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Habe heraus gefunden wie Nervosität funktioniert

201112.03




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Münster
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Versuche einfach das Leben zu umarmen wie es ist. Das klingt platt gesagt... Aber man kann es halt nicht erzwingen.

Ich habe das 6 Jahre lang versucht bis dass ich mir eingestanden habe dass ich alleine nicht Herr der Sache werden kann... Und ich habe auch nichts unversucht gelassen!!

Jetzt versuche ich einfach die schönen Dinge im Leben - die es zum Glück immer irgendwo gibt - stärker zu leben und zu fühlen...
Und gehe ruhig an meine Therapie ran.

Ich erwarte nicht dass etwas was ich seit Jahren habe sich in ein paar Sitzungen wieder lösen lässt - ich habe mir keinen Zeitplan gesteckt.

Ich habe nur ein Ziel, und es mir egal wann ich das erreiche, ich weiß nur dass ich es irgednwann erreichen möchte. Und das ist es mit meinen Sorgen, Ängsten und PAs besser leben zu können.

Weil Sorgen tut sich jeder! Das ist ganz normal.

Auf das Thema antworten




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Berlin
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  12.03.2011 22:40  
Dann ist eine Verhaltenstherapie in Deinen Augen also keine richtige Therapie?

Welche Therapie soll ich denn dann machen? Aus dem Fenster springen und hoffen im nächsten Leben mehr Glück zu haben?





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Berlin
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  12.03.2011 22:42  
jujumaus hat geschrieben:
Ich habe nur ein Ziel, und es mir egal wann ich das erreiche, ich weiß nur dass ich es irgednwann erreichen möchte. Und das ist es mit meinen Sorgen, Ängsten und PAs besser leben zu können.

Weil Sorgen tut sich jeder! Das ist ganz normal.


Aber ich habe keine Sorgen. Es gibt auch nichts wovor ich konkret Angst habe (außer davor nicht wieder gesund zu werden) und Panikattaken habe ich auch keine.

Ich bin einfach nur schrecklich nervös.



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Münster
  12.03.2011 22:43  
HÄ?

Wo hast du das denn jetzt in meiner Antwort gelesen?

Ich mache doch auch eine Verhaltenstherapie!
Und in einer VT geht es darum sein Verhalten zu ändern um besser mit seinen Problemen klarzukommen.

ES GIBT KEIN SORGENFREIES LEBEN!
Jeder Mensch macht sich mal Sorgen.
Jeder Mensch hat mal Angst.
Das ist EIGENTLICH das normalste der Welt.

Bei Angst-Patienten ist nur der Umgang mit den Sorgen aus dem Ruder gelaufen und man muss den NORMALEN Umgang damit wieder lernen!



Und du solltest dir auch mal überlegen dass diese Nervosität und innere Unruhe die du fühlst sehr wohl im Unterbewusst sein etwas mit Ängsten und Sorgen zu tun haben kann.

Du wirkst sehr beherrscht und versucht stark zu sein. Vllt merkst du darum gar nicht dass du vllt doch Sorgen hast.

Und Nervösittät kann auch sehr gut Zeichen einer Angststörung sein!


Wahrscheinlcih hast du Angst vor der Angst!



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  12.03.2011 22:49  
Mr.Froussard hat geschrieben:
Allerdings können Sympathikus und Parasympathikus unterschiedlich stark und oft aktiv sein.

Wenn der Sympathikus zu dominant ist ist man daher anfälliger für Stress bzw. Nervosität und kann sich insgesamt schlechter beruhigen.
Das verwechselt Ursache und Wirkung. Das Vegetativum reagiert adäquat auf die Impulse des Hirns, da liegt's im Argen, im Hirn bzw. der Psyche. Dort wird Alarmbereitschaft signalisiert, obwohl kein Grund besteht.

