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Hallo liebe Leser,

Ich bin momentan wieder richtig ratlos und panisch. Bei mir wurde eine Depression gemischt mit Angst und Zwangsgedanken festgestellt. Dies aber bisher "nur" von Ärzten. Nächste Woche habe ich einen Termin beim Psychologen. Seit 3 Wochen leide ich an depression und Angst aber jetzt kam etwas dazu was mich total fertig macht. Der Arzt meinte das wären Zwangsgedanken aber ich glaube immer fester dass ich eine Psychose oder Schizophrenie habe. Hier meine Symptome:

- Wirre Gedankenfetzen und Gespräche und Bilder wenn ich "döse"
- Eine innere Stimme (Meine?) kommentiert alles was ich sage und denke oder was andere sagen.

Beispiel: Ich sage etwas und innerlich kommt eine Stimme "Gut gemacht" oder "Was quatscht du da?"

Beispiel: Ich ermutige mich und sage zu jemandem dass alles wieder gut wird und zack meine Stimme sagt: "Wird es nicht"

Beispiel: Mein Vater sagt etwas nettes zu mir und ich denke bzw etwas sagt "Du Blödman".

Es macht mich so fertig. Ich führe teilweise schon innere monologe. Ich sage mir dann: "das sind nur deine Gedanken" und dann kommt etwas wie "und wenn nicht?"

Ich bin so panisch dass das Schizophrenie ist. Ich habe auch gelesen dass Stimmen eigene Namen haben und zack sagte etwas in meinem Kopf "Ich bin Riley"

Das ist doch kein Zwang mehr oder?

Ich nehme Amineurin seit 4 Tagen.

03.01.2020 17:00 • 10.05.2020 x 1 #1


16 Antworten ↓


Hörst du diese Stimmen akustisch?

03.01.2020 17:06 • #2


petrus57
Zitat von verwirrtesich:
Wirre Gedankenfetzen und Gespräche und Bilder wenn ich "döse"


Das habe ich auch schon seit Jahren. Manchmal ist das auch weg.

03.01.2020 17:08 • x 1 #3


Zitat von ichwillheiraten:
Hörst du diese Stimmen akustisch?


Sie sind in meinem Kopf. Nicht wie als würde jemand mir gegenüber stehen und zu mir sprechen. Ich nehme sie so wahr wie als würde ich etwas zu mir selbst im Kopf sagen. Ich hoffe du weißt was ich meine.

03.01.2020 17:15 • #4


tinaliii
Das sind Zwangsgedanken. Hab ich leider auch. Da hilft nur hinnehmen und weiter machen was man bis dahin gemacht hat. Erst wenn man die Furcht verloren hat wird es weniger.

03.01.2020 17:26 • x 1 #5


saga1978
Das mit dem innerlich alles kommentieren habe ich auch und solche Gedankenfetzen

03.01.2020 17:31 • #6


Ich denke, so etwas sollte nicht in einem Forum ratsuchend besprochen werden, sondern mit einem Neurologen. Ist der Erstneurologe abwiegelnder Meinung, steht es frei, sich eine zweite Meinung bei einem anderen Neurologen einzuholen. So ist man immer auf der sicheren Seite. In einem Forum sitzen keine Ärzte und ein solches Verhaltensbild scheint mir zur Klärung in einem Forum zu schwerwiegend. Als Ratgeber hat man für seinen Rat auch gewisse Verantwortung.

03.01.2020 17:42 • #7


tinaliii
@verwirrtesich schreibt doch die Diagnose kommt von Ärzten.

03.01.2020 18:28 • #8


saga1978
warum sollte man sich hier nicht austauschen dafür is das forum doch da

03.01.2020 18:39 • #9


Zitat von tinaliii:
schreibt doch die Diagnose kommt von Ärzten


von einem (!) Arzt, so wie ich es verstanden habe. Einer kann sich auch mal irren. Bei solchem Verhalten den Patienten einfach so wieder weg zu schicken, fast schon mit dem auf den Rücken klopfen "iss nich so schlimm" besten falls noch mit der Ergänzung "kommen Sie mal in 6 Wochen wieder, wir gucken mal" und der Patient irrt völlig konfus sich selbst überlassend durch die Gegend, das find ich doch sehr bedenklich. Was soll man hier raten? Es wäre verantwortungslos zu sagen "na wenn der Arzt das sagt" und TE rennt damit gegen die Wand. Dann ist man selber mit dafür verantwortlich. Kommentieren in Foren ist immer auch eine Gratwanderung des "was kann ich vertreten und verantworten?"

03.01.2020 18:44 • #10


Zitat von Outpost:
von einem (!) Arzt, so wie ich es verstanden habe. Einer kann sich auch mal irren. Bei solchem Verhalten den Patienten einfach so wieder weg zu schicken, fast schon mit dem auf den Rücken klopfen "iss nich so schlimm" besten falls noch mit der Ergänzung "kommen Sie mal in 6 Wochen wieder, wir gucken mal" und der Patient irrt völlig konfus sich selbst überlassend durch die Gegend, das find ich doch sehr bedenklich. Was soll man hier raten? Es wäre verantwortungslos zu sagen "na wenn der Arzt das sagt" und TE rennt damit gegen die Wand. Dann ist man selber mit dafür verantwortlich. Kommentieren in Foren ist immer auch eine Gratwanderung des "was kann ich vertreten und verantworten?"


