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201808.03




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Danke meine Lieben für eure Unterstützung und Gedanken wegen meiner Wenigkeit! Ich sage noch mal vielen, vielen Dank, dass ihr mich in schweren Zeit nicht allein lasst :trost:
Ich schäme mich dies zu schreiben, aber zu verschweigen wäre es auch nicht mein Ding. Nach 5 Wochen Abstinenz hatte ich 3 Rückfälle! :seufzen Was den alk betrifft...
Ich weiß nicht warum, alles lief schon wesentlich besser und dann die Anzeichen der Psychose, oder was auch immer und zack! sitze ich wieder mit dem Dreck da und trinke..
Jeweils 3 mal 2 Flaschen Wein.. :cry: :stirn
Aber ich werde weiter kämpfen, heute bin ich aufgestanden, und mir gesagt: so jetzt Schluss mit der Selbstmitleid! Und weiter machen, Lisa!
Danke Icefalki, deine Gedanken sind richtig, ich denke auch, dass bei mir immer die gleiche Muster sich tut..Frust, Leere, etwas fehlt, Ersatzsuche, sich Druck machen usw...

Ich fahre heute zum Grünen Kreis, habe ein Termin bei Sozialmitarbeiterin. Und die Nächste Woche beim Psychiater und Therapeutin..

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Danke2xDanke


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Bärlin Spandow
4469
  08.03.2018 09:27  
JPreston hat geschrieben:
Ich schäme mich dies zu schreiben, aber zu verschweigen wäre es auch nicht mein Ding. Nach 5 Wochen Abstinenz hatte ich 3 Rückfälle! Was den alk betrifft...


Dafür brauchst du dich nicht schämen. Ein Alk. ist nun mal kein Kinderspiel. Wenn du erst mal über die ersten 7 Wochen kommst, ist die Chance höher es zu schaffen. Mach es lieber in Begleitung.

Meine Frau hat den Absprung auch noch nicht geschafft. Aber sie trinkt wenigstens nicht mehr so viel.

LG
Petrus



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Steiermark/Österreich
20272
  08.03.2018 09:33  
Bitte liebe JP, denke noch einmal über einen stationären Entzug nach.
Ich wünsche es dir so sehr, dass du es schaffst, aber alleine (im ambulanten Bereich) davon weg zu kommen sehe ich nicht viel Licht.
Natürlich soll man positiv denken und positiv in die Zukunft schauen, aber dabei die Realität niemals aus den Augen zu verlieren. :freunde:

Danke3xDanke


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Bärlin Spandow
4469
  08.03.2018 09:35  
Gerd52 hat geschrieben:
aber dabei die Realität niemals aus den Augen zu verlieren.


Das ist leider eins von Lisas Problemen.

Danke1xDanke


  08.03.2018 09:47  
Danke Gerd, danke Petrus, :freunde:

Wenn ich nicht so eine Angst vor dem KH hätte...mein letzter war ja ein Horror, aber ich werde das mit der Therapeutin und dem Psychiater noch mal besprechen..
Stationär wäre natürlich optimal, da trinke ich wirklich nicht, aber die Reizüberflutung wegen den Menschen ist so gross, dass bei mir die Psychose durchbricht und ich mich einfach schrecklich fühle..zudem, reduzieren sie die benzos innerhalb 1-2 Wochen auf Null und die Entzugserscheinungen wünsche ich niemanden. Das sind meine Ängste und der Grund, warum ich so die stationäre Behandlung umgehen will.. :(

Danke1xDanke


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Bärlin Spandow
4469
  08.03.2018 09:51  
JPreston hat geschrieben:
aber die Reizüberflutung wegen den Menschen ist so gross, dass bei mir die Psychose durchbricht und ich mich einfach schrecklich fühle


So erging es mir in der Klinik ja auch. Seit dem habe ich ja auch solch starke Zwangsgedanken.



