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201704.04




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So ich will dann auch mal ein Tagebuch anfangen.

Wie anderswo schon beschrieben findet meine Thera mich ja super und lobt mich für meinen Umgang mit meinen Ängsten.
Aber es bleibt genug Angst für Alle.

Ich möchte mal andfangen ein bisschen zu dokumentieren und auch zu gucken, wo sind meine Baustellen noch?
Einige Dinge von emise zeigen mir ganz deutlich wo ich selbst noch hingucken muss . Thema Essen zum Beispiel.
Viele Unverträglichkeiten aber auch viel Angst vor neuem. Eine Histaminintoleranz ist sozusagem am Abklingen aber einiges geht immer noch nicht, leider. Ich seh das immer recht deutlich denn ich bekommen Quaddeln. Die kann man sich immerhin nicht einbilden. :P

Heute ist kein guter tag. Schrappte schon heute morghen kurz an einer PA vorbei und heute Nachmittag wieder nachdem ich aus dem Keller kam (Wäsche muss trotz Infekt gemacht werden) und ich so vir mich hin klapperte. Tja dann fragt man sich obs am Unterzucker liegt und klappert weiter und schon ist man drin im "was stimmt mit mir nicht"?

Eigentlich haben wohl damit die echten Panikattacken begonnen.
ich meine ANgst und Panik kenne ich seit hunderten Jahren. aber nicht so aus dem Hinterhalt.

Histamintoleranz. Etwas schimmeres wurde vermutet. Und alles was Histamin im Körper triggert wurde fraglich. Darf ich mich nioch rasieren? Zum Beispiel.
Tja und wenn man jedes Nahrungsmittel neu auf den Prüfstand stellen muss und seit Kindheit ANgst vor Essen hat (ich hab ja auch nichts kennen gelernt, teilweise musst ich im Laden Mundraub begehen um was zu essen zu sehen) dann steht man schnell an einer Grenze. Mit einer Urangst auf dem Prüfstand. Wieder neu fragen "was vertrag ich und was nicht?" Auch Mit dem Hinweis, dass ein All Schock (zweite Urangst) immer in Frage kommt.
Eines Tages mitten darin rasiert und wumms. So eine riesige Hitzewelle als Wäre ich plötzlich in eine Finnische Sauna getreten. Und wumms. herz rast.
Ich dachte erst das wäre meine herzrythmusstörung. Aber nein es war Panik. Weiß ich nun. Über ein Jahr später.

Auslöser fürs Histamin gefunden. Durch Umzug das Problem gelöst.
Und gaaaaaannnnzzz langsam lassen die Symptome nach.

Tja heute kein guter Tag. Egal. ich bin auch krank. Da darf ich auch schwach sein.
Fällt mir nicht leicht schwach zu sein.
denn da kommt die Ultimativste Angst. Die die Überall steht.
Todesangst.

ich hab sie erlebt. Oft. zu Recht. todesangst. todesangst todesangst. todesangst.
Ich warte auf eine schöne Bestellung: bis dahin ist es zu spät! Todesangst..................

Ich wünschte, ich könnte weinen. Ich tu mal hier so als täte ich es jetzt. Weil ichs tun würde, wenn ich könnte. :cry:

Auf das Thema antworten
Danke2xDanke




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  04.04.2017 20:14  
@yellow_belly und auch andere die mögen. Mitschreiben ist hier gern gesehen. Monologe sind öde :)



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Thüringen/Sachsen
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  04.04.2017 20:56  
Gut dann tu ich mal was gegen die monologen Monologe :)
Hallo Huhn
darf ich in deine Tagebuch schreiben? Oder stör ich dich damit, bei der Suche nach deinen Baustellen? Du weist ja, was meine Baustellen angeht, dürfte der BER, Pilepalle sein :lol:
Erst einmal Willkommen bei den Tagebuchschreiberlingen. Oh Herr je, was schreib ich jetzt nur? Schei** der Hund auf diesen Tag, Morgen kommt ein Neuer und deine Bestellung wirst Du bestimmt in Empfang nehmen können - da bin ich mir sicher. Auch ja, jeder darf auch mal schwach sein, zumal wenn er gerade einen Infekt auskuriert :knuddeln: . Kann ich mich um das Thema - Todesangst drücken? Oder magst Du erzählen, was dich da ängstigt? Ich wein mal für dich mit, das kann ich in letzter Zeit besonders gut und ich mag es nicht wirklich. Hmm, so ist es nun mal verteilt.

