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Irgendwas ist da worüber deine amygdala meint die lösung schon zu kennen. Angst. Sie prescht vor, gaukelt dir vor es gäbe einen grund angst zu habwn. Sieh es ihr nach. Sie hats so gelernt.

Gib deinem hirn anderes futter als die sorgen über dinge die man eh nicht in der hand hat.
Ohja schönes geseiher. Ich kenn das auch so gut.

Schönes wetter....mach was draus?

Auf das Thema antworten
Danke1xDanke


  30.04.2017 11:45  
Hallo mädels hier. Ich brauche dringend rat. Kann keinen thread aufmachen iwie geht das im moment nicht :( hab grad voll die panikattacke. Gestern meine periode bekommen und heute gehts mir schlecht bis miserabel.. von den bauchschmerzen mal abgesehen, mir ist iwie übel und ich hab so ein 'ungutes gefühl'. Hab jetzt eine schmerztab und was gegen übelkeit genommen. Kennt ihr das auch? 3-4 tage vor meiner periode krieg ich seit 3 monaten immer so was wie eine blasenentzündung. Die ist aber sofort weg wenn die blutung einsetzt. Wie krieg ich das in den griff?





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  01.05.2017 10:56  
Da deine PA jetzt wahrscheinlich vorüber ist traue ich mich mal zu sagen: sorry, aber das ist mein TB. Bitte schreibe in einen anderen passenderen Thread, denn ich möchte hier gern über meine Sorgen schreiben und später mal lesen können ;)

Trorzdem natürlich alles Gute für dich!





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  21.05.2017 12:12  
Hallo an alle,

prinzipiell geht es mir aktuell gut, ich akklimatisiere mich und ich habe auch endlich diese 3-Wochen-Erkältung hinter mich gebracht... Und ich weiß auch, dass Rückschritte dazu gehören, so wie auch dieser hier von letzter Nacht:

Ich bin letzte Nacht auf der Couch eingeschlafen, mit den Füßen auf dem Couchtisch. Und ihr kennt das sicher: wenn man einschläft lockern sich alle Muskeln und man zuckt manchmal heftig. Bei mir war es so, dass ich dabei mit Schwung ein Glas vom Tisch getreten habe, welches natürlich sofort auf dem Boden zerbrach. Und mitten in den Scherben: unser Kater, der sich erschrocken hatte...

Nun bin ich ja bei Scherben eh schon immer seeeehr vorsichtig (diese Geschichten, wie Splitter durch den Körper wandern...) und habe wie irre versucht alles aufzufegen, aber immer hab ich wieder was entdeckt. Plötzlich sehe ich auf dem Laminat: Blut! Ich gehe zum Kater und die weiße Pfote war rot... Ich bin sofort in eine PA verfallen, die wohl schlimmste, die ich je hatte. Ich dachte sofort daran, wie wir jetzt in der Nacht um halb 2 zum Tierarzt müssen und er dann trotzdem sterben wird, ganz qualvoll. Und ich wäre schuld... hätte ich doch nur nicht die Füße auf den Tisch gelegt!

Jedenfalls versuchten wir uns erst mal zu beruhigen und der Kater kam auch auf meinen Schoß und versuchte zu schlafen... Nach einer Stunde haben wir dann noch mal geschaut und das Bluten hatte fast (!) aufgehört. Es war wirklich nur noch ein kleiner Punkt auf dem Tuch zu sehen. Ich geriet absolut in Panik... Mein Mann meinte, dass wir erst mal schlafen gehen sollen. Der Kater war okay (natürlich etwas gereizt vom Pfote untersuchen) und er lief auch normal...

So gingen wir dann schlafen und ich hatte eine schreckliche Nacht. Ich schwitzte höllisch, zitterte, weinte leise, klammerte mich in Embryonalhaltung an meinen Wärmeteddy und wartete nur darauf, dass noch irgendwas Schlimmes passieren könnte... Nach einer Stunde hin und her drehen und verzweifeln stand ich noch mal auf, ging auf Toilette, holte mir Trinken (mein Hals war noch nie so trocken...) und setzte mir Kopfhörer auf. Vielleicht kennt einer ja Mojo Di? Ich habe ihre Meditation gegen Angst und Panik gehört und bin dann nach 15 Minuten endlich eingeschlafen... Natürlich immer nur mal so ne Stunde um dann wieder zu gucken wie es dem Kater dann geht... Wir haben uns noch bis 9 im Bett durchgeschlagen etwas Schlaf zu holen... wohl eher ich, weil mein Mann fest neben mir schlief.

