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201818.01




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Hallo liebe Angsthasen <3

Ich war schon eine Weile nicht mehr da und ich denke das ist in diesem Forum ein wirklich gutes Zeichen :)

Die Thera endet bald, ich habe nur noch drei Sitzunden, die wir jetzt mit Doc über den Winter legen, damit ich nicht gleich komplett allein bin.
Für den Notfall hat sie mir angeboten mich immer mal wieder ambulant zu betreuen.

Meine Ängste wurden auch besser, klar, sie sind nicht weg, aber sie bestimmen meinen Alltag nicht mehr. Wo ich meine Ängste wohl nie wegbekommen werde ist bei meinen Liebsten (Mann, Katzen, Mama...).
Meine Katze hat zum Beispiel die ganze Nacht gek...tzt und jetzt grübel ich natürlich den ganzen Tag, was mit ihr sein kann. Aber ich lasse mich deshalb nciht mehr krankschreiben um dann zuhause zu sitzen und sie die ganze Zeit zu beobachten, was mich verrückt gemacht hat...

Was sogar ging (als GA-Patient!): ich bin in ein Flugzeug gestiegen! Ich glaub es nicht. Und ich hatte keine Angst, ich fands sogar total cool. Selbst die Luftlöcher, wo andere anfingen sich zu übergeben, konnte ich entspannt weiter essen. Vor zwei Jahren hätte ich noch nicht mal zugesagt mit in den Flieger zu steigen! Jetzt bin ich sicher, dass ich alles kann, wenn ich mich nicht verrückt mache...

Und ich habe meinen Traum in Angriff genommen, den ich seit 20 Jahren hege: ich werde nach Japan reisen im November! Die Flug"angst" ist kein Problem mehr, das Geld auch nicht, ich bin jung und es geht, also MACHEN! Meine Schwiegereltern werden mit mir reisen, weshalb es vermutlich noch angenehmer wird, wenn man nicht allein ist und das Erlebnis mit jemandem teilen kann.

Ihr seht, ein Hoch und Runter gibt es natürlich trotzdem. Aber die Mono, die ich hier vor zwei Jahren erlesen kann, tja... an die kann ich mich nicht mal erinnern. Es ist wie eine Parallelwelt, an die ich mich nur noch schmenhaft erinnere. Und ich hoffe auch für euch alle, dass Ihr bald wieder Licht seht! :trost:

Ich danke Euch für die vielen vielen lieben Worte, die Ihr mir alle geschenkt habt, als ich ganz unten war!
Ihr seid in meinem Herzen :herz:

Eure Mono <3

Auf das Thema antworten
Danke2xDanke


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  18.01.2018 14:08  
Wow klingt das toll! ich drück dich ganz doll und freu mich für dich und mit dir mit.



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  23.01.2018 22:39  
Hallo liebe monochrom :trost:

Das klingt ja richtig super, wie weit du mit deiner Angst bist und Japan klingt auch sehr schön.
Ich wünsche Dir, dass es klappt und mit deiner so positiven Einstellung wird es sicherlich auch.

Bleib am Ball. Es zahlt sich aus.

Liebe Grüße

:freunde:





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  19.02.2018 18:38  
Wie zu erwarten gibt es auch immer mal kleine Rückschritte... Und der gerade war selbstgemacht. Hat mich aber so sehr an damals erinnert!

Ich saß gerade bei der Arbeit und spürte plötzlich ein ganz kleines Ziehen am Hals. Ich hab natürlich so oft geschluckt und hingefasst, dass dort plötzlich wirklich etwas war. Vom vielen Schlucken wurde mir dann auch noch schlecht. Plötzlich ist etwas wie ein Kloß in meinem Hals. Ich gehe also zu meinem Kollegen, dem ich damals erzählt habe was Phase ist (genau für diese Momente!). Ich sags ihm, fasse seine Hand an um ihm zu zeigen wie eiskalt meine Hände plötzlich sind. Er fängt an mir die verschiedensten Dinge zu erzählen um mich abzulenken. Jetzt, nach einer Stunde, beruhige ich mich langsam. Der Kloß im Hals verschwindet langsam und ich glaube mittlerweile, dass es einfach Magensäure ist, die mir durch die Aufregung aufgestiegen ist. Ich trinke Tee und gebe mir Mühe nicht auszuflippen.

