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201728.02




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Ich fühle mich verwirrt. Alles ist wie im Nebel. Der Raum wird immer enger, mein Herz beginnt zu rasen.
Das war's, das ist das, jetzt kommt das Ende!-schießt mir durch den Kopf. Ich bekomme fast keine Luft-Du kannst nicht atmen!-Herz klopft immer stärker, dann springt sie fast, macht einen Aussetzer und rast wieder weiter. -Gleich fällst Du in Ohnmacht!- Alles dreht sich, ich sehe nicht richtig. Ich fuehle mich wie gefangen und kann da nicht mehr raus.
-Ruhig, das ist nur eine Panikattacke!-, - Nein, jetzt wird es wirklich etwas schlimmes geschehen, das war's mit Dir!-
Schnell ein Notfall Bezo reingeworfen und sich unter der Decke im Bett versteckt. Aber es hilft nicht. Ich drehe und wende mich und hab das Gefühl, dass es keine Luft mehr gibt. Nicht auf den ganzen Planeten.
-Du hyperventelierst bloß!- Ja, aber daran hat man auch schon erstickt-!
Aufstehen, aufs Klo gehen, alles ist verschwommen, ich sehe nicht richtig.
-Gleich fällst Du in Ohnmacht!- Bitte nicht, lieber Gott, hilf mir!
Auf die Uhr schauen. Wann fängt das verdammte Benzo endlich zu wirken?
Schnell anziehen, auf die Straße, um die Blocks schnell laufen, immer noch Probleme mit der Luft..
Na endlich, es wird etwas besser.
Nach Hause kommen, wieder sich ins Bett liegen. Erschöpft. Aber man bekommt wieder Luft. - Gott sei Dank!-
Einschlafen...

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Pfalz
22
  01.03.2017 10:40  
Sehr gut geschrieben. Da ist wirklich alles aufgezählt....



  01.03.2017 12:05  
Danke Sascha! :)
Zum Glück habe ich diesen schrecklichen Zustand schon seit ein paar Wochen nicht mehr.

Der Tag beginnt wie gehabt: Tabletten einwerfen, Kaffee trinken, mit dem Hundi Gassi gehen und dann Bewerbungen schreiben, so wie in Foren.
Diese Absagen machen mich echt fertig. Ich bekomme das Gefühl, dass ich nie wieder einen Job finden werde. Ist ja klar: fast 2,5 Jahre wegen Psychose im Krankenstand gewesen, versuche mal mit so einer Lücke im Lebenslauf eine Stelle zu finden.
Aber man muss ja weiter. Sich wieder aufraffen, obwohl es derzeit bei meiner Antriebslosigkeit sehr schwer fehlt.
Der Tag ist leer. Ich nuckele schon um 11 an einem Bier- weiß ich ist ein Mist- rauche wieder, nach dem ich 5 Monaten von den Ziggis "clean" war..
Aber ohne gescheiten Tagesstruktur, weiß ich einfach nichts mit mir anzufangen..



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Pfalz
22
  02.03.2017 11:58  
Hallo!
Stimmt! Ein geregelter Tagesablauf ist wichtig, ich kenn das. Aber für Deine Krankheit kannst Du nichts. Niemand hat sich selbst gemacht. Aber das kennst Du bestimmt schon oder hast es schon einmal gehört. Auch Menschen die nicht psychisch krank sind bekommen schlecht Arbeit bei uns. Man darf halt nicht aufgeben. Auch wenn es frustrierend ist. Und, na ja um 11 ein B.....ich kenn Ärzte die trinken zum Mittagessen auch ihren Rotwein. Ich selbst hab auch schon mehrfach probiert meine Angst mit einem guten Whisk. wegzutrinken. Funktioniert bei mir absolut nicht. Oder ich hatte nicht genug...
Die ganze Situation zieht einem runter. Ich hoffe dass alles bald besser wird!