Kopf hoch! Ich bin beim Lesen auf alle dabei und freu mich und wir werden hier noch in zig Jahre schreiben - bin mir fast sicher

Danke1xDanke




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  06.04.2017 13:29  
So jetzt geht es wieder ein bisschen besser.
Ich den Tagen kurz vor den "Tagen" ist es immer etwas doofer als sonst.
Bin dann wohl ein hormonelles Weichei.

Ich versuche trotz meines Infekts so normal wie möglich zu tun. Immerhin ist die Temperatur wieder auf Normalniveau.

der keller bleibt mein Endgegner. Ich komm von da immer zittrig nach oben und meine, ich bin zu schwach um den dritten Stock mitsamt Wäsche zu erklimmen.
Egal. Was muss das muss.

Zitat:
Kann ich mich um das Thema - Todesangst drücken? Oder magst Du erzählen, was dich da ängstigt?


Natürlich kannst du dich drücken.
Ich glaube meine Todesangst ist eher eine Art Flash back.
ich hab so viel davon erlebt.
Auch Folter. Ja auch was unter der Genfer Konvention läuft.
Kinder zu brechen war eine Art Hobby, dort wo ich aufwachsen musste.

Und da bin ich eigetnlich konfort mit dem, was @Hotin in deinem Tagebuch geschrieben hat.
Gefühle wegschließen. Gefühle weit weit weg und da baut sich ein Druck auf den man nicht mehr standhalten kann.
Nur sind meine Mauern Dissoziativ abgeriegelt. Ich habe keinen bewussten Zugang hinter meine Mauer.

Aber deswegen gehe ich ja auch wieder in meine Traumatherapie.

Erwarte ich Heilung nach 10.000 Tagen Trauma? nein erwarte ich nicht.
Aber ich hatte schon bessere Zeiten als jetzt.
Oder bilde ich mir das nur ein?

Danke2xDanke




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  07.04.2017 10:44  
Mir ist jetzt klar, absolut klar, wo die Panikattacken in veränderter Form zu früher angefangen haben.

Viel passiert.
Erst eine Fehlgeburt. das hat mich hart getroffen. Die Op war Mist. mega angst. Danach leichte Temperatur. Allein zu Hause. SChmerzen beim Wasserlassen. Angst Angst angst gehabt, dass noch irgendwas nachkommt.
Einige Tage später, am Wochenende gings mir gut. Beschlossen, dass nun nichts mehr passieren kann.
Und 2 Std später wumms. setze die erste Reentry Tachykardie ein.
Angst. Gedacht jetzt sterbe ich. Im Krankenhaus hat man mir nicht geglaubt. Jaja Panikattacke. Nein war es nciht. Steht ja fest.
Danach jeden und jeden Tag und jeden Tag und jeden Tag Angst gahebt, dass das wieder passiert, dass ich nächstes Mal vielleicht dran sterbe.
Kein Alk. mehr getrunken, keinen Kaffee. Angstz angst angst.

2 jahre später die nächste Reentry. Wieder glaubt mir niemand. körperlich alles ok. Kein Anfall aufgezeichnet. Jede Menge Narben auf den Armen. Stempel "Psycho" sie haben Panikattacken.

dann kam die Histzaminintoleranz.
Und es geb den verdacht auf eine schwere Erkrankung bei der es massiv mehr mastzellen im Körper gibt die Histamin ausschütten.
Alles was Histamin ausschüttet mutiertzur gefahr. Gefahr zu einem all. Schock. Und zumindest macht alles davon Nesselsucht.
Essen, TRasieren, Stress, nicht essen, vom Histaminpegel dauermüde und dauerangst.

Eines schönen Morgens....trotz der ANgst rasiert aber immer mit dem gefühl es könnte gleich noch was ganz schlimmes passieren.

Und dann ablenken, putzen und wummms....ha ich dachte das wäre wieder eine reentry gewesen aber das war eine meine erste hinterhältige Panikattacke.
dann bekam ich jeden Tag eine oder zwei.
Panik. Angst. Es ist das Histamin. Was soll ichnur tun?

Aber ich hatte auch eine Bokcade im Nacken. Blockade gelöst und Physio gemacht. keine Pa mehr gehabt.
Das war aber sicher auch mein gutes Gefühl weil ich dachte, es wäre nur vom Nacken gekommen.

Und dann nun...Umzug. WEniger Histaminprobleme. mehr essen können. Alles besser. Glücklich in der neuen Wohnung.