Gleich hab ich Feierabend, ich hoffe gut heim zu kommen und mich dann beruhigen zu können...

Sonst gehts mir aber gut. Ich versuche es als Ausnahme zu verbuchen. Niemand ist perfekt, der Schalter ist ja nicht plötzlich umgelegt und alles ist wieder gut.



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  19.02.2018 18:41  
Liebe mono
Ja, solche Situationen gehören wohl einfach dazu, wenn man gegen Ängste kämpft.
Ich glaube auch nicht, dass das irgendwann quasi für immer ausbleibt. Gut ist, wenn man sich besinnen kann und seine Muster kennt, wie man sich herein oder auch wieder heraussteigert.
Du schaffst das!

Liebe Grüße



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  19.02.2018 22:22  
Hey Leute, bevor gerade voll Panik vor Atemlähmung!
Gehöre zu den Hypokonder die gleich was habe,wenn sie es hören und jetzt hab ich das Wort Atemlähmung im Fernseher gehört und bin jetzt deswegen panisch!





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  29.03.2018 11:03  
Hallo Ihr Häschen,

gerade hab ich wieder so ein Wechselbad der Gefühle... letzte Woche denk ich noch so "Wow, alles HAMMER!", am Wochenende bin ich dann nach Düsseldorf GEFLOGEN (habs total genossen und mich ins Fliegen verliebt!) um meine Beste und Ihren Mann zu besuchen. War in den drei Tagen dort viel auf der Couch und habe mich gut erholt. Aber seither ist irgendwie alles verspannt und jetzt zuhause ist es auch nicht viel besser... Ich hab jetzt etwas Angst vor der Arbeit nächste Woche, ob ich das überhaupt packe. Ich bin wieder auf Kongress eingeteilt, also locker 12-13 Stunden im Stehen arbeiten (fast) ohne Pause.

Jetzt ärgere ich mich natürlich, dass meine Gedanken immer so kreisen, aber es ist nicht so schlimm wie vor einem Jahr noch. Allerdings gebe ich auch dem Wetter etwas die Schuld. Ich kann mich auch zu nichts motivieren, ich versuche aber einfach weiterzumachen und mich nicht hängen zu lassen. Trotzdem erhole ich mich auch viel diese Woche.

Vermutlich geht das ganze Zeug auch wieder weg, sobald ich unterwegs bin, z.B. Ostern bei unseren Familien. Wenn ich jetzt die Tage abends noch mal losgefahren bin (einkaufen, essen holen...) ging es mir auch gut. Vermutlich ist es wirklich nur die Kombo aus Wetter und auf der Couch lümmeln.

LG, mono



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  31.03.2018 17:26  
Hallo liebe Mono,

vom hören sagen habe ich erfahren, dass wenn man viel steht wohl Krampfadern entwickeln kann.
Ich kenne mich da leider nicht aus, aber nur mal so als eine Idee, vielleicht würde eine Wechseldusche und dehnen helfen.

Ich finde das klasse, dass du geflogen bist. Ich traue mir das offen gesagt nicht, deshalb ist das für mich was ganz besonderes.

Ich wünsche Dir schöne Ostertage und Gottes Segen.

Liebe Grüße

:freunde:





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  14.06.2018 16:50  
Ich hab schon ein bisschen ein schlechtes Gewissen, dass ich hier oft nur schreibe, wenn es mir nicht so gut geht, aber umso mehr merke ich, dass das Forum für mich ein Ventil ist. Somit hat es ja auch irgendwie seinen Zweck erfüllt.

In den letzten Wochen ging es mir blendend. Ich war glücklich, entspannt und motiviert, selbstbewusst und klar im Kopf. Am Samstag stieß ich mir dann den Kopf und alles war vorbei. Erst war ich entspannt und legte mich schlafen, am nächsten Tag frühstückte ich mit meiner Mama und Tante (alles gut), dann fuhr ich wieder nachhause (alles gut), dann kamen meine Schwiegereltern zu besuch (alles gut), dann war der Druck weg und ich kam zum Nachdenken... alles vorbei. Mir wurde schlecht, ich bekam Panik, schlimm mit Hyperventilieren, Herzrasen und allem. Hab mich halbwegs entspannt und später mit WoW abgelenkt, das tat wirklich gut.

Montag ging ich zur Arbeit, der Tag war noch ziemlich matschig aber es ging bergauf. Dienstag besser. Gestern wesentlich besser bis gut. Heute das erste mal wieder super. Bis zum Mittag...