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Bärlin Spandow
4469
  08.03.2018 10:18  
JPreston hat geschrieben:
reduzieren sie die benzos innerhalb 1-2 Wochen auf Null und die Entzugserscheinungen wünsche ich niemanden.


Das grenzt doch fast schon an Körperverletzung. Ärzte müssen doch wissen, dass man Benzos ganz langsam ausschleicht. Aber mein damaliger Psychiater (Russe), hatte auch nicht gewusst, dass man AD ein- und ausschleichen muss.

Danke1xDanke


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  08.03.2018 10:19  
JPreston hat geschrieben:
Ich schäme mich dies zu schreiben, aber zu verschweigen wäre es auch nicht mein Ding


Schreibe es lieber auf, JP, schämen hin oder her. Wobei ich finde, dass es gar keinen Grund zum schämen gibt. Du bist krank, aber du hast ja Hilfe gesucht und arbeitest mit. Auf jeden Fall bin ich froh, dass du kompetente Hilfe durch die Beratungsstelle und die Therapeuten hast. Es läuft alles erst an und wird seine Zeit dauern. Nicht aufgeben, JP, okay?

Danke1xDanke


  08.03.2018 18:41  
Hallo meine Lieben!

Erstmal an alle Frauen mit Internationalen Frauentag euch! :herz:

In Russland wird es groß gefeiert!

Ich habe heute zum Glück kaum psychotischen Gedanken und vielleicht klingt Psychose ja ab..
Ich war bei Sozialmitarbeiterin, alles ist gut verlaufen, keine PA's auf dem Weg und bei ihr (na ja Benzos intus) SIe hat mir einige Projekte für Arbeitssuchende mit Behinderung rausgesucht und auf der Stelle mit einer Organisation ein Termin vereinbart.

Danke3xDanke


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  08.03.2018 18:43  
als ich es heute im Radio hörte mußte ich sofort an Dich denken

Termin vereinbart hört sich gut an

Danke1xDanke


  08.03.2018 18:47  
Liebe JP, bin froh, dass es dir wieder etwas besser geht. :)
Gut, dass du den Termin wahrnehmen konntest.

Danke1xDanke


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  08.03.2018 18:47  
JPreston hat geschrieben:
SIe hat mir einige Projekte für Arbeitssuchende mit Behinderung rausgesucht und auf der Stelle mit einer Organisation ein Termin vereinbart.

Überlege dir das bitte sehr gut, ob du in den sogenannten zweiten Arbeitsmarkt gehen willst. Meine Therapeuten und Ärzte haben mich davor immer gewarnt, denn einmal drin, gibt's kaum mehr eine Chance, wieder in den ersten Arbeitsmarkt aufzusteigen. Und du bist ja sehr qualifiziert und ambitioniert. Ich würde an deiner Stelle eher schauen, dass du gesund wirst, bis dahin gar nicht arbeiten, sondern um Rehageld ansuchen, und dann einen "richtigen" Job suchen.

Danke3xDanke


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BaWü
8090
  08.03.2018 20:05  
Hey, JP, heute rocken echt die Frauen das Forum. Mel war heute klasse, und du bist das auch.

Allgemein meine Gedanken jetzt zu deiner Situation. Hier musst du dich kein bisschen schämen. Weisst du, wenn man sich der Wahrheit stellt, ist das schon der richtige Schritt aus dem ganzen Schlamassel. Und das der ganze Käse nicht von heute auf morgen erledigt ist, wissen wir eh alle.

Ich finde es eher positiv, wenn du von Rückschlägen schreiben kannst. Denn dann befasst du dich damit. Merkst, wo es nicht passt, und kannst so gaaaanz langsam lernen, mit deiner Krankheit umzugehen.

Und was Arbeitssuche anbelangt, schau dir alles an, lass dir Zeit, und und und.

