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201818.01




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Hallo liebe Angsthasen <3

Ich war schon eine Weile nicht mehr da und ich denke das ist in diesem Forum ein wirklich gutes Zeichen :)

Die Thera endet bald, ich habe nur noch drei Sitzunden, die wir jetzt mit Doc über den Winter legen, damit ich nicht gleich komplett allein bin.
Für den Notfall hat sie mir angeboten mich immer mal wieder ambulant zu betreuen.

Meine Ängste wurden auch besser, klar, sie sind nicht weg, aber sie bestimmen meinen Alltag nicht mehr. Wo ich meine Ängste wohl nie wegbekommen werde ist bei meinen Liebsten (Mann, Katzen, Mama...).
Meine Katze hat zum Beispiel die ganze Nacht gek...tzt und jetzt grübel ich natürlich den ganzen Tag, was mit ihr sein kann. Aber ich lasse mich deshalb nciht mehr krankschreiben um dann zuhause zu sitzen und sie die ganze Zeit zu beobachten, was mich verrückt gemacht hat...

Was sogar ging (als GA-Patient!): ich bin in ein Flugzeug gestiegen! Ich glaub es nicht. Und ich hatte keine Angst, ich fands sogar total cool. Selbst die Luftlöcher, wo andere anfingen sich zu übergeben, konnte ich entspannt weiter essen. Vor zwei Jahren hätte ich noch nicht mal zugesagt mit in den Flieger zu steigen! Jetzt bin ich sicher, dass ich alles kann, wenn ich mich nicht verrückt mache...

Und ich habe meinen Traum in Angriff genommen, den ich seit 20 Jahren hege: ich werde nach Japan reisen im November! Die Flug"angst" ist kein Problem mehr, das Geld auch nicht, ich bin jung und es geht, also MACHEN! Meine Schwiegereltern werden mit mir reisen, weshalb es vermutlich noch angenehmer wird, wenn man nicht allein ist und das Erlebnis mit jemandem teilen kann.

Ihr seht, ein Hoch und Runter gibt es natürlich trotzdem. Aber die Mono, die ich hier vor zwei Jahren erlesen kann, tja... an die kann ich mich nicht mal erinnern. Es ist wie eine Parallelwelt, an die ich mich nur noch schmenhaft erinnere. Und ich hoffe auch für euch alle, dass Ihr bald wieder Licht seht! :trost:

Ich danke Euch für die vielen vielen lieben Worte, die Ihr mir alle geschenkt habt, als ich ganz unten war!
Ihr seid in meinem Herzen :herz:

Eure Mono <3

Auf das Thema antworten
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  18.01.2018 14:08  
Wow klingt das toll! ich drück dich ganz doll und freu mich für dich und mit dir mit.



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Status: Online online
  23.01.2018 22:39  
Hallo liebe monochrom :trost:

Das klingt ja richtig super, wie weit du mit deiner Angst bist und Japan klingt auch sehr schön.
Ich wünsche Dir, dass es klappt und mit deiner so positiven Einstellung wird es sicherlich auch.

Bleib am Ball. Es zahlt sich aus.

Liebe Grüße

:freunde:





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  19.02.2018 18:38  
Wie zu erwarten gibt es auch immer mal kleine Rückschritte... Und der gerade war selbstgemacht. Hat mich aber so sehr an damals erinnert!

Ich saß gerade bei der Arbeit und spürte plötzlich ein ganz kleines Ziehen am Hals. Ich hab natürlich so oft geschluckt und hingefasst, dass dort plötzlich wirklich etwas war. Vom vielen Schlucken wurde mir dann auch noch schlecht. Plötzlich ist etwas wie ein Kloß in meinem Hals. Ich gehe also zu meinem Kollegen, dem ich damals erzählt habe was Phase ist (genau für diese Momente!). Ich sags ihm, fasse seine Hand an um ihm zu zeigen wie eiskalt meine Hände plötzlich sind. Er fängt an mir die verschiedensten Dinge zu erzählen um mich abzulenken. Jetzt, nach einer Stunde, beruhige ich mich langsam. Der Kloß im Hals verschwindet langsam und ich glaube mittlerweile, dass es einfach Magensäure ist, die mir durch die Aufregung aufgestiegen ist. Ich trinke Tee und gebe mir Mühe nicht auszuflippen.