Der Kater war heute morgen noch sehr bockig mit mir (warum eigentlich nur mit mir?!) und das hat mein Gewissen nicht besser gestimmt. Es bedurfte VIEL Überredungs-Ausdauer, ein mal Füttern und noch tausende "Na komm' her", bis er sich dann in meine Arm-Kuhle legte und sich putzte... Das war ein Fortschritt. Mein Mann fing dann noch an albernes Zeug zu erzählen, was mich zum Lachen brachte... Er ist so gut zu mir, dass er das alles aushält. Er hat sich auch entschuldigt, dass er so schroff bei der PA zu mir war, aber wir wissen beide, dass es besser hilft als beruhigend auf mich einzureden.

Mein Mann hat das Wohnzimmer noch zwei mal durchgewischt, damit wir nach dem 3 mal Fegen und ein mal Saugen auch wirklich nirgendwo mehr etwas an Scherben rumzuliegen haben... Danach haben wir Kaffee auf dem Balkon getrunken, es war seine Idee, fand ich toll. Er wollte mich damit aufheitern.

Als ich wieder rein kam gab ich den Katzen Leckerlies und beide waren lieb zu mir. Ich machte die Katzenklos sauber und dabei fing der Kater auch wieder an mit mir zu quatschen ("Miau?" - "Miau!")...

Bin jetzt wieder beruhigter. Natürlich sehr kaputt und immer noch aufgewühlt, aber schon beruhigter.

Das war eine meiner schlimmsten PA, die ich je hatte. Ich lief durch die ganze Wohnung, wimmerte, hielt mir die ganze Zeit den Kopf und atmete schnell... Ich hoffe, dass ich sowas nie wieder erleben muss (oder wenigstens nicht mehr in diesem Ausmaß). Ich kann einfach nicht damit umgehen, dass meine Katzen irgendwie schwer krank sein könnten. Ich weiß nicht, ob ich mir wieder Katzen oder Tiere allgemein anschaffen würde, wenn die beiden nicht mehr sind...

So viel gerade zu mir. Ich habe außerdem meine Theorieprüfung (zweiter Berufsabschluss) die Woche geschrieben und sie lief gut. Arbeit ist gerade sehr angenehm, verstehe mich gut mit allen. War jetzt eigentlich nur die Katzensache, die so reingegrätscht hat...

LG, mono



  25.05.2017 09:24  
Entschuldige :/ hab das in dem moment gar nicht realisiert. Kommt nicht mehr vor. Dir auch alles gute

Danke1xDanke




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  28.05.2017 12:37  
Vanessa_29 hat geschrieben:
Entschuldige :/ hab das in dem moment gar nicht realisiert. Kommt nicht mehr vor. Dir auch alles gute


Alles i,O, :trost:





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  13.06.2017 09:09  
Huhu,

aktuell ist es mal so und mal so... Die letzten zwei Wochen waren zum Beispiel richtig super. Wir hatten viel Spaß und auch Arbeit und das Drumherum haben gestimmt.

Seit Sonntag Abend (Überraschung) geht es aber wieder bergab und ich lulle mich ziemlich ein.

Angefangen hatte es eigentlich schon Sonntag Morgen, als ich bei meiner Mutter zum Frühstück war. Ihr zerbrach eine Glasflasche (was ist das ständig mit dem Glas?!) Und die Scherben lagen verteilt. Sie war so lieb und warf ein Teil der Lebensmittel für mich weg, auch wenn darauf eigentlich keine Splitter sein konnten. Stark, wie ich mich einschätzte, frühstückte ich weiter...

Am Sonntag Nachmittag waren wir mir Freunden auf deren Boot auf dem See und es war wirklich toll. Auf dem Rückweg merkte ich seit langem wieder ein ganz kleines Puckern in der Leiste. Ich versuchtes es zu ignorieren und auf dem Heimweg aßen wir noch Pizza in einem Restaurant... Zuhause dann war ich sehr müde und ging direkt um 20 Uhr ins Bett.

