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200806.11




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hallo zusammen,

ich bin neu hier, hab in meiner hilflosigkeit und einsamkeit mal eine plattform gesucht, auf der man sich mit "leidensgenossen" austauschen kann und bin auf dieses forum gestoßen.
ich habe auch große ansgt vor krankheiten, allerdings vor solchen, die sofort tödlich sind, also schlaganfall, herzinfarkt, ersticken oder dergleichen...
ich bin seit 2 jahren in therapie, weil ich unter fürchterlichen panikattacken litt und habe diese mittlerweile ziemlich gut im griff! auch über die hintergründe meiner angststörung habe ich in den 2 jahren sehr viel erfahren! also so ne kindheitsgeschichte, 3. kind, ungeliebt, allein gelassen und unverstanden gefühlt... meine beiden geschwister, 5 und 3 jahre älter, haben mich so sehr fertig gemacht, dass ich sie dafür fast schon hasse und meine mutter hat mir niemals beigestanden.... naja, lange geschichte....
mein problem ist, dass ich meine ängste zwar ganz gut im griff hatte, sie aber öft, z.b. wenn ich mit meiner mutter telefoniert habe oder streit mit meinen geschwistern hatte wieder sehr massiv auftreten. ich studiere bio auf lehramt und muss bald über immunsystem und krankheiten unterrichten - genau mein thema

wie sind so eure erfahrungen mit sowas? habt ihr tipps, wie man die angst da in den griff kriegt? ich mein, ich werd mein leben lang übers immunsystem und sowas unterrichten müssen, ich sollte irgendwann damit umgehen können

liebe grüße, rumpel



  07.11.2008 03:13  
ich hatte mal ne biolehrerin, die hat fast alle krankheiten, die wir behandelt haben, selbst erlebt. sie stand kurz vor der rente und war sehr beliebt, wurde aber auch für sonderbar gehalten.

wahrscheinlich hast du angst vor dem schicksal, vor etwas übermächtigem (tödliche krankheiten), weil deine geschwister dir auch immer übermächtig vorkamen und dir keiner geholfen hat. bei drei kindern und einer (vielleicht) überforderten mutter kann das passieren. da werden deine geschwister sicher auch einen kleinen schaden haben. oft ist es ja so, dass das mittlere kind den größten minderwertigkeitskomplex hat. und das älteste kind denkt meist, es musste für die kleinen gerade stehen und die danken es nicht. es gibt viele schlecht eltern, die haben es aber meistens nicht mit absicht schlecht gemacht.

aber gut ist, dass du dran arbeitest, sonst kannst du keine lösung finden. manchmal ist kontakt abbrechen auch ne lösung. familie kann man sich nicht aussuchen, freunde ja und die können ganz viel ersetzen.
und wenn du eine gute faire lehrkraft wirst, wirst du auch glücklich werden, weil dann ganz viel zurückkommt von den kiddies.
und dass du eine krise kriegst bei deinen biofachbegriffen liegt halt am fach. ich kenn es von meinem studium, es ist manchmal einfach zu viel und kotzt einen an. und beim kleinsten fachwort dreht sich mir der magen um. das ist aber eher motivation als angst.
viel glück!



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  06.11.2009 21:01  
hi ich hab angst beim essen mich zu verschlucken oder keine luft mehr zu krigen plötzlich nach dem schluckn ich hab schon echt probleme damit ich wär auch ganz arg froh über gleichgesinnte oder über hilfe

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