Mr.Froussard hat geschrieben:
Wobei mein Problem zurzeit ist, dass ich ohne äußeren bzw. gedanklichen Stimuli nervös bin und mich nicht so leicht wieder beruhigen kann. (wobei mir heulen vor kurzem etwas geholfen hat)



Die Frage die mich zurzeit belastet ist daher: wie werde ich wieder gesund?
Na, wenn die Frage mal kein ganz massiver Stimulus ist... Und daran dokterst du ja schon eine Weile - mit immer neuen Theorien. Jetzt ist das passiert, was bei deinen vorherigen Versuchen auch passiert ist, die Selbstberuhigung, "es" jetzt endlich gefunden zu haben, hat Risse bekommen (du nennst es "Rückfall"), du merkst, dass du doch nicht so viel Kontrolle hast und bekommst Angst. Das ist völlig normal. Es wäre dagegen weniger "normal", sich zu Beginn einer Therapie nicht zu fragen, ob und wie und wann man es aus der Störung raus schafft und wie überhaupt das weitere Leben aussieht - ganz besonders, wenn schon das Studium unterbrochen wurde.

Mr.Froussard hat geschrieben:
Was soll ich also Deiner Meinung nach noch tun?
Geduld haben. Zwei Therapiestunden reichen ja nicht einmal für eine vernünftige Anamneseerhebung, geschweige denn für die Therapieplanung. Es dauert einfach, bis sich was tun kann.

Liebe Grüße
Christina



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Münster
  12.03.2011 22:53  
Ich hätte nicht gedacht dass ich dir mal zustimmen würde Christina .

Aber was du schreibst stimmt absolut.

2 Stunden VT sind nichts. Ich hatte ja jetzt insgesamt mit Diagnostik usw auch vllt 10 und danach wurde dann mal ne Diagnose gestellt.

Und erst in der letzten Sitzung haben wir besprochen was der Teufelskreis der Angst ist.

Von irgendwelchen Fortschritten oder Schritten in Richtugn Konfrontation oder Bewältigung ist man in einem SO früßen Stadium der VT meilenweit entfernt.

Ich z.B. bin schon gut damit beschäftigt überhaupt jeden Tag zu schaffen im Moment.

Früher war nämlich alles in meinem Kopf iwie "sortiert", zwar falsch aber immerhin.

Und jetzt ist das so als ob jmd in meinen Kopf eingebrochen ist und ALLES durchwühlt hat!





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Berlin
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  12.03.2011 23:17  
Das Problem mit der Nervosität hatte ich früher schon.

Allerdings war sie nie so stark.

Die Nervosität ging dann meistens auch den gesamten Tag über, aber blieb immer auf einem niedrigem Level.

Wärend sie sich jetzt immer weiter aufschaukelt und immer schlimmer wird um so länger sie dauert.





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Berlin
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  12.03.2011 23:26  
Zurzeit läuft gerade auf N24 ein Bericht über das Reaktorunglück in Japan.

... irgendwie komme ich mir selbst gerade vor wie ein Reaktor der außer Kontrolle geraten ist und gerade eine Kernschmelze durchmacht

Jetzt ist mein nervlicher Zustand wieder dermaßen schlecht, dass ich am ganzen Körper zittere.


Heulen kann ich jetzt leider nicht. Das würde mir sehr helfen wieder runter zu kommen.



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Münster
  12.03.2011 23:43  
Schreien hilft auch oft. Einmal mal Druck ablassen!

Heulen ist auch nicht alles... Ich bekomme da dann nimmer ncoh zusätzlich Kopfschmerzen...





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Berlin
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  12.03.2011 23:51  
Es wäre zu schön wenn ich wieder Druck ablassen könnte.


Was mich zurzeit am meisten belastet ist, dass ich wenn ich erstmal nervös bin und mich nicht beruhigen kann, die Nervosität dann immer stärker wird.

Fast so als würde dann das vegetative Nervensystem wieder auf den schlimmsten Zustand zurück fallen.


Das ist einfach nicht fair Ich arbeite Tagelang daran meine Nerven wieder zu reparieren und dann kommt ein Rückschlag und ich muss wieder von 0 anfangen.

Langsam habe ich den Eindruck, dass es keinen anderen Ausweg mehr gibt als es über einen "Neustart" zu versuchen. (altes Leben wegwerfen und hoffen, dass das nächste besser wird)


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