Und nun reichen schonkleinere Körperunsicherheiten um mich wieder in die PA zu bringen.
EInen Abend schwindel und Unterzuckert und dann Panik. Was stimmt mit mir nicht. Ein paar Tage darüber ANgts haben ob ich nicht doch demnöchst wieder Schwindel haben werde...
Wumms Panikattacke. SChwere Angst vor der Angst.
Der Teufelskreis beginnt.

So aber wie kmmt man davon weg?
ich denke möglichst nicht mehr "was stimmt mit mir nicht" sondern "das ist meine Angst".
Aber ich spüre dennoch ANgst im Körper.
Vibrieren, Unruhe, Schwitzen...lalalala
Und dennoch versuche ich meine Ängste im Zaum zu halten.

Aber eben kommt dazu, dass ich seit der Fehlgeburt, seit der ersten Reentry alle größeren Gefühle weggepackt hab. WEit weit weg.
Weil ich auch angst hatte. Weil ich nicht die nchste Reentry auslösen wollte. Weil mein Herz schon blubberte (stellte sich auch als Verspannung heruas) wenn ich ein stärkeres Gefühl empfand. Auch Freude.

Und nun ist es so weit, dass ich nicht mal mehr weinen kann.
Freude ist schwierig. Ich zwinge mich manchmal dazu. Aber oft ist es so leer wie bei einer Deptression. Was Freude machen könnte am Ende ist mir zu anstrengend. Ich bin einfach nur noch fertig.
Wahrschinlich geht jede Energie ins unterdrücken. Obwohl ich das nicht mal mehr bewust mache. Es hat sich verselbstständigt.

Angst macht angst macht Panik.Ist das echteste Gefühl das ich habe.

Danke1xDanke


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Thüringen/Sachsen
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  07.04.2017 11:29  
Eigentlich wollte ich erst anders antworten, aber ich hab mich dagegen entschieden.
Bevor ich los mache, möchte ich mich mit einen Gelernten beglücken evnt. hilft es ja was. Allerdings muß ich bei dir immer Google nebenher offen lassen, mit fehlt die medizinische Bildung :lol: . Ich sag einfach mal, das mir dies zu Gute kommt.
kopfloseshuhn hat geschrieben:
Aber ich spüre dennoch ANgst im Körper.
Vibrieren, Unruhe, Schwitzen...lalalala

Du solltest unterscheiden zwischen Gefühlen und körperlichen Symptomen. Das war zumindest das Problem, was ich bis Heute früh hatte. Ich habe mir auch immer wieder und wieder gesagt "Angst ist nur ein Gefühl!" Aber dann gleich wieder, dies mit den körperlichen Symptomen verbunden. Erhöhter Herzschlag ist doch bei körperlicher Anstrengung für alle normal, aber wenn es quasi aus dem Nichts kommt. Dann hast du das Symptom, aber für welches Gefühl? Ich denke diesen Widerspruch lösen wir mit dem Gefühl der Angst. Damit hätten wir das Gefühl und das macht wiederum körperliche Symptome. Aber wem schreibe ich das, du kennst es sicherlich noch besser als ich. Wird es denn wirklich ein Pferd sein?
Du hast es doch sicherlich in @Hotin seinen Beitrag in meinem Tagebuch gelesen:
Hotin hat geschrieben:
Der Druck von Deinen wahren Gefühlen wird immer größer und bei Dir lassen sie sich jetzt nicht mehr völlig unterdrücken. Sie wollen raus. Der ureigenste Vorgang im Leben eines Menschen, Befriedigung zu erreichen. Aber Du möchtest Deine wahren Gefühle auf keinen Fall heraus lassen. Dadurch ist ein Dauerkonflikt entstanden, Deine Angststörung.

Ich bin gespannt, was Du für dich daraus machst?

Wenn ich darf, ein Vorschlag: Laß uns doch einmal überlegen, was uns - ich bleib mal bei deinem Beispiel - Freude macht. Es muß ja nicht gleich die Himmelhoch jauchzende sein, es gilt auch ein Freud-lein-chen-klein.
Mist, jetzt bin ich am Überlegen, wie ich vorlegen kann? Ähm, ich mag verlassene Orte, also so verfallende/vergessene Bauwerke. Gestern als ich cachen war, fand ich hier quasi in Stadt, einen alten Güterbahnhof. Der Cache hatte mehrere Stationen und so hieß es immer die neuen Hinweise finden, die mich zum Final bringen. All die Gleise, fast von Birken zugewachsen sind, nur die Gleise noch frei. Im weiteren Weg, dann noch ein fast verfallendes Gebäude. Ich versuche, dann immer dies alles mit meinem Fotoapparat festzuhalten. Ja es hat mir Spaß gemacht und auch Freude, es war schön, zumal ja auch das Wetter mitgespielt hat.
So jetzt bist du dran.

