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201809.02




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Frozen93 hat geschrieben:
Schön von dir zu hören. Ja das googlen macht es noch schlimmer aber ich kann es nicht sein lassen. Meine Therapeutin hat mir gesagt ich solle mir am Tag immer wieder Stop sagen und aufhören zu grübeln aber dann habe ich immer ein seltsames Gefühl das ich was vergessen habe. Echt schwierig aber durch das grübeln bekommt man ja auch keine Gewissheit


Stimmt... ich bild mir mittlerweile so schlimme Dinge ein. Wg den aggressiven Gedanken(Impulsen) habe ich Angst eine Impulskontrollstörung zu haben und irgendwann auszurasten....

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Status: Online online
  09.02.2018 17:16  
Floki hat geschrieben:

Stimmt... ich bild mir mittlerweile so schlimme Dinge ein. Wg den aggressiven Gedanken(Impulsen) habe ich Angst eine Impulskontrollstörung zu haben und irgendwann auszurasten....

Ja genau man bildet sich dann immer mehr und was anderes ein





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  21.02.2018 09:19  
Update:

Seit ca 1 Woche geht es mir besser.. mit kleineren Rückschlägen aber es geht.

Dank der Fluoxetin bin ich aus der Depression raus um nicht all das negative im Leben aufzusaugen schau ich seither(ca.4.5 Monate) kein Fernseh und lese auch keine Nachrichte mehr. Das Ganze zieht einen nur noch mehr runter.

Positives: Ich habe mehr Zeit für Gespräche mit meiner Frau, ich betreibe viel Selbsthypnose und Sport.

Seit meiner ersten Hypnosesitzung ist sehr viel Zeit vergangen und ich muss sagen in meiner Psyche bewegt sich etwas...langsam aber stetig.

Früher habe ich am Abend nachdem Fernsehen immer von irgendwelchen planlosen sinnfreien Dingen geträumt. Seit der ersten Sitzung arbeite ich über die Nächte mein Leben im Traum auf.

Meine Therapeutin hat bei mir Hochsensibelkeit festgestellt d.h ich reagiere auf Reize bzw. Einflüsse von Außen empfindlicher. In der Kindheit habe ich enorm viel Emotionen aufgenommen und nicht richtig verarbeitet.

Möchte euch auch sagen dass ich kein Öko oder Esoteriker bin... bin im Leben das totale Gegenteil.. aber an der Sache mit dem erlebten ist wirklich was dran.

Meine Ängste und Zwänge scheinen von mehreren Erlebnissen aus der Kindheit zu stammen.

Einige negative Erlebnisse konnte ich mit meinem Therapeuten positiv verändern. Andere Erlebnisse z.B Tod eines alten Freundes mit 18Jahren, Konflikte im Job usw wurden von meinem Unterbewusstsein im Traum korrigiert.
Hätte soetwas niemals für möglich gehalten!
Wenn mir einer vor 5 Monaten solche Stories erzählt hätte, hätte ich ihm nen Vogel gezeigt.

Es sind auch oft viele Kleinigkeiten die nicht offensichtlich sind, die einen Knoten lösen können. Die Zwänge werden weniger.. und die Impulse schwächer.

Seit meiner letzten Sitzung....2h Tiefenhypnose gab es einen großen Fortschritt!

Ich nehme außerdem Schüsseler Salze gegen meine Zwänge!

Nächste Woche hab ich die nächste Tiefenhypnose da bin ich schon sehr gespannt! Es scheint so als stammen meine Ängste aus der Zeit als ich noch im Bauch meiner Mum steckte. Und tatsächlich konnte mir danach meine Mum bestätigen dass Sie vor mir einen Abgang hatte. Als ich in Ihrem Bauch heranwuchs hatte sie enorme Ängste mich ebenfalls zu verlieren. Bei einer schweren Grippe die auch in den Unterlagen gestgehalten ist spitzte sich die Angst enorm zu!

Bin sehr gespannt ob ich darüber in Hypnose mehr erfahren werde!

Soweit so gut... soll als Hilfestellung dienen...
blöde Kommentare von Menschen die eh für nichts offen sind und hinvegetieren wollen können sich gerne austoben ;)!

Melde mich wieder...
PS bin weniger online und hab mir google-Verbot erteilt!

Kämpft weiter meine lieben Leidensgenossen!
euer Floki

Danke3xDanke


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  21.02.2018 11:09  
Ich kenne aggressive Zwangsgedanken seit meiner Kindheit und Jugend, aber im Augenblick haben sie sich verzogen.
In meiner Kindheit gingen sie gegen meine Mutter, lange Zeit schwiegen sie still um dann zu neuem Leben zu erwachen als meine Tochter da war, sie war absolutes Wunschkind.

Ich erinnere mich an einen regnerischen Sonntag, sie quengelte, ich fuhr mit ihr mit dem Aufzug in den achten Stock um sie ein wenig abzulenken. Als wir oben waren kam mir auf einmal der Gedanke, sie ist noch so klein, ich könnte sie durch den Treppenschacht nach unten werfen.

Mich entsetzte das so, dass mein Sohn nicht ins Schullandheim fahren durfte damit ich nicht lange mit ihr allein war. Heute gäbe es Möglichkeiten darüber zu reden, zu erfahren, dass andere auch einmal negative Gefühle gegenüber ihrem Kleinkind haben, damals ging das nicht.