Gestern morgen war es dann so lala. Ich versuchte mich zu halten und es ging auch über den Tag. Ich hatte nur ab und an Sodbrennen. Außerdem ist es aktuell sehr stressig bei mir auf Arbeit...

Gestern Abend dann wieder eine dieser Phasen... komme heim und bin total im Eimer. Ich mache mir nur ein paar Wiener Würste in der Mikrowelle warm, weil ich keine Lust auf Kochen hatte. Nur schnell Katzen füttern und dann so schnell wie möglich auf die Couch. Leider hat Netflix mich abgelenkt, sonst hätte ich geschlafen. Jedenfalls merkte ich, wie ich immer weinerlicher wurde und mir hundeelend vorkam. Plötzlich tat auch was am Bauch weh. Ich malte mir wieder die schlimmsten Szenen aus. Das kann ich die letzten Tage mit Bravour... mein Mann brachte noch Essen von der goldenen Möwe mit, aber ich hatte plötzlich keinen Appetit mehr. Habe drei Nuggets gegessen und im letzten war auch noch irgendwas hartes drin, was ich zum Glück gemerkt hatte. Danach war mein winziger Appetit natürlich ganz verschwunden. Ich bin ins Bett und schlief wieder wie ein Stein...

Und jetzt ist der neue Morgen. Ich bin so verwirrt... in meinen ersten Minuten heute Morgen spielten sich sofort Horrorszenarien ab: Magen/Darm, Magengeschwür, Krebs (daran denke ich neuerdings ständig?!), wo genau befestigt man eigentlich künstliche Darmausgänge am Körper (und könnte ich damit leben?), hoffentlich nicht der Blinddarm! Ich rufe mich zur Ordnung und denke mir "Ey Hallo?! Andere haben richtig Schmerzen und können sich kaum bewegen. Und Du jammerst hier rum? Reiss dich mal zusammen!". Ich bekomme mich motiviert mich anzuziehen, den Kaffee tausche ich heute gegen Kamillentee... vorm Wohnung verlassen denke ich "Verabschiedest Du dich noch mal?" (mein Mann schlief)... Könnte ja das letzte mal sein. Wer weiß, was mir heute im Laufe des Tages passiert... vielleicht breche ich auf der Arbeit zusammen und schreie vor Schmerz? Wer würde sich dann dort wohl um mich kümmern? Wie ist es wohl in einem Berliner Krankenhaus? Würde mich mein Mann jeden Tag besuchen? Bedeutet "Ziehen beim Bauchnabel" nicht doch Blinddarm? Warum geht das nicht weg? Ich will doch nur einen normalen Tag haben und gesund sein. Die Magensäure steht mir immer noch im Hals. Hoffentlich muss ich mich in der Bahn nicht übergeben... du weißt doch, dass es Verspannungen sind, bei dem Wetterwechsel... wenn ich in die Stelle reindrücke tut es auch nicht weh, siehste... aber wenn jetzt doch... Ich hab mir bestimmt nur den Magen verstimmt, ich esse heute einfach leichtes Obst und trinke Tee. Wann hört das wieder auf? Hattest Du das nicht alles schon hinter dir? :weinen:

Willkommen in meinem Kopf. Dieses Gedankenkarussel seit Jahren... Ich bin so müde von diesem Auf und Ab. Ständig die Angst ganz früh sterben zu müssen. Ich beschäftige mich nur noch damit wie ich sterben könnte... und bitte aufpassen: ich will nicht sterben! Ich bin NICHT suizidgefährdet. Es ist eher das Gegenteil...

Plötzlich geht es mir wieder besser Und ich denke "Wow, so muss das Leben sein!". Und dann wieder "Was ist das hier für ein Stechen?".

Termin bei Doc erst wieder in zwei Wochen :(
Beim letzten mal konnten wir nicht mal ein Problem ausmachen, über das wir sprechen können. Ich meinte nur "Alles gut, momentan läuft alles super".

Eine Woche später und es ist wieder das ganze Gegenteil...

Ich bin gleich auf Arbeit und werde sehen was der Tag bringt. Ich wette jetzt schon darauf wie leer ich mich fühlen werde wenn ich gleich das Handy wegpacke und zurück in die echte Welt muss.

Hab gerade an einer Station eine Frau beobachtet, die Taichi praktizierte. Das Zugucken war schon so beruhigend...