Ich glaube, dass es ohne diese krasse Panikattacke gar nicht so schlimm gewesen wäre heute, aber ich hab mich schon etwas reingesteigert. Erst ein mal begann es damit, dass ein Stück meines Bauchs weh tat, allerdings nur wenn ich mich vorbeugte. Der Schmerz war nur oberflächlich, also ignorierte ich ihn (meistens geth er dann nach 5 Minuten wieder weg). Dann haben wir Mittag gegessen und ich hatte Pizza. Danach war mir etwas schlecht, bzw. stand mir das Essen noch irgendwie im Hals. Zusätzlich verging eine Stunde und das Gefühl im Bauch blieb. Es ist sogar jetzt noch da, aber solang ich den Bauch nicht so komisch quetsche (beim Vorbeugen oder Hinsetzen) spür ich dort nichts. Vermutlich eine Verspannung, aber gepaart mit dem schlecht sein bin ich erst mal kurz aus der Ruhe gekommen. Hab mich jetzt etwas entspannt aber trotzdem nervt mich der Schmerz noch. Hab aber auch etwas Rückenschmerzen plötzlich, ich sag ja - alles wieder Muskeln.

Da hilft nur: pünktlich Feierabend machen, nachhause, Couch, Teddy und irgendwann schlafen.

Nächste Woche habe ich meine letzte Sitzung mit Doc. Ich weiß nicht wie ich darüber denken soll.
Ich tracke ja nun schon seit zwei Jahren täglich drei mal meine Stimmung mit einer App (Daylio für Android, sehr empfehlenswert) und ich erkenne auch, dass es wieder bergauf gegangen ist. Während ich gesamt 2017 nur zwei super Monate hatte sind es dieses Jahr sogar schon drei. Der Juni hätte der vierte Monat werden können, aber irgendwie kams dann ins Stocken.

Ich frage mich wie es mir gehen würde wenn mich der Kopfstoß nicht so aus der Fassung gebracht hätte. Hätte ich dann jetzt vielleicht keine Schmerzen weil ich die letzten Tage nicht so verkrampft gewesen wäre? Oder ist es einfach der ständige Wetterwechsel der es mir so schwer macht? Vielleicht unterschätze ich auch wieder die Belastung auf Arbeit, denn momentan ärgern mich hier viele Dinge und das hat schon ab und an dafür gesorgt dass ich ausgeklinkt bin.

Mir fällt dann nur immer wieder ein wie Doc meinte, dass die Angst ein ständiger Begleiter ist und es immer und immer wieder mit den alten Mustern versuchen wird. Momentan bin ich sehr empfänglich dafür. Allerdings muss ich mich diese Woche zusammenreißen, denn ich muss noch zum Geburtstag meines Bruders am Samstag (ich fahre vermutlich nach Berlin) und am Sonntag mache ich einen Tagesausflug mit meiner Mutter zusammen (ich fahre definitiv).

Boah bin ich müde... der Aufreger vorhin hat mich so müde gemacht. Ich hab heute eigentlich genug geschlafen. Und mein Bauch blubbert.

Manchmal will ich meine Sachen packen und schnell nachhaus, aber ich will auch nicht vergessen wie gut es ist, dass ich einen Job habe der mich von meinen Attacken ablenkt.

Soviel zu mir heute. Ich hoffe euch gehts gut. Macht das Beste draus!
LG, eure Mono





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  18.06.2018 07:07  
Geht das jetzt wieder von vorne los? Jeden Tag wieder diese diffuse Angst und alle paar Tage ein richtiger Anfall? Was ist los? Es war doch alles perfekt? Seit anderthalb Wochen dreht mein Leben völlig durch!
Erst das mit dem Kopf. Dann war am Donnerstag der erste Tag wo es mir wieder richtig gut ging. Dman plötzlich an Mittag: Durchfall, Bauchschmerzen und plötzlich: eine Panikattacke... die zweite innerhalb einer Woche.

Am Freitag bin ich sogar direkt zuhause geblieben. Ich dachte ich muss mich einfach erholen.

Samstag haben wir viel geschafft und abends bei meinem Bruder zum Geburtstag. Es war toll! Wir haben gelacht und gesungen...

