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201021.03




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Hallo an alle!

Bin heute auf dieses Forum gestoßen und und fands total super und hilfreich wie ihr miteinander umgeht.

Also kurz zu mir: Ich hatte Anfang Dezember letzten Jahres meine erste ganz heftige Panikattacke während der Autofahrt. Dachte ich muss sterben. Es war wirklich Todesangst. Ich kam dann ins Spital und war dort für 5 Tage stationär und anschließend noch 2 Wochen im Krankenstand daheim. War eine ganz harte Zeit, aber ich fand Schritt für Schritt mit Hilfe meiner besten Freundin zurück in ein selbständiges Leben. Gehe auch wieder arbeiten. Ich liebe meine Arbeit.
Ich arbeitete sehr hart an mir mit einer Psychotherapie, vielen Büchern und nehme nur noch eine halbe AD-Tablette ind er Früh. Tja, natürlich gibts Tage wo ich einfach erledigt bin , aber mit den Dingen, die in der Therapie lerne klappte es den größten Teil der Zeit ganz gut...bis heute vor zwei Stunden.

Da hatt ich eine heftige Attacke, wieder im Auto und jetzt erst lässts nach, aber ich steh immer noch unter Strom und bin wieder verunsichert und hab das Gefühl, dass alle harte Arbeit an mir umsonst war. Vielleicht hat jemand Erfahrung mit solchen Rückschlägen (so bezeichne ich das grad, weil ich mich immer noch von den Ausläufern der Angst gefangen fühle), Sie schnürt mich noch immer ein und hemmt meine positiven Gedanken. Hab auch seit langem 1 Xanor (meine " Notfallstabletten" genommen, weil ich solche Angst vor der Attacke bekam. hab da wohl vor zwei Stunden den Absprung nicht rechtzeitig geschafft. Meine Gedanken waren kontrolliert, von der Angst.

Würd mich einfach sehr über Rückmeldungen von euch freuen, einfach auch weil ich, seitdem ich eure Beiträge gelesen hab,w eiß, dass ich nicht allein bin mit dieser Angst, von der ich glaube, dass sie bie mir Ihren Nährboden in der Angst vor Einsamkeit liegt, obwohl sich da auch die Erfahrung eines schweren Autounfalls im Oktober letzten Jahres dazumischt, der auch mit Todesangst verbunden war.


Liebe Grüße

Ladybird



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  22.03.2010 19:03  
Hallo Ladybird,

ich kann dich sehr gut verstehen!
Ich bin jetzt 19 Jahre alt und leide seit 4 Jahren unter Angst und Panikattacken.
Auslöser waren 2 schwere Operationen!
Ich kann dich sehr gut verstehen, die Angst kontrolliert deinen Körper in jeder Sicht!
Egal was du machst, sie ist immer da!
Teilweise habe ich so eine Attacke wenn ich gerade einen tollen Moment habe. Beispielsweise ich bin unter Freunden und wir lachen und dann zack kommt irgendwas und ich bekomme Angst!
Ich diesem Moment frage ich mich :" Warum jetzt? Warum in diesem Moment?"
Leider finde ich nie eine Antwort! Die Angst kommt wann sie WILL und bestimmt unser Handeln in unserem Leben!
2006 war es bei mir so schlimm, dass ich nicht einmal 5 Minuten aus dem Haus gehen konnte ohne Angst zuhaben!
Und sobald ich Angst hatte draußen, musste ich rein! Es ging gar niht mehr! Mein Körper war leer - keine Lebensfreude!
Leider bin ich erst seit einem Monat in Psychologischer Therapie!
Viel zu SPÄT!

Ich bin, wie du, hier um Menschen kennenzulernen die das glecihe haben wie ich und vielleicht können wir uns Tipps geben damit besser klar zukommen!

LG Glücksgefühl!



2
  23.03.2010 16:28  
Hallo, bin auch neu hier und als ich deinen Bericht las, dachte ich nur: Wie vertraut wovor mir graut! Komme gerade vom Neurologen. Ich bin seit fast einem dreiviertel Jahr medikamentenfrei, habe davor ein Jahr lang Paroxat (20 mg) und Opipramol (50mg) genommen, parallel dazu auch noch eine Psychotherapie, die ich auch jetzt noch wahrnehme. Seit Anfang des Jahres habe ich wieder vermehrt PA, auf die ich auch mit meiner Therapeutin eingegangen bin. Ich habe inzwischen viele Techniken gelernt ( Atemtechnik etc...) wie ich im Falle einer PA reagieren kann, damit sie mich nicht so überrumpelt und ohnmächtig sein lässt. Was mir aber mehr zu schaffen macht, sind die körperlichen Begleiterscheinungen wie Schlafstörungen, Schwindel, Herzrasen, Durchfall, Muskelschmerzen, das kann bis zu Taubheitsgefühlen im Gesicht gehen, wenn ich nicht rechtzeitig die Notbremse ziehe, nicht auf das höre, was mir mein Körper sagen will: Übernimm dich nicht! Setz dich nicht so unter Druck! Tu nicht aus Gefälligkeit etwas, was über deine Kräfte geht! Sag auch mal Nein!
Das hört sich jetzt sicher nach so Psycho-Geschwafel an, aber ich musste hart an mir arbeiten, bis ich das für mich akzeptieren konnte.
Lass dich also bitte nicht von einem Rückschlag aus der Bahn werfen, Ladybird, du kannst stolz sein auf das, was du bis jetzt erreicht hast! Setz dich nicht so unter Druck. Angst ist kein Zeichen von Schwäche! Mach sie dir zum Freund, deine Angst, so blöd das auch klingt Ich wünsche dir weiterhin viel Kraft!

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