Gleich hab ich Feierabend, ich hoffe gut heim zu kommen und mich dann beruhigen zu können...

Sonst gehts mir aber gut. Ich versuche es als Ausnahme zu verbuchen. Niemand ist perfekt, der Schalter ist ja nicht plötzlich umgelegt und alles ist wieder gut.



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  19.02.2018 18:41  
Liebe mono
Ja, solche Situationen gehören wohl einfach dazu, wenn man gegen Ängste kämpft.
Ich glaube auch nicht, dass das irgendwann quasi für immer ausbleibt. Gut ist, wenn man sich besinnen kann und seine Muster kennt, wie man sich herein oder auch wieder heraussteigert.
Du schaffst das!

Liebe Grüße



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  19.02.2018 22:22  
Hey Leute, bevor gerade voll Panik vor Atemlähmung!
Gehöre zu den Hypokonder die gleich was habe,wenn sie es hören und jetzt hab ich das Wort Atemlähmung im Fernseher gehört und bin jetzt deswegen panisch!





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  29.03.2018 11:03  
Hallo Ihr Häschen,

gerade hab ich wieder so ein Wechselbad der Gefühle... letzte Woche denk ich noch so "Wow, alles HAMMER!", am Wochenende bin ich dann nach Düsseldorf GEFLOGEN (habs total genossen und mich ins Fliegen verliebt!) um meine Beste und Ihren Mann zu besuchen. War in den drei Tagen dort viel auf der Couch und habe mich gut erholt. Aber seither ist irgendwie alles verspannt und jetzt zuhause ist es auch nicht viel besser... Ich hab jetzt etwas Angst vor der Arbeit nächste Woche, ob ich das überhaupt packe. Ich bin wieder auf Kongress eingeteilt, also locker 12-13 Stunden im Stehen arbeiten (fast) ohne Pause.

Jetzt ärgere ich mich natürlich, dass meine Gedanken immer so kreisen, aber es ist nicht so schlimm wie vor einem Jahr noch. Allerdings gebe ich auch dem Wetter etwas die Schuld. Ich kann mich auch zu nichts motivieren, ich versuche aber einfach weiterzumachen und mich nicht hängen zu lassen. Trotzdem erhole ich mich auch viel diese Woche.

Vermutlich geht das ganze Zeug auch wieder weg, sobald ich unterwegs bin, z.B. Ostern bei unseren Familien. Wenn ich jetzt die Tage abends noch mal losgefahren bin (einkaufen, essen holen...) ging es mir auch gut. Vermutlich ist es wirklich nur die Kombo aus Wetter und auf der Couch lümmeln.

LG, mono



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Status: Online online
  31.03.2018 17:26  
Hallo liebe Mono,

vom hören sagen habe ich erfahren, dass wenn man viel steht wohl Krampfadern entwickeln kann.
Ich kenne mich da leider nicht aus, aber nur mal so als eine Idee, vielleicht würde eine Wechseldusche und dehnen helfen.

Ich finde das klasse, dass du geflogen bist. Ich traue mir das offen gesagt nicht, deshalb ist das für mich was ganz besonderes.

Ich wünsche Dir schöne Ostertage und Gottes Segen.

Liebe Grüße

:freunde:





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  14.06.2018 16:50  
Ich hab schon ein bisschen ein schlechtes Gewissen, dass ich hier oft nur schreibe, wenn es mir nicht so gut geht, aber umso mehr merke ich, dass das Forum für mich ein Ventil ist. Somit hat es ja auch irgendwie seinen Zweck erfüllt.

