aber das interessiert keinen. Auch nicht die von der psychiatrischen Ambulanz, die mich nicht mehr krankschreiben wollten. Und dass ich hier nicht mehr weiter wohnen kann.





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  07.01.2018 23:21  
Ich kann dieses Praktikum nicht machen. Schon lange hatte ich nicht mehr so eine große Angst vor einer neuen Arbeit. Die Geschichte von JP erinnert mich daran, wie ich Anfang 2017 drauf war, als das mit Laurence anfing. Ich hatte zwar keinen Alk. getrunken und Tabletten genommen, aber ich wollte mich einfach hinlegen und sterben, da ich dachte, das überlebe ich sowieso nicht. Kann das schlecht beschreiben.


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