Gestern hab ich einen Tagesausflug mit meiner Mutter gemacht. Der Tag war toll. Abends hab ich alles für den nächsten Tag vorbereitet. Alles gut.

Heute, gegen 4 Uhr. Ich werde davon wach dass der Kater die ganze Zeit schmatzt. Er hört nicht auf. Mein Mann word auch davon wach. Ich füttere den Kater, er will nicht. Mein Mann stellt den Lieblings-drink der Katzen hin. Beide leckern kurz dran. Wieder ins Bett. Kater legt sich endlich zu meinem Mann und schnurrt. Kurz bevor ich mich wieder beruhigt habe: abruptes Ende des schnurrens. Kater steht auf. Das Schmatzen wieder. Ich werde verrückt. Habe Angst er hat irgendwas verschluckt, ist vergiftet o.ä... denke daran dass er gerade erst vor 4-6 Wochen beim TA war (inkl. Narkose weil er so aggressiv ist beim Arzt). Ich stelle mir vor wieder zum Tierarzt zu müssen. Panik. Schmatzen. Panik. Decke über den Kopf. Ohren zuhalten. Zittern. Ich hör meine atemgeräusche und beruhige mich. Plötzlich steht mein Mann auf. Ich schaue ihn schockiert an. Er "Ich muss zur Arbeit". Decke übern Kopf. Versuchen alles auszublenden. Wach werden vom Kater der in den Schrank will. Verkriecht er sich zum sterben?

Aufstehen. Ins Bad. Maschinenartig fertig machen. 6:35... Ich nehme meine Tasche und gehe zwei Stunden früher auf Arbeit weil ich es zuhause nicht aushalte. Ich grüble. Mir ist schlecht. Hoffentlich breche ich nicht in der Bahn. Bilder im Kopf wie mein Mann nach Hause kommt und mich anruft dass der Kater tot ist und ich am Telefon heule und meinem Chef sage "ich muss gehen, mein Kater ist gestorben"... Horror in meinem Kopf.

War das nicht alles schon wieder besser? Ich hatte strahlende Monate, nächste Woche ist meine letzte Thera Stunde und mich verlässt der Mut. Es wird immer schwerer zu lächeln. Depressionen sind so tückisch. Ich höre eine Gute-Laune Playlist und fühle mich furchtbar. Nichts lenkt mich ab.

Ich bin müde. Geht das jetzt immer so weiter?

Letzte Woche konnte ich noch Bäume ausreißen, heute greife ich nach jedem Ast um nicht zu fallen...





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  18.06.2018 14:46  
ich dreh gleich durch... hab meinen mann gebeten mir zu schreiben wenn er zuhause ist, dass er mir sagen soll wie es dem kater geht. jetzt müsste er gerade zuhause ankommen und ich drehe frei weil er noch nicht geschrieben hat....



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  19.06.2018 23:29  
Hat sich geklärt, wie es dem Kater geht und wie geht es dir so? :)





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  22.08.2018 12:43  
Hallo Ihr,

mir gehts so lala... Die Sache mit usnerem Kater schwebt immer noch über mir und mein ganzer Tag richtet sich schon danach aus... Die Untersuchungen sagten ja dass alles okay ist. Aber er wird halt trotzdem immer leichter und schmatzt immer noch... Zwischenzeitlich dachten wir dass es besser wurde, aber nach einer Woche fing es wieder an. Er ist so verschmust seitdem, ich will nur heulen wenn ich an ihn denke und dass ich ihm nicht helfen kann, wenn er dann abrupt aufhört zu schnurren und weggeht... Einfach alles richtet sich in meinem Leben gerade nach ihm.

Ich schlafe seit drei Monaten schlecht, nie länger als 5 Stunden. Immer wache ich nachts auf und lausche auf jedes Geräusch, ob es ihm wieder schlecht geht. Wenn ich ihn schmatzen höre ziehe ich mir die Decke über den Kopf und halte mir die Ohren zu. Manchmal flüchte ich auch einfach ins Wohnzimmer und schlafe dort weiter, da komme ich dann wenigstens noch zu ein paar Stunden Ruhe. Am Morgen beim Aufstehen sehe ich ihn mir dann an "Gehts ihm gut? Lässt er sich streicheln?" und grüble nur. Wenn ich dann zur Arbeit gehe kann ich das alles mal für ein paar Stunden verdrängen. Aber sobald der Feierabend naht denke ich daran wieder nachhause zu müssen. Zu den Sorgen mit dem Kater, der doch dafür gar nichts kann...