In den letzten Wochen ging es mir blendend. Ich war glücklich, entspannt und motiviert, selbstbewusst und klar im Kopf. Am Samstag stieß ich mir dann den Kopf und alles war vorbei. Erst war ich entspannt und legte mich schlafen, am nächsten Tag frühstückte ich mit meiner Mama und Tante (alles gut), dann fuhr ich wieder nachhause (alles gut), dann kamen meine Schwiegereltern zu besuch (alles gut), dann war der Druck weg und ich kam zum Nachdenken... alles vorbei. Mir wurde schlecht, ich bekam Panik, schlimm mit Hyperventilieren, Herzrasen und allem. Hab mich halbwegs entspannt und später mit WoW abgelenkt, das tat wirklich gut.

Montag ging ich zur Arbeit, der Tag war noch ziemlich matschig aber es ging bergauf. Dienstag besser. Gestern wesentlich besser bis gut. Heute das erste mal wieder super. Bis zum Mittag...

Ich glaube, dass es ohne diese krasse Panikattacke gar nicht so schlimm gewesen wäre heute, aber ich hab mich schon etwas reingesteigert. Erst ein mal begann es damit, dass ein Stück meines Bauchs weh tat, allerdings nur wenn ich mich vorbeugte. Der Schmerz war nur oberflächlich, also ignorierte ich ihn (meistens geth er dann nach 5 Minuten wieder weg). Dann haben wir Mittag gegessen und ich hatte Pizza. Danach war mir etwas schlecht, bzw. stand mir das Essen noch irgendwie im Hals. Zusätzlich verging eine Stunde und das Gefühl im Bauch blieb. Es ist sogar jetzt noch da, aber solang ich den Bauch nicht so komisch quetsche (beim Vorbeugen oder Hinsetzen) spür ich dort nichts. Vermutlich eine Verspannung, aber gepaart mit dem schlecht sein bin ich erst mal kurz aus der Ruhe gekommen. Hab mich jetzt etwas entspannt aber trotzdem nervt mich der Schmerz noch. Hab aber auch etwas Rückenschmerzen plötzlich, ich sag ja - alles wieder Muskeln.

Da hilft nur: pünktlich Feierabend machen, nachhause, Couch, Teddy und irgendwann schlafen.

Nächste Woche habe ich meine letzte Sitzung mit Doc. Ich weiß nicht wie ich darüber denken soll.
Ich tracke ja nun schon seit zwei Jahren täglich drei mal meine Stimmung mit einer App (Daylio für Android, sehr empfehlenswert) und ich erkenne auch, dass es wieder bergauf gegangen ist. Während ich gesamt 2017 nur zwei super Monate hatte sind es dieses Jahr sogar schon drei. Der Juni hätte der vierte Monat werden können, aber irgendwie kams dann ins Stocken.

Ich frage mich wie es mir gehen würde wenn mich der Kopfstoß nicht so aus der Fassung gebracht hätte. Hätte ich dann jetzt vielleicht keine Schmerzen weil ich die letzten Tage nicht so verkrampft gewesen wäre? Oder ist es einfach der ständige Wetterwechsel der es mir so schwer macht? Vielleicht unterschätze ich auch wieder die Belastung auf Arbeit, denn momentan ärgern mich hier viele Dinge und das hat schon ab und an dafür gesorgt dass ich ausgeklinkt bin.

Mir fällt dann nur immer wieder ein wie Doc meinte, dass die Angst ein ständiger Begleiter ist und es immer und immer wieder mit den alten Mustern versuchen wird. Momentan bin ich sehr empfänglich dafür. Allerdings muss ich mich diese Woche zusammenreißen, denn ich muss noch zum Geburtstag meines Bruders am Samstag (ich fahre vermutlich nach Berlin) und am Sonntag mache ich einen Tagesausflug mit meiner Mutter zusammen (ich fahre definitiv).