Danke1xDanke




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  07.04.2017 11:58  
Hi Yellow und danke.

Zitat:
Du solltest unterscheiden zwischen Gefühlen und körperlichen Symptomen. Das war zumindest das Problem, was ich bis Heute früh hatte. Ich habe mir auch immer wieder und wieder gesagt "Angst ist nur ein Gefühl!" Aber dann gleich wieder, dies mit den körperlichen Symptomen verbunden. Erhöhter Herzschlag ist doch bei körperlicher Anstrengung für alle normal, aber wenn es quasi aus dem Nichts kommt. Dann hast du das Symptom, aber für welches Gefühl? Ich denke diesen Widerspruch lösen wir mit dem Gefühl der Angst. Damit hätten wir das Gefühl und das macht wiederum körperliche Symptome. Aber wem schreibe ich das, du kennst es sicherlich noch besser als ich. Wird es denn wirklich ein Pferd sein?


Ja, das habe ich gelesen. Ich bin nutznießer eurer Kommunikation :-)
Also für mich ist Angst nicht nur ein Gefühl. oder ja doch schon. Für mcih hängt es komplett zusammen.
Also Angst ist ein Gefühl - Nicht besser und nicht schlechter als andere Gefühle die ja auch Hormone ausschütten und so. Angst schüttet eben Adrenalin aus. Viel Angst macht viel Adrenalin. Das macht eben Symptome.
Das macht das Herzrasen und alles andere ätzende. Du kennst das ja auch.
Verliebt sein ist ein schönes Gefühl - Macht aber auch Symptome. Ist genauso wenig "körperlich krank" wie Angst.
Aber im Endeffekt ist es die Bewertung. Das ist mir selbst klar. Vielen anderen nicht. denn auch die Symptome einer verliebtheit könnte man schrecklich deuten. macht aber niemand weil es klar ist wo es herkommt. Weil es eine Art Hochgefühl ist.

Wenn man die Symptome der Angst überbewertet hat man eben dann ganz schnell eine ANgststörung. Bzw schleift sich das ein. Wir denken die ganze ganz Zeit an die Angst und ziehen und runter.
Während man die Verliebtheit irgendwann verliert (also zumindest diese Schmetterlinge) weil: Ja weil der Alltag einkeht. Weil andere Dinge wichitg werden.
das Selbe kann man auch mit der Angst machen und das versuche ich. Mit Alltag überschreiben.
Wenn ich grade mal so zittrig dasitze und weiß ich hab nur ANgst gehe ich mit meinen gedankenzum beispiel gerne an die Zeit der verlibtheit zurück. Wo ich meinen Mann kennengelernt habe. Zu dem Schmetterlingen und dann spüre ich diese Wärme in mir und die Schmetterlinge kann ich auch zurückholen.
Ja im Endeffekt bin ich immernoch verliebt in meinen Mann. Und das ist toll.
Aber vor allem kann ich die ANgst damit zurückdrängen. Und mir zeiggen, dass da noch andere gefühle sind.

Das führt mich zum nächsten Punkt:
Zitat:
Wenn ich darf, ein Vorschlag: Laß uns doch einmal überlegen, was uns - ich bleib mal bei deinem Beispiel - Freude macht. Es muß ja nicht gleich die Himmelhoch jauchzende sein, es gilt auch ein Freud-lein-chen-klein.
Mist, jetzt bin ich am Überlegen, wie ich vorlegen kann? Ähm, ich mag verlassene Orte, also so verfallende/vergessene Bauwerke. Gestern als ich cachen war, fand ich hier quasi in Stadt, einen alten Güterbahnhof. Der Cache hatte mehrere Stationen und so hieß es immer die neuen Hinweise finden, die mich zum Final bringen. All die Gleise, fast von Birken zugewachsen sind, nur die Gleise noch frei. Im weiteren Weg, dann noch ein fast verfallendes Gebäude. Ich versuche, dann immer dies alles mit meinem Fotoapparat festzuhalten. Ja es hat mir Spaß gemacht und auch Freude, es war schön, zumal ja auch das Wetter mitgespielt hat.
So jetzt bist du dran.

