Blumenmädchen

1
1
Hallo Ihr,ich weiß gar nicht genau,wie ich anfangen soll.
Ich habe Angst,mich zu übergeben,und auch,dass sich jemand in meinem Umfeld übergeben muss.Ich bin noch ziemlich jung,und mir fällt es nicht leicht,das zu beschreiben.
Warum ich diese Angst hatte,weiß ich nicht,und es war auch nicht schon immer so.Wann ich das letzte mal so richtig Magendarm hatte weiß ich auch nicht mehr,und hab es auch nicht in schlechter Erinnerung..Ein bisschen Angst davor hab ich schon lange,aber eigentlich konnte ich Erbrochenes immer gut sehen und mir hat es nie viel ausgemacht,wenn jemand erbrochen hat,doch das hat sich geändert..ich hatte bis vor eineinhalb Jahren Angst vor Hunden,panische Angst..das ging so weit,dass ich in Therapie war,und das nicht nur ein mal..diese Angst hab ich überwältigt,und jetzt liebe ich Hunde,nur seit dem ist die Angst vor dem Erbrechen größer geworden..Es gibt glaub ich keinen Tag,an dem ich nicht dran denken muss..ich war jetzt 2 mal beim Arzt und musste Blut abgenommen bekommen,weil mir immer so schlecht war..Was dann bei einer Ultraschalluntersuchung raus kam war,dass ich einen ziemlich ' brodelnden Magen' habe,und seit dem dreh ich nur noch mehr durch..wenn ich mit Freunden weg gehe dann nur wenn ich weiß,dass diese nicht brechen,ich zumindest davon ausgehe..Als mein Bruder letztens Magendarm hatte und ein mal gebrochen hatte war ich 3 Tage nicht zu hause,weil ich so Angst hatte..Ich fühl mich einfach so hilflos und weiß nicht,was ich noch tun soll..ich hab jetzt schon viel hier drüber gelesen,aber ich weiß nicht,was ich tun soll..ich habe unheimliche Angst,wieder in Therapie zu müssen aber so kann es nicht weiter gehen..

06.08.2012 19:57 • 09.08.2012 #1


2 Antworten ↓


Finja


5718
162
6
Hallo Blumenmädchen,

vielleicht solltest du wirklich erneut eine Therapie in Angriff nehmen, um herauszufinden, woher deine Angst kommt. Wünsche dir viel Mut und Kraft dazu.

Liebe Grüße
Finja

07.08.2012 21:23 • #2


Lilly42


373
20
6
Hallo Blumenmädchen,

Deine letzte Therapie scheint auch nur "auf den ersten Blick" geholfen zu haben. Die Angst hat sich einfach ein anderes Gesicht gesucht, sich verlagert.

Ich kann Dir wie Finja wirklich nur ans Herz legen eine neue Therapie anzugehen. Und glaube mir, ich kenne Deine Angst sehr gut von früher. Sie ist zudem nichts Außergewöhnliches, viele hier im Forum haben ähnliche Ängste. Wenn man sich den ganzen Tag mit dieser Form von Angst beschäftigt, an nichts anderes mehr denken kann, dann schlägt das auch auf den Magen. Deswegen sagte der Arzt, es "brodelt" dort. Das ist nicht schlimm. Mach Dich deswegen nicht verrückt.

Erst waren es die Hunde und vielleicht wird auch irgendwann das Erbrechen seinen großen Schrecken verlieren, doch unbehandelt sucht sich die Angst dann einen neuen Weg. Und sie wird einen finden, es sei denn Du hast sie erfolgreich behandeln lassen.

Ich hoffe, Du findest die Kraft Dir Hilfe zu suchen.

Alles Liebe

09.08.2012 21:46 • #3



Prof. Dr. Borwin Bandelow