50m vor der Wohnung fange ich schon jeden Tag an darüber nachzudenken was passiert wenn ich die Tür öffne. Liegt der Kater tot oder krank in der Ecke? Wird er wie sonst an der Tür warten?
Ich öffne die Tür und er kommt mir mauzend entgegen. Aber er mauzt komisch, wie ein Gluckern, wenn man räuspern muss. Dann meckert er so lange bis ich die Routine abspiele: Leckerlie, Abendbrot, kurz streicheln... Und dann flüchte ich schon an den PC: Spiel an, Headset auf, ja nix mehr hören... Die Katzen kommen dann und kuscheln. Ich merke wie leict er in meinem Schoß ist. Er legt sich nach 5 Minuten neben mich auf den Kratzbaum und schläft.

22:30, mein Mann kommt heim und ich berichte sofort alles über den Kater, wie er drauf ist, ob er sich übergeben hat, wieviel er gefressen hat. Und mein Mann erzählt mir was er gesehen hat als ich auf Arbeit war...

Dann bleibe ich so lang wie möglich wach um richtig müde zu sein. Vielleicht schlafe ich dann so tief und fest, dass ich vom Schmatzen nicht aufwache. Eine neue Horror-Nacht... der Kreislauf beginnt von vorn.

Und dann noch dieser Gedanke an die nächsten zwei Wochen... mir wird schon ganz übel, wenn ich daran denke, dass mein Mann anderthalb Wochen weg sein wird und ich allein mit der Situation bin. Ich gönne ihm die Auszeit, er ist auf Festival und dann auf Malle mit seinen Freunden. Er muss, genau wie ich raus... Aber dann bin ich allein zuhause, ich kann mit niemandem reden. Wenn der Kater Schmerzen hat, ich kann ihn nicht mal anfassen. Ich bin erst Ende Oktober in Japan... Ich freue mich schon darauf alle Probleme auf der anderen Welthalbkugel zurückzulassen, wenn auch nur für 2 Wochen...

---

Und dann, dann gibt es manchmal noch so Tage, da bin ich etwas stärker und rede mir ein, dass ich an der Situation nichts ändern kann, ich sollte dem Kater einfach nur so gut wie ich kann helfen, darf mich aber nicht weiter daran kaputt machen.

Aber das mache ich. Wenig Schlaf, schlechtes Essen, mangelnde Hygiene, keine Lust auf Haushalt oder irgendwas anderes forder ihren Preis: depressive Verstimmung. Stimmungsschwankungen, teilweise verbal sehr aggressiv, reizüberflutet, den Tränen ständig nah...

Mein Mann will nach seinem Urlaub noch einen Versuch starten den Kater zum Arzt zu nehmen. Wie gesagt: dem Kater geht es meistens auch gut. Er frisst, trinkt, schnurrt, kuschelt, putzt sich, geht aufs Klo... Deshalb sagen auch alle zu uns dass wir ihn nicht noch fünf mal zum Arzt schleppen sollen. Und wir versuchen das auch umzusetzen, aber wir haben ein so chronisch schlechtes Gewissen, dass wir ihm doch irgendwie helfen müssen...

Ein Teufelskreis... wie soll das weitergehen? Mir fallen schon wieder die Haare aus... vom Drama und Stress auf Arbeit fang ich erst gar nicht an... Frauen (und besonders die Fraktion U25) im Büro können so sch...e sein.

Ich will das es alles aufhört. Alles war gut, bis das anfing... Muss jetzt aufhören zu tippen. Bin auf Arbeit und mir stehen die Tränen in den Augen.



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  22.08.2018 13:02  
Hm. Frisst der Kater normal? Hast du mal die nierenwerte bestimmen lassen?
Ich versteh dich sososogut mit deinen Gedanken und Ängsten.
Sfz....
Gaaanz liebe grüße



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  22.08.2018 16:33  
Hallo liebe Monochrom,

ich wünsche euch, dass es eurem Kater ganz schnell wieder besser geht. Gute Besserung.

Liebe Grüße

:trost:






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  27.08.2018 15:58  
Mein Mann ist gerade beim Tierarzt. Schrieb gerade dass er Kontrastmittel und zweites Röntgen bekommen hat. Wartet auf Ergebnis, sieht wohl nicht gut aus. Bin noch auf Arbeit, fahre bestimmt gleich nachhause... Mein schlimmster Alptraum wird gerade wahr und trotzdem sitze ich hier und hab noch keine Träne vergossen...