  09.03.2017 01:01  
Hallo Sascha und danke für die aufmunternde Worte! Ja, ich kann für meine Krankheit nix und trotzdem hat sie mein Leben ruiniert...
Ich lebte und wusste nicht, was eine Pille ist, und jetzt muss ich die Dinger wie Bonbons schlucken, weil ohne sie bin ich komplett im A***h.

Der Tag war wie gehabt, Kaffecherl machen, mit dem Hund Gassi und dann ran an die Bewerbungen. Jeder Absage nimmt ein Stückchen der Hoffnung mir weg.
Manchmal kommen schon die Gedanken: Du wirst nie wieder einen Job finden! Ich versuche dagegen anzukämpfen, schließlich bringt es nichts aufzugeben.

Trotzdem, bin ich dankbar, dass die Panikattacken weg sind. Heute konnte ich, wie ein normaler Mensch ins Restaurant gehen-wurde zum Weltfrauentag eingeladen.

Lebe immer noch bei meinem Ex und obwohl er der liebste Mensch auf Erden ist (zwischen uns läuft nix, außer Freundschaft, er hat mich eben aufgenommen, weil ich in meiner Wohnung alleine noch nicht leben kann) habe ich das Gefühl, ich gehe ihm manchmal auf den Wecker.
Und das, und die Tatsache, dass meine neue schöne Wohnung leer steht, weil ich einfach eine Krise bekomme, wenn ich mich dort einen Tag alleine aufhalte, macht mich derzeit fertig.
Ich muss mich aufraffen und wieder dort ziehen. So geht es nicht weiter! Das sage ich mir jeden Tag, und doch im Inneren fühle ich mich nicht bereit.
Ich muss wieder eine Arbeit haben! Mir fehlt echt die Decke auf dem Kopf.
Ich muss, ich muss....aber Antrieb dafür habe ich derzeit keinen.
Es ist Frühling, die Sonne scheint und ich habe nicht mal Kraft und Bock mich hübsch zu machen und rauszugehen, einfach durch die Stadt bummeln.
Nicht wegen der Angstzustände, so wie früher, sondern weil mir die Motivation und Energie einfach fehlt. Zu allem muss ich mich zwingen.



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Pfalz
22
  10.03.2017 10:26  
Hallo!

So war es bei mir auch. Früher nahm ich nie Tabletten...und heute....ich hab schon sooo viele Mittelchen gegen Angst probiert, aber nichts hilft wirklich. Ausser Benzos. Aber die sind bei den Ärzten nicht so beliebt wegen Abhängigkeit. Also ich hab nichts dagegen eine zeitlang Benos zu nehmen. Hauptsache die Angst ist weg.
Unter Ängsten und Depressionen sich aufzuraffen und einen Tag (Frauentag) einfach genießen ist schwer. Man sollte sich da keinen Druck machen. Es gibt noch viele Tage zum genießen....
Mir fällt es, wie Dir auch, bei dem schönen Wetter nichts machen zu können sehr schwer. Die Vögel pfeifen wie im Frühjahr und bei uns auf dem Land hört man überall die Motorsägen...jeder ist beschäftigt, nur ich sitz im Wohnzimmer und fühl ich nicht wohl dabei.

Ich kann nur sagen, lass Dir Zeit. Ohne Druck. Auch wenn Deine jetzige Wohnsituation Dir nicht so gut gefällt.



  19.03.2017 23:02  
Hallo Sascha,

Ja, die Benzos helfen eben schnell, wenn sich die PA ausbreitet. Obwohl ich keine derzeit habe, nehme ich die Dinger noch zu Profilaxe..

So, am Mittwoch habe ich einen Vorstellungsgespräch! Bin jetzt schon nervös, da ich diese Stelle für perfekt für mich geeignet halte. Der Profil passt perfekt. So habe ich jetzt schon die Ängste zu Versagen. Bis dann die nächste Einladung von irgendeiner Firma, wo ich gut passen würde kommt, vergeht wieder schon was weiß ich wie viel Zeit.