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  26.06.2017 08:07  
Es ist wieder da...

Auch wenn es Momente wie gestern gibt, in denen ich kurz glücklich bin, Ist die Angst doch nicht besser.

Gestern Mittag bis Abends hatte ich alle Stunde mal einen Schmerzimpuls am Kopf. Da ich seit Wochen nicht mehr bei der Physio war kann ich mir auch denken woher es kommt. Selbst in der Nacht wachte ich kurz auf und hätte kurz diesen Impuls.

Überhaupt schlafe ich neuerdings sehr unruhig.

Heute Morgen wieder das Symptom von letzter Woche. Mein Morgen ist im Ar...
Die Angst zieht meine Schultern hoch, presst meine Kiefer zusammen, drückt auf meinen Rücken und tritt mir in den Bauch.

Ich bin so schnell fertig mit dem Anziehen und schminken, dass ich glatt zwei Züge früher zur Arbeit nehme. Zuhause war ja nix. Die Stille hätte mich vermutlich Irre gemacht.

Mittlerweile habe ich schon ein komisches Gefühl wenn ich zur Arbeit fahre. Die Arbeit macht mir Spaß, aber mein Chef und seine rechte Hand überfordern mich. Sogar so sehr, dass es andere sehen. Ich mache so viele Fehler wie lange nicht mehr. Meine Kollegin meint nur "ist doch kein Wunder, das ist nicht deine Schuld".
Ich warte aber die ganze Zeit, dass ich von irgendeiner Seite Feuer bekomme. Und dann ist alles wieder gut. Und dann, von 0 auf 100, geht die Welt unter.

Morgen Doc!





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  27.06.2017 00:27  
Ich habe wieder Angst





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  03.08.2017 12:43  
Hallo an alle,

ich melde mich mal wieder!

Es geht mir soweit gut. Doc hat mir erklärt, dass sich mein neuer Stress ein Ventil suchen musste und ich deshalb plötzlich wieder Angst hatte... Mittlerweile bin ich darüber gut hinweg, wobei mir Docs Spruch half "Das ist der Preis für den schnellen Aufstieg". Das wurde irgendwie mein Mantra. Kein Wunder, bei den vielen Veränderungen, dass mein Körper auch mal "Hallo" sagt.

Aktuell mache ich mir etwas Sorgen um meinen Mann. Er hat seit drei Tagen Fieber. Heute geht es zum Arzt...





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  03.08.2017 16:11  
Sitzen gerade beim Röntgen. Muss mich stark zusammenreißen





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  28.08.2017 19:20  
Heute habe ich selber wieder Angst. Der Auslöser ist Stress und maßloser Ärger...

Die Woche beginnt schon damit, dass mein Arbeitsweg aktuell pro Tour 2h dauert, weil diese Woche SEV ist. Aber auf der Strecke war meine Laune eigentlich noch okay. Auf Arbeit musste ich dann an einer Datei weiterarbeiten, die mir schon schwer im Magen lag. Zusätzlich schmiss die zuständige Kollegin immer wieder alles durcheinander, sodass ich wieder Anpassungen machen musste. Letztendlich war sie sogar noch irgendwie recht eingebildet, als ich ihr zeigte, dass ich schon genervt bin von ihrem Hin und Her...

Dann hatte mein Chef heute noch einiges auszusetzen. Alles natürlich meine Schuld, meint er... wollte zwischendurch einfach gern mal heulen aber habs mir verkniffen.

Hab heute keine Pausen gemacht, nur geackert und nur aufs Maul bekommen... Und jetzt fahre ich noch zwei Stunden nachhause!

Zwischendurch schrieb mein Mann auch noch, dass er wieder im Dispo ist. Und ich kanns nicht verstehen, weil letzte Woche war er noch bei +15. Und ich hab ihm sogar noch 200€ geschoben. Und jetzt ist er eine Woche später bei -500€? Er meinte, dass das alles logisch ist und schickte mir eine Auflistung an Kosten. Ich kann die Liste aber trotzdem nicht nachvollziehen... wenigstens bekommt er die Woche noch Gehalt und ist dann im Plus...

Das alles ärgert mich so sehr, dass mein Magen sauer wird und ich Angst habe zu k..en, hab aber auch Angst vor herzproblemen, obwohl mein Herz nicht schmerzt. War nur ein fixer Gedanke...