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  27.08.2018 16:36  
Drück dich! :kuss: :knuddeln: :daumendrueck:





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  27.08.2018 17:36  
Endlich ein Licht am Horizont! Endlich eine Diagnose! Es ist ein Magengeschwür! Und nach einem Monat Tablettentherapie ist es hoffentlich auch wieder verschwunden. Das Schmatzen soll wohl heute Abend schon direkt aufhören. Ich hab hier erst mal ein paar Tränen weggedrückt und meine Kollegen waren zum Glück ganz lieb zur mir...

Danke an alle die mich bei der Odyssee die letzten zwei Monate begleitet haben... die Menschen "aus der echten Welt", den Leuten hier und meiner stillen Mitleserin, die mich direkt bei Whatsapp anschrieb (du bist wundervoll!).

Was ich hier allerdings noch anbringen möchte: mein armer Mann hat beim Tierarzt gerade extrem gelitten. Wie es damals schon mal war hat die Tierärztin null Empathie und ihm direkt in Aussicht gestellt, dass der Kater heute vermutlich eingeschläfert wird. Erst dann gabs das Kontrastmittel und das Warten auf die Ergebnisse. Er hatte sich schon mit allem abgefunden, als dann plötzlich die Erleichterung kam. Geht das noch klar? Ich verstehe nicht wie die Ärztin ihm (erneut, wie vor einigen Jahren) erst den schlimmsten Alptraum ausmalt und dann "Och nee, alles okay!"... Unmöglich!

Ich bin auf jeden Fall absolut erleichtert und freue mich, das erste mal seit Wochen, wieder richtig auf zuhause. Das Schmatzen lässt mit etwas Glück wohl schon heute Abend nach. Ich bin auf jeden Fall glücklich, denn noch länger hätte ich die Fassade nicht aufrecht halten können.

GLG,
mono

Danke1xDanke




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  03.09.2018 21:15  
Heute ist so ein blöder Tag, deshalb halte ich ihn hier mal fest. Dem Kater gehts eigentlich schon besser, nur ab und an (und letzte Nacht doller) hat er noch Magengrummeln und dann mach ich mir natürlich Sorgen um ihn... Das war das eine Drittel, was mich heute runtergezogen hat. Ich weiß aber auch, dass ich Geduld haben/lernen muss. Die Tablettenkur läuft seit 7 Tagen und es sind insgesamt 28. Ich darf keine Wunder erwarten. Eigentlich müsste ich viel mehr die Fortschritte feiern, denn das große Schmatzen gab es seither nicht mehr. Nur mal hier und da ein kleiner Schmatz, hauptsächlich nur wenn der Magen grummelt... und er zieht sich nicht mehr so schlagartig zurück, alles normalisiert sich etwas...

Das zweite Drittel ist eine Kollegen, die mich frustriert und allgemein bin ich mit meiner Arbeit gerade nicht sooo happy, was die Kollegen betrifft...

Das letzte Drittel ist mein Mann, der seit heute auf Malle mit seinen Freunden ist. Als er mich letzte Nacht zum Abschied geküsst hat war das Licht aus. Das war auch ganz gut, sonst hätte er gesehen wie mir die Tränen liefen. Ich habe ihn noch nie so schmerzlich vermisst wie in diesen 10 Tagen, wo ich ihn gestern wenigstens ein paar Stunden sehen konnte...

Andere Dinge die zum Gesamtpaket hinzukommen: ich bin mit mir selber (optisch hauptsächlich) nicht zufrieden, ich habe Stress mit Leuten in dem Online-Spiel das ich spiele, ich kann mich nicht aufraffen den Haushalt richtig zu machen, Geld ist diesen Monat ziemlich knapp... "Die Last der Welt" also wieder gefühlt auf meinen Schultern. Kam vorhin auch darauf wieder mein HSP-Buch rauszusuchen... Vielleicht sind da ein paar Tipps drin, wie ich mir nicht alles zu nah kommen lasse...

lg
mono





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  04.09.2018 07:04  
Katers Bauchgrummeln hat wieder nachgelassen über Nacht... wie gesagt muss ich mich in Geduld üben lernen...


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