Boah bin ich müde... der Aufreger vorhin hat mich so müde gemacht. Ich hab heute eigentlich genug geschlafen. Und mein Bauch blubbert.

Manchmal will ich meine Sachen packen und schnell nachhaus, aber ich will auch nicht vergessen wie gut es ist, dass ich einen Job habe der mich von meinen Attacken ablenkt.

Soviel zu mir heute. Ich hoffe euch gehts gut. Macht das Beste draus!
LG, eure Mono





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  18.06.2018 07:07  
Geht das jetzt wieder von vorne los? Jeden Tag wieder diese diffuse Angst und alle paar Tage ein richtiger Anfall? Was ist los? Es war doch alles perfekt? Seit anderthalb Wochen dreht mein Leben völlig durch!
Erst das mit dem Kopf. Dann war am Donnerstag der erste Tag wo es mir wieder richtig gut ging. Dman plötzlich an Mittag: Durchfall, Bauchschmerzen und plötzlich: eine Panikattacke... die zweite innerhalb einer Woche.

Am Freitag bin ich sogar direkt zuhause geblieben. Ich dachte ich muss mich einfach erholen.

Samstag haben wir viel geschafft und abends bei meinem Bruder zum Geburtstag. Es war toll! Wir haben gelacht und gesungen...

Gestern hab ich einen Tagesausflug mit meiner Mutter gemacht. Der Tag war toll. Abends hab ich alles für den nächsten Tag vorbereitet. Alles gut.

Heute, gegen 4 Uhr. Ich werde davon wach dass der Kater die ganze Zeit schmatzt. Er hört nicht auf. Mein Mann word auch davon wach. Ich füttere den Kater, er will nicht. Mein Mann stellt den Lieblings-drink der Katzen hin. Beide leckern kurz dran. Wieder ins Bett. Kater legt sich endlich zu meinem Mann und schnurrt. Kurz bevor ich mich wieder beruhigt habe: abruptes Ende des schnurrens. Kater steht auf. Das Schmatzen wieder. Ich werde verrückt. Habe Angst er hat irgendwas verschluckt, ist vergiftet o.ä... denke daran dass er gerade erst vor 4-6 Wochen beim TA war (inkl. Narkose weil er so aggressiv ist beim Arzt). Ich stelle mir vor wieder zum Tierarzt zu müssen. Panik. Schmatzen. Panik. Decke über den Kopf. Ohren zuhalten. Zittern. Ich hör meine atemgeräusche und beruhige mich. Plötzlich steht mein Mann auf. Ich schaue ihn schockiert an. Er "Ich muss zur Arbeit". Decke übern Kopf. Versuchen alles auszublenden. Wach werden vom Kater der in den Schrank will. Verkriecht er sich zum sterben?

Aufstehen. Ins Bad. Maschinenartig fertig machen. 6:35... Ich nehme meine Tasche und gehe zwei Stunden früher auf Arbeit weil ich es zuhause nicht aushalte. Ich grüble. Mir ist schlecht. Hoffentlich breche ich nicht in der Bahn. Bilder im Kopf wie mein Mann nach Hause kommt und mich anruft dass der Kater tot ist und ich am Telefon heule und meinem Chef sage "ich muss gehen, mein Kater ist gestorben"... Horror in meinem Kopf.

War das nicht alles schon wieder besser? Ich hatte strahlende Monate, nächste Woche ist meine letzte Thera Stunde und mich verlässt der Mut. Es wird immer schwerer zu lächeln. Depressionen sind so tückisch. Ich höre eine Gute-Laune Playlist und fühle mich furchtbar. Nichts lenkt mich ab.

Ich bin müde. Geht das jetzt immer so weiter?

Letzte Woche konnte ich noch Bäume ausreißen, heute greife ich nach jedem Ast um nicht zu fallen...


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