Zu der Zeit hatte eine Frau versucht sich und ihre Kinder umzubringen, sie überlebte, die Kinder nicht, ihr Bruder war mit mir bekannt, mir machte das furchtbare Angst.

Die erlösenden Worte fand eine Therapeutin die ansonsten nicht sehr gut war aber in diesem einen Fall sagte sie genau das Richtige: Sie stehen immer ein wenig neben sich, beobachten sich, machen sich Dinge bewußt und deshalb werden Sie keine unkontrollierte Handlung begehen.

Sicher tauchten später solche Gedanken einmal auf, aber mehr wie eine Phantasie ohne Macht die ich sofort in dem Wissen, dass ich nie so etwas tun würde, beiseite schieben konnte.

Danke1xDanke


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Status: Online online
  21.02.2018 17:13  
Sagt Mal kennt ihr das auch es kommt ein Zwangsgedanke und paar Stunden später merkt ihr da war doch was und wenn es euch nicht einfällt das ihr dann Panik bekommt ?



  23.02.2018 15:00  
Hallo,

Auch ich bin wieder mal da. Die Monate von November bis Jänner ging es mir super. Ich hatte tatsächlich keine Zwangsgedanken. Dann hatte ich viel Stress in der Arbeit und alles ging wieder von neuem los...
Meine Zwangsgedanken richten sich jedoch nicht gegen andere, sondern gegen mich. Die letzten Tage waren die Gedanken jedoch so schlimm, dass ich nicht mehr gerade glücklich war und nun Angst habe, sie könnten echt sein. Ihr habt da ja viel Erfahrung, vielleicht habt ihr eine Antwort darauf.
Ein Zwangsgedanke läuft bei mir ca. so ab
Ich fahre im Auto, höre Musik und plötzlich kommt mir vor, dass ich mich traurig fühle und schon merke ich wie es los geht, ein Gedanke sagt mir Jetzt könntest du ja gegen einen Baum fahren, ich erschrecke und bevor der Gedanke fertig gedacht ist, denke ich nein nein nein, das will ich doch gar nicht, ich will nicht sterben. es folgen weitere zwangsgedanken und dann geht es richtig los. ich frage mich, warum ich das machen sollte und überlege mir gründe. natürlich fühle ich mich oft traurig und gelegentlich frage ich mich, ob denn die zukunft überhaupt noch etwas schönes für mich bereithält, aber deshalb möchte ich mein leben nicht beenden. ich fühle mich nicht hoffnunslos und wenn ich unter menschen bin oder etwas zu tun habe, habe ich diese gedanken auch nicht. testhalber frag ich mich selbst dann ständig willst du dich umbringen? und mein hirn und herz schreit nein nein nein. einmal habe ich testhalber, um zu wissen wie es sich anfühlen würde mit ja geantwortet, dann bin ich aber verzweifelt in tränen ausgebrochen.
ich möchte einfach wissen, wo der unterschied ist. wenn man wirklich selbstmord begehen will, denkt man dann mein leben ist so schei. und drum bring ich mich um? oder kommt da auch einfach plötzlich dieser gedanke ohne zusammenhang? ich habe angst, dass ich es nur leugne, dass ich echte selbstmordgedanken habe und mich nur auf die zwangsgedanken rausrede. aber würde ich mir dann mehrmals täglich unter tränen sagen, dass mein leben doch eh in ordnung ist und ich leben will und das leben genießen will?
oft sitze ich verzweifelt da, weine und sage ständig ich will mich nicht umbringen würde ich denn so verzweifelt darüber reagieren, wenn ich es doch möchte?
Am Dienstag habe ich schon mehr oder weniger geschlafen, musste dann aber nochmals aufs WC und beim aufstehen, dacht ich auf einmal und jetzt springst du aus dem fenster, dann ich alles vorbei innerlich habe ich dann gleich wieder nein nein, das mach ich nicht geschrien, aber es hat sich so echt angefühlt. es fühlt sich oft an als würde ich das wirklich wollen... vielleicht kann mir wer helfen



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  23.02.2018 15:41  
Nimmst du Medikamente? Einige Antidepressiva können bei jungen Menschen Selbstmordgedanken auslösen und sind von daher gefährlich.



  23.02.2018 15:54  
Nein, genau aus diesem Grund nehme ich keine Antidepressiva, weil ich Angst vor echten Selbstmordgedanken habe.

Gerade eben ist es wiede zu so einem Gedanken gekommen. Ich habe mich zusammengerichtet um ins Fitnessstudio zu fahren und als ich die Stufen runterging, dacht mein Gehirn plötzlich jetzt fährst du weg, um dich umzubringen. ich habe mir dann gleich gedacht so ein blödsinn. ich fahre nur ins fitnessstudio aber was, wenn an so einem gedanken doch etwas wahres dran ist...



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  23.02.2018 16:41  
Ich denke, das ist wirklich nur ein aggressiver Zwangsgedanke, Selbstaggression.
Ich würde einmal versuchen laut zu lachen und zu denken ich nehme dich doch nicht ernst.

Vielleicht will ein Teil in dir nicht, dass es dir besser geht.



  23.02.2018 16:47  
ja, du hast recht. dieses gefühl habe ich auch. aber was soll man dagegen machen, wenn sich ein teil so dagegen wehrt, dass es einem besser geht?


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