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  28.08.2017 20:02  
Hallo monochrom,

ich habe mich gerade einmal in deinen Thread eingelesen und muss sagen: wow, Respekt, wie du das händelst! Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass dir deine Ängste so zu schaffen machen und die Gedanken einfach quälen... Aber du kriegst deinen Job auf die Reihe, hast einen Mann, der dich so annimmt und dir hilft und bist so reflektiert, dass du die PAs erkennst und aushältst.
Ich hoffe, der Stress auf der Arbeit legt sich schnell wieder und die finanzielle Lage bei deinem Mann entspannt sich... Du scheinst ja sehr gewissenhaft zu arbeiten, also lass dir nichts einreden von wegen alles deine Schuld!
Wünsche dir viel Kraft und Ruhe und alles Liebe!

LG Ndapewa

PS: Kennen wir uns aus dem LT?

Danke1xDanke




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  01.09.2017 21:41  
Ndapewa hat geschrieben:
Hallo monochrom,

ich habe mich gerade einmal in deinen Thread eingelesen und muss sagen: wow, Respekt, wie du das händelst! Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass dir deine Ängste so zu schaffen machen und die Gedanken einfach quälen... Aber du kriegst deinen Job auf die Reihe, hast einen Mann, der dich so annimmt und dir hilft und bist so reflektiert, dass du die PAs erkennst und aushältst.
Ich hoffe, der Stress auf der Arbeit legt sich schnell wieder und die finanzielle Lage bei deinem Mann entspannt sich... Du scheinst ja sehr gewissenhaft zu arbeiten, also lass dir nichts einreden von wegen alles deine Schuld!
Wünsche dir viel Kraft und Ruhe und alles Liebe!

LG Ndapewa

PS: Kennen wir uns aus dem LT?


Danke, Ndapewa! Das höre ich wirklich gern. Ich glaube auch, dass ich gut arbeite, aber ich nehme mir die Kritik noch zu oft zu Herzen...

LT? Jetzt bin ich neugierig :D

@angsthäschen: das hier ist mein Tagebuch, bitte sei nicht böse wenn ich hier allein über meine Angelegenheiten schreiben will.





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  04.09.2017 20:29  
Und jetzt? Kommen die PA und die Angst wieder? Diese kurze Angst vor allen in der Sbahn zusammenzubrechen? Vermutlich habe ich mir einen Krampf in Hals und Schulter, aber ich fürchte mehr. Irgendeinen Verschluss... gleich kann ich nicht mehr schlucken. Oder den Kopf drehen. Jetzt zieht es in den Kopf... Hatte ich nicht vorhin sogar schon weiße Schleier gesehen? Plötzlich geht die Angst wieder ab. Ich will instinktiv aufspringen und flüchten aber drehe mich nur leicht auf meinem Platz hin und her. Ich drehe den Kopf in alle Richtungen und sehe wo der Schmerz einsetzt. Ich schlucke viel und teste ob der Druck besser wird. Ich denke an die zwei Stunden, die ich gleich allein sein werde und ob es dann noch schlimmer wird. Dann denke ich, dass es schon irgendwie dezent besser ist. Ich schließe die Augen, atme tief durch und entspanne meine Muskeln. Ich denke daran, dass es ein glücklicher Zufall ist, dass ich morgen Früh nach einiger Pause wieder Therapie habe.

Ich nehme mein Handy und tippe diesen Text. Die Schulter tut nicht mehr, nur noch ein leichter Zug unterm Kinn und beim Schlucken. Zuhause werde ich den Teddy auf die Schulter legen und hoffen.

Letzte Woche hatte ich schon so einen Moment, aber es zog in der Seite. Mein Herz pochte sofort wie wild und ich bekam Angst... nach einigen Atemzügen war es aber schon weg...

Ist das jetzt der berüchtigte Rückfall? Heute, wo es doch eigentlich gut lief, bis auf einige Sachen (z.B. Bahnchaos). Wo ich an nichts böses dachte bin ich jetzt nur noch in der Angstwelt.

Ich hatte vorhin wieder mein Panikbuch in der Hand. Ich trage es immer noch bei mir, wenn ich das Haus verlasse. Jetzt gerade möchte ich weinen und mich bemitleiden. Ich teste immer noch ständig die Muskeln und das Schlucken aus. Ich traue der Ruhe nicht. Als wenn gleich doch noch ein Schmerz durch eine Stelle zieht, an die ich gar nicht denke...

Wieder frag ich mich ob das jemals enden wird. Und warum ich in letzter Zeit wieder über den Tod sinniere. Und Angst habe morgen umzufallen... Und wie es wohl sein wird. Wie stark die Schmerzen sein werden, dass sie mich sogar töten.

Mein Hunger ist plötzlich fast verschwunden. Dank der Angst. Ich beruhige mich jetzt langsam und werde müde.

schei. Angst!




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  04.09.2017 20:46  
Oh liebes ich denk an dich.
Die angst wird und unser lernen lang begleiten. Abet wir können letnen sie zu händeln.
Ich setzte mich gerade mit einem biofeefback kauf auseinander. Konnte in der Klinik eines ausleihen. Das ist cool. Das trainiert das ruhiger werden und den parasympathikus. vielleicht ist das auch für dich was?



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  04.09.2017 20:50  
Kann eure Angst voll verstehen!
Wat heute in ein Haus für ein paar Minuten und seitdem habe ich Panik vor Katzenhaarallergie!



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  05.09.2017 14:55  
monochrom hat geschrieben:
LT? Jetzt bin ich neugierig :D


Ich meinte das LoveTalk-Forum, da gibt es auch einen User namens monochrom :mrgreen:

Hast du eigentlich mal darüber nachgedacht zu schreiben? Also nicht nur online, ich dachte wirklich an einen Roman oder Kurzgeschichten? Ich finde, dass du sehr lebendig und spannend erzählst und glaube, dass solche Themen auch für viele Menschen, die sich solche Ängste nicht vorstellen können, interessant wären. Weiß nicht, ob es in der Richtung schon etwas gibt oder ob man sowas tatsächlich verlegen/verkaufen kann - aber du schreibst wirklich gut und es könnte ja auch für dich hilfreich sein, um alles zu verarbeiten..? Nur eine Idee :)

Und hast du eigentlich eine Idee, woher diese Ängste bei dir kommen? Sorry, falls du es schonmal irgendwo geschrieben hast, ich bin noch relativ neu hier :oops:

Ganz viel Kraft dir :trost:





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  07.09.2017 09:19  
@kopfloseshuhn :freunde: was genau ist das für ein Ding? Muss ich mal googlen...

@ndapewa: ich kenne das Forum aus einigen Google'leien, war aber nie dort registriert ;)

Übers Buch schreiben hab ich tatsächlich schon nachgedacht und auch schon angefangen... und dann nach zwei Kapiteln wieder die Lust verloren. Schreiben ist für mich (LEIDER!) oft mehr Arbeit als Vergnügen...

Ich will mich jetzt nur noch auf das nötigste konzentrieren: arbeiten und nachhause kommen. Mehr muss ich nicht schaffen. Punkt.

Das ist übrigens der mit Hauptgrund Ndapewa: ich bin mit einem Borderline Vater aufgewachsen. Ich musste alles immer perfekt machen, sonst ist er explodiert... und das zieht sich noch bis heute. Deshalb bin ich eigentlich immer erschöpft, weil ich auch weit über meine körperlichen Grenzen gehe (auch in punkto Stress)



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  23.09.2017 14:20  
Das kann ich gut verstehen, dass du dich aufs Nötigste konzentrieren willst. Das macht die Dinge leichter, wenn man unnötigen Ballast abwirft :) Mir geht es da ganz ähnlich. Mindestens einer meiner Eltern hat ebenfalls Borderline und ich tue mich auch sehr schwer damit, meine Grenzen zu erspüren... Befinde mich momentan noch in diesem Jojo-Zustand von Leere-Aktivitäten ranziehen-stressbedingter Zusammenbruch-alles wieder canceln-Leere. Schwierig, da für sich rauszufinden, was es wirklich braucht und wie viel wovon, um emotional ausgeglichen zu sein. Aber vielleicht ist der Anspruch auch zu hoch!
Wichtig ist glaube ich vor allem, sich bewusst zu machen, was man alles leistet und sich selbst dafür Wertschätzung zu geben. Vor allem wie du mit deinen Ängsten umgehst, davor hab ich riesengroßen Respekt!
Alles Liebe :freunde:

Danke1xDanke

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