Ich liste mal meine Baustellen, die wichtigsten zumindest:

- Trinken aufhören- heute blieb ich Abends trocken, kleiner Sieg!
-JOB finden<- ganz wichtig. Mir fällt die Decke auf den Schädel, echt. Ich weiss mit mir nicht anzufangen. Dadurch entsteht ein Teufelskreis: kein Job- Depri-wenig Motivation etwas zu tun-Langeweile-trinken-absinken-kein Job!
- Rauchen aufgeben. Ich, Trottel, habe schon 4 Monaten nicht geraucht und hatte kein Verlangen nach den Kippen! Aber nein, ich musste natrlich wieder mit der Trinkerei anfangen und schon hatte ich die Glimmstängel zwischen den Zähnen. :stirn Selber Schuld, sage ich nur, da beginne ich jetzt wieder ganz von vorne.
-In meine Wohnung wieder ziehen! Meine Wohnung ist eigentlich sehr schön und liebevoll eingerichtet, aber nein, es ist wie verhext, ich schaffe es einfach nicht mal hinzufahren und wenigstens reinzuschauen. Geschweige dort zu leben.
-Abnehmen! So zum Sommer 10 kg loswerden wäre ganz schön.



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Pfalz
22
  20.03.2017 09:57  
Hallo!

Ich würde auch gerne meine Benzos als Profilaxe nehmen, aber mein Arzt verschreibt sie nicht gerne. Irgendwie gibt es da verschiedene Meinungen. Ich finde es nicht schlimm sie auf Dauer zu nehmen.

Ich denke es ist ja normal dass Du bei dem Vorstellungsgespräch nervös bist. Das sind andere die keine Angstzustände haben auch. Du willst diese Stelle unbedingt haben und vielleicht merkt das Dein Gesprächspartner am Mittwoch auch. Auf jeden Fall wünsch ich Dir viel Glück!
Ich selbst bekomme EU-Rente und weiß manchmal nicht viel mit mir anzufangen. Freunde hab ich keine...

Deine Baustellen bekommst Du auch noch hin.. Mit dem Trinken hat ja schon mal gut geklappt. Rauchen aufhören ist bestimmt schwer. Ich selbst rauche nicht, habe es auch noch nie, aber ich kann mir vorstellen dass es nicht einfach ist.
Das Problem mit Deiner Wohnung ist schon schlimm. Du kannst nicht mal hin und kurz durch die Wohnung gehen und dann wieder hinter Dir abschließen? Keine 5 Minuten? Das muss doch einen Grund haben. Klar, unsere ganzen Ängste usw. haben ihren Grund irgendwie...

Meldest Dich mal und berichtest wie alles gelaufen ist?
Viel Glück!



  20.03.2017 12:34  
Hallööchen Sascha, danke dass Du immer bei mir schreibst :freunde:

Ich bin bis jetzt trocken geblieben und das ist schon mal was.
Zudem schaffte ich endlich in meine Wohnung zu fahren, und habe entschieden dorthin am Donnerstag ganz zurückzukehren.
Ich muss endlich auf eigenen Beinen stehen.
Das mit Mittwoch, werden wir ja sehen, aber ich habe Angst es zu vermasseln, ganz ehrlich...Etwas falsches zu sagen, nicht den Mund aufmachen zu können.
Zudem wird das VG in 3 Sprachen ablaufen... :shock: :roll:

Zitat:
Ich selbst bekomme EU-Rente und weiß manchmal nicht viel mit mir anzufangen. Freunde hab ich keine...

Das tut mir Leid..bekommst Du die Rente wegen der Angststörung nehme ich an.. Ist sie befristet? Wäre es denkbar für Dich wieder arbeiten zu gehen, oder kommt es nicht in Frage derzeit?
Ja, Freunde habe ich auch nur, die weit weg wohnen, im Internet und meinen Ex. Weiß ohne Job auch nicht mit mir anzufangen. Aber heute habe ich einen Plan, eine Tagesstruktur für heute geschrieben und werde versuchen die einzuhalten.



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  20.03.2017 16:32  
Hey JPreston,

Das du heute in deiner Wohnung warst ist doch schon mal ein Riesen Erfolg! Auch das du trocken geblieben bist!
Das du vor dem Vorstellungsgespräch nervös und aufgeregt bist, ist denke ich normal. Ich war auch immer Tage vorher schon ein Nervenbündel. In 3 Sprachen?!? WOW! ich beherrsche nur Deutsch :stirn versuche seit langem Englisch zu lernen, aber ich bekomme es einfach nicht hin, grammatikalisch.
Sollte es Morgen nicht klappen, ist es schade aber okay. Du hast im Moment so viele Baustellen die du angehst, deine Wohnung, Alk und Job. Pass bitte auf das du dich nicht übernimmst! Das sind alles keine Kleinigkeiten!

Danke1xDanke


  20.03.2017 16:58  
Hey Voonie, danke!
:freunde:

Ja, das ich in der Wohnung geschafft habe zu fahren, mit den Öffis 45 Minuten und dann noch bis jetzt (und hoffe es bleibt heute auch so) trocken blieb ist schon ein großer Erfolg für mich!
Ich versuche es nach und nach abzubauen, die Baustellen. Erstmal will ich mein Alkproblem loswerden und natürlich den Job finden.
Dann schauen wir mal mit der Wohnung<- hierziehen, und mit dem Rauchen. :stirn

Das blödeste ist nur, ich wiederhole mich, sorry, ich hatte schon 4 Monaten nicht getrunken, nicht geraucht und viel abgenommen, und wieder mir selber alles verbaut. Seit 2 Monaten trinke ich, qualme und habe wieder arg zugenommen...jo-jo Effekt wohl..Habe aber wirklich viel gegessen aus Frust plus das B.... :stirn
Jetzt fange ich quasi wieder von vorne alles an..



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Pfalz
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  20.03.2017 18:25  
Ich finde den Entschluss in die Wohnung zurück zu gehen gut, aber mach Dir keinen Druck. Ich sag immer...wenn nicht heute dann eben morgen.
Und Tagesstruktur ist sehr wichtig, ich hätte das nie gedacht. Ich merk es jetzt weil ich nichts mehr großartig machen kann. Diese Rente hab ich befristet bis Ende 2019 und bekomme sie schon drei Jahre. Zur Zeit könnte ich nichts machen. Ich konnte ja nicht mal zum Gutachter der 20 Km von mir seine Praxis hat. Die haben mich ungesehen berentet. Ich hatte mir meine Zukunft auch anders vorgestellt. Aber ich denk mir immer: irgendwo ist einer dem geht es schlechter.

Du sprichst drei Sprachen? Respekt!
Ich drück Dir die Daumen dass alles so klappt wie Du es Dir vorstellst.

Danke1xDanke


  20.03.2017 19:24  
@JPreston
ich habe mal ein wenig mitgelesen, das ist sehr traurig. Aber Hut ab vor dem, was du doch schon geschafft hast. Bei mir klappt seit Jahren irgendwie nichts mehr...deshalb bin ich auch berentet. Ich finde es immer erstaunlich, wie es Menschen mit derartigen oder ähnlichen Krankheiten schaffen, sich dem Leben zu stellen. Ich bin irgendwo "hängengeblieben". Aber vielleicht hilft mir das eine oder andere, wenn ich etwas lese, woran ich noch nicht gedacht hab. Alles Gute für dich und dass es so klappt, wie du dir es vorstellst.
LG Annie

Danke1xDanke


  20.03.2017 21:26  
Sascha1972 hat geschrieben:
Ich finde den Entschluss in die Wohnung zurück zu gehen gut, aber mach Dir keinen Druck. Ich sag immer...wenn nicht heute dann eben morgen.
Und Tagesstruktur ist sehr wichtig, ich hätte das nie gedacht. Ich merk es jetzt weil ich nichts mehr großartig machen kann. Diese Rente hab ich befristet bis Ende 2019 und bekomme sie schon drei Jahre. Zur Zeit könnte ich nichts machen. Ich konnte ja nicht mal zum Gutachter der 20 Km von mir seine Praxis hat. Die haben mich ungesehen berentet. Ich hatte mir meine Zukunft auch anders vorgestellt. Aber ich denk mir immer: irgendwo ist einer dem geht es schlechter.

Du sprichst drei Sprachen? Respekt!
Ich drück Dir die Daumen dass alles so klappt wie Du es Dir vorstellst.


Danke Sascha, ja ich spreche mehrere Sprachen fließend..Deutsch ist nicht meine Muttersprache :wink:

Ja, das mit der Rückkehr in die Wohnung werde ich wohl abwarten. Vielleicht ergibt sich ja was am Mittwoch und sobald ich einen Job habe, da ziehe ich umgehend in meine Wohnung um. Aber erst abwarten. Hier bei meinem Ex habe ich wenigstens ihn und den Hund, kann einigermaßen eine Tagestruktur aufbauen.

Plagen Dich dermaßen Ängste, dass Du gar nicht vor die Tür gehst? Wenn dem so ist, ist es echt schlimm.. :stirn Was nimmst Du für Medis dagegen?
Ich nehme Abilify gegen Ängste und Psychose, Escitalopram und Praxiten<-Benzo bei Bedarf, bzw, mittlerweile als Profilaxe. Möchte es aber langsam ausschleichen..



  20.03.2017 21:32  
Annie303 hat geschrieben:
@JPreston
ich habe mal ein wenig mitgelesen, das ist sehr traurig. Aber Hut ab vor dem, was du doch schon geschafft hast. Bei mir klappt seit Jahren irgendwie nichts mehr...deshalb bin ich auch berentet. Ich finde es immer erstaunlich, wie es Menschen mit derartigen oder ähnlichen Krankheiten schaffen, sich dem Leben zu stellen. Ich bin irgendwo "hängengeblieben". Aber vielleicht hilft mir das eine oder andere, wenn ich etwas lese, woran ich noch nicht gedacht hab. Alles Gute für dich und dass es so klappt, wie du dir es vorstellst.
LG Annie


Danke Annie fr Deine Teilnahme..
ja, das ist traurig,wenn man quasi von heute auf morgen sein ganzes Leben verliert, alles, was man mühsam aufgebaut hat. Und eigentlich war ich sehr glücklich, aufgeschlossen, offen und fröhlich vor meiner Psychose.. Habe ein Haufen Dinger unternommen, war ständig auf Achse und dann Boom!
Jetzt habe ich mich vorerst zurückgezogen.. Suche aber wieder Anschluss in das Leben. Deshalb ist mir der Job so wichtig. Das ist ein Meilenstein schlechthin..

Wieso bist dann "hängengeblieben". Traust Du Dich nicht mehr zu arbeiten? Wie schaut Dein Tag denn so aus? :trost:




304
4
Thüringen/Sachsen
148
  20.03.2017 22:16  
Hallo JPreston,
ich hab mal ein wenige gelesen und dachte mir ich schreib Dir einfach, dass ich Dir für Morgen ganz fest die Daumen drücke. Ich bin mir sicher es hilft.
Schönen entspannten Abend noch.

Danke1xDanke


  20.03.2017 22:19  
Danke yellow-belly,
mein VG findet aber am Mittwoch statt. :wink:
Also, bitte am Mittwoch um 11 Uhr die Daumen drücken. :)
Das werde ich echt brauchen. Befürchte nämlich, dass es ein Haufen Wettbewerber für diese Stelle gibt.. :stirn



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2
198
  20.03.2017 23:20  
JPreston hat geschrieben:
Hey Voonie, danke!
:freunde:

Ja, das ich in der Wohnung geschafft habe zu fahren, mit den Öffis 45 Minuten und dann noch bis jetzt (und hoffe es bleibt heute auch so) trocken blieb ist schon ein großer Erfolg für mich!
Ich versuche es nach und nach abzubauen, die Baustellen. Erstmal will ich mein Alkproblem loswerden und natürlich den Job finden.
Dann schauen wir mal mit der Wohnung<- hierziehen, und mit dem Rauchen. :stirn

Das blödeste ist nur, ich wiederhole mich, sorry, ich hatte schon 4 Monaten nicht getrunken, nicht geraucht und viel abgenommen, und wieder mir selber alles verbaut. Seit 2 Monaten trinke ich, qualme und habe wieder arg zugenommen...jo-jo Effekt wohl..Habe aber wirklich viel gegessen aus Frust plus das B.... :stirn
Jetzt fange ich quasi wieder von vorne alles an..


Wow mit den Öffentlichen auch noch? Noch mehr Respekt! Ich drücke dir die Daumen das du es wejterhin schaffst trocken zu bleiben! Ich denke die Reihenfolge mit dem Alk und dem Job ist die richtige.
Das du es schon mal so viele Monate geschafft hast, zeigt dir aber das du es wieder schaffen kannst und es bestimmt auch wirst :freunde:

Darf ich dich fragen was der Grund für deine Psychose war? Wenn es dir zu persönlich ist, musst du natürlich nicht darauf antworten. Ich kenne mich mit PAs und Depris aus. Aber was Psychose betrifft habe ich gar keine Ahnung. Tut mir leid wenn ich zu neugierig sein sollte.



  21.03.2017 08:31  
Guten Morgen ihr Lieben! :dopsen:

Die Sonne scheint, meine Laune ist prima (noch), aber ich bleibe optimistisch und hoffe, dass sie den ganzen lieben Tag anhält. :D

Liebe Voonie, klar kann ich Dir meine Geschichte erzählen, da ist nichts dabei.
Eigentlich hat es so angefangen, dass ich in einem Forum angeschrieben wurde, dann auf der Arbeit haben mich die Männer angesprochen (Punkto kennenlernen) und dann auf der Straße und in Bars. Das geschah alles in der kürzen Zeit. Daraus hat sich nach und nach, ich kann nicht erklären wie, eine Paranoia entwickelt und darauf folgte die Verfolgungswahn. Bald schien mir, dass alle Menschen überall, ob auf den Straßen, oder in den Öffis, oder in den Kaufhäusern mich beobachten und verfolgen. Es war sehr beängstigendes Gefühl, das wünsche ich wirklich niemanden, denn Du kannst nirgendwohin. Jedes Geräusch hat mich fertig gemacht, jeder Mensch auf der Straße, der mir entgegen kam. Das tückische daran ist, man denkt, es sei alles wahr, die Welt hat sich verändert, nicht man selber. Bis ich anfing endlich die Medis zu nehmen, die meine Psychose stoppten, vergingen gute 2,5 Jahren ca. :stirn



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198
  21.03.2017 15:14  
Huhu JPreston,

das ist aber eine traurige Geschichte :( aus eigentlich einem schönen Umstand, der positiven Wirkung auf Männer, eine so schlimme Erkrankung! Das wichtigste ist, das du es jetzt siehst wie die Realität ist, und deine Medis nimmst. Meinst du das du sie iwann nicht mehr brauchst? Was sagen deine Ärzte? Ich kann das glaube ich ein wenig nachvollziehen. Zwar nicht in diesem Ausmaß wie bei dir, aber etwas. Ich wurde als Kind gemobbt weil meine Eltern rauchten, auch in der Wohnung. Daher stank ich nach rauch. Und kleine Kinder können ja sehr verletzend ehrlich sein. Iwann sah ich in jedem Menschen der mich anschaute einen Menschen, der über mich lästerte. War auch eine ganz schwere Zeit.

Du hast heute gute Laune und die Sonne scheint, wie toll! Hier​ ists nur grau :roll: hast du es geschafft trocken zu bleiben? :freunde:

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