Ich mache sowas nicht täglich.
Wegen real vorherrschender Gefahr gehe ich ziemlich selten alleine raus (Ich glaub da ist mal noch eine pn fällig)
Aber ich gebe mir Mühe auch gutes zu erleben.
Am Wochendde gehen wir gerne spazieren. Auf der Route liegen Haarschafe https://de.wikipedia.org/wiki/Kamerunschaf
Und die sind total verkuschelt. Die kommen zum kuschlen an den Zaun und grunzen vor vergnügen und verdrehen die AUgen dabei. Die sind toll und machen immer Freude.
Wir waren kürzlich im Zoo und davonzehre ich immernoch. Dieser Eisbär...schwärm....
Und dieses Wochenende wollenw ir ins Kino.

Es ist echt nicht so, dass ich mich hängen lasse. Ich versuche viel einfließen zu lassen und schönes zu erleben.

Fotografieren tu ich auch gerne.
Aber ich schreibe auch Songs. Und das tut auch gut.

Lost Places sind toll!

Letztendlich kann ich nicht einfach irgendeine Mauer einreißen. Denn alles was dahinter liegt könnte mich mit den dazugehörigen Traumata als Falsh backs überfluten.
das braucht Fingerspitzengefühl und eine sichere Umgebung. Ich warte ja auch auf meine Reha.

Danke1xDanke




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  11.04.2017 20:22  
:seufzen
puh harte Therastunde heute.....

ihre Erklärung. Und...

mein UNterbewusstsein kann nicht lernen. Mein UNterbewusstsein wird niemals lernen, dass es keinen Grund gibt, für die Angst.
Das Trauma das so so so früh begonnen hat ohne vorher auch je eine Bindung gehabt zu haben...hat mich irreversibel zerstört.
Wenn ein Trauma so früh beginnt baut man auf Sand.
Das Unterbewusstsein weiß dann nur, dass es richtig ist, angst zu haben. Es gibt keinen Grund, kein Urvertrauen, nichts auf dem ich bauen kann, dass Angst unbegründet sein könnte.

Ich werde mein Leben lang genau so gegen all diese Ängste Kämpfen. Wieder und wieder und wieder.
Und wieder und wieder.



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4
Thüringen/Sachsen
146
  11.04.2017 21:00  
Ach komm her Huhn :knuddeln: ,
komm laß den Kopf nicht hängen, ähm die Flügel - sonst fällt der Kopf doch runter :lol:
Gab es denn so was wie einen positiven Ausblick nach der Therastunde? Oder hat man dich mit dieser beschie*** Erkenntnis ganz alleine gelassen?
Ich würde Dir ja soooooo gerne schreiben, das es irgendwann wieder gut wird. Aber Du weist es ja besser als ich, aber auch die besten Mediziner können sich doch mal irren? Schaum mal, du kennst doch bestimmt auch die Geschichten, wo z.B. Krebs bei einem richtig kranken Patienten einfach, einfach wieder verschwindet. Vieleicht gibt es ja was auch für uns, ich würde es Dir sooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo sehr wünschen. Irgendwann, nach wieder und wieder und wieder und wieder und wieder hat ja vieleicht dein Unterbewußtsein einfach nur die Schnaut** gestrichen voll, so nach dem Motto "Jetzt nicht doch schon wieder" und hebt verzweifelt die Flügel.
Ich bleibe mal bei deinen Vergleich mit auf Sand gebaut (ha, da kenn ich mich etwas besser aus :P ), es gibt doch auch viele Hochhäuser die auf Sand gebaut wurden z.B. der Burj Khalifa. Hierfür muß man nur genügend viele Pfähle in den Sand einbringen, durch die extreme Vielzahl der dadaurch entstehenden Reibungspunkte ist es so möglich sicher auf Sand zu bauen. Ehrlich!
Bis dahin heist es einfach nur durchhalten! Wieder und wieder und wieder .....

Danke1xDanke




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  12.04.2017 08:53  
hey yellow.
danke.
Zitat:
Aber Du weist es ja besser als ich, aber auch die besten Mediziner können sich doch mal irren?

Weißt du was? Ganz ehrlich...ich brauche diesen Trost nicht. Es geht mir damit relativ gut. Es sind nur Worte gewesen, die etwas erklären, das ich schon immer gefühlt habe.
Es bedeutet nämlich auch, dass ich mich nicht genug anstrenge, mir nicht genug Mühe gebe.
Es bedeutet, wenn ich gute Phasen habe, dannn habe ich viel erreicht.
Und ich will auch wieder gute Phasen / Jahre haben. Und dafür kämpfe ich weiter.

Es ist okay so. Und ich fühle mich von der Thera auch gar nicht damit alleingelassen. Sie hatte gestern sehr sehr viel Zeit für mich.

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