Danke1xDanke


  11.03.2018 09:55  
Guten Morgen allerseits! :)
Bei uns scheint heute die Sonne, und mir geht es heute schon wesentlich besser. Psychotische Gedanken sind so gut wie weg, aber ich habe natürlich noch die Angst, dass es noch nicht ganz vorbei sein könnte. Getrunken gestern habe ich nichts, vorgestern 2 B....Heute habe ich vor trocken zu bleiben.
Am Montag fahre ich in die russische Kirche, habe einen Termin beim Geistlichen...es hilft mir schon, wenn ich mit denen spreche, und sie mir versichern es sei eine Krankheit eher, als das ich mit dem Gott mich wirklich unterhalten würde.. Will ich endlich taufen lassen. So einfach geht es bei uns nicht, erstmal muss man die entsprechende Bücher gelesen haben, dann gibt es noch ein Gespräch mit dem Geistlichen und dann erst kommt man weiter. Finde ich gut, so setzt man sich mit der Substanz auseinander, gründlich und kann sich immer noch überlegen, also keine spontane Entscheidung.
AM Dienstag habe ich einen Termin beim Psychiater und anschließend meine erste Therapiestunde..



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Bärlin Spandow
4469
  11.03.2018 10:08  
JPreston hat geschrieben:
es hilft mir schon, wenn ich mit denen spreche, und sie mir versichern es sei eine Krankheit eher, als das ich mit dem Gott mich wirklich unterhalten würde.


Würde mich nicht wundern, wenn die eher sagen, dass du mit Gott sprichst. Glaube nicht dass die so ehrlich sind und dir sagen dass es eher eine Krankheit ist. Die sprechen ja bestimmt auch mit Gott. Also müssten die ja zugeben, dass sie eigentlich krank sind.

Danke1xDanke



  11.03.2018 10:11  
Na ja sie sprechen anders, in Gebeten zu ihm, ich höre ja seine Stimme in mir..

Danke1xDanke


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BaWü
8090
  11.03.2018 13:27  
Rede ruhig mit den Geistlichen, wenn dir das gut tut. Was deine Taufe anbelangt, wenn das mit Arbeit verbunden ist, stell das mal hinten an und geb deiner Psychose keine neue Nahrung.

Deine Therapie beginnt bald, da brauchst du eh einiges an Kraft. Du bist ein Mensch, der zu Extremen neigt und bei Schwierigkeiten schnell ins Wanken gerät. Therapie wird daher zu Beginn auch schwierig werden, weil du auf schnelle Erfolge gepolt bist.

Also verzettelt dich nicht.



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NRW
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  11.03.2018 13:30  
petrus57 hat geschrieben:

Würde mich nicht wundern, wenn die eher sagen, dass du mit Gott sprichst. Glaube nicht dass die so ehrlich sind und dir sagen dass es eher eine Krankheit ist. Die sprechen ja bestimmt auch mit Gott. Also müssten die ja zugeben, dass sie eigentlich krank sind.


Aber wieso ist man krank wenn man mit Gott spricht?
@petrus57 ? Du weißt das ich gläubig bin und auch mit Jesus spreche. Vielen Menschen gibt das Trost
und man ist keineswegs verrückt dann.

Danke1xDanke


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  11.03.2018 13:56  
Es macht ja einen Unterschied, ob man tatsächlich glaubt, Jesus und Gott seien reale Personen, mit denen man richtig kommunizieren kann, oder ob man nur "symbolisch" zu diesen ebenfalls symbolischen Figuren spricht und Trost daraus schöpft. Ich mache beides nicht, weil ich null Bedürfnis dazu habe, aber finde an Letzterem nichts Verrücktes. Irgendeinen Halt braucht jeder, und jeder findet ihn halt in anderen gedanklichen Konstrukten.

Danke2xDanke


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Bärlin Spandow
4469
  11.03.2018 14:52  
Habe mich da wohl ein bisschen komisch ausgedrückt. Will damit nicht sagen, dass jeder Gläubige krank ist. Bin ja auch ein gläubiger Atheist. Meine Frau ist Buddhistin und spricht auch mehrmals die Woche zu Buddha. Ich sag ihr dann oft, dass sie doch mal ein gutes Wort für mich einlegen soll.

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