Hallo an alle,

Vielen Dank an alle Antworten bis jetzt. Ich muss vielleicht dazu sagen dass ich bereits bei 2 Ärzten und auch bei einer psychotherapeutin war. Ich bin nach den Gesprächen immer erleichtert und rutsche dann aber wieder ab und denke "aber was ist mit meiner inneren Stimme" oder "was ist wenn sie sich irren". Ich weiß nicht ob das auch ein Symptom einer angststörung ist bzw. meiner Problematik. Ich nehme erst seit 4 Tagen Amineurin weil ich mich vorher weigerte bzw glaubte dass es ohne besser wäre. Es wurde aber nicht besser. Irgendwie ist es so dass ich nach jeder Diagnose beruhigter bin und dann aber irgendwie was neues dazugekommt. Meine ärztin sagte mir gestern dass ich keine psychose hätte und zack danach kam die innere Stimme dazu. Das ist doch kein Zufall oder?

Zusätzlich habe ich depressive symptome wie Konzentrationenschwäche, schlaflos, hoffnungslos, traurig, ängstlich.

Man sagt mir immer dass ich Geduld haben muss, aber für mich ist das alles so unerträglich.

Hat vll jemand positive zukunftsbilder für mich? jemand der sich auch so fühlte und wieder hochkam?

Ich denke mir immer, Mensch ich hab so viel von allem, wie soll das weg gehen?

03.01.2020 18:56 • x 1 #11


tinaliii
Übertreib mal nicht. Sie schreibt doch sie hat nächste Woche einen Termin bei einem Psychologen. Wenn du ihr vorher noch Angst einjagen willst und ihr sagst sie wäre kurz vor einer Psychose (Auch wenn die Symptome überhaupt gar nicht danach klingen) und soll in der Zwischenzeit noch zu zwei Neurologen gehen hilft ihr das auch rein gar nix weil sie so schnell eh keinen Termin bekommt. Ein Psychologe erkennt auch ob jemand psychotisch ist oder nicht.

03.01.2020 18:58 • #12


Zitat von tinaliii:
Übertreib mal nicht. Sie schreibt doch sie hat nächste Woche einen Termin bei einem Psychologen. Wenn du ihr vorher noch Angst einjagen willst und ihr sagst sie wäre kurz vor einer Psychose (Auch wenn die Symptome überhaupt gar nicht danach klingen) und soll in der Zwischenzeit noch zu zwei Neurologen gehen hilft ihr das auch rein gar nix weil sie so schnell eh keinen Termin bekommt. Ein Psychologe erkennt auch ob jemand psychotisch ist oder nicht.


Vielen lieben Dank, ich bin wirklich sehr leicht zu verängstigen momentan. Alles wirft mich um.

03.01.2020 19:01 • #13


Zitat von verwirrtesich:
Meine ärztin sagte mir gestern dass ich keine psychose hätte und zack danach kam die innere Stimme dazu.


Eine Diagnose bringt Dich nicht weiter. Gezielt die Ärztin hinterfragen "wie gehe ich damit um, wenn ich nachher zu Hause bin und Sie nicht da sind?"

03.01.2020 19:01 • #14


Zitat von tinaliii:
Übertreib mal nicht.


Ich kann nur für mich sprechen. Man hat schnell was getippt in einem Forum und irrt man sich, ist keiner für verantwortlich. Weder ich noch vermutlich Du haben eine medizinische Ausbildung. Es hat mit Übertreiben nichts zu tun und Angst machen schon gar nicht, denn dann wäre ich hier wohl falsch. Nich so argessiv denken.

03.01.2020 19:11 • #15


saga1978
Zitat von verwirrtesich:
Hallo an alle,Vielen Dank an alle Antworten bis jetzt. Ich muss vielleicht dazu sagen dass ich bereits bei 2 Ärzten und auch bei einer psychotherapeutin war. Ich bin nach den Gesprächen immer erleichtert und rutsche dann aber wieder ab und denke "aber was ist mit meiner inneren Stimme" oder "was ist wenn sie sich irren". Ich weiß nicht ob das auch ein Symptom einer angststörung ist bzw. meiner Problematik. Ich nehme erst seit 4 Tagen Amineurin weil ich mich vorher weigerte bzw glaubte dass es ohne besser wäre. Es wurde aber nicht besser. Irgendwie ist es so dass ich nach jeder Diagnose beruhigter bin und dann aber irgendwie was neues dazugekommt. Meine ärztin sagte mir gestern dass ich keine psychose hätte und zack danach kam die innere Stimme dazu. Das ist doch kein Zufall oder?Zusätzlich habe ich depressive symptome wie Konzentrationenschwäche, schlaflos, hoffnungslos, traurig, ängstlich.Man sagt mir immer dass ich Geduld haben muss, aber für mich ist das alles so unerträglich. Hat vll jemand positive zukunftsbilder für mich? jemand der sich auch so fühlte und wieder hochkam?Ich denke mir immer, Mensch ich hab so viel von allem, wie soll das weg gehen?


Ich kann dir leider keinen Tipp geben denn bei mir is es genauso wie bei dir ich halte einfach immer alles aus möchte so gerne besser damit umgehen. Aber lass die Zwangsgedanken zu und gib ihnen ein andren Namen

03.01.2020 19:18 • #16


kwarion
Mach dich ned verrückt. Angst vor Psychose is der klassiker unter den ZG! Kuck mal meine Postings an. Allein schon das darüber nachdenken. Und ZG sind echt gut behandelbar. Escitalopram und Opipramol in höchstdosierung haben mir gut geholfen. Dauert zwar aber es gibt Hoffnung. Siehe ebenfalls meine Threads.
Und frage niemals Google. Geh zum Neurologen und mache Therapie ggf.Klinik. War da ebenfalls 7 Wochen. War ne schöne Zeit...und hat sich gelohnt. Da biste ned alleine..

10.05.